Aufklärung der Lügen
14.05.2026 06:51
Aufklärung der Lügen
14.05.2026 06:51
Aufklärung der Lügen
Viele Behauptungen über die römisch-katholische Kirche leben weniger von echter Theologie oder Kirchengeschichte als von jahrhundertelang wiederholten Karikaturen. Deshalb muss man manches einfach klar benennen.
Die Kirche lehrt, man könne sich den Himmel erkaufen.
WAHRHEIT: Die Kirche lehrt eindeutig: Rettung geschieht allein aus der Gnade Christi. Missbräuche beim Ablasswesen gab es historisch, die Lehre selbst bedeutet aber nicht Himmel gegen Geld.
Katholiken glauben, der Papst sei Gott.
WAHRHEIT: Der Papst ist kein Gott und wird auch nicht als solcher verehrt. Er gilt katholisch als Nachfolger des Petrus und sichtbarer Diener der Einheit der Kirche.
Die Kirche hat die Bibel verboten.
WAHRHEIT: Die Kirche hat den biblischen Kanon bewahrt, kopiert, verteidigt und überliefert. Ohne die historische Kirche gäbe es die Heilige Bibel in ihrer heutigen Form überhaupt nicht.
Katholiken glauben an Magie durch Sakramente.
WAHRHEIT: Sakramente sind keine Zauberhandlungen, sondern sichtbare Zeichen der Gnade Christi, durch die Christus selbst wirkt.
Die römisch-katholische Kirche habe Jesus ersetzt.
WAHRHEIT: Die Kirche verkündet seit 2000 JahrenChristus allein ist Erlöser, Haupt der Kirche, wahrer Gott und wahrer Mensch.
Gerade die großen christlichen Glaubenswahrheiten wurden durch die Kirche gegen Häresien verteidigt.
Viele antikatholische Angriffe funktionieren nur, weil zuerst ein Zerrbild aufgebaut wird, das mit echter katholischer Lehre wenig zu tun hat.
Nicht selten kämpfen Menschen weniger gegen die wirkliche römisch-katholische Kirche, sondern gegen ein vereinfachtes Feindbild, das sie irgendwann übernommen haben.
Die Kirche lehrt, man könne sich den Himmel erkaufen.
WAHRHEIT: Die Kirche lehrt eindeutig: Rettung geschieht allein aus der Gnade Christi. Missbräuche beim Ablasswesen gab es historisch, die Lehre selbst bedeutet aber nicht Himmel gegen Geld.
Katholiken glauben, der Papst sei Gott.
WAHRHEIT: Der Papst ist kein Gott und wird auch nicht als solcher verehrt. Er gilt katholisch als Nachfolger des Petrus und sichtbarer Diener der Einheit der Kirche.
Die Kirche hat die Bibel verboten.
WAHRHEIT: Die Kirche hat den biblischen Kanon bewahrt, kopiert, verteidigt und überliefert. Ohne die historische Kirche gäbe es die Heilige Bibel in ihrer heutigen Form überhaupt nicht.
Katholiken glauben an Magie durch Sakramente.
WAHRHEIT: Sakramente sind keine Zauberhandlungen, sondern sichtbare Zeichen der Gnade Christi, durch die Christus selbst wirkt.
Die römisch-katholische Kirche habe Jesus ersetzt.
WAHRHEIT: Die Kirche verkündet seit 2000 JahrenChristus allein ist Erlöser, Haupt der Kirche, wahrer Gott und wahrer Mensch.
Gerade die großen christlichen Glaubenswahrheiten wurden durch die Kirche gegen Häresien verteidigt.
Viele antikatholische Angriffe funktionieren nur, weil zuerst ein Zerrbild aufgebaut wird, das mit echter katholischer Lehre wenig zu tun hat.
Nicht selten kämpfen Menschen weniger gegen die wirkliche römisch-katholische Kirche, sondern gegen ein vereinfachtes Feindbild, das sie irgendwann übernommen haben.
Kommentare
antonius34 14.05.2026 07:13
Das ,,Opus Dei,, wird sich immer durchsetzen....
Autumn 14.05.2026 07:54
Diese "Lügen" habe ich persönlich so noch nicht gehört.
z.B.
"Katholiken glauben, der Papst sei Gott." -- Wer sagt denn sowas?
"Stellvertreter Gottes" ... so hört man es eher
Die Titel des Papstes lauten u.a.:
Bischof von Rom
Stellvertreter Christi auf Erden
Nachfolger des Fürsten der Apostel
Höchster Pontifex der Universalkirche
z.B.
"Katholiken glauben, der Papst sei Gott." -- Wer sagt denn sowas?
"Stellvertreter Gottes" ... so hört man es eher
Die Titel des Papstes lauten u.a.:
Bischof von Rom
Stellvertreter Christi auf Erden
Nachfolger des Fürsten der Apostel
Höchster Pontifex der Universalkirche
8PrimeNoctem8 14.05.2026 07:56
@Autumn
Entschuldige bitte wenn du das nicht kanntest, beim nächsten mal frage ich dich natürlich bevor ich einen Blog eröffne👍🏻
Entschuldige bitte wenn du das nicht kanntest, beim nächsten mal frage ich dich natürlich bevor ich einen Blog eröffne👍🏻
Autumn 14.05.2026 09:01
Ich habe es tatsächlich noch nie gehört, dass das jemand so gesagt hat.
Vielleicht in bierseligen Stammtischdebatten, dass das jemand von sich gibt.
Aber solche Kommentare sind doch nicht repräsentativ für die wirklichen diskussionswürdigen Kritikpunkte, die vorgebracht werden.
Stellvertreter Christi auf Erden ist schon eine steile These genug.
Meines Erachtens lenkt so eine überspitzte Lügenliste ab von den angebrachten und legitimen Kritikpunkten, denen sich die KK gegenüber sieht.
Vielleicht in bierseligen Stammtischdebatten, dass das jemand von sich gibt.
Aber solche Kommentare sind doch nicht repräsentativ für die wirklichen diskussionswürdigen Kritikpunkte, die vorgebracht werden.
Stellvertreter Christi auf Erden ist schon eine steile These genug.
Meines Erachtens lenkt so eine überspitzte Lügenliste ab von den angebrachten und legitimen Kritikpunkten, denen sich die KK gegenüber sieht.
8PrimeNoctem8 14.05.2026 09:07
Ja kein Problem @Autumn ich werde deine Bedenken in Zukunft natürlich immer berücksichtigen. Ich werde dann vorher anfragen was deine größten Bedenken sind. 🙏🏻
pieter49 14.05.2026 09:19
Ja; werter @PrimeNoctem, in ''unser Forum'', muss man Vorsichtig sein !
Es gibt nämlich : Wortklauberei !!
...und das ist wieder verwandt mit Rechthaberei !!
(...)
Es gibt nämlich : Wortklauberei !!
...und das ist wieder verwandt mit Rechthaberei !!
(...)
8PrimeNoctem8 14.05.2026 09:50
Der Titel Stellvertreter Christi bedeutet nach katholischer Lehre eben NICHT, dass der Papst Christus ersetzt oder an seine Stelle tritt wie ein Konkurrenz-Messias.
Das ist eine polemische Fehlinterpretation.
Katholisch bedeutet Vicarius Christi, der Papst übt als Nachfolger des Simon Petrus den sichtbaren Hirten- und Einheitsdienst aus, den Christus seiner Kirche gegeben hat.
Der Katechismus der Katholischen Kirche sagt ausdrücklich, Christus selbst bleibt das Haupt der Kirche. Der Papst ist also nicht anstelle Christi im Sinn eines Ersatzes, sondern Diener Christi innerhalb der Kirche.
