Alles sehr gut dargelegt, gefällt mir.
Ich stolpere allerdings über folgende Aussage.
"Jesus ist SCHÖPFER, nicht Teil der Schöpfung."
Schon klar, dass er nicht Teil der Schöpfung ist,
aber Schöpfer ?
Weil ein paar Zeilen später steht ja folgendes Zitat:
""Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen worden."
(Kolosser 1,16)
Wenn also alles durch Ihn und für Ihn geschaffen wurde,
wie kann Er dann derjenige sein, der alles geschaffen hat ?
🤔
Ich weiß, diese Frage, die da in mir entstanden ist,
hat jetzt nichts mit dem eigentlichen Thema hier zu tun.
Aber vielleicht hast du ja dennoch eine gute Antwort für mich.
Ist Jesus Christus wirklich nicht Gott? – Eine biblische Antwort auf die Behauptung, Jesus sei ledig
Heute, 12:25
Ist Jesus Christus wirklich nicht Gott? – Eine biblische Antwort auf die Behauptung, Jesus sei ledig
Heute, 12:25
Ist Jesus Christus wirklich nicht Gott? – Eine biblische Antwort auf die Behauptung, Jesus sei ledig
In manchen christlichen Kreisen wird behauptet, Jesus Christus (Jeschua/Yeshua) sei zwar Gottes Sohn, aber nicht Gott selbst. Als Beleg werden zahlreiche Bibelstellen angeführt, die zeigen sollen, dass Jesus einen Anfang hatte, dem Vater untergeordnet ist, einen Gott über sich hat und als Knecht Gottes bezeichnet wird.
Auf den ersten Blick wirken diese Argumente überzeugend. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sie wesentliche Aussagen der Heiligen Schrift ausblenden und häufig einen grundlegenden Denkfehler enthalten:
Die Bibel unterscheidet zwischen dem Vater und dem Sohn. Daraus folgt jedoch nicht, dass der Sohn nicht göttlich ist.
Die klassische christliche Lehre hat niemals behauptet, Jesus sei der Vater. Sie lehrt vielmehr, dass der eine wahre Gott sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart. Der Sohn ist nicht der Vater, besitzt aber dasselbe göttliche Wesen.
Der entscheidende Denkfehler
Der gesamte Gedankengang basiert auf folgendem Schluss:
- Jesus ist nicht der Vater.
- Jesus gehorcht dem Vater.
- Jesus betet zum Vater.
- Jesus nennt den Vater seinen Gott.
Daraus wird geschlossen:
Also kann Jesus nicht Gott sein.
Doch dieser Schluss ist unzulässig.
Die Bibel lehrt, dass Jesus wahrer Gott und wahrer Mensch wurde. Als Mensch betet er zum Vater, gehorcht ihm und erfüllt dessen Willen. Seine Menschheit widerlegt seine Gottheit nicht.
Johannes 1 widerlegt die Behauptung eines erschaffenen Christus
Der Prolog des Johannesevangeliums beginnt mit einer der deutlichsten Aussagen der gesamten Bibel:
"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott."
(Johannes 1,1)
Drei Aussagen stehen nebeneinander:
- Das Wort war im Anfang bereits da.
- Das Wort war bei Gott.
- Das Wort war Gott.
Später erklärt Johannes:
"Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns."
(Johannes 1,14)
Der Mensch Jesus Christus ist also das fleischgewordene Wort.
Johannes sagt nicht: Das Wort wurde erschaffen.
Sondern: Das Wort war bereits im Anfang.
Und er nennt dieses Wort ausdrücklich Gott.
Jesus ist SCHÖPFER, nicht Teil der Schöpfung
Oft wird Kolosser 1,15 angeführt:
"Der Erstgeborene aller Schöpfung."
Daraus wird geschlossen, Jesus sei das erste erschaffene Wesen.
Doch Paulus erklärt unmittelbar danach:
"Denn in ihm ist alles geschaffen worden, was im Himmel und auf Erden ist."
(Kolosser 1,16)
Weiter heißt es:
"Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen worden."
(Kolosser 1,16)
Und:
"Er ist vor allem."
(Kolosser 1,17)
Wenn alles Geschaffene durch Christus geschaffen wurde, kann Christus selbst nicht zur geschaffenen Ordnung gehören.
