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Kalenderblatt 2. Juni: Erasmus

Kalenderblatt 2. Juni: Erasmus
Erasmus (gestorben um 303) floh aufgrund der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian aus seiner Heimat Antiochien in das Libanon-Gebirge. Dort lebte er sieben Jahre als Einsiedler. Ein Engel soll ihm aufgetragen haben, zurückzukehren und seinen Glauben zu bekennen. Er wurde gefangen genommen und gefoltert.

Er soll auf wundersame Weise entkommen sein und nach Illyricum im heutigen Kroation gezogen sein. Dort bekehrte er viele Menschen und wurde erneut verhaftet. Nach grausamer Folter soll ihn der Erzengel Michael befreit und nach Formia am Tyrrhenischen Meer geführt haben. 
Dort hat er sieben Jahre als Bischof wirkte starb eines natürlichen Todes.
Einer späteren Überlieferung nach starb er als Märtyrer.

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Klavierspielerin2 Heute, 07:57
Tageslesung
Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Petrus
2 Petr 3, 12–15a.17–18

Schwestern und Brüder! Ihr müsst die Ankunft des Tages Gottes erwarten und beschleunigen! An jenem Tag werden die Himmel in Flammen aufgehen und die Elemente im Feuer zerschmelzen.
Wir erwarten gemäß seiner Verheißung einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt.
Deswegen, Geliebte, die ihr dies erwartet, bemüht euch darum, von ihm ohne Makel und Fehler in Frieden angetroffen zu werden!
Und die Geduld unseres Herrn betrachtet als eure Rettung.
Ihr aber, Geliebte, da ihr dies im Voraus wisst, gebt Acht, dass ihr nicht von dem Irrtum der Frevler mitgerissen werdet und eure eigene Standfestigkeit verliert!
Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Ihm gebührt die Herrlichkeit, jetzt und bis zum Tag der Ewigkeit. Amen.
 
Klavierspielerin2 Heute, 07:58
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
Mk 12, 13–17

In jener Zeit wurden einige Pharisäer und einige Anhänger des Herodes zu Jesus geschickt, um ihn mit einer Frage in eine Falle zu locken.
Sie kamen zu ihm und sagten: Meister, wir wissen, dass du die Wahrheit sagst und auf niemanden Rücksicht nimmst; denn du siehst nicht auf die Person, sondern lehrst wahrhaftig den Weg Gottes. Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Sollen wir sie zahlen oder nicht zahlen?
Er aber durchschaute ihre Heuchelei und sagte zu ihnen: Warum versucht ihr mich? Bringt mir einen Denar, ich will ihn sehen.
Man brachte ihm einen. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten ihm: Des Kaisers.
Da sagte Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Und sie waren sehr erstaunt über ihn.

Worte der Päpste
Jesus leitet aus der ihm von den Pharisäern gestellten Frage eine radikalere und für uns alle lebenswichtige Fragestellung ab, eine Frage, die wir uns stellen können: Zu wem gehöre ich? Zu meiner Familie, zur Stadt, zu den Freunden, zur Schule, zur Arbeit, zur Politik, zum Staat? Ja, gewiss. Doch vor allem – Jesus ruft es uns in Erinnerung – gehörst du zu Gott. Das ist die grundlegende Zugehörigkeit. Er ist es, der dir alles gegeben hat, was du bist und was du hast. Und somit können und müssen wir unser Leben Tag für Tag in der Anerkennung dieser unserer grundlegenden Zugehörigkeit und in der Dankbarkeit des Herzens gegenüber unserem Vater leben, der einen jeden von uns einzeln, unwiederholbar, doch immer nach dem Bild seines geliebten Sohnes Jesus geschaffen hat. Das ist ein wunderbares Geheimnis.
Der Christ ist aufgerufen, sich konkret in den menschlichen und sozialen Wirklichkeiten zu engagieren, ohne „Gott“ und den „Kaiser“ einander entgegenzusetzen: Gott und den Kaiser einander entgegenzusetzen käme einer fundamentalistischen Haltung gleich. Der Christ ist aufgerufen, sich konkret in den irdischen Wirklichkeiten zu engagieren, doch indem er sie mit dem Licht erhellt, das von Gott kommt. Sich vorrangig Gott anzuvertrauen und auf ihn seine Hoffnung zu setzen bringt keine Flucht aus der Realität mit sich, sondern führt im Gegenteil dazu, Gott gebührend das zurückzuerstatten, was ihm gehört. Und aus diesem Grund blickt der Gläubige auf die künftige Wirklichkeit, jene Wirklichkeit Gottes, um das Leben auf Erden in Fülle zu leben und mutig auf dessen Herausforderungen zu antworten. (Papst Franziskus, Angelus, 22. Oktober 2017)
 
antonius34 Heute, 07:59
Der Mensch  ist für die
Freude, und die 
Freude ist für den 
Menschen.

Franz v.Sales
 
Engelslhaar Heute, 08:12
 
Engelslhaar Heute, 08:16
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