Die Grundlage dafür sieht die römisch-katholische Kirche in in der Bibelselbst.
Der Papst beansprucht katholisch keine eigene Offenbarung neben Christus, keine Göttlichkeit und keine unabhängige Autorität außerhalb Christi.
Das ist eine polemische Fehlinterpretation.
Katholisch bedeutet Vicarius Christi, der Papst übt als Nachfolger des Simon Petrus den sichtbaren Hirten- und Einheitsdienst aus, den Christus seiner Kirche gegeben hat.
Der Katechismus der Katholischen Kirche sagt ausdrücklich, Christus selbst bleibt das Haupt der Kirche. Der Papst ist also nicht anstelle Christi im Sinn eines Ersatzes, sondern Diener Christi innerhalb der Kirche.
Die Grundlage dafür sieht die römisch-katholische Kirche in in der Bibelselbst.
Der Papst beansprucht katholisch keine eigene Offenbarung neben Christus, keine Göttlichkeit und keine unabhängige Autorität außerhalb Christi.
8PrimeNoctem8 14.05.2026 10:21
Ja @FrauSausewind das stimmt... dazu sagen ja viele "Götzendienst".
Darauf werde ich auch noch näher eingehen 👍🏻
Darauf werde ich auch noch näher eingehen 👍🏻
Mischael 14.05.2026 11:01
Schönen guten Morgen 8PrimeNoctem8 und auch an die mitlesenden Menschen.
Autumn, so kam es bei mir rüber, hat mit ihren beiden Kommentaren von 7:54 und 9:01 Uhr dargestellt, das sie sich ernsthaft mit dem Thema dieses Blogs beschäftigt hat und entsprechendes geschrieben.
8PrimeNoctem8, ich finde es nicht gut von Dir und halte es auch nicht für angebracht, das Du auf ihre beiden Kommentare mittels Deiner beiden Kommentare um 7:56 und 9:07 Uhr jeweils mit Ironie, ohne auf ihre Argumente einzugehen, reagierst.
Ich fände es gut, wenn Du dich dafür aufrichtig bei ihr entschuldigen würdest.
🙂
Autumn, so kam es bei mir rüber, hat mit ihren beiden Kommentaren von 7:54 und 9:01 Uhr dargestellt, das sie sich ernsthaft mit dem Thema dieses Blogs beschäftigt hat und entsprechendes geschrieben.
8PrimeNoctem8, ich finde es nicht gut von Dir und halte es auch nicht für angebracht, das Du auf ihre beiden Kommentare mittels Deiner beiden Kommentare um 7:56 und 9:07 Uhr jeweils mit Ironie, ohne auf ihre Argumente einzugehen, reagierst.
Ich fände es gut, wenn Du dich dafür aufrichtig bei ihr entschuldigen würdest.
🙂
ZNITRAM 14.05.2026 11:02
Mir fällt hier etwas auf:
Autumn hat sachlich einen völlig berechtigten Punkt genannt: Viele dieser angeblichen „Lügen“ sind so überspitzt formuliert, dass sie kaum die eigentlichen Kritikpunkte treffen.
Kaum kommt dieser sachliche Einwand, wird aber nicht ruhig darauf eingegangen, sondern sarkastisch und herablassend reagiert.
Genau das ist für mich bezeichnend.
Denn die echten Fragen bleiben ja bestehen:
Was bedeutet „Stellvertreter Christi“ konkret?
Welche Autorität hat Rom wirklich?
Steht Tradition neben Gottes Wort?
Wo endet Dienst — und wo beginnt geistliche Überhöhung?
Wenn man diese Fragen einfach mit Spott abbügelt, wirkt das nicht wie Stärke, sondern eher wie Ausweichen.
Und ehrlich gesagt: Wer Wahrheit verteidigt, sollte sachlichen Widerspruch nicht sofort persönlich nehmen.
Autumn hat sachlich einen völlig berechtigten Punkt genannt: Viele dieser angeblichen „Lügen“ sind so überspitzt formuliert, dass sie kaum die eigentlichen Kritikpunkte treffen.
Kaum kommt dieser sachliche Einwand, wird aber nicht ruhig darauf eingegangen, sondern sarkastisch und herablassend reagiert.
Genau das ist für mich bezeichnend.
Denn die echten Fragen bleiben ja bestehen:
Was bedeutet „Stellvertreter Christi“ konkret?
Welche Autorität hat Rom wirklich?
Steht Tradition neben Gottes Wort?
Wo endet Dienst — und wo beginnt geistliche Überhöhung?
Wenn man diese Fragen einfach mit Spott abbügelt, wirkt das nicht wie Stärke, sondern eher wie Ausweichen.
Und ehrlich gesagt: Wer Wahrheit verteidigt, sollte sachlichen Widerspruch nicht sofort persönlich nehmen.
ZNITRAM 14.05.2026 11:04
System verteidigen,
sich überlegen fühlen,
Widerspruch lächerlich machen.
Das Problem ist nicht, dass jemand katholisch ist.
Das Problem ist der Ton: viel Spott, wenig Demut, wenig Liebe.
Biblisch wäre die Messlatte:
„Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“
Johannes 13,35
Wenn jemand ständig rechthaberisch, sarkastisch und herablassend auftritt, darf man schon fragen:
Geht es hier noch um Christus — oder um Selbstdarstellung?
sich überlegen fühlen,
Widerspruch lächerlich machen.
Das Problem ist nicht, dass jemand katholisch ist.
Das Problem ist der Ton: viel Spott, wenig Demut, wenig Liebe.
Biblisch wäre die Messlatte:
„Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“
Johannes 13,35
Wenn jemand ständig rechthaberisch, sarkastisch und herablassend auftritt, darf man schon fragen:
Geht es hier noch um Christus — oder um Selbstdarstellung?
ZNITRAM 14.05.2026 11:10
Klavierspielerin, wovon sprichst du konkret?
Welche „falschen Behauptungen“ meinst du genau?
Und welche katholischen Antworten darauf sollen hier angeblich nicht gewürdigt worden sein?
So allgemein in den Raum gestellt hilft das nicht weiter.
Wenn du etwas Sachliches meinst, dann benenne es bitte konkret. Dann kann man auch konkret darauf eingehen.
Welche „falschen Behauptungen“ meinst du genau?
Und welche katholischen Antworten darauf sollen hier angeblich nicht gewürdigt worden sein?
So allgemein in den Raum gestellt hilft das nicht weiter.
Wenn du etwas Sachliches meinst, dann benenne es bitte konkret. Dann kann man auch konkret darauf eingehen.
ZNITRAM 14.05.2026 11:12
Von welchem Fass ist die Rede? Das erschließt sich mir jetzt gerade überhaupt nicht. Bitte einfach sachlich und sinnvoll. Weil das ansonsten Kindergarten ist. 🙂
8PrimeNoctem8 14.05.2026 11:16
Die Antwort auf Autumn steht im Blogeintrag von 9.50 Uhr.
Auch wenn manchen die Antworten nicht gefallen, kann man sie ja trotzdem lesen... ZNITRAM fordert die Antwort die doch schon längst da stand als du deinen Beitrag verfasst hast🤷🏻♂️
Auch wenn manchen die Antworten nicht gefallen, kann man sie ja trotzdem lesen... ZNITRAM fordert die Antwort die doch schon längst da stand als du deinen Beitrag verfasst hast🤷🏻♂️
paloma 14.05.2026 11:17
Dialog stelle ich mir auch anders vor,lieber
Prime noctem. Du hast ja zunächst anders begonnen . Es geht ja nicht um " Gegnerschaft",sondern offensichtlich um unterschiedliches Verständnis u bei der KK um viel Tradition,was nicht per se schlecht ist,aber doch durchaus hinterfragt werden darf,auch im Hinblick darauf,dass KK u Macht sehr nah beieinander standen u es viele Verflechtungen gab,die wenig mit Gottes Wort zu tun hatten.
