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Kalenderblatt 7. Mai: Gisela von Ungarn

Kalenderblatt 7. Mai: Gisela von Ungarn
Heute ist ihr Grab in Passau ein beliebtes Ziel ungarischer Pilger, doch zu Lebzeiten genoss sie in ihrem Königreich kaum Popularität: Gisela von Ungarn (um 985-1060). Sie war eine Tochter des Bayernherzogs Heinrich und die Schwester des späteren Kaisers Heinrich II. Nach einer standesgemäßen Erziehung in einem Regensburger Kloster wurde die erst zehnjährige Adlige mit dem vielversprechenden ungarischen Prinzen Stephan verheiratet. Ungarn war damals noch mehrheitlich pagan geprägt. Während Stephans 40-jähriger Herrschaft als König baute das Ehepaar kirchliche Strukturen auf und trieb die Christianisierung Ungarns durch zahlreiche Klostergründungen weiter voran. Das rief die entschiedene Gegnerschaft der paganen Kräfte auf den Plan. Nach Stephans Tod 1038 witterten die Feinde ihre Chance: Sie verfolgten die verwitwete Königin und nahmen sie gefangen. Erst 1042 wurde Gisela durch König Heinrich III., den Nachfolger ihres Bruders Heinrich II., befreit und zurück nach Bayern gebracht. Hier wurde sie Äbtissin des Benediktinerinnen-Klosters Niedernburg in Passau, welches sie mit reichen Schenkungen bedachte. Gisela starb am 7. Mai 1060.

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Klavierspielerin2 Heute, 07:40
Lesung (Apg 15,7-21)
Ich halte es für richtig, den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten aufzubürden


In jenen Tagen,
   als ein heftiger Streit entstand,
   erhob sich Petrus
   und sagte zu den Aposteln und den Ältesten:

Brüder, wie ihr wisst,
   hat Gott schon längst hier bei euch die Entscheidung getroffen,
   dass die Heiden
   durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören
   und zum Glauben gelangen sollen.
Und Gott, der die Herzen kennt, hat dies bestätigt,
   indem er ihnen ebenso wie uns den Heiligen Geist gab.
Er machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen;
denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt.

Warum stellt ihr also jetzt Gott auf die Probe
und legt den Jüngern ein Joch auf den Nacken,
   das weder unsere Väter noch wir tragen konnten?
Wir glauben im Gegenteil,
   durch die Gnade Jesu, des Herrn, gerettet zu werden,
auf die gleiche Weise wie jene.

Da schwieg die ganze Versammlung.
Und sie hörten Bárnabas und Paulus zu,
   wie sie erzählten, welch große Zeichen und Wunder
   Gott durch sie
   unter den Heiden getan hatte.

Als sie geendet hatten,
   nahm Jakóbus das Wort
und sagte:

   Brüder, hört mich an!
Simon hat berichtet,
   dass Gott selbst zuerst darauf geschaut hat,
   aus den Heiden ein Volk für seinen Namen zu gewinnen.
Damit stimmen die Worte der Propheten überein,
die geschrieben haben:

Danach werde ich mich umwenden
   und die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten;
ich werde sie aus ihren Trümmern wieder aufrichten
   und werde sie wiederherstellen,
damit die übrigen Menschen den Herrn suchen,
auch alle Völker, über denen mein Name ausgerufen ist -
   spricht der Herr,
der das ausführt, was ihm seit Ewigkeit bekannt ist.

Darum halte ich es für richtig,
   den Heiden, die sich zu Gott bekehren,
   keine Lasten aufzubürden;
man weise sie nur an,
   Verunreinigung durch Götzenopferfleisch
   und Unzucht zu meiden
   und weder Ersticktes noch Blut zu essen.
Denn Mose
   hat seit alten Zeiten in jeder Stadt seine Verkünder,
   da er in den Synagogen an jedem Sabbat verlesen wird.
 
Klavierspielerin2 Heute, 07:41
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 15, 9–11

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!
Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.

Worte der Päpste
„Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt“ (Joh 15,9). Die Liebe, die Jesus uns schenkt, ist die gleiche Liebe, mit der der Vater ihn liebt: reine, bedingungslose, ohne Gegenleistung geschenkte Liebe. Sie kann nicht gekauft werden; sie ist unentgeltlich. Indem Jesus sie uns schenkt, behandelt er uns als Freunde – mit dieser Liebe –, lässt uns so den Vater erkennen und bezieht uns in seine eigene Sendung für das Leben der Welt ein. Und dann können wir uns die Frage stellen, wie das geht, in dieser Liebe zu bleiben? Jesus sagt: „Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben“ (V. 10).  
[…] Liebe Brüder und Schwestern, wohin führt dieses Bleiben in der Liebe des Herrn? Wohin führt es uns? Jesus sagt uns: „Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird“ (V. 11). Und die Freude, die der Herr besitzt, weil er in völliger Gemeinschaft mit dem Vater ist, soll auch in uns sein, insofern wir mit ihm vereint sind. Die Freude darüber, dass wir uns trotz unserer Untreue von Gott geliebt wissen, lässt uns den Prüfungen des Lebens mit Glauben begegnen, lässt uns durch die Krisen gehen, um besser aus ihnen hervorzugehen. Darin, diese Freude zu leben, besteht unser wahres Zeugnis, denn die Freude ist das Erkennungsmerkmal des wahren Christen. (Papst Franziskus, Regina Caeli, 9. Mai 2021)
 
antonius34 Heute, 07:48
Die Hoffnung blickt  in den
Spiegel  und sieht  sich mit
Siegesflügeln.

Paul Valery
 
Klavierspielerin2 Heute, 07:54
Moin 🌞
 
Klavierspielerin2 Heute, 07:56
Was ist " Götzenopferfleisch" und " " ersticktes"?🤔
 
8PrimeNoctem8 Heute, 07:59
Götzenopferfleisch ist Fleisch aus heidnischem Opferkult

Ersticktes ist nicht ausgeblutetes Tierfleisch

Soll ich näher drauf eingehen oder reicht dir die kurze Erklärung hier?
 
Klavierspielerin2 Heute, 08:00
Ja, gern mehr!
 
8PrimeNoctem8 Heute, 08:08
Götzenopferfleisch meint Fleisch, das heidnischen Göttern geopfert wurde. 
Christen sollten sich davon fernhalten, um keinen Eindruck von Götzendienst zu erwecken steht in Apostelgeschichte 15.

Ersticktes meint Tiere, die nicht ausgeblutet wurden, also noch Blut im Fleisch hatten. Das war besonders für Judenchristen wichtig, da Blut im Alten Bund als heilig galt.

Der Katechismus der Katholischen Kirche verurteilt klar jede Form von Götzendienst. Gleichzeitig lehrt die römisch-katholische Kirche, dass Christen nicht mehr an die jüdischen Speisegesetze gebunden sind, da diese durch Christus erfüllt wurden.

Das Aposteldekret in Apostelgeschichte 15 versteht die römisch-katholische Kirche daher vor allem als pastorale Weisung zur Einheit zwischen Juden- und Heidenchristen.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen 🙏🏻
 
Klavierspielerin2 Heute, 08:13
Danke, das vertieft mein Verständnis.👍 Es tun sich immer wieder mal Detail Fragen auf, obwohl ich täglich in der Heiligen Schrift lese.
 
8PrimeNoctem8 Heute, 08:17
Sehr gerne 😊

Genau das beschreibt auch die Erfahrung vieler Heiliger der römisch-katholischen Kirche: Die Heilige Bibel bleibt ein unerschöpflicher Schatz. Selbst nach jahrzehntelangem Lesen entdeckt man immer neue Tiefen.

Darum ermutigt die römisch-katholische Kirche ausdrücklich zum täglichen Lesen der Schrift – aber immer im Licht der apostolischen Überlieferung und der Lehre der Kirche, damit einzelne Stellen nicht isoliert missverstanden werden.

Schrift, Überlieferung und Lehramt gehören aus katholischer Sicht zusammen und führen tiefer in die Wahrheit Christi hinein.

Gelobt sei Jesus Christus 🙏🏻
 
Klavierspielerin2 Heute, 08:27
In Ewigkeit, Amen 🙏
 
Engelslhaar Heute, 09:42
 
Engelslhaar Heute, 09:47
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