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Warum sind die Deutschen so brav?

Warum sind die Deutschen so brav?
Zum Nachdenken. 

Warum lassen sich die Deutschen so viel gefallen?
 
Wann sind sie bereit zur Veränderung?

Was muß noch geschehen? 


Kommentare

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Engelslhaar 30.04.2026 10:04
Eine "erfolgreiche Geschäftsfrau" wie du, Frau S. hängt hier bis in die Nacht!
Von mir findet man keine Kommentare mitten in der Nacht!
 
Engelslhaar 30.04.2026 10:36
Strikte Bettzeiten? Du wirst dich auskennen!
 
Engelslhaar 30.04.2026 10:38
Die Beiträge von 8iusprimenoctem lese ich sehr gerne, wunderbares Deutsch!
Im Gegensatz zu den Beiträgen von Fr. S., da versagt jede Rechtschreibprüfung...
 
Wiederum 30.04.2026 10:38
Prediger 9:
5 Denn die Lebendigen wissen, daß sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts, und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie.

Wer gestorben ist, wird auferweckt werden. Vorher ist er tot. 

Apostelgeschichte 24:
14 Das bekenne ich (Paulus) dir aber, daß ich nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen, dem Gott der Väter auf diese Weise diene, daß ich an alles glaube, was im Gesetz und in den Propheten geschrieben steht; 
15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, auf die auch sie selbst warten, daß es eine künftige Auferstehung der Toten geben wird, sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten. 
16 Daher übe ich mich darin, allezeit ein unverletztes Gewissen zu haben gegenüber Gott und den Menschen.
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 10:48
Danke für den Beitrag, aber Sie werfen hier Dinge zusammen, die die Heilige Bibel selbst unterscheidet.

Prediger 9 beschreibt die Perspektive "unter der Sonne", also die rein irdische Sicht: Tote wirken nicht mehr in dieser Welt. Das ist keine Aussage darüber, wie es ihnen bei Gott geht.

Denn im Neuen Testament wird das ausdrücklich klargestellt:
In Lukasevangelium 20,38 sagt Jesus, dass Gott ein Gott der Lebenden ist. Und in Offenbarung des Johannes 6,9–10 sind verstorbene Gerechte bewusst und sprechen zu Gott. Das widerspricht der Vorstellung, sie "wüssten nichts".

Zu Apostelgeschichte 24:
Ja, es gibt eine zukünftige Auferstehung des Leibes. Aber daraus folgt nicht, dass die Seele bis dahin bewusstlos ist. Paulus sagt selbst, er wolle bei Christus sein.

Sie lesen eine Stelle isoliert und übergehen den Rest im Kontext. So entsteht der Widerspruch, nicht durch die Bibel selbst.
 
(Nutzer gelöscht) 30.04.2026 11:07
8 PrimeNoctem8 👍👍 , der blickts !

Ich ergänze hinzu : 

Mit "eine künftige Auferstehung der Toten" ist der Leib gemeint , der Körper ,- Tot bezieht sich also nicht auf die unsterbliche Seele .

Paulus betont hier  die Auferstehung von Leib und Seele zusammen am Jüngsten Tag ,wie bereits erklärt bei :

1. Korinther 15, 35-5 
: Paulus erklärt, dass der "natürliche Leib" (das Fleisch) wie ein Korn in die Erde "gesät" wird und als "geistiger Leib" in Unverweslichkeit aufersteht. Es ist eine Verwandlung der physischen Substanz, keine reine Geisterexistenz ( verklärter Leib)

Cherub
 
Palmeros 30.04.2026 11:14
11:07 Ist wieder Grimms Märchenstunde hier 🙈
 
(Nutzer gelöscht) 30.04.2026 11:40
Geht auch ganz einfach ;
Lest mal den Satz ganz genau :

"eine künftige Auferstehung der Toten geben wird, sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten." 


Was impliziert dieser Satz genau ?

👉 Dass es schon Gerechte und Ungerechte vor der Auferstehung gibt ! 

Die Reihenfolge ist wie folgt es gibt Gerechte und Ungerechte ( das bedeutet bereits ein erstes Gericht ) 
und daraufhin kommt due Auferstehung der Toten ( Leiber ) hinzu.

Im Endgericht ( Parusie) wird der ganze neue Mensch gerichtet.



--++++----

In der Apostelgeschichte , die Szene beachten! 

 Paulus verteidigt sich taktisch klug und bestätigt die Meinung der Pharisäer  ,die an die Auferstehung des  Menschen glaubten im Gegensatz zu den Sadduzäern die das bestritten .


Cherub
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 11:45
Ja guter Punkt 👍🏻

Der Satz in Apostelgeschichte 24,15 setzt logisch voraus, dass es bereits vor der Auferstehung Gerechte und Ungerechte gibt. Sonst ergäbe die Unterscheidung keinen Sinn.
Die Auferstehung betrifft also den Leib, nicht erst die Entstehung dieses Zustands.

