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Kalenderblatt 8. Mai: Ulrika Nisch

Kalenderblatt 8. Mai: Ulrika Nisch
Schwester Ulrika ist niemand aufgefallen in ihrer einfachen, schlichten Art" – so fasste es eine Mitschwester einmal zusammen. In ihrem kurzen Leben hat diese Selige (1882-1913) nur wenig Wertschätzung erfahren. 1882 wurde sie als uneheliches Kind eines armen Tagelöhners geboren und erhielt den Namen Franziska. Ihre Eltern heirateten zwar bereits 1883, doch erst Jahre später erkannte ihr Vater Franziska als seine Tochter an. Mit 12 Jahren verließ sie die Schule und arbeitete als Hausmädchen in der Schweiz. Dort lernte sie die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz kennen, trat 1904 in das Kloster Hegne am Bodensee ein und nahm den Ordensnamen Ulrika an. Vielen galt die freundliche Küchenschwester als etwas einfältig, dabei litt die tiefsinnige junge Frau unter starken Glaubenszweifeln. Ulrika erkrankte an Tuberkulose und am 8. Mai 1913. Papst Johannes Paul II. sprach sie 1987 selig.

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Klavierspielerin2 Heute, 07:57
Lesung (Apg 15,22-31)
Der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegenals diese notwendigen Dinge


In jenen Tagen
   beschlossen die Apostel und die Ältesten
   zusammen mit der ganzen Gemeinde,
   Männer aus ihrer Mitte auszuwählen
und sie zusammen mit Paulus und Bárnabas
   nach Antióchia zu senden,
nämlich Judas, genannt Barsábbas, und Silas,
   führende Männer unter den Brüdern.
Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit:

Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder,
   grüßen die Brüder aus dem Heidentum
   in Antióchia, in Syrien und Kilíkien.

Wir haben gehört,
   dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben,
   euch mit ihren Reden beunruhigt
   und eure Gemüter erregt haben.
Deshalb haben wir einmütig beschlossen, Männer auszuwählen
und zusammen
   mit unseren geliebten Brüdern Bárnabas und Paulus
   zu euch zu schicken,
die beide für den Namen Jesu Christi, unseres Herrn,
   ihr Leben eingesetzt haben.
Wir haben Judas und Silas abgesandt,
   die euch das Gleiche auch mündlich mitteilen sollen.

Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen,
   euch keine weitere Last aufzuerlegen
   als diese notwendigen Dinge:
Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden.
Wenn ihr euch davor hütet,
   handelt ihr richtig.
Lebt wohl!

Man verabschiedete die Abgesandten
und sie zogen hinab nach Antióchia,
riefen die Gemeinde zusammen
und übergaben ihr den Brief.
Sie lasen ihn
   und freuten sich über den Zuspruch.
 
Klavierspielerin2 Heute, 07:58
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 15, 12–17

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe.
Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, was ihr in meinem Namen erbittet.
Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt.

Worte der Päpste
In seiner langen Abschiedsrede an die Apostel sagt Jesus: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet“ (Joh 15,15-16). Da ist ein Blankoscheck: „Ich gebe euch alles, um was ihr den Vater in meinem Namen bittet!“
Gott ist der Freund, der Verbündete, der Bräutigam. Im Gebet kann man ein Vertrauensverhältnis zu ihm aufbauen. Jesus hat uns ja im „Vaterunser“ gelehrt, eine Reihe von Bitten an ihn zu richten. Wir können Gott um alles, alles bitten; wir können alles erklären, alles erzählen. Es spielt keine Rolle, ob wir uns in der Beziehung zu Gott mangelhaft fühlen: Wir sind keine guten Freunde, wir sind keine dankbaren Kinder, wir sind keine treuen Brautleute. Er liebt uns auch weiterhin. […] Gott ist immer der Tür unseres Herzens nahe und wartet, dass wir ihm öffnen. Und manchmal klopft er an das Herz, aber er ist nicht aufdringlich: Er wartet. Die Geduld, die Gott mit uns hat, ist die Geduld eines Vaters – von jemandem, der uns sehr liebt. Ich würde sagen, sie ist die Geduld eines Vaters und einer Mutter zusammen. Stets unserem Herzen nahe, und wenn er klopft, tut er es mit Zärtlichkeit und mit viel Liebe. (Papst Franziskus, Generalaudienz, 13. Mai 2020)
 
Engelslhaar Heute, 08:06
 
Engelslhaar Heute, 08:12
 
Engelslhaar Heute, 08:16
 
Klavierspielerin2 Heute, 08:21
Moin🌞
Heute sprechen mich 2 Bibelstellen besonders an:
- " ...mit ihren Reden beunruhigt...
und übergaben ihr den Brief.
Sie lasen ihn
   und freuten sich über den Zuspruch."
Das ist auch heute noch der Sinn apostolischer Reisen des Papstes.


- "...Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. "

Nach 2000 Jahren Kirche, bewahrheitet sich das offensichtlich.
 
Klavierspielerin2 Heute, 08:26
Zu 8:16h: Bruder Paulus sagt, "... Gemeinde zusammen
und übergaben ihr den Brief...."
ist die 1. Enzyklika!😀S
stimmt, das war mir bislang nicht aufgefallen.
 
Engelslhaar Heute, 08:32
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