Prime noctem. Du hast ja zunächst anders begonnen . Es geht ja nicht um " Gegnerschaft",sondern offensichtlich um unterschiedliches Verständnis u bei der KK um viel Tradition,was nicht per se schlecht ist,aber doch durchaus hinterfragt werden darf,auch im Hinblick darauf,dass KK u Macht sehr nah beieinander standen u es viele Verflechtungen gab,die wenig mit Gottes Wort zu tun hatten.
ZNITRAM 14.05.2026 11:19
Also ich kenne das so, wenn es einen Blog mit Kommentarfunktion gibt, dann sind Kommentare grundsätzlich ok und gewünscht. Oder hat sich das hierbei CSC jetzt geändert, Klavierspielerin?
Und: Klavierspielerin, dass das Papsttum existiert, bestreitet doch niemand.
Die Frage ist nicht: Existiert es?
Die Frage ist: Ist sein Anspruch biblisch berechtigt?
„Findet euch einfach damit ab, wir berufen uns seit 2000 Jahren auf Petrus“ ist kein Argument, sondern ein Autoritätsanspruch.
Auch eine lange Tradition wird nicht automatisch wahr, nur weil sie alt ist.
Wenn Rom behauptet, der Papst sei sichtbares Haupt der Kirche und Stellvertreter Christi, dann darf man fragen:
Wo lehrt Christus das so?
Wo lehren die Apostel das so?
Wo steht, dass der Bischof von Rom diese Letztautorität über alle Christen hat?
Wenn darauf nur kommt: „Das ist halt katholisch, finde dich damit ab“, dann ist das ehrlich gesagt keine biblische Begründung.
Und: Klavierspielerin, dass das Papsttum existiert, bestreitet doch niemand.
Die Frage ist nicht: Existiert es?
Die Frage ist: Ist sein Anspruch biblisch berechtigt?
„Findet euch einfach damit ab, wir berufen uns seit 2000 Jahren auf Petrus“ ist kein Argument, sondern ein Autoritätsanspruch.
Auch eine lange Tradition wird nicht automatisch wahr, nur weil sie alt ist.
Wenn Rom behauptet, der Papst sei sichtbares Haupt der Kirche und Stellvertreter Christi, dann darf man fragen:
Wo lehrt Christus das so?
Wo lehren die Apostel das so?
Wo steht, dass der Bischof von Rom diese Letztautorität über alle Christen hat?
Wenn darauf nur kommt: „Das ist halt katholisch, finde dich damit ab“, dann ist das ehrlich gesagt keine biblische Begründung.
8PrimeNoctem8 14.05.2026 11:19
@paloma ich habe den Einwand von Autumn ernst genommen und gesagt ich werde das beim nächsten mal berücksichtigen, was soll daran negativ sein?
Im übrigen bin ich ja auch wie schon erwähnt um 9.50 Uhr darauf eingegangen, kann man den Eintrag nicht sehen?
Im übrigen bin ich ja auch wie schon erwähnt um 9.50 Uhr darauf eingegangen, kann man den Eintrag nicht sehen?
8PrimeNoctem8 14.05.2026 11:22
@ZNITRAM wie Klavierspielerin das erwähnte wurde mehrmals in anderen Blogs darauf eingegangen ... hast du das nicht gesehen oder hast du nicht dort auch schon die gleichen Fragen gestellt?
ZNITRAM 14.05.2026 11:22
Klavierspielerin, dann benenne doch bitte einfach die Antwort konkret.
Ich sehe bisher vor allem:
„Wir berufen uns auf Petrus.“
„Das ist seit 2000 Jahren so.“
„Die Kirche sieht das so.“
Das ist aber noch keine biblische Begründung dafür, dass der Bischof von Rom Letztautorität über alle Christen haben soll.
Ich mache kein „Fass“ auf. Ich frage nach dem Fundament.
Wenn es bereits klar beantwortet wurde, dann müsste es doch leicht sein, den entscheidenden Bibelvers oder das entscheidende Argument kurz zu nennen.
Ich sehe bisher vor allem:
„Wir berufen uns auf Petrus.“
„Das ist seit 2000 Jahren so.“
„Die Kirche sieht das so.“
Das ist aber noch keine biblische Begründung dafür, dass der Bischof von Rom Letztautorität über alle Christen haben soll.
Ich mache kein „Fass“ auf. Ich frage nach dem Fundament.
Wenn es bereits klar beantwortet wurde, dann müsste es doch leicht sein, den entscheidenden Bibelvers oder das entscheidende Argument kurz zu nennen.
8PrimeNoctem8 14.05.2026 11:23
@ZNITRAM
Frag mich doch, ich hab doch geschrieben die katholische Kirche begründet das biblisch 🤷🏻♂️
Frag mich doch, ich hab doch geschrieben die katholische Kirche begründet das biblisch 🤷🏻♂️
ZNITRAM 14.05.2026 11:25
Prime, gerne.
Dann bitte ganz konkret:
Wo begründet die Schrift, dass der Bischof von Rom eine Letztautorität über alle Christen hat?
Matthäus 16 kenne ich.
Johannes 21 kenne ich.
Petrus’ besondere Rolle bestreite ich nicht.
Meine Frage ist präziser:
Wo wird daraus ein dauerhaftes Papstamt in Rom mit universaler Lehr- und Leitungsautorität?
Und Klavierspielerin: Dass ich etwas nicht überzeugend finde, heißt nicht, dass es beantwortet wurde. Eine Behauptung oft zu wiederholen ist noch keine Begründung.
Dann bitte ganz konkret:
Wo begründet die Schrift, dass der Bischof von Rom eine Letztautorität über alle Christen hat?
Matthäus 16 kenne ich.
Johannes 21 kenne ich.
Petrus’ besondere Rolle bestreite ich nicht.
Meine Frage ist präziser:
Wo wird daraus ein dauerhaftes Papstamt in Rom mit universaler Lehr- und Leitungsautorität?
Und Klavierspielerin: Dass ich etwas nicht überzeugend finde, heißt nicht, dass es beantwortet wurde. Eine Behauptung oft zu wiederholen ist noch keine Begründung.
8PrimeNoctem8 14.05.2026 11:28
Alles gut 😄 bleib doch entspannt... es dauert dir das zu erläutern, entschuldige bitte ich schreibe meine Texte selbst 👍🏻
ZNITRAM 14.05.2026 11:30
Sehr schön. Ein fleißiger Christ also, der sich für Echtheit und biblische Wahrheit einsetzt 👍🏻😊 Finde ich gut.
Ich freue mich über sachliche und gute Kommunikation, bei der man noch dazulernt.
Ich freue mich über sachliche und gute Kommunikation, bei der man noch dazulernt.
8PrimeNoctem8 14.05.2026 11:31
Die Schrift liefert kein modernes Kirchenrechts-Handbuch mit dem Satz: Der spätere Bischof von Rom besitzt universale Jurisdiktion gemäß Canon XYZ.
So funktioniert die Heilige Bibel generell nicht. Die katholische Position lautet vielmehr, Christus setzt mit Petrus ein bleibendes Prinzip sichtbarer Einheit und Leitung ein und dieses Petrusamt bleibt in der Kirche bestehen.
Die entscheidenden Grundlagen die du schon weißt aber dir selbst anders auslegst: Mt 16,18–19, Lk 22,32, Joh 21
Petrus erhält dabei nicht bloß eine wichtige Rolle, sondern eine einzigartige Stellung unter den Aposteln.