Der Ausdruck "Erstgeborener" bedeutet in der Bibel häufig Vorrang, Rangstellung und Erbrecht.
So wird auch David als "Erstgeborener" bezeichnet (Psalm 89,28), obwohl er keineswegs der erste Sohn Isais war.
"Erstgeborener aller Schöpfung" bedeutet daher:
Christus steht über der gesamten Schöpfung.
Offenbarung 3,14 beweist nicht, dass Jesus erschaffen wurde
Jesus bezeichnet sich als:
"der Anfang der Schöpfung Gottes"
Das griechische Wort "archē" bedeutet nicht nur Anfang im zeitlichen Sinn, sondern auch Ursprung, Quelle oder Herrscher.
Dies harmoniert vollkommen mit Johannes 1,3:
"Alles wurde durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines gemacht, das gemacht worden ist."
Christus ist Ursprung der Schöpfung, nicht ihr erstes Produkt.
Die Bibel nennt Jesus ausdrücklich Gott
Die Gegner der Gottheit Christi konzentrieren sich fast ausschließlich auf Stellen, die seine Menschheit und Unterordnung beschreiben.
Sie übergehen jedoch zahlreiche direkte Aussagen.
Thomas nennt Jesus Gott
Nach der Auferstehung spricht Thomas zu Jesus:
"Mein Herr und mein Gott!"
(Johannes 20,28)
Jesus weist ihn nicht zurecht.
Kein Prophet, kein Engel und kein Apostel hätte eine solche Anrede angenommen.
Jesus akzeptiert sie.
Der Vater nennt den Sohn Gott
Hebräer 1 zitiert den Vater über den Sohn:
"Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit."
(Hebräer 1,8)
Hier spricht Gott der Vater den Sohn ausdrücklich als Gott an.
Das allein genügt bereits, um die Behauptung zu widerlegen, Jesus könne nicht Gott sein.
Jesus besitzt den göttlichen Namen
Über Jahwe sagt Gott:
"Vor mir wird sich jedes Knie beugen."
(Jesaja 45,23)
Paulus wendet diese Stelle auf Jesus an:
"Damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge."
(Philipper 2,10)
Die Ehre, die im Alten Testament Jahwe allein gebührt, wird im Neuen Testament Jesus zugesprochen.
Warum nennt Jesus den Vater seinen Gott?
Eine der häufigsten Einwände lautet:
Jesus sagte: "Mein Gott und euer Gott."
Das ist richtig.
Aber warum?
Weil Jesus wahrer Mensch geworden ist.
Die Bibel beschreibt ihn nicht nur als Gott.
Sie beschreibt ihn gleichzeitig als Menschen.
- Als Mensch betet er.
- Als Mensch hungert er.
- Als Mensch leidet er.
- Als Mensch stirbt er.
- Als Mensch nennt er den Vater seinen Gott.
Das widerlegt seine Gottheit nicht, sondern bestätigt seine Menschwerdung.
Warum ist der Vater größer als Jesus?
Jesus sagt:
"Der Vater ist größer als ich."
(Johannes 14,28)
Dies beschreibt seine Stellung während seines irdischen Dienstes.
Paulus erklärt:
"Er war in Gestalt Gottes und entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an."
(Philipper 2,6–7)
Jesus wurde nicht geringer im Wesen.
Er erniedrigte sich freiwillig in seiner Rolle.
Genau deshalb konnte er zugleich sagen:
Der Vater ist größer als ich.
Und an anderer Stelle:
"Ich und der Vater sind eins."
(Johannes 10,30)
Kann ein Knecht Gott sein?
Ja.
Philipper 2 beantwortet diese Frage eindeutig.
Paulus schreibt:
"Er war in Gestalt Gottes."
Und unmittelbar danach:
"Er nahm Knechtsgestalt an."
Die Bibel sagt nicht:
Er war Knecht statt Gott.
Sondern:
Der in Gottesgestalt Existierende wurde Knecht.
Die Knechtschaft Christi beweist seine Erniedrigung, nicht seine Geschöpflichkeit.
Jesus empfängt Anbetung
Immer wieder wird Jesus angebetet.
Die Jünger beten ihn an:
"Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn."
(Matthäus 14,33)
Der Blindgeborene betet ihn an:
"Und er betete ihn an."
(Johannes 9,38)
Nach der Auferstehung:
"Und sie fielen vor ihm nieder."
