weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Kalenderblatt 29. Mai: Joseph Gérard

Kalenderblatt 29. Mai: Joseph Gérard
Nach drei Jahren erfolgloser Arbeit hätten die meisten wohl das Handtuch geworfen – doch so schnell gab der Missionar Joseph Gérard (1831-1914) nicht auf. Mit 20 Jahren war der französische Seminarist den "Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria" beigetreten und hatte kurz darauf mit einer Missionarsgruppe seine Heimat verlassen, um in Afrika den christlichen Glauben zu verkünden. Joseph war zunächst nach Natal (heutiges Südafrika) gegangen und hatte sich vergeblich um die Volksgruppe der Zulus bemüht. Daraufhin wandte sich der junge Missionar der Gegend im heutigen Lesotho (siehe Bild) zu: Joseph gewann das Vertrauen des Königs Moshoeshoe I. und konnte so über fünf Jahrzehnte unter der Volksgruppe der Basutos missionieren. Der engagierte Priester fertige Übersetzungen religiöser Schriften in die Lokalsprache an und bewirkte eine rasche Ausbreitung des katholischen Glaubens. Zum Zeitpunkt seines Todes am 29. Mai 1914 galt er vielen Basutos bereits als Heiliger. Papst Johannes Paul II. sprach ihn 1988 selig.

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
Klavierspielerin2 29.05.2026 07:57
Lesung (1 Petr 4,7-13)
Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes!


Schwestern und Brüder!
Das Ende aller Dinge ist nahe.
Seid also besonnen und nüchtern und betet!
Vor allem haltet beharrlich fest an der Liebe zueinander;
denn die Liebe deckt viele Sünden zu.
Seid untereinander gastfreundlich, ohne zu murren!

Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes,
jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!

Wer redet,
   der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt;
wer dient,
   der diene aus der Kraft, die Gott verleiht.
So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus.
Sein ist die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.

Geliebte,
lasst euch durch die Feuersglut,
   die zu eurer Prüfung über euch gekommen ist,
   nicht verwirren, als ob euch etwas Ungewöhnliches zustoße!
Stattdessen freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt;
denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit
   voll Freude jubeln.
 
Klavierspielerin2 29.05.2026 07:58
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus
Mk 11, 11–25

In jener Zeit zog Jesus nach Jerusalem hinein, in den Tempel; nachdem er sich alles angesehen hatte, ging er spät am Abend mit den Zwölf nach Betánien hinaus.
Als sie am nächsten Tag Betanien verließen, hatte er Hunger.
Da sah er von Weitem einen Feigenbaum mit Blättern und ging hin, um nach Früchten zu suchen. Aber er fand nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigenernte.
Da sagte er zu ihm: In Ewigkeit soll niemand mehr eine Frucht von dir essen. Und seine Jünger hörten es.
Dann kamen sie nach Jerusalem. Jesus ging in den Tempel und begann, die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und ließ nicht zu, dass jemand irgendetwas durch den Tempelbezirk trug.
Er belehrte sie und sagte: Heißt es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker genannt werden? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.
Die Hohepriester und die Schriftgelehrten hörten davon und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen. Denn sie fürchteten ihn, weil das Volk außer sich war vor Staunen über seine Lehre.
Als es Abend wurde, verließ Jesus mit seinen Jüngern die Stadt.
Als sie am nächsten Morgen an dem Feigenbaum vorbeikamen, sahen sie, dass er bis zu den Wurzeln verdorrt war.
Da erinnerte sich Petrus und sagte zu Jesus: Rabbi, sieh doch, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt.
Jesus sagte zu ihnen: Habt Glauben an Gott!
Amen, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer! und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen.
Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.
Und wenn ihr beten wollt und ihr habt einem anderen etwas vorzuwerfen, dann vergebt ihm, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt.

Worte der Päpste
Der Tempel ist der Ort, an dem die Gemeinschaft zusammenkommt, um zu beten, den Herrn zu loben, ihm zu danken, vor allem aber um anzubeten. Im Tempel wird der Herr angebetet. Das ist der wichtigste Punkt. Diese Wahrheit gilt auch für alle liturgischen Feiern: Was ist das Wichtigste in dieser liturgischen Feier? Die Gesänge und die Riten? Das ist alles sehr schön. Aber das Wichtigste ist die Anbetung: Die ganze dort versammelte Gemeinde schaut auf den Altar, an dem das Opfer dargebracht wird, und betet an. Aber ich glaube, ich sage das ganz demütig, dass wir Christen vielleicht ein wenig den Sinn für die Anbetung verloren haben. Und wir denken: wir gehen in das Gotteshaus, wir versammeln uns als Brüder, und das ist gut, es ist schön. Aber der Mittelpunkt ist da, wo Gott ist. Und wir beten Gott an.
[…] Der heilige Paulus sagt, dass wir Tempel des Heiligen Geistes sind: ich bin ein Tempel, der Geist Gottes ist in mir. Und er sagt uns auch: Betrübt den Geist Gottes nicht, der in euch wohnt. In diesem Fall können wir von einer Art von Anbetung sprechen, doch von einer Art von Anbetung, die das Herz ist, das den Geist des Herrn in sich sucht. Und das weiß, dass Gott in ihm ist, dass der Heilige Geist in ihm ist und das auf ihn hört und ihm folgt.
[…] Möge der Herr uns diesen wahren Sinn des Tempels gewähren, um in unserem Leben der Anbetung und des Hörens auf Gottes Wort vorangehen zu können. (Papst Franziskus, Frühmesse in Santa Marta, 22. November 2013)
 
Engelslhaar 29.05.2026 10:02
 
Engelslhaar 29.05.2026 10:04
Ich stimme Bruder Paulus allerdings nicht zu in dem Punkt, dass eine Kirche um so schöner ist, je schlichter sie ausgestattet ist. Ich liebe die Barockkirchen mit ihrer Pracht, wo alles von Gottes Herrlichkeit zeugt.
 
Engelslhaar 29.05.2026 10:06
 
Engelslhaar 29.05.2026 10:07
Wirklich erschreckend diese Form von Vandalismus, die am Anfang des Videos gezeigt wird: Eine geköpfte Jesus-Statue!
 
 
antonius34 29.05.2026 10:28
Ruft einer nur ,,Maria,, selbst, wenn er aus tiefster Finsternis,  Trockenheit  oder Sünde fleht, welchen 
Widerhall findet er in ihrem so liebevollen Herzen.

Hl.Maximilian Maria Kolbe
 
Klavierspielerin2 29.05.2026 12:08
@Engel, ich liebe den gotischen Baustil, aber du hast recht, wir haben eine " sinnliche Kirche"!
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren