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Kalenderblatt 5. Mai: Godehard von Hildesheim

Kalenderblatt 5. Mai: Godehard von Hildesheim
"Lieber in Baiern ein Abt, als droben ein Bischof", soll Godehard (960-1038) entsetzt ausgerufen haben, als er von der kaiserlichen Entscheidung erfuhr, ihn auf den Hildesheimer Bischofsstuhl zu setzen. Der Legende nach wurde Godehard in Reichersdorf bei Niederaltaich geboren. Sein Vater arbeitete als Bauer und Vorsteher für das lokale Benediktinerkloster – und das war Godehards großes Glück. Die Mönche erkannten seine besondere Begabung und förderten ihn in ihrer Klosterschule. So wurde selbst der Landesherr, der Salzburger Bischof Friedrich auf Godehard aufmerksam und nahm ihn in seinen Dienst. 990 trat Godehard selbst den Benediktinern bei und wurde sechs Jahre später zum Abt gewählt. Es war die Zeit der großen mittelalterlichen Klosterreformen: Mit enormer Konsequenz setzte er die benediktinischen Korrekturen durch und führte seine Gemeinschaft zu neuer Blüte. Das entging auch Kaiser Heinrich II. nicht, der ihn im Jahr 1022 als Bischof nach Hildesheim rief. Die Stadt zählte damals zu den politischen und kulturellen Zentren des Reichs. Wie zuvor im Kloster, so ging Godehard auch in Hildesheim zupackend vor: Er ließ etwa zahlreiche Kirchen errichten, reiste durch die Gemeinden und vertiefte das geistliche Leben seines Bistums. Die Gläubigen beeindruckte Godehards Mischung aus asketischem Ernst und volksverbundener Heiterkeit. Der beliebte Bischof starb am 5. Mai 1038 und wurde im Jahr 1131 als erster Altbayer offiziell heiliggesprochen.

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Klavierspielerin2 05.05.2026 08:33
Lesung (Apg 14,19-28)
Sie berichteten der Gemeinde alles, was Gott zusammen mit ihnen getan hatte


In jenen Tagen
   kamen Juden von Antióchia und Ikónion
   und überredeten die Volksmenge.
Und sie steinigten den Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus,
   in der Meinung, er sei tot.
Als aber die Jünger ihn umringten,
   stand er auf und ging in die Stadt.
Am anderen Tag zog er mit Bárnabas nach Derbe weiter.

Als sie dieser Stadt das Evangelium verkündet
   und viele Jünger gewonnen hatten,
   kehrten sie nach Lystra, Ikónion und Antióchia zurück.
Sie stärkten die Seelen der Jünger
und ermahnten sie, treu am Glauben festzuhalten;
sie sagten:
   Durch viele Drangsale
   müssen wir in das Reich Gottes gelangen.

Sie setzten für sie in jeder Gemeinde Älteste ein
und empfahlen sie unter Gebet und Fasten dem Herrn,
   an den sie nun glaubten.

Nachdem sie durch Pisídien gezogen waren,
   kamen sie nach Pamphýlien,
verkündeten in Perge das Wort
und gingen dann nach Attália hinab.
Von dort segelten sie nach Antióchia,
   wo man sie für das Werk, das sie nun vollbracht hatten,
   der Gnade Gottes übereignet hatte.

Als sie dort angekommen waren,
   riefen sie die Gemeinde zusammen
und berichteten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan
   und dass er den Heiden die Tür zum Glauben geöffnet hatte.
Und sie blieben noch längere Zeit bei den Jüngern.
 
Klavierspielerin2 05.05.2026 08:34
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 14, 27–31a

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.
Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.
Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat.

Worte der Päpste
Der Friede, den Jesus uns an Ostern gibt, ist nicht der Friede, der den Strategien der Welt folgt, die glaubt, ihn mit Gewalt, durch Eroberungen und mit verschiedenen Zwangsmaßnahmen erlangen zu können. Ein solcher Friede ist in Wirklichkeit nur eine Zwischenzeit zwischen den Kriegen: Das wissen wir gut. Der Friede des Herrn folgt dem Weg der Sanftmut und des Kreuzes: Er bedeutet, sich der anderen anzunehmen. Denn Christus hat unser Übel, unsere Sünde und unseren Tod auf sich genommen. Er hat all das auf sich genommen. So hat er uns befreit. Er hat für uns bezahlt. Sein Friede ist nicht Frucht irgendeines Kompromisses, sondern er entsteht aus der Selbsthingabe. Dieser sanftmütige und mutige Friede ist jedoch schwierig anzunehmen. […] Vor seinem letzten Pascha sagte Jesus zu den Seinen: „Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht“ (Joh 14,27). Ja, denn während die weltliche Macht nur Zerstörung und Tod hinterlässt […], baut sein Friede die Geschichte auf, ausgehend vom Herzen eines jeden Menschen, der ihn annimmt. Ostern ist also das wahre Fest Gottes und des Menschen, denn der Friede, den Christus am Kreuz in der Selbsthingabe erobert hat, wird an uns verteilt. Daher erscheint der Auferstandene am Ostertag den Jüngern – und wie begrüßt er sie? „Friede sei mit euch!“ (Joh 20, 19.21). Das ist der Gruß des siegreichen Christus, des auferstandenen Christus. (Papst Franziskus, Generalaudienz, 13. April 2022)
 
antonius34 05.05.2026 08:44
Die Dummheit  findet an sich selber 
Behagen, die
Weisheit  kann nie genug erfragen. 

Mechthild v. Magdeburg
 
Engelslhaar 05.05.2026 09:29
 
Engelslhaar 05.05.2026 09:31
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