(Matthäus 28,17)
Engel lehnen Anbetung strikt ab (Offenbarung 22,8–9).
Jesus nimmt sie an.
Warum?
Weil sie ihm zusteht.
Jesus tut Dinge, die nur Gott tun kann
Die Bibel schreibt Jesus Eigenschaften und Werke zu, die allein Gott gehören:
- Er vergibt Sünden (Markus 2,5–12)
- Er richtet die Welt (Johannes 5,22)
- Er gibt ewiges Leben (Johannes 10,28)
- Er ist Schöpfer aller Dinge (Johannes 1,3; Kolosser 1,16)
- Er kennt die Herzen der Menschen (Johannes 2,24–25)
- Er wird von allen Geschöpfen angebetet (Offenbarung 5,13–14)
Kein erschaffenes Wesen besitzt diese Eigenschaften.
Fazit
Ja, Jesus ist Gottes Sohn.
Ja, Jesus wurde vom Vater gesandt.
Ja, Jesus nennt den Vater seinen Gott.
Ja, Jesus gehorcht dem Vater.
Aber keine dieser Aussagen widerlegt seine Gottheit.
Die Bibel offenbart vielmehr zwei Wahrheiten gleichzeitig:
Jesus ist wahrer Mensch.
Jesus ist wahrer Gott.
Wer alle Bibelstellen berücksichtigt, kommt nicht zu einem bloß geschaffenen Messias, sondern zu dem Christus, von dem Johannes bezeugt:
Das Wort war Gott.
Und von dem Thomas bekannte:
Mein Herr und mein Gott.
Der Sohn ist nicht der Vater.
Aber der Sohn besitzt dieselbe göttliche Natur wie der Vater.
Darum bekennt die Kirche seit den Tagen der Apostel:
Jesus Christus ist Herr – zur Ehre Gottes des Vaters.
Auf den ersten Blick wirken diese Argumente überzeugend. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sie wesentliche Aussagen der Heiligen Schrift ausblenden und häufig einen grundlegenden Denkfehler enthalten:
Die Bibel unterscheidet zwischen dem Vater und dem Sohn. Daraus folgt jedoch nicht, dass der Sohn nicht göttlich ist.
Die klassische christliche Lehre hat niemals behauptet, Jesus sei der Vater. Sie lehrt vielmehr, dass der eine wahre Gott sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart. Der Sohn ist nicht der Vater, besitzt aber dasselbe göttliche Wesen.
Der entscheidende Denkfehler
Der gesamte Gedankengang basiert auf folgendem Schluss:
- Jesus ist nicht der Vater.
- Jesus gehorcht dem Vater.
- Jesus betet zum Vater.
- Jesus nennt den Vater seinen Gott.
Daraus wird geschlossen:
Also kann Jesus nicht Gott sein.
Doch dieser Schluss ist unzulässig.
Die Bibel lehrt, dass Jesus wahrer Gott und wahrer Mensch wurde. Als Mensch betet er zum Vater, gehorcht ihm und erfüllt dessen Willen. Seine Menschheit widerlegt seine Gottheit nicht.
Johannes 1 widerlegt die Behauptung eines erschaffenen Christus
Der Prolog des Johannesevangeliums beginnt mit einer der deutlichsten Aussagen der gesamten Bibel:
"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott."
(Johannes 1,1)
Drei Aussagen stehen nebeneinander:
- Das Wort war im Anfang bereits da.
- Das Wort war bei Gott.
- Das Wort war Gott.
Später erklärt Johannes:
"Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns."
(Johannes 1,14)
Der Mensch Jesus Christus ist also das fleischgewordene Wort.
Johannes sagt nicht: Das Wort wurde erschaffen.
Sondern: Das Wort war bereits im Anfang.
Und er nennt dieses Wort ausdrücklich Gott.
Jesus ist SCHÖPFER, nicht Teil der Schöpfung
Oft wird Kolosser 1,15 angeführt:
"Der Erstgeborene aller Schöpfung."
Daraus wird geschlossen, Jesus sei das erste erschaffene Wesen.
Doch Paulus erklärt unmittelbar danach:
"Denn in ihm ist alles geschaffen worden, was im Himmel und auf Erden ist."
(Kolosser 1,16)
Weiter heißt es:
"Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen worden."
(Kolosser 1,16)
Und:
"Er ist vor allem."