Die nächste Frage lautet dann: Wo bleibt dieses Amt nach Petrus?Und genau hier kommen: apostolische Sukzession, frühe Kirchengeschichte und die tatsächliche Entwicklung der Kirche ins Spiel.
Denn historisch sieht man sehr früh, dass Rom wegen des Martyriums von Petrus und Paulus eine besondere Autorität beansprucht, nicht erst im Mittelalter.
Schon Irenäus von Lyon verweist auf die Kirche von Rom als Maßstab apostolischer Überlieferung.
Der katholische Punkt ist also, das Papstamt fällt nicht fertig als vollständiger Canon-Code vom Himmel, sondern entfaltet sich organisch aus dem Petrusdienst, den Christus eingesetzt hat.
Genauso wie die Trinitätslehre sich ebenfalls dogmatisch entfaltet hat, obwohl das Wort "Trinität" nicht wörtlich in der Schrift steht Und genau deshalb reicht das Argument "Das Wort Papsttum steht nicht explizit da" katholisch nicht aus.
Denn die Kirche glaubt, dass Christus nicht nur ein Buch hinterlassen hat, sondern eine lebendige apostolische Kirche mit Lehramt.
So funktioniert die Heilige Bibel generell nicht. Die katholische Position lautet vielmehr, Christus setzt mit Petrus ein bleibendes Prinzip sichtbarer Einheit und Leitung ein und dieses Petrusamt bleibt in der Kirche bestehen.
Die entscheidenden Grundlagen die du schon weißt aber dir selbst anders auslegst: Mt 16,18–19, Lk 22,32, Joh 21
Petrus erhält dabei nicht bloß eine wichtige Rolle, sondern eine einzigartige Stellung unter den Aposteln.
Die nächste Frage lautet dann: Wo bleibt dieses Amt nach Petrus?Und genau hier kommen: apostolische Sukzession, frühe Kirchengeschichte und die tatsächliche Entwicklung der Kirche ins Spiel.
Denn historisch sieht man sehr früh, dass Rom wegen des Martyriums von Petrus und Paulus eine besondere Autorität beansprucht, nicht erst im Mittelalter.
Schon Irenäus von Lyon verweist auf die Kirche von Rom als Maßstab apostolischer Überlieferung.
Der katholische Punkt ist also, das Papstamt fällt nicht fertig als vollständiger Canon-Code vom Himmel, sondern entfaltet sich organisch aus dem Petrusdienst, den Christus eingesetzt hat.
Genauso wie die Trinitätslehre sich ebenfalls dogmatisch entfaltet hat, obwohl das Wort "Trinität" nicht wörtlich in der Schrift steht Und genau deshalb reicht das Argument "Das Wort Papsttum steht nicht explizit da" katholisch nicht aus.
Denn die Kirche glaubt, dass Christus nicht nur ein Buch hinterlassen hat, sondern eine lebendige apostolische Kirche mit Lehramt.
ZNITRAM 14.05.2026 11:32
Bitte nicht sauer sein, wenn ich dann nach ner Weile nicht mehr antworte, weil ich demnächst weg muss.. Aber irgendwann gelegentlich lese ich den Blog hier bestimmt noch einmal und würde mich wirklich über fundierte und sachliche Antworten freuen. Natürlich müssen die biblisch begründet sein.
ZNITRAM 14.05.2026 11:38
Danke, das ist jetzt klarer.
Aber du bestätigst damit im Grunde meinen Punkt: Einen direkten biblischen Nachweis für das spätere römische Papstamt mit universaler Letztautorität gibt es nicht.
Matthäus 16, Lukas 22 und Johannes 21 zeigen eine besondere Rolle des Petrus — ja.
Aber sie beweisen nicht: Bischof von Rom = oberste Autorität über alle Christen.
Kirchengeschichte und Irenäus sind nicht Gottes Wort.
Und der Vergleich mit der Dreieinigkeit hinkt: Vater, Sohn und Heiliger Geist sind klar in der Schrift bezeugt. Beim Papsttum muss man mehrere historische und kirchliche Zwischenschritte einbauen.
Darum bleibt für mich:
Petrus hatte eine besondere Rolle.
Das römische Papstsystem ist daraus biblisch nicht bewiesen.
Und noch etwas zu Johannes 21: Wenn Jesus von Lämmern und Schafen spricht, zeigt mir das vor allem, wie kostbar ihm die Menschen sind, die zu ihm gehören — gerade auch die Schwachen, die Jungen im Glauben, die Suchenden.
Und wenn solche Menschen dann einen Blog lesen, in dem es viel um Kirche, Tradition, Rechthaben und Spott geht, aber wenig um Demut, Liebe und Christus, dann finde ich das traurig.
Ich sage das bewusst persönlich: Ich würde mich schämen, wenn suchende oder junge Christen durch unseren Ton eher abgestoßen als zu Christus hingezogen würden.
Aber du bestätigst damit im Grunde meinen Punkt: Einen direkten biblischen Nachweis für das spätere römische Papstamt mit universaler Letztautorität gibt es nicht.
Matthäus 16, Lukas 22 und Johannes 21 zeigen eine besondere Rolle des Petrus — ja.
Aber sie beweisen nicht: Bischof von Rom = oberste Autorität über alle Christen.
Kirchengeschichte und Irenäus sind nicht Gottes Wort.
Und der Vergleich mit der Dreieinigkeit hinkt: Vater, Sohn und Heiliger Geist sind klar in der Schrift bezeugt. Beim Papsttum muss man mehrere historische und kirchliche Zwischenschritte einbauen.
Darum bleibt für mich:
Petrus hatte eine besondere Rolle.
Das römische Papstsystem ist daraus biblisch nicht bewiesen.
Und noch etwas zu Johannes 21: Wenn Jesus von Lämmern und Schafen spricht, zeigt mir das vor allem, wie kostbar ihm die Menschen sind, die zu ihm gehören — gerade auch die Schwachen, die Jungen im Glauben, die Suchenden.
Und wenn solche Menschen dann einen Blog lesen, in dem es viel um Kirche, Tradition, Rechthaben und Spott geht, aber wenig um Demut, Liebe und Christus, dann finde ich das traurig.
Ich sage das bewusst persönlich: Ich würde mich schämen, wenn suchende oder junge Christen durch unseren Ton eher abgestoßen als zu Christus hingezogen würden.
(Nutzer gelöscht) 14.05.2026 11:42
doch gibt es :
Keiner bestreitet hier ,dass Jesus der ewige Gute Hirte ist - stimmts?
Dieses Amt des Hirten übergibt Jesus an Petrus mit den Worte. : Weide meine Schafe !
👉Jesus selbst macht auch Petrus den ewigen Hirten im Amt !
Cherub
Keiner bestreitet hier ,dass Jesus der ewige Gute Hirte ist - stimmts?
Dieses Amt des Hirten übergibt Jesus an Petrus mit den Worte. : Weide meine Schafe !
👉Jesus selbst macht auch Petrus den ewigen Hirten im Amt !
Cherub
ZNITRAM 14.05.2026 11:43
Was mich an der Petrus-Argumentation stört:
Es klingt manchmal so, als würde Petrus der römisch-katholischen Kirche gehören. Aber Petrus gehört doch Christus.
Petrus war Apostel des Herrn Jesus, Jude, Zeuge der Auferstehung und Diener der Gemeinde. Er war nicht „katholisch“ in dem Sinn, wie man das heute konfessionell versteht. Ja klar, Petrus hatte eine besondere Stellung. Das bestreite ich überhaupt nicht.