Das passt auch zur übrigen Schrift:
Jesus spricht z. B. in Lukasevangelium 16 von einem bewussten Zustand nach dem Tod noch vor der endgültigen Auferstehung.

Ebenso zeigt Offenbarung des Johannes 6,9–10 bereits handelnde und bewusste Seelen vor dem Endgericht.

Und ja, zur Szene selbst: Paulus argumentiert in Apostelgeschichte bewusst so, dass er sich auf den gemeinsamen Glauben der Pharisäer stützt (Auferstehung), um die Sadduzäer zu entlarven. Das ist rhetorisch klug, aber eben auch theologisch korrekt und anschlussfähig an die christliche Hoffnung.
🙏🏻
 
Autumn 30.04.2026 12:55
Übersicht mit KI

Heilige sind im christlichen Verständnis Menschen, die ihr Leben in besonderer Weise an Gott ausgerichtet, Tugenden vorgelebt und sich für Nächstenliebe eingesetzt haben. Sie gelten als Vorbilder des Glaubens, die durch ihr Handeln eine Brücke zwischen Gott und den Menschen schlagen.
In der katholischen Kirche werden sie nach ihrem Tod formell heiliggesprochen.

Hauptmerkmale von Heiligen:

Vorbilder: Sie zeigen durch ihr Leben, wie christliche Werte (Glaube, Liebe, Hoffnung) im Alltag umgesetzt werden können.

Glaubenszeugen: Besonders Märtyrer, die für ihren Glauben starben, bilden eine frühe Gruppe von Heiligen.

Fürsprecher: Katholiken glauben, dass Heilige bei Gott für die Menschen eintreten.

Heiligsprechung: Ein formeller, vom Papst geleiteter Prozess, der ein tugendhaftes Leben und oft nachgewiesene Wunder voraussetzt.

Vielfalt: Heilige sind keine perfekten Übermenschen, sondern Menschen mit eigenen Zweifeln, die aus ihrem Glauben heraus lebten.

Unterschiede nach Konfessionen:

Katholisch/Orthodox: Verehrung von Heiligen als Fürsprecher und Vorbilder.

Evangelisch: Martin Luther lehnte die Heiligenverehrung ab; im biblischen Sinn gelten oft alle Glaubenden als "Heilige", aber es gibt keine formelle Heiligsprechung.

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Ich halte diese Übersicht hilfreich für die Diskussion
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 13:13
Die Darstellung ist im Kern richtig, aber aus katholischer Sicht an ein paar Stellen zu ungenau.

Heilige sind nicht nur moralische Vorbilder, sondern Menschen, die bereits in der Gemeinschaft mit Gott vollendet sind wie im Hebräerbrief. Sie sind also nicht einfach "gute Beispiele", sondern Teil der lebendigen Kirche im Himmel.

Der Ausdruck, sie würden eine "Brücke zwischen Gott und Menschen" schlagen, ist missverständlich. Die einzige Brücke im eigentlichen Sinn ist Christus selbst wie im 1. Timotheusbrief beschrieben . Heilige wirken nicht neben ihm, sondern in ihm, durch Fürbitte, ähnlich wie Christen auch auf Erden füreinander beten.

Auch bei der Heiligsprechung: Die Kirche "macht" niemanden heilig, sondern stellt verbindlich fest, dass jemand bereits bei Gott ist und daher als Vorbild und Fürsprecher verehrt werden kann.
Und ja, im biblischen Sinn werden alle Gläubigen "Heilige" genannt. Das schließt aber nicht aus, dass es Menschen gibt, die in ihrem Leben den Glauben in außergewöhnlicher Weise verwirklicht haben und deshalb besonders hervorgehoben werden.
 
Wiederum 30.04.2026 14:00
Zitat: Die Darstellung ist im Kern richtig, aber aus katholischer Sicht an ein paar Stellen zu ungenau.

Für mich gilt Gottes Sicht und die biblische Wahrheit, wie Jesus und die Apostel lehrten.

Galater 1:
8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!
9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!

Wie schon gesagt: Jeder muß sich selbst vor Gott verantworten.
Da wird es nicht helfen, zu sagen: Ja, aber die katholische Kirche (oder sonst irgendeine Organisation) hat es anders gelehrt. 
Wir sollten nach der biblischen Wahrheit suchen und nicht auf Menschenlehre vertrauen.
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 14:23
@Wiederum 
Ihr Verweis auf Galaterbrief 1,8–9 ist berechtigt, aber er trifft hier schlicht nicht das, was die katholische Kirche tatsächlich lehrt.
Denn die entscheidende Frage ist:
Was genau ist das "Evangelium", das die Apostel überliefert haben und wo ist es vollständig bewahrt?
Die Bibel selbst gibt darauf eine andere Antwort als Ihr Ansatz: Im 2. Thessalonicherbrief 2,15 fordert Paulus ausdrücklich, an den Überlieferungen festzuhalten, schriftlich und mündlich.
Und in 1. Timotheusbrief 3,15 wird die Kirche als "Säule und Fundament der Wahrheit" bezeichnet, nicht das private Schriftverständnis. Mit anderen Worten:
Die Alternative ist nicht "Bibel oder Kirche", sondern biblisch ist "Bibel in der Kirche".

