Zweite Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Petrus
1 Petr 3, 15–18
Schwestern und Brüder! Heiligt in eurem Herzen Christus, den Herrn! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt; antwortet aber bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen, damit jene, die euren rechtschaffenen Lebenswandel in Christus in schlechten Ruf bringen, wegen ihrer Verleumdungen beschämt werden.
Denn es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse.
Denn auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott hinführe, nachdem er dem Fleisch nach zwar getötet, aber dem Geist nach lebendig gemacht wurde.
Kalenderblatt: 6. Sonntag der Osterzeit
10.05.2026 08:15
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Kalenderblatt: 6. Sonntag der Osterzeit
Von Anfang an ist die Kirche Christi verfolgte Kirche, aber zugleich missionarische Kirche. Das gehört zu ihrem Wesen. Sie hat den Geist Christi empfangen, den Geist der Liebe und den Geist der Wahrheit. Sie muss das Empfangene weitergeben, das ist ihr Auftrag.
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Klavierspielerin2 10.05.2026 08:17
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 14, 15–21
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.
Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.
Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.
Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.
An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch.
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Worte der Päpste
Jesus, der Herr, sagt zu seinen Jüngern: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll“ (Joh 14,15–16). Hier wird uns das betende Herz Jesu offenbart, das Herz des Sohnes Gottes und unseres Bruders. Dieses Gebet Christi erreicht seinen Höhepunkt und seine Erfüllung am Kreuz, wo es ganz eins mit der völligen Hingabe wird, mit der er sich selbst darbringt, und auf diese Weise wird sein Beten sozusagen zum Siegel seiner vollen Selbsthingabe aus Liebe zum Vater und zur Menschheit: Anrufung und Schenkung des Heiligen Geistes treffen aufeinander, sie durchdringen sich, sie werden zu einer einzigen Wirklichkeit. „Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll.“ In Wirklichkeit ist das Gebet Jesu – jenes beim Letzten Abendmahl und das Gebet am Kreuz – ein Gebet, das auch im Himmel fortdauert, wo Christus zur Rechten des Vaters sitzt. Jesus nämlich lebt sein Priestertum der Fürsprache für das Volk Gottes und die ganze Menschheit immerzu und betet daher für uns alle, indem er den Vater um die Gabe des Heiligen Geistes bittet. (Papst Benedikt XVI., Predigt am Hochfest Pfingsten, 23. Mai 2010)
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 14, 15–21
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.
Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.
Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.
Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.
An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch.
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Worte der Päpste
Jesus, der Herr, sagt zu seinen Jüngern: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll“ (Joh 14,15–16). Hier wird uns das betende Herz Jesu offenbart, das Herz des Sohnes Gottes und unseres Bruders. Dieses Gebet Christi erreicht seinen Höhepunkt und seine Erfüllung am Kreuz, wo es ganz eins mit der völligen Hingabe wird, mit der er sich selbst darbringt, und auf diese Weise wird sein Beten sozusagen zum Siegel seiner vollen Selbsthingabe aus Liebe zum Vater und zur Menschheit: Anrufung und Schenkung des Heiligen Geistes treffen aufeinander, sie durchdringen sich, sie werden zu einer einzigen Wirklichkeit. „Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll.“ In Wirklichkeit ist das Gebet Jesu – jenes beim Letzten Abendmahl und das Gebet am Kreuz – ein Gebet, das auch im Himmel fortdauert, wo Christus zur Rechten des Vaters sitzt. Jesus nämlich lebt sein Priestertum der Fürsprache für das Volk Gottes und die ganze Menschheit immerzu und betet daher für uns alle, indem er den Vater um die Gabe des Heiligen Geistes bittet. (Papst Benedikt XVI., Predigt am Hochfest Pfingsten, 23. Mai 2010)

Jetzt
Petrus und Johannes legten ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist
In jenen Tagen
kam Philíppus in die Hauptstadt Samáriens hinab
und verkündete dort Christus.
Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philíppus;
sie hörten zu und sahen die Zeichen, die er tat.
Denn aus vielen Besessenen
fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus;
auch viele Lahme und Verkrüppelte wurden geheilt.
So herrschte große Freude in jener Stadt.
Als die Apostel in Jerusalem hörten,
dass Samárien das Wort Gottes angenommen hatte,
schickten sie Petrus und Johannes dorthin.
Diese zogen hinab
und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen.
Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen;
sie waren nur getauft auf den Namen Jesu, des Herrn.
Dann legten sie ihnen die Hände auf
und sie empfingen den Heiligen Geist.