Aber dann kommt für mich der große Sprung:
Petrus hatte eine besondere Rolle — also ist der Bischof von Rom automatisch oberste Autorität über alle Christen.
Und genau diesen Schritt sehe ich in der Bibel nicht.
Ich lese dort nicht, dass Christus den Bischof von Rom zu seinem Stellvertreter auf Erden gemacht hat. Ich lese auch nicht, dass Rom die letzte Autorität über alle Christen sein soll.
Petrus selbst nennt sich Mitältester. Und die Schafe, von denen Jesus spricht, gehören Christus — nicht Rom.
Für mich bleibt deshalb:
Petrus gehört Christus.
Die Gemeinde gehört Christus.
Und das Haupt der Gemeinde ist Christus.
Mir geht es nicht darum, irgendwelche billigen Stammtisch-Parolen über Katholiken zu wiederholen. Aber es gibt sehr wohl berechtigte Kritikpunkte an der römisch-katholischen Kirche, über die man reden darf: Dass Rom sich als letzte Auslegungsinstanz über alle Christen versteht.
Dass Tradition praktisch neben Gottes Wort gestellt wird. Dass der Papst als „Stellvertreter Christi“ und sichtbares Haupt der Kirche bezeichnet wird, obwohl Christus selbst das Haupt der Gemeinde ist. Dass aus einer besonderen Rolle des Petrus ein ganzes Papstsystem abgeleitet wird, das ich so im Neuen Testament nicht finde. Dass aus freiwilliger Ehelosigkeit eine Amtsvoraussetzung gemacht wurde. Dass viele katholische Sonderlehren nur funktionieren, wenn man vorher Rom als höchste Autorität akzeptiert.
Das sind keine erfundenen Karikaturen. Das sind echte theologische Streitpunkte.
Und genau darum ging es hier ursprünglich: Nicht darum, ob Katholiken „böse“ sind. Sondern darum, ob bestimmte römisch-katholische Ansprüche wirklich biblisch begründet sind.
Für mich bleibt der Maßstab: Christus, Gottes Wort und die Frage, ob eine Lehre dort wirklich klar gegründet ist.
Es klingt manchmal so, als würde Petrus der römisch-katholischen Kirche gehören. Aber Petrus gehört doch Christus.
Petrus war Apostel des Herrn Jesus, Jude, Zeuge der Auferstehung und Diener der Gemeinde. Er war nicht „katholisch“ in dem Sinn, wie man das heute konfessionell versteht. Ja klar, Petrus hatte eine besondere Stellung. Das bestreite ich überhaupt nicht.
Aber dann kommt für mich der große Sprung:
Petrus hatte eine besondere Rolle — also ist der Bischof von Rom automatisch oberste Autorität über alle Christen.
Und genau diesen Schritt sehe ich in der Bibel nicht.
Ich lese dort nicht, dass Christus den Bischof von Rom zu seinem Stellvertreter auf Erden gemacht hat. Ich lese auch nicht, dass Rom die letzte Autorität über alle Christen sein soll.
Petrus selbst nennt sich Mitältester. Und die Schafe, von denen Jesus spricht, gehören Christus — nicht Rom.
Für mich bleibt deshalb:
Petrus gehört Christus.
Die Gemeinde gehört Christus.
Und das Haupt der Gemeinde ist Christus.
Mir geht es nicht darum, irgendwelche billigen Stammtisch-Parolen über Katholiken zu wiederholen. Aber es gibt sehr wohl berechtigte Kritikpunkte an der römisch-katholischen Kirche, über die man reden darf: Dass Rom sich als letzte Auslegungsinstanz über alle Christen versteht.
Dass Tradition praktisch neben Gottes Wort gestellt wird. Dass der Papst als „Stellvertreter Christi“ und sichtbares Haupt der Kirche bezeichnet wird, obwohl Christus selbst das Haupt der Gemeinde ist. Dass aus einer besonderen Rolle des Petrus ein ganzes Papstsystem abgeleitet wird, das ich so im Neuen Testament nicht finde. Dass aus freiwilliger Ehelosigkeit eine Amtsvoraussetzung gemacht wurde. Dass viele katholische Sonderlehren nur funktionieren, wenn man vorher Rom als höchste Autorität akzeptiert.
Das sind keine erfundenen Karikaturen. Das sind echte theologische Streitpunkte.
Und genau darum ging es hier ursprünglich: Nicht darum, ob Katholiken „böse“ sind. Sondern darum, ob bestimmte römisch-katholische Ansprüche wirklich biblisch begründet sind.
Für mich bleibt der Maßstab: Christus, Gottes Wort und die Frage, ob eine Lehre dort wirklich klar gegründet ist.
8PrimeNoctem8 14.05.2026 11:47
Nein, ich bestätige deinen Punkt nicht vollständig, ich benenne nur ehrlich den Unterschied zwischen katholischem und protestantischem Schriftverständnis.
Die römisch-katholische Kirche behauptet nicht, "Das komplette Papstamt steht als fertiges System in einem einzigen Bibelvers."
Sie sagt: Christus hat Petrus ein einzigartiges Amt gegeben, und dieses Amt lebt in der apostolischen Kirche fort.
Der entscheidende Unterschied ist: Du akzeptierst offenbar nur das, was ausdrücklich und vollständig im Bibeltext ausformuliert ist. Aber genau so funktioniert weder die frühe Kirche noch die Entstehung zentraler christlicher Lehren.
Denn auch der neutestamentliche Kanon selbst fällt nicht fertig vom Himmel. Auch dort gab es geschichtliche Entwicklung, Lehrentscheidungen und kirchliche Autorität.
Und zu "Irenäus ist nicht Gottes Wort".
Natürlich nicht. Aber genau dieselben Christen, die ständig nur die Schrift sagen, berufen sich gleichzeitig auf die frühe Kirche, wenn es gegen die römisch-katholische Kirche nützlich erscheint.
Entweder die frühe apostolische Überlieferung hat Gewicht oder eben nicht.
Der letzte Teil über Ton, Liebe und Demut klingt zunächst edel, übersieht aber etwas... Liebe bedeutet nicht, jede Lehre als gleich gültig stehen zu lassen.
Wer der römisch-katholischen Kirche über Jahrzehnte hinweg: Antichristentum, Götzendienst, Babylon, Satanskult, falsches Evangelium oder geistlichen Betrug vorwirft,
sollte sich nicht wundern, wenn katholische Christen irgendwann nicht mehr ausschließlich weich formulieren.
Denn auch Klarheit gehört zur Liebe.
Und manchmal ist das größte Problem moderner Debatten nicht fehlende Freundlichkeit, sondern dass Wahrheit sofort als lieblos empfunden wird, sobald sie dem eigenen Standpunkt widerspricht.
Das ist hier sehr oft so... allein schon an der "gefällt mir" Einstellung kann man sehen dass es drum geht "wer" etwas schreibt... der Inhalt wird ja leider meist nur überflogen.
Die römisch-katholische Kirche behauptet nicht, "Das komplette Papstamt steht als fertiges System in einem einzigen Bibelvers."
Sie sagt: Christus hat Petrus ein einzigartiges Amt gegeben, und dieses Amt lebt in der apostolischen Kirche fort.
Der entscheidende Unterschied ist: Du akzeptierst offenbar nur das, was ausdrücklich und vollständig im Bibeltext ausformuliert ist. Aber genau so funktioniert weder die frühe Kirche noch die Entstehung zentraler christlicher Lehren.
Denn auch der neutestamentliche Kanon selbst fällt nicht fertig vom Himmel. Auch dort gab es geschichtliche Entwicklung, Lehrentscheidungen und kirchliche Autorität.
Und zu "Irenäus ist nicht Gottes Wort".
