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Kalenderblatt 16. Mai: Johannes Nepomuk

Kalenderblatt 16. Mai: Johannes Nepomuk
Er war der Star der habsburgischen Gegenreformation und kaum eine barocke Kirche oder Brücke kam ohne ihn aus – dabei war Johannes Nepomuk (um 1350-1393) schon seit Jahrhunderten tot. Der Sohn eines deutsch-böhmischen Richters stammte aus der Nähe von Pilsen (heutiges Tschechien) und stieg als Kleriker in höchste Kreise auf. Als Generalvikar geriet Johannes in die kirchenpolitischen Auseinandersetzungen zwischen König Wenzel IV. und dem Erzbischof Johannes Jenstein von Prag. Zusammen mit anderen Geistlichen wurde Johannes gefangen genommen und gefoltert, dem Erzbischof gelang die Flucht. Um ein Exempel zu statuieren, wurde Johannes gefesselt von der Prager Karlsbrücke gestürzt und ertränkt. Schnell wurde die Geschichte dieses Märtyrers immer weiter ausgeschmückt. Im 15. Jahrhundert kam die Legende hinzu, Johannes sei für die Wahrung des Beichtgeheimnisses gestorben. König Wenzel habe unbedingt wissen wollen, was seine Frau bei dem Priester gebeichtet habe. Bis heute gilt Johannes als Patron des Beichtgeheimnisses. In der Gegenreformation wurde seine Verehrung besonders gefördert, um die Erinnerung an den beliebten böhmischen Kirchenreformer Jan (Johannes) Hus (um 1372-1415) zu verdrängen. Dieser war tatsächlich Beichtvater der Königin gewesen. Papst Benedikt XIII. sprach Johannes Nepomuk 1729 heilig.

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Klavierspielerin2 16.05.2026 08:07
Lesung (Apg 18,23-28)
Apollos wies öffentlich aus der Schrift nach, dass Jesus der Christus sei


Nachdem Paulus einige Zeit in Antióchia in Syrien geblieben war,
   zog er weiter,
durchwanderte zuerst das galátische Land, dann Phrýgien
und stärkte alle Jünger.

Ein Jude namens Apóllos kam nach Éphesus.
Er stammte aus Alexándria,
war redekundig und in der Schrift bewandert.
Er war unterwiesen im Weg des Herrn.
Er sprach mit glühendem Geist
   und trug die Lehre von Jesus genau vor;
doch kannte er nur die Taufe des Johannes.

Er begann, mit Freimut in der Synagoge zu sprechen.
Priscílla und Áquila hörten ihn,
nahmen ihn zu sich
und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar.

Als er nach Acháia gehen wollte,
   schrieben die Brüder den Jüngern
und ermunterten sie,
   ihn aufzunehmen.
Nach seiner Ankunft
   wurde er den Gläubigen durch die Gnade eine große Hilfe.
Denn mit Nachdruck widerlegte er die Juden,
   indem er öffentlich aus der Schrift nachwies,
   dass Jesus der Christus sei.
 
Klavierspielerin2 16.05.2026 08:08
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 16, 23b–28

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Was ihr den Vater in meinem Namen bitten werdet, das wird er euch geben.
Bis jetzt habt ihr noch um nichts in meinem Namen gebeten. Bittet und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.
Dies habe ich in Bildreden zu euch gesagt; es kommt die Stunde, in der ich nicht mehr in Bildreden zu euch sprechen, sondern euch offen vom Vater künden werde.
An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten und ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; denn der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin.
Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.

Worte der Päpste
Wir können sagen, dass dieser Abschnitt aus dem Johannesevangelium die Erklärung des Aufstiegs zum Vater ist. Der Vater war im Leben Jesu immer gegenwärtig, und Jesus sprach darüber. Jesus betete zum Vater. Und viele Male sprach er vom Vater, der sich unser annimmt, wie er sich der Vögel, der Lilien auf dem Feld annimmt... Der Vater. Und als die Jünger ihn baten, sie beten zu lehren, lehrte Jesus sie, zum Vater zu beten: »Vater unser« (Mt 6,9). Er wendet sich immer an den Vater. Aber in diesem Abschnitt ist er sehr stark; und es ist auch, als öffne er der Allmacht des Gebets die Türen. […] Dieses Vertrauen in den Vater, das Vertrauen in den Vater, der alles vermag. Dieser Mut zum Gebet, denn zum Beten braucht man Mut! […] Beten heißt, mit Jesus zum Vater zu gehen, der dir alles geben wird. Mut im Gebet, Aufrichtigkeit im Gebet. (Papst Franziskus, Frühmesse in Santa Marta, 10. M
ai 2020)
 
Engelslhaar 16.05.2026 08:47
 
Engelslhaar 16.05.2026 08:49
 
Klavierspielerin2 16.05.2026 08:59
Danke @ engelslhaar, für's Einstellen der Josephsweihe, die ich verpasst habe, aber Pater Gabriel sendet seit gestern eine Novene, da bin ich dabei, wie bei der letzten auch.
Ein Problem hat sich daraufhin im wahrsten Sinne des Wortes " in Luft aufgelöst"😊
 
Engelslhaar 16.05.2026 09:11
Ich höre die Josefsweihe von Tag 1 an und bin sehr berührt, momentan gibt mir das mehr als die Videos mit Pater Gabriel, weil man konkrete "Aufgaben" bekommt und mir ganz ungewöhnliche Erkenntnisse zu teil wurden.
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