(Kolosser 1,17)
Wenn alles Geschaffene durch Christus geschaffen wurde, kann Christus selbst nicht zur geschaffenen Ordnung gehören.
Der Ausdruck "Erstgeborener" bedeutet in der Bibel häufig Vorrang, Rangstellung und Erbrecht.
So wird auch David als "Erstgeborener" bezeichnet (Psalm 89,28), obwohl er keineswegs der erste Sohn Isais war.
"Erstgeborener aller Schöpfung" bedeutet daher:
Christus steht über der gesamten Schöpfung.
Offenbarung 3,14 beweist nicht, dass Jesus erschaffen wurde
Jesus bezeichnet sich als:
"der Anfang der Schöpfung Gottes"
Das griechische Wort "archē" bedeutet nicht nur Anfang im zeitlichen Sinn, sondern auch Ursprung, Quelle oder Herrscher.
Dies harmoniert vollkommen mit Johannes 1,3:
"Alles wurde durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines gemacht, das gemacht worden ist."
Christus ist Ursprung der Schöpfung, nicht ihr erstes Produkt.
Die Bibel nennt Jesus ausdrücklich Gott
Die Gegner der Gottheit Christi konzentrieren sich fast ausschließlich auf Stellen, die seine Menschheit und Unterordnung beschreiben.
Sie übergehen jedoch zahlreiche direkte Aussagen.
Thomas nennt Jesus Gott
Nach der Auferstehung spricht Thomas zu Jesus:
"Mein Herr und mein Gott!"
(Johannes 20,28)
Jesus weist ihn nicht zurecht.
Kein Prophet, kein Engel und kein Apostel hätte eine solche Anrede angenommen.
Jesus akzeptiert sie.
Der Vater nennt den Sohn Gott
Hebräer 1 zitiert den Vater über den Sohn:
"Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit."
(Hebräer 1,8)
Hier spricht Gott der Vater den Sohn ausdrücklich als Gott an.
Das allein genügt bereits, um die Behauptung zu widerlegen, Jesus könne nicht Gott sein.
Jesus besitzt den göttlichen Namen
Über Jahwe sagt Gott:
"Vor mir wird sich jedes Knie beugen."
(Jesaja 45,23)
Paulus wendet diese Stelle auf Jesus an:
"Damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge."
(Philipper 2,10)
Die Ehre, die im Alten Testament Jahwe allein gebührt, wird im Neuen Testament Jesus zugesprochen.
Warum nennt Jesus den Vater seinen Gott?
Eine der häufigsten Einwände lautet:
Jesus sagte: "Mein Gott und euer Gott."
Das ist richtig.
Aber warum?
Weil Jesus wahrer Mensch geworden ist.
Die Bibel beschreibt ihn nicht nur als Gott.
Sie beschreibt ihn gleichzeitig als Menschen.
- Als Mensch betet er.
- Als Mensch hungert er.
- Als Mensch leidet er.
- Als Mensch stirbt er.
- Als Mensch nennt er den Vater seinen Gott.
Das widerlegt seine Gottheit nicht, sondern bestätigt seine Menschwerdung.
Warum ist der Vater größer als Jesus?
Jesus sagt:
"Der Vater ist größer als ich."
(Johannes 14,28)
Dies beschreibt seine Stellung während seines irdischen Dienstes.
Paulus erklärt:
"Er war in Gestalt Gottes und entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an."
(Philipper 2,6–7)
Jesus wurde nicht geringer im Wesen.
Er erniedrigte sich freiwillig in seiner Rolle.
Genau deshalb konnte er zugleich sagen:
Der Vater ist größer als ich.
Und an anderer Stelle:
"Ich und der Vater sind eins."
(Johannes 10,30)
Kann ein Knecht Gott sein?
Ja.
Philipper 2 beantwortet diese Frage eindeutig.
Paulus schreibt:
"Er war in Gestalt Gottes."
Und unmittelbar danach:
"Er nahm Knechtsgestalt an."
Die Bibel sagt nicht:
Er war Knecht statt Gott.
Sondern:
Der in Gottesgestalt Existierende wurde Knecht.
Die Knechtschaft Christi beweist seine Erniedrigung, nicht seine Geschöpflichkeit.
Jesus empfängt Anbetung
Immer wieder wird Jesus angebetet.
Die Jünger beten ihn an:
"Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn."
(Matthäus 14,33)
Der Blindgeborene betet ihn an:
"Und er betete ihn an."
(Johannes 9,38)
Nach der Auferstehung:
"Und sie fielen vor ihm nieder."
(Matthäus 28,17)
Engel lehnen Anbetung strikt ab (Offenbarung 22,8–9).
Jesus nimmt sie an.
Warum?
Weil sie ihm zusteht.
Jesus tut Dinge, die nur Gott tun kann
Die Bibel schreibt Jesus Eigenschaften und Werke zu, die allein Gott gehören:
- Er vergibt Sünden (Markus 2,5–12)
- Er richtet die Welt (Johannes 5,22)
- Er gibt ewiges Leben (Johannes 10,28)
- Er ist Schöpfer aller Dinge (Johannes 1,3; Kolosser 1,16)
- Er kennt die Herzen der Menschen (Johannes 2,24–25)
- Er wird von allen Geschöpfen angebetet (Offenbarung 5,13–14)
Kein erschaffenes Wesen besitzt diese Eigenschaften.
Fazit
Ja, Jesus ist Gottes Sohn.
Ja, Jesus wurde vom Vater gesandt.
Ja, Jesus nennt den Vater seinen Gott.
Ja, Jesus gehorcht dem Vater.
Aber keine dieser Aussagen widerlegt seine Gottheit.
Die Bibel offenbart vielmehr zwei Wahrheiten gleichzeitig:
Jesus ist wahrer Mensch.
Jesus ist wahrer Gott.
Wer alle Bibelstellen berücksichtigt, kommt nicht zu einem bloß geschaffenen Messias, sondern zu dem Christus, von dem Johannes bezeugt:
Das Wort war Gott.
Und von dem Thomas bekannte:
Mein Herr und mein Gott.
Der Sohn ist nicht der Vater.
Aber der Sohn besitzt dieselbe göttliche Natur wie der Vater.
Darum bekennt die Kirche seit den Tagen der Apostel:
Jesus Christus ist Herr – zur Ehre Gottes des Vaters.
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
Harlekin2 Heute, 13:29
8PrimeNoctem8 Heute, 12:27
Man kann das Blogthema (und auch den ersten Eintrag) korrigieren.
Auf "meine Beiträge", und dann beim entsprechenden Blog auf den "Bearbeitungsstift" (neben dem Mülleiner) gehen.
Man kann das Blogthema (und auch den ersten Eintrag) korrigieren.
Auf "meine Beiträge", und dann beim entsprechenden Blog auf den "Bearbeitungsstift" (neben dem Mülleiner) gehen.
8PrimeNoctem8 Heute, 13:40
@13.28 Uhr
Vielen Dank für diese sehr interessante und berechtigte Frage. Tatsächlich hat sie mich dazu veranlasst, meine eigene Formulierung noch einmal genauer zu überdenken.
Du hast darauf hingewiesen, dass in Kolosser 1,16 nicht steht, Jesus habe alles geschaffen, sondern:
"Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen worden."
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Die Bibel beschreibt den Sohn als denjenigen, durch den Gott geschaffen hat. Dasselbe lesen wir auch in Johannes 1,3:
"Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist."
Sowie in Hebräer 1,2:
"Durch den Sohn hat Gott die Welt geschaffen."
Deshalb wäre die präzisere Formulierung nicht einfach: "Jesus ist der Schöpfer", sondern:
"Jesus ist nicht Teil der Schöpfung, sondern der ewige Sohn Gottes, durch den der Vater Himmel und Erde geschaffen hat."
Genau darin liegt auch das eigentliche Argument gegen die Vorstellung, Christus sei selbst ein geschaffenes Wesen:
Wenn tatsächlich alles Geschaffene durch Christus geworden ist, dann kann Christus selbst nicht zu den geschaffenen Dingen gehören. Denn dann hätte er entweder sich selbst erschaffen müssen oder wäre von etwas anderem geschaffen worden, das nicht durch ihn entstanden ist. Beides widerspricht den Aussagen von Johannes 1 und Kolosser 1.
Die Bibel stellt den Sohn daher nicht als Teil der Schöpfung dar, sondern als denjenigen, durch den Gott die Schöpfung ins Dasein gerufen hat.