Natürlich nicht. Aber genau dieselben Christen, die ständig nur die Schrift sagen, berufen sich gleichzeitig auf die frühe Kirche, wenn es gegen die römisch-katholische Kirche nützlich erscheint.
Entweder die frühe apostolische Überlieferung hat Gewicht oder eben nicht.
Der letzte Teil über Ton, Liebe und Demut klingt zunächst edel, übersieht aber etwas... Liebe bedeutet nicht, jede Lehre als gleich gültig stehen zu lassen.
Wer der römisch-katholischen Kirche über Jahrzehnte hinweg: Antichristentum, Götzendienst, Babylon, Satanskult, falsches Evangelium oder geistlichen Betrug vorwirft,
sollte sich nicht wundern, wenn katholische Christen irgendwann nicht mehr ausschließlich weich formulieren.
Denn auch Klarheit gehört zur Liebe.
Und manchmal ist das größte Problem moderner Debatten nicht fehlende Freundlichkeit, sondern dass Wahrheit sofort als lieblos empfunden wird, sobald sie dem eigenen Standpunkt widerspricht.
Das ist hier sehr oft so... allein schon an der "gefällt mir" Einstellung kann man sehen dass es drum geht "wer" etwas schreibt... der Inhalt wird ja leider meist nur überflogen.
ZNITRAM 14.05.2026 11:48
So. Dann muss ich dann mal weiter, dann wünsche ich allerseits noch einen schönen Feiertag, aber eines möchte ich aufklären: Es gibt nur einen guten Hirten. Und der hat keine Denomination und der hat auch keine Konfession:
Jesus Christus.
Jesus Christus.
8PrimeNoctem8 14.05.2026 11:52
Naja du lehnst eben die kirchliche Position ab, das ist ja auch okay 🤷🏻♂️
(Nutzer gelöscht) 14.05.2026 11:53
@ZNITRAM
Petrus ist der Stellvertreter des Guten Hirten
Petrus und der Gute Hirte sund nicht dieselbe Person ,aber das Hirten Amt ist zeitlos !
👉 Und zwar bis der Hausherr ( Jesus) wiederkommt!!!
Cherub
Petrus ist der Stellvertreter des Guten Hirten
Petrus und der Gute Hirte sund nicht dieselbe Person ,aber das Hirten Amt ist zeitlos !
👉 Und zwar bis der Hausherr ( Jesus) wiederkommt!!!
Cherub
ZNITRAM 14.05.2026 11:55
Kann es mir nicht verkneifen, ich gebe euch noch was zum Abschied heute:
Hier noch ein paar Bibelstellen, die für mich klar gegen die Vorstellung sprechen, dass ein Mensch „Stellvertreter Christi/Gottes auf Erden“ als höchste Autorität über alle Christen sein kann.
Nicht mit "Tradition" begründet.
Nicht mit „das ist bei uns halt so“ begründet.
Sondern mit der Schrift:
Matthäus 23,8–10
Jesus sagt: Einer ist euer Meister, einer ist euer Vater, einer ist euer Lehrer: Christus. Ihr aber seid Brüder.
1. Timotheus 2,5
Es gibt einen Gott und einen Mittler zwischen Gott und Menschen: Jesus Christus.
Kolosser 1,18
Christus ist das Haupt der Gemeinde.
Epheser 1,22–23
Gott hat Christus der Gemeinde als Haupt über alles gegeben.
Johannes 10,11
Jesus sagt: Ich bin der gute Hirte.
Johannes 10,16
Es wird eine Herde und ein Hirte sein.
1. Petrus 5,1
Petrus nennt sich selbst Mitältester, nicht Oberhaupt der Weltkirche.
1. Petrus 5,3–4
Leiter sollen nicht über die Gemeinde herrschen. Christus ist der Erzhirte.
Matthäus 20,25–28
Jesus warnt seine Jünger vor Herrschaftsdenken. Wer groß sein will, soll dienen.
2. Korinther 1,24
Paulus sagt ausdrücklich, dass die Apostel nicht Herren über den Glauben der Gläubigen sind.
Für mich ist das klar:
Christus ist Haupt.
Christus ist Hirte.
Christus ist Lehrer.
Christus ist Mittler.
Christus ist Herr.
Ein menschlicher "Stellvertreter Christi" als höchste Autorität über alle Christen ist für mich aus der Bibel nicht erkennbar.
Euch noch einen schönen Feiertag.
Hier noch ein paar Bibelstellen, die für mich klar gegen die Vorstellung sprechen, dass ein Mensch „Stellvertreter Christi/Gottes auf Erden“ als höchste Autorität über alle Christen sein kann.
Nicht mit "Tradition" begründet.
Nicht mit „das ist bei uns halt so“ begründet.
Sondern mit der Schrift:
Matthäus 23,8–10
Jesus sagt: Einer ist euer Meister, einer ist euer Vater, einer ist euer Lehrer: Christus. Ihr aber seid Brüder.
1. Timotheus 2,5
Es gibt einen Gott und einen Mittler zwischen Gott und Menschen: Jesus Christus.
Kolosser 1,18
Christus ist das Haupt der Gemeinde.
Epheser 1,22–23
Gott hat Christus der Gemeinde als Haupt über alles gegeben.
Johannes 10,11
Jesus sagt: Ich bin der gute Hirte.
Johannes 10,16
Es wird eine Herde und ein Hirte sein.
1. Petrus 5,1
Petrus nennt sich selbst Mitältester, nicht Oberhaupt der Weltkirche.
1. Petrus 5,3–4
Leiter sollen nicht über die Gemeinde herrschen. Christus ist der Erzhirte.
Matthäus 20,25–28
Jesus warnt seine Jünger vor Herrschaftsdenken. Wer groß sein will, soll dienen.
2. Korinther 1,24
Paulus sagt ausdrücklich, dass die Apostel nicht Herren über den Glauben der Gläubigen sind.
Für mich ist das klar:
Christus ist Haupt.
Christus ist Hirte.
Christus ist Lehrer.
Christus ist Mittler.
Christus ist Herr.
Ein menschlicher "Stellvertreter Christi" als höchste Autorität über alle Christen ist für mich aus der Bibel nicht erkennbar.
Euch noch einen schönen Feiertag.
ZNITRAM 14.05.2026 11:56
Bruder: Stehen nebeneinander nicht übereinander Und nicht einer über den anderen.... 🖐🏻
8PrimeNoctem8 14.05.2026 12:06
@ZNITRAM 11.55 Uhr
Aber genau hier zeigt sich wieder das Grundproblem, du zitierst viele richtige Bibelstellen, aber keine einzige davon widerlegt tatsächlich das katholische Verständnis des Petrusdienstes.
Denn die römisch-katholische Kirche bestreitet keine dieser Aussagen. Natürlich gilt: Christus ist Haupt der Kirche. Christus ist der gute Hirte. Christus ist der einzige Mittler. Christus ist der Lehrer. Das glaubt die Kirche vollständig.
Der "Fehler" liegt darin, dass du automatisch annimmst: Wenn Christus das Haupt ist, dürfe es keinerlei sichtbaren Leitungsdienst in seiner Kirche geben.
Aber genau das sagt die Schrift eben nicht.
Denn dieselbe Heilige Bibel spricht auch von: Aposteln, Hirten, Bischöfen, Ältesten, Schlüsselgewalt, Lehrvollmacht und kirchlicher Autorität.
Wenn Mt 23 absolut wörtlich gemeint wäre, dürfte übrigens auch niemand seinen leiblichen "Vater“ nennen. Paulus nennt sich selbst geistlicher Vater. Und dennoch widerspricht das Christus nicht. Warum? Weil Jesus dort geistliche Selbstüberhöhung kritisiert, nicht jede Form geistlicher Leitung.
