Vatikan: Atom-Abrüstung einziger Weg zu sicherem Frieden
02.05.2026 22:45
Vatikan: Atom-Abrüstung einziger Weg zu sicherem Frieden
02.05.2026 22:45
Vatikan: Atom-Abrüstung einziger Weg zu sicherem Frieden
Der Heilige Stuhl hat in New York eindringlich ein Ende von Atomwaffen gefordert: „Ihre Beseitigung ist eine unverzichtbare Verantwortung, die konkrete und glaubwürdige Schritte erfordert“, heißt es in einem Statement des Ständigen Beobachters des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen vom 1. Mai anlässlich der 11. Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag.
Lesen Sie auch
Parolin: Diplomatie des Heiligen Stuhls mehr als „Soft Power“
27/04/2026
Vatikan wirbt für nukleare Abrüstung
Ein gerechter, sicherer und dauerhafter Frieden ruht auf einer einzigen Säule: Der Abrüstung, betonte der Vatikanvertreter. Der Weg zur vollständigen Beseitigung von Atomwaffen, werde durch den Atomwaffensperrvertrag aufgezeigt. Der Heilige Stuhl rief alle Staaten, die dies noch nicht getan haben, auf, dem Vertrag beizutreten und dabei stets „die katastrophalen humanitären und ökologischen Folgen des Einsatzes von Atomwaffen“ mit ihren „verheerenden Auswirkungen" auch auf folgende Generationen in Erinnerung zu halten.
„In einer Zeit wachsender Spannungen, die die Grundlagen der internationalen Sicherheit erschüttern“, betont der Vatikan, sei es notwendig, „die wesentlichen Voraussetzungen für einen dauerhaften Frieden zu prüfen“. Es gelte, nuklear abzurüsten und „ein Sicherheitsmodell zu überwinden, das auf Angst und der Androhung von Gewalt beruht“. Dies könne niemals „eine stabile und dauerhafte Grundlage für den Frieden“ sein.
„Sicherheitsmodell überwinden, das auf Angst und Androhung von Gewalt beruht“
Besorgniserregende Tendenzen
Der Heilige Stuhl beobachte „besorgniserregende Tendenzen“, wie „das Wiederaufleben der nuklearen Rhetorik, den Ausbau und die Modernisierung der Atomwaffenarsenale sowie die Weiterentwicklung der Abschreckungsdoktrinen in einer Weise, die die Schwellen für einen Einsatz zu senken droht“. Hinzu komme eine Aushöhlung von Abkommen sowohl zur Rüstungskontrolle als auch zur Abrüstung, „die lange Zeit zu Stabilität, Transparenz und Vertrauen beigetragen haben“.
Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres warnte zum Auftakt vor einer Aushöhlung der Vereinbarung angesichts der aktuellen Situation. Die 11. Überprüfungskonferenz der Vertragsstaaten des Atomwaffensperrvertrags hat am Montag im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York begonnen und soll am 22. Mai enden. Thema sind so auch zahlreiche aktuellen Kriege und Konflikte auf der Welt - etwa der Ukraine-Krieg und der Iran-Krieg.
Hintergrund
Der Nukleare Nichtverbreitungsvertrag („Non-Proliferation Treaty“, NVV) trat im Jahr 1970 in Kraft. Er verpflichtet die fünf Atommächte USA, China, Frankreich, Großbritannien und die damalige Sowjetunion zu nuklearer Abrüstung. Das Abkommen verpflichtet zudem Unterzeichnerstaaten ohne Atomwaffen, auf diese zu verzichten. Mittlerweile sind 191 Staaten dabei.
(vatican news/agenturen - sst)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Lesen Sie auch
Parolin: Diplomatie des Heiligen Stuhls mehr als „Soft Power“
27/04/2026
Vatikan wirbt für nukleare Abrüstung
Ein gerechter, sicherer und dauerhafter Frieden ruht auf einer einzigen Säule: Der Abrüstung, betonte der Vatikanvertreter. Der Weg zur vollständigen Beseitigung von Atomwaffen, werde durch den Atomwaffensperrvertrag aufgezeigt. Der Heilige Stuhl rief alle Staaten, die dies noch nicht getan haben, auf, dem Vertrag beizutreten und dabei stets „die katastrophalen humanitären und ökologischen Folgen des Einsatzes von Atomwaffen“ mit ihren „verheerenden Auswirkungen" auch auf folgende Generationen in Erinnerung zu halten.
„In einer Zeit wachsender Spannungen, die die Grundlagen der internationalen Sicherheit erschüttern“, betont der Vatikan, sei es notwendig, „die wesentlichen Voraussetzungen für einen dauerhaften Frieden zu prüfen“. Es gelte, nuklear abzurüsten und „ein Sicherheitsmodell zu überwinden, das auf Angst und der Androhung von Gewalt beruht“. Dies könne niemals „eine stabile und dauerhafte Grundlage für den Frieden“ sein.