Nochmals herzlichen Dank für diesen Einwand.👍
Vielen Dank für diese sehr interessante und berechtigte Frage. Tatsächlich hat sie mich dazu veranlasst, meine eigene Formulierung noch einmal genauer zu überdenken.
Du hast darauf hingewiesen, dass in Kolosser 1,16 nicht steht, Jesus habe alles geschaffen, sondern:
"Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen worden."
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Die Bibel beschreibt den Sohn als denjenigen, durch den Gott geschaffen hat. Dasselbe lesen wir auch in Johannes 1,3:
"Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist."
Sowie in Hebräer 1,2:
"Durch den Sohn hat Gott die Welt geschaffen."
Deshalb wäre die präzisere Formulierung nicht einfach: "Jesus ist der Schöpfer", sondern:
"Jesus ist nicht Teil der Schöpfung, sondern der ewige Sohn Gottes, durch den der Vater Himmel und Erde geschaffen hat."
Genau darin liegt auch das eigentliche Argument gegen die Vorstellung, Christus sei selbst ein geschaffenes Wesen:
Wenn tatsächlich alles Geschaffene durch Christus geworden ist, dann kann Christus selbst nicht zu den geschaffenen Dingen gehören. Denn dann hätte er entweder sich selbst erschaffen müssen oder wäre von etwas anderem geschaffen worden, das nicht durch ihn entstanden ist. Beides widerspricht den Aussagen von Johannes 1 und Kolosser 1.
Die Bibel stellt den Sohn daher nicht als Teil der Schöpfung dar, sondern als denjenigen, durch den Gott die Schöpfung ins Dasein gerufen hat.
Nochmals herzlichen Dank für diesen Einwand.👍
8PrimeNoctem8 Heute, 13:41
@13:29 Uhr
Das Blogthema ist von mir wohl zu lang gewählt... aber ich denke man erkennt dass da noch etwas fehlt😉
Das Blogthema ist von mir wohl zu lang gewählt... aber ich denke man erkennt dass da noch etwas fehlt😉
hansfeuerstein Heute, 15:25
Für die "Einheitsreligion" und "wir haben uns alle lieb", müsste wohl dieses Dogma weg. Darum arbeitet man wohl hautpsächlich daran.😉
8PrimeNoctem8 Heute, 15:32
Sehe ich genauso... mich wundert nur dass sowas die ganzen Abspaltungen nicht merken, die wollen sonst so aufgeklärt sein aber dieses Spiel durchschauen viele leider nicht 🤷🏻♂️
(Nutzer gelöscht) Heute, 19:05
@8Prime ,
Hoffentlich bleibst du noch ne Weile hier , bis zum Beispiel der eine Namens Ben78 wieder auftaucht- das wird dann spannend 😁😁😀 , mit Dir und ihm hier !😂
Weißt der war so ein protestantisches Kaliber auch kirchllos und voll charismatisch ,bildete sich ein Dämonisch Besetzte auf ner Parkbank riechen zu können ,der hat Gott gedankt wenn er seine Limoflasche wiedergefunden hat zB.😂😂😂
So die Geschichtchen weißt 😂
Dann seine Sprüche man sehe den Hl Geist in einem wenn derjenige Hände auflegt heilt und wahrsagen kann ...!! Das nennt sich nicht christlich sonder nur charismengeil !
Sachen gibts unterm Christenhimmel hier - ich sags dir - da ist Rosahemd ein Schoßhund dagegen !
Cherub 🦋
Hoffentlich bleibst du noch ne Weile hier , bis zum Beispiel der eine Namens Ben78 wieder auftaucht- das wird dann spannend 😁😁😀 , mit Dir und ihm hier !😂
Weißt der war so ein protestantisches Kaliber auch kirchllos und voll charismatisch ,bildete sich ein Dämonisch Besetzte auf ner Parkbank riechen zu können ,der hat Gott gedankt wenn er seine Limoflasche wiedergefunden hat zB.😂😂😂
So die Geschichtchen weißt 😂
Dann seine Sprüche man sehe den Hl Geist in einem wenn derjenige Hände auflegt heilt und wahrsagen kann ...!! Das nennt sich nicht christlich sonder nur charismengeil !
Sachen gibts unterm Christenhimmel hier - ich sags dir - da ist Rosahemd ein Schoßhund dagegen !