Auch 1 Tim 2,5 widerlegt das Papstamt nicht. Dass Christus der einzige Mittler der Erlösung ist, bedeutet nicht, dass es keine von Christus eingesetzten Diener in seiner Kirche geben darf. Sonst müsstest du konsequenterweise auch jede Predigt, jede Seelsorge und jedes Hirtenamt ablehnen.
Und besonders auffällig: Du zitierst 1 Petr 5 übersiehst aber, dass Petrus dort gerade als Hirte und Leiter spricht.
Demütiger Dienst und echte Autorität schließen sich christlich nicht aus.
Genau deshalb sagt Jesus: "Wer der Erste sein will, soll Diener aller sein."
Nicht: "Es darf überhaupt keinen Ersten geben."
Der katholische Punkt bleibt daher: Christus bleibt einziges Haupt der Kirche und gerade deshalb kann er Diener einsetzen, die sichtbar an seiner Hirtenaufgabe teilnehmen.
Der Papst ersetzt Christus nicht. Er steht unter Christus.
Viele dieser Argumente funktionieren nur, wenn man katholische Lehre vorher so umdeutet, als behaupte der Papst, Christus selbst zu sein oder ihn zu ersetzen.
Das lehrt die römisch-katholische Kirche schlicht nicht.
Aber genau hier zeigt sich wieder das Grundproblem, du zitierst viele richtige Bibelstellen, aber keine einzige davon widerlegt tatsächlich das katholische Verständnis des Petrusdienstes.
Denn die römisch-katholische Kirche bestreitet keine dieser Aussagen. Natürlich gilt: Christus ist Haupt der Kirche. Christus ist der gute Hirte. Christus ist der einzige Mittler. Christus ist der Lehrer. Das glaubt die Kirche vollständig.
Der "Fehler" liegt darin, dass du automatisch annimmst: Wenn Christus das Haupt ist, dürfe es keinerlei sichtbaren Leitungsdienst in seiner Kirche geben.
Aber genau das sagt die Schrift eben nicht.
Denn dieselbe Heilige Bibel spricht auch von: Aposteln, Hirten, Bischöfen, Ältesten, Schlüsselgewalt, Lehrvollmacht und kirchlicher Autorität.
Wenn Mt 23 absolut wörtlich gemeint wäre, dürfte übrigens auch niemand seinen leiblichen "Vater“ nennen. Paulus nennt sich selbst geistlicher Vater. Und dennoch widerspricht das Christus nicht. Warum? Weil Jesus dort geistliche Selbstüberhöhung kritisiert, nicht jede Form geistlicher Leitung.
Auch 1 Tim 2,5 widerlegt das Papstamt nicht. Dass Christus der einzige Mittler der Erlösung ist, bedeutet nicht, dass es keine von Christus eingesetzten Diener in seiner Kirche geben darf. Sonst müsstest du konsequenterweise auch jede Predigt, jede Seelsorge und jedes Hirtenamt ablehnen.
Und besonders auffällig: Du zitierst 1 Petr 5 übersiehst aber, dass Petrus dort gerade als Hirte und Leiter spricht.
Demütiger Dienst und echte Autorität schließen sich christlich nicht aus.
Genau deshalb sagt Jesus: "Wer der Erste sein will, soll Diener aller sein."
Nicht: "Es darf überhaupt keinen Ersten geben."
Der katholische Punkt bleibt daher: Christus bleibt einziges Haupt der Kirche und gerade deshalb kann er Diener einsetzen, die sichtbar an seiner Hirtenaufgabe teilnehmen.
Der Papst ersetzt Christus nicht. Er steht unter Christus.
Viele dieser Argumente funktionieren nur, wenn man katholische Lehre vorher so umdeutet, als behaupte der Papst, Christus selbst zu sein oder ihn zu ersetzen.
Das lehrt die römisch-katholische Kirche schlicht nicht.
(Nutzer gelöscht) 14.05.2026 12:09
Und guck mal Zintram ...!
Wer hat die Schlüssel fürs Schatzkästchen ?

👉 Petrus
Ps : Wenn du lieb bist tut er dich auch ins Kästchen mal rein ZNITRAm😂😂
Cherub
Wer hat die Schlüssel fürs Schatzkästchen ?

👉 Petrus
Ps : Wenn du lieb bist tut er dich auch ins Kästchen mal rein ZNITRAm😂😂
Cherub
hansfeuerstein 14.05.2026 12:51
Mich würden Polemiken abschrecken, die sich bei nüchterner Betrachtung als unrichtig herausstellen. Das mag am Anfang funktionieren, auf Dauer wirkt es desillusionierend.
hansfeuerstein 14.05.2026 13:05
Die Schrift selbst ist eben an vielen Punkten auf unterschiedlichste Weise interpretierbar, das kann man spätestens 500 Jahre nach der Reformation nüchtern und emotionslos feststellen. Das führt einerseits zu grösstmöglicher individueller Glaubensfreiheit, ist aber auf der anderen Seite auch Ursache von Auflösungserscheinungen in unterschiedlichste Richtungen, bis hin zu unterschiedlichen Religionen. Sie ist somit die Grundlage bis hin zur allgem. Religionsfreiheit, mitsamt seiner kaum übersehbaren Auswirkungen....😉
linuxfan 14.05.2026 13:13
Katholiken glauben, der Papst sei Gott.
Präsident George W. Bush hat sowas ähnliches behauptet.
Im Jahr 2008 erklärte Präsident George W. Bush in einem Interview mit dem EWTN-Moderator Raymond Arroyo, er habe Gott in den Augen von Papst Benedikt XVI. gesehen, und beschrieb den Papst als einen gläubigen Mann, der Werte verkörpert, die für das Wohlergehen des Landes wichtig sind.
Präsident George W. Bush hat sowas ähnliches behauptet.
Im Jahr 2008 erklärte Präsident George W. Bush in einem Interview mit dem EWTN-Moderator Raymond Arroyo, er habe Gott in den Augen von Papst Benedikt XVI. gesehen, und beschrieb den Papst als einen gläubigen Mann, der Werte verkörpert, die für das Wohlergehen des Landes wichtig sind.
hansfeuerstein 14.05.2026 13:19
Wir haben heute Feiertag, einen der Schönsten😉 Ein solcher ist eben "Tag des Herrn", es kommt uns nicht auf den Wochentag an.
schaloemchen 14.05.2026 13:28
WAHRHEIT: Die Kirche verkündet seit 2000 JahrenChristus allein ist Erlöser
das stimmt nicht
ich habe hier im Forum 100x gelesen, dass Maria die Miterlöserin ist
außerdem ist sie (laut kath. User hier) Schlangenzertreterin und Gottesgebärerin
Maria ist weder Miterlöserin
noch Schlangenzertreterin
noch Gottesgebärerin
sie gebar den Sohn Gottes - Christus
aber sie gebar nicht Gott Vater
und sie gebar auch nicht Gott Heiligen Geist
Gottesgebärerin ist nicht korrekt
das stimmt nicht
ich habe hier im Forum 100x gelesen, dass Maria die Miterlöserin ist
außerdem ist sie (laut kath. User hier) Schlangenzertreterin und Gottesgebärerin
Maria ist weder Miterlöserin
noch Schlangenzertreterin
noch Gottesgebärerin
sie gebar den Sohn Gottes - Christus
aber sie gebar nicht Gott Vater
und sie gebar auch nicht Gott Heiligen Geist
Gottesgebärerin ist nicht korrekt
hansfeuerstein 14.05.2026 13:40
An der Stelle ist eben die Frage, ob man sich der Kirche überhaupt zugehörig fühlen will, und welches Verständnis man von Kirche hat, das Letztere ist sogar das Entscheidende....