„Sicherheitsmodell überwinden, das auf Angst und Androhung von Gewalt beruht“
Besorgniserregende Tendenzen
Der Heilige Stuhl beobachte „besorgniserregende Tendenzen“, wie „das Wiederaufleben der nuklearen Rhetorik, den Ausbau und die Modernisierung der Atomwaffenarsenale sowie die Weiterentwicklung der Abschreckungsdoktrinen in einer Weise, die die Schwellen für einen Einsatz zu senken droht“. Hinzu komme eine Aushöhlung von Abkommen sowohl zur Rüstungskontrolle als auch zur Abrüstung, „die lange Zeit zu Stabilität, Transparenz und Vertrauen beigetragen haben“.
Auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres warnte zum Auftakt vor einer Aushöhlung der Vereinbarung angesichts der aktuellen Situation. Die 11. Überprüfungskonferenz der Vertragsstaaten des Atomwaffensperrvertrags hat am Montag im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York begonnen und soll am 22. Mai enden. Thema sind so auch zahlreiche aktuellen Kriege und Konflikte auf der Welt - etwa der Ukraine-Krieg und der Iran-Krieg.
Hintergrund
Der Nukleare Nichtverbreitungsvertrag („Non-Proliferation Treaty“, NVV) trat im Jahr 1970 in Kraft. Er verpflichtet die fünf Atommächte USA, China, Frankreich, Großbritannien und die damalige Sowjetunion zu nuklearer Abrüstung. Das Abkommen verpflichtet zudem Unterzeichnerstaaten ohne Atomwaffen, auf diese zu verzichten. Mittlerweile sind 191 Staaten dabei.
(vatican news/agenturen - sst)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
hansfeuerstein 02.05.2026 23:24
Klavierspielerin2 03.05.2026 08:35
Wie ich hörte, wollen die USA nun über 5000 Soldaten aus Deutschland abziehen und keine Mittelstrecken Raketen in D stationieren. Damit hat sich das Thema " Wehrfähigkeit" erledigt, allerdings wurden - wenn ich mich Recht erinnere, gegen diese ' Pershing ' bereits in den 80ern demonstriert - das Volk will offensichtlich in Frieden leben!
Ich ärgere mich auch und
Ich ärgere mich auch und
Klavierspielerin2 03.05.2026 08:40
CDU-Bundesgeschäftsstelle
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
E-Mail: kah@cdu.de
Telefon 030 – 220 70 – 0
Telefax 030 – 220 70 – 111
Bürgertelefon 030 – 220 70 – 333 (montags-freitags, 9.00-15.00)
https://www.cdu.de/kontakt/
Dein direkter Draht zur SPD
Du hast Fragen und möchtest mehr über die SPD erfahren? Wir sind für dich da!
Unser Team der Dialogkommunikation ist für dich da! Egal, ob du dich über die Arbeit der SPD, deine Mitgliedschaft oder die Angebote des Willy-Brandt-Hauses informieren möchtest – wir helfen dir gerne weiter.
Telefonisch
Für Service- und Mitgliedschaftsfragen:
Montag bis Donnerstag: 9–12 Uhr und 13–16 Uhr
Freitag: 9–13 Uhr
Telefon: (030) 25991-500
Schriftlich
Nutze unser Kontaktformular für schnelle und unkomplizierte Antworten oder schreib uns an parteivorstand(at)spd.de.
https://www.spd.de/service/#c75665
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin
E-Mail: kah@cdu.de
Telefon 030 – 220 70 – 0
Telefax 030 – 220 70 – 111
Bürgertelefon 030 – 220 70 – 333 (montags-freitags, 9.00-15.00)
https://www.cdu.de/kontakt/
Dein direkter Draht zur SPD
Du hast Fragen und möchtest mehr über die SPD erfahren? Wir sind für dich da!
Unser Team der Dialogkommunikation ist für dich da! Egal, ob du dich über die Arbeit der SPD, deine Mitgliedschaft oder die Angebote des Willy-Brandt-Hauses informieren möchtest – wir helfen dir gerne weiter.
Telefonisch
Für Service- und Mitgliedschaftsfragen:
Montag bis Donnerstag: 9–12 Uhr und 13–16 Uhr
Freitag: 9–13 Uhr
Telefon: (030) 25991-500
Schriftlich
Nutze unser Kontaktformular für schnelle und unkomplizierte Antworten oder schreib uns an parteivorstand(at)spd.de.
https://www.spd.de/service/#c75665

Jetzt