Cherub 🦋
(Nutzer gelöscht) Heute, 20:28
Hab eine tolle Frage @ 8 Prime ,
davon habe ich noch nichts gehört :
Was ist der Filoque Zusatz
im Gottesverständnis der Dreieinigkeit und warum glauben die nicht daran ??
👉Geht der Heilige Geist nur aus dem Vater oder auch aus dem Sohn hervor? Ein kleiner Zusatz im Glaubensbekenntnis trennt die Kirchen in Ost und West seit einem Jahrtausend: das "filioque". Bei den Anglikanern könnte das bald Geschichte sein...
aus Katholisch de:
"Großes Schisma trennt Kirche noch heute
Das Filioque ist eine der zentralen theologischen Streitpunkte, die zum "Großen Schisma" im Jahr 1054 geführt hatten, bei dem sich der Patriarch von Konstantinopel und der römische Papst gegenseitig exkommuniziert hatten. Neben dem Papstprimat ist das Filioque heute noch eine der Fragen, die eine volle Gemeinschaft zwischen römischer und Ostkirche verhindert. Erst 1965 hoben Papst Paul VI. und der Ökumenische Patriarch Athinagoras die wechselseitige Exkommunikation auf.
Evangelische und römisch-katholische Kirchen verwenden den Zusatz bis heute im Großen Glaubensbekenntnis, während die alt-katholischen Kirchen das Filioque ablehnen. Seit dem Vierten Laterankonzil gilt der Zusatz in der katholischen Kirche als Dogma. Neuere Deutungen des Lehramts relativieren die Bedeutung des Filioque allerdings und öffnen so auch in der katholischen Kirche Wege hin zu einer engeren katholisch-orthodoxen Gemeinschaft"
Lg Cherub
davon habe ich noch nichts gehört :
Was ist der Filoque Zusatz
im Gottesverständnis der Dreieinigkeit und warum glauben die nicht daran ??
👉Geht der Heilige Geist nur aus dem Vater oder auch aus dem Sohn hervor? Ein kleiner Zusatz im Glaubensbekenntnis trennt die Kirchen in Ost und West seit einem Jahrtausend: das "filioque". Bei den Anglikanern könnte das bald Geschichte sein...
aus Katholisch de:
"Großes Schisma trennt Kirche noch heute
Das Filioque ist eine der zentralen theologischen Streitpunkte, die zum "Großen Schisma" im Jahr 1054 geführt hatten, bei dem sich der Patriarch von Konstantinopel und der römische Papst gegenseitig exkommuniziert hatten. Neben dem Papstprimat ist das Filioque heute noch eine der Fragen, die eine volle Gemeinschaft zwischen römischer und Ostkirche verhindert. Erst 1965 hoben Papst Paul VI. und der Ökumenische Patriarch Athinagoras die wechselseitige Exkommunikation auf.
Evangelische und römisch-katholische Kirchen verwenden den Zusatz bis heute im Großen Glaubensbekenntnis, während die alt-katholischen Kirchen das Filioque ablehnen. Seit dem Vierten Laterankonzil gilt der Zusatz in der katholischen Kirche als Dogma. Neuere Deutungen des Lehramts relativieren die Bedeutung des Filioque allerdings und öffnen so auch in der katholischen Kirche Wege hin zu einer engeren katholisch-orthodoxen Gemeinschaft"
Lg Cherub
8PrimeNoctem8 Heute, 20:36
Naja gut orthodoxe lehnen das Filioque ja grundsätzlich ab.
Sie sagen ja der Heilige Geist geht nur vom Vater aus 🤷🏻♂️
Biblisch und aus katholischer Sicht kann man das leicht begründen mit dem heiligen Geist, also dem Beistand den Jesus ja selbst hinterlässt und das ja eben genau so ankündigt.
Für mich macht es keinen Sinn das zu leugnen, aber die Patriarchen bei den orthodoxen werden sich dabei wohl was denken
Sie sagen ja der Heilige Geist geht nur vom Vater aus 🤷🏻♂️
Biblisch und aus katholischer Sicht kann man das leicht begründen mit dem heiligen Geist, also dem Beistand den Jesus ja selbst hinterlässt und das ja eben genau so ankündigt.
Für mich macht es keinen Sinn das zu leugnen, aber die Patriarchen bei den orthodoxen werden sich dabei wohl was denken

Jetzt
Das ist die richtige Überschrift