8PrimeNoctem8 14.05.2026 13:42
@schaloemchen
Das kann ja jeder sagen wie er möchte, es ist aber eben nicht die römisch-katholische Lehre 🤷🏻♂️
Das kann ja jeder sagen wie er möchte, es ist aber eben nicht die römisch-katholische Lehre 🤷🏻♂️
8PrimeNoctem8 14.05.2026 13:45
Aich hier @Julia1960 hier geht es um die lehre der römisch-katholischen Kirche.
Was einzelne Menschen HIER schreiben ist doch nicht der Maßstab für den Lehrstuhl. Bei uns kann man eben nicht seine Lehre selbst machen wie man es versteht
Was einzelne Menschen HIER schreiben ist doch nicht der Maßstab für den Lehrstuhl. Bei uns kann man eben nicht seine Lehre selbst machen wie man es versteht
hansfeuerstein 14.05.2026 13:50
Bei extra ecclesiam nulla salus geht es um ein anderes Verständnis von Kirche, das über die sichtbare Kirche hinausgeht...
hansfeuerstein 14.05.2026 13:51
Es ist allerdings auch nicht vereinbar, mit dem was "Gemeinden" über den, von ihnen konfessionell verstandenen Kirchenbegriff denken.😉
8PrimeNoctem8 14.05.2026 14:00
@Julia1960 Ja bestimmt, aber wie gesagt das entspricht nicht der offiziellen Lehre der römisch-katholischen Kirche
hansfeuerstein 14.05.2026 14:06
Man muss sich selber auch immer fragen, was hat man selber anderen vorgeworfen, die z.B. die Kirche verteidigen, was heutzutage eh eine Herkulesaufgabe ist....alles hat mehrere Seiten, nicht?😉
hansfeuerstein 14.05.2026 14:08
Die glaubensmässigen Auseinandersetzungen führen zu Verletzungen, wohin man schaut.
Damit ist die Heilsgemeinschaft, die Kirche einmal sein sollte, von Grund auf beschädigt, das ist das Problem mit den tausenden wiederstreitenden Ansichten und Meinungen.....
Damit ist die Heilsgemeinschaft, die Kirche einmal sein sollte, von Grund auf beschädigt, das ist das Problem mit den tausenden wiederstreitenden Ansichten und Meinungen.....
8PrimeNoctem8 14.05.2026 14:09
Ja @Julia1960 ich kann natürlich nichts für die Vorwürfe die dir entgegengebracht wurden, aber ich kenne ja auch die Details dazu nicht... trotzdem muss ich sagen dass auch das ja nunmal nichts mit der katholischen Kirche zu tun hat, selbst wenn es Katholiken sind
8PrimeNoctem8 14.05.2026 14:13
Menschen sind natürlich nie perfekt, auch deshalb bedarf es ja der Gnade unseres Herrn Jesus Christus.
Ich habe aber auch von der Lehre gesprochen, einzelne Personen zu beurteilen wäre hier und auch draußen im realen Leben eher nicht das was ich machen möchte
Ich habe aber auch von der Lehre gesprochen, einzelne Personen zu beurteilen wäre hier und auch draußen im realen Leben eher nicht das was ich machen möchte
hansfeuerstein 14.05.2026 14:14
Warum wurde dieser Blog überhaupt gemacht? Die Antwort darauf sagt eigentlich schon alles.
8PrimeNoctem8 14.05.2026 14:17
@hansfeuerstein
Weil viele Punkte der Kirche angreifen, die aber die Kirche selbst gar nicht so lehrt.
Leider wird die Lehre erst verzerrt und dann gegen ein verzerrtes Bild argumentiert.
Weil viele Punkte der Kirche angreifen, die aber die Kirche selbst gar nicht so lehrt.
Leider wird die Lehre erst verzerrt und dann gegen ein verzerrtes Bild argumentiert.
(Nutzer gelöscht) 14.05.2026 14:18
Kleine Portion Sachwissen zwischendurch, zu 13:28 :
Genesis 3,15 :
Und Feindschaft setze ich zwischen dir und der Frau, / zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. / Er trifft dich am Kopf / und du triffst ihn an der Ferse.“
👉 Frau ist hier die ursprüngliche Frau vor Eva die sündigte
👉 Jesus sagt zu seiner Mutter : Frau was willst du
👉 Jesus schafft hier die Verbindung zur reinen Frau in Genesis3,15 , damit beginnt die Erlösungsverheißung !
👉 Vom Kreuz aus sagt Jesus : Frau ,siehe dein Sohn , das bedeutet Miterlöserschaft Marias
👉 Und last but not least , taucht die Frau in der Offenbarung 12 auf ,als die Frau vom Himmel
Fazit:
Maria ist die FRAU aus der Genesis und die FRAU aus der Offenbarung , und sie ist die FRAU bevor Eva ( sündige) ihren Namen bekam .
Maria ist die reine ursprüngliche Schöpfung als Frau und die Frau der neuen Schöpfung ( Offenbarung)
Ps: in der Vulgata stand statt ipse / ipsa :
"Feindschaft will ich setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; SIE wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihr in die Ferse stechen."
Cherub ( hat wieder mal recht)
Genesis 3,15 :
Und Feindschaft setze ich zwischen dir und der Frau, / zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen. / Er trifft dich am Kopf / und du triffst ihn an der Ferse.“
👉 Frau ist hier die ursprüngliche Frau vor Eva die sündigte
👉 Jesus sagt zu seiner Mutter : Frau was willst du
👉 Jesus schafft hier die Verbindung zur reinen Frau in Genesis3,15 , damit beginnt die Erlösungsverheißung !
👉 Vom Kreuz aus sagt Jesus : Frau ,siehe dein Sohn , das bedeutet Miterlöserschaft Marias
👉 Und last but not least , taucht die Frau in der Offenbarung 12 auf ,als die Frau vom Himmel
Fazit:
Maria ist die FRAU aus der Genesis und die FRAU aus der Offenbarung , und sie ist die FRAU bevor Eva ( sündige) ihren Namen bekam .
Maria ist die reine ursprüngliche Schöpfung als Frau und die Frau der neuen Schöpfung ( Offenbarung)
Ps: in der Vulgata stand statt ipse / ipsa :
"Feindschaft will ich setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; SIE wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihr in die Ferse stechen."
Cherub ( hat wieder mal recht)
8PrimeNoctem8 14.05.2026 14:18
Oder eben bewertet was einzelne Mitglieder schreiben. Nun sind ja aber einzelne Mitglieder nicht der Maßstab
hansfeuerstein 14.05.2026 14:19
Das Grundübel liegt darin, dass Mitgliedern der Kirche genau das abgesprochen wird.....
Lapis 14.05.2026 15:37
@Cherub du schreibst:
"Vom Kreuz aus sagt Jesus: Frau, siehe dein Sohn, das bedeutet Miterlöserschaft Marias.
Hier verstehe ich deine Schlussfolgerung nicht. Jesus verweist doch auf Johannes und sagt zu seiner Mutter "siehe dein Sohn" und zu Johannes sagt er "siehe deine Mutter". Das war doch eine fürsorgliche Weisung
"Vom Kreuz aus sagt Jesus: Frau, siehe dein Sohn, das bedeutet Miterlöserschaft Marias.
Hier verstehe ich deine Schlussfolgerung nicht. Jesus verweist doch auf Johannes und sagt zu seiner Mutter "siehe dein Sohn" und zu Johannes sagt er "siehe deine Mutter". Das war doch eine fürsorgliche Weisung

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