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Vatikan wirbt für nukleare Abrüstung

Vatikan wirbt für nukleare Abrüstung
Der Vatikan ist besorgt darüber, dass derzeit im Bereich der nuklearen Rüstung manche Hemmschwellen überschritten werden.
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„Nicht nur, dass wieder öffentlich mit dem Gedanken gespielt wird, Atomwaffen einzusetzen – dasselbe gilt für Atomwaffentests, und hinzu kommen explizite oder implizite Drohungen.“ So formuliert ein Statement des Ständigen Beobachters des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen. Es ist ein Beitrag zu einer Debatte über die Nichtverbreitung von Nuklearwaffen und wurde an diesem Mittwoch veröffentlicht.

Auch die jüngsten Angriffe auf Atomanlagen haben, wie das Vatikan-Statement fortfährt, „weiter zur Erosion der Werte beigetragen, die lange als essentiell für die internationale Sicherheit galten.“ Zuletzt hatten die USA und Israel nach Darstellung iranischer Medien Anfang April das iranische Atomkraftwerk Buschehr aus der Luft angegriffen.


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Iran nicht ausdrücklich erwähnt
Der Vatikan beklagt außerdem, dass gleichzeitig atomare Waffenarsenale modernisiert und neue Technologien, darunter Künstliche Intelligenz, verstärkt in militärische und nukleare Systeme integriert würden, „auch wenn noch nicht ganz verstanden wird, welche Folgen das haben kann“. Das alles erschüttere die Grundfesten der globalen Sicherheit. Umso notwendiger bleibe der völkerrechtliche Vertrag über die Nichtverbreitung von Atomwaffen.

Das Statement des Heiligen Stuhls ruft zu Abrüstung und dringenden Maßnahmen zu einer Deeskalation der internationalen Risikolage auf. Deutlich wendet es sich gegen die Logik nuklearer Abschreckung: „Eine Sicherheitsarchitektur, die auf der glaubwürdigen Drohung mit katastrophaler und unterschiedsloser Vernichtung aufruht, versetzt die Menschheit in einen Dauerzustand der Verletzlichkeit. Dieser Ansatz birgt das Risiko, dass etwas zum Normalzustand wird, was eigentlich inakzeptabel ist.“

Ohne den Iran ausdrücklich zu erwähnen, bekräftigt der Heilige Stuhl das Recht eines jeden Staates auf friedliche Nutzung der Kernkraft. Dazu gehöre die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).

(vatican news – sk)
 

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Kommentare

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hansfeuerstein Heute, 12:21
Die großen Probleme der Menschheit haben ihre Ursache in der Geist-Seele, sind sind durch logische Diplomatie nur sehr bedingt zu lösen. Was uns die Bibel und der Glaube über die Befindlichkeit des Menschen lehrt, trifft absolut zu. Die Lösung kann nur übernatürlich sein.
Genau das ist es, was Jesus Christus ist.
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