Ihr Argument setzt voraus, dass Ihre persönliche Auslegung automatisch mit dem apostolischen Evangelium identisch ist. Genau das ist aber der Punkt, den 2. Petrusbrief 1,20 ausdrücklich relativiert: Keine Schrift ist Sache eigener Auslegung.
 
Autumn 30.04.2026 16:27
"Die Kirche" ist die Gemeinde Jesu,
ist die Gemeinschaft der Gläubigen, ... ist Seine Braut,

Ich finde es falsch und gefährlich, den Begriff "Kirche" mit der KK zu assoziieren.
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 17:17
Okay, danke👍🏻

Und dort interpretiert jeder alles selbst, oder wie wird das gehandhabt?
 
Amilia 30.04.2026 17:21
Das Wort "Kirche" gibt es in der Bibel nicht. Nur "Gemeinde" oder "Versammlung". 
Und welche Überlieferungen genau meint Paulus im 2. Thessalonicher 2 ? 

Wenn die RKK so großen Wert auf Traditionen und Überlieferungen legt,- okay. Dagegen ist nichts zu sagen, wenn sie den Glauben stärken. Aber biblisch hinterlegt sind sie nicht. 

Es ist ja durchaus bekannt, dass in der RKK privates Schriftverständnis nicht erwünscht ist, sondern nur die Lehre der RKK (wahr ist was Bischöfe und Kardinäle für wahr erklären) Nur über die RKK kann der Mensch zu Gott finden. Und genau das ist das Problem. 

Eigentlich wollte ich mich hier nicht äußern. Zu tief sind die Gräben zwischen RKK und Protestanten. 
Die einzige Möglichkeit ist es, sich wohlwollend und respektvoll auf kleinste gemeinsame Nenner bzw Gemeinsamkeiten zu verständigen und sich allein durch Christus verbunden zu fühlen. 

Ich lese hier oft die Beiträge katholischer Geschwister und werde davon nicht dümmer. Aber es gibt eben auch ein paar Dinge,- über diese Brücke gehe ich aus Überzeugung nicht. Ich lass es einfach stehen. Drüber 
streiten bringt nichts.
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 17:34
Dass das Wort "Kirche" so nicht im deutschen Bibeltext steht, ist kein Argument, im Urtext steht ekklesia, also genau das, was Sie selbst sagen: Versammlung/Gemeinde. Die Frage ist nicht das Wort, sondern was damit gemeint ist.

Und diese ekklesia ist im Neuen Testament eben nicht nur locker, sondern konkret:
sichtbar, geordnet und mit Autorität Apostelgeschichte 15.

Zum 2. Thessalonicherbrief 2,15:
Paulus sagt ausdrücklich, man soll an den Überlieferungen festhalten, die mündlich oder schriftlich weitergegeben wurden. Das heißt logisch: Nicht alles, was apostolisch ist, steht automatisch vollständig als Schrift vor.

Zur katholischen Position selbst:
Es ist schlicht ein Missverständnis zu sagen, „nur über die katholische Kirche kann man zu Gott finden“.
Die Kirche lehrt: Christus allein rettet, immer Johannesevangelium 14,6.
Die Kirche versteht sich nicht als Ersatz für Christus, sondern als das Werkzeug, durch das seine Wahrheit bewahrt und weitergegeben wird.

Und zum Schluss haben Sie eigentlich selbst den wichtigsten Punkt gesagt: Christus ist das Zentrum.

Aber genau deshalb bleibt die Frage offen:
Wenn wir uns auf Christus berufen, wer legt verbindlich aus, was seine Lehre konkret bedeutet, wenn es unterschiedliche Deutungen gibt?

Das ist kein Angriff... bitte nicht falsch verstehen🙏🏻, aber genau die Stellen sind es, an der sich dann manchmal eben die theologischen Wege trennen.
 
Autumn 30.04.2026 17:55
"Wenn wir uns auf Christus berufen, wer legt verbindlich aus, was seine Lehre konkret bedeutet, wenn es unterschiedliche Deutungen gibt?"

Beim Katechismus trennen sich unsere Wege.
Ich kenne übrigens keine Katholiken aus meinem großen Bekannten- und Verwandtenkreis,
der weiß, was das wirklich ist und was drin steht.

Hätte nicht gedacht, dass ich nochmals in diese Diskussion einsteige.

(Wir duzen uns hier übrigens für Gewöhnlich, egal wie der Altersunterschied,
ist wie im Verein oder Fitnessstudio.
Siezen implementiert eine bewusst gewählte Distanz ubd Ablehnung)
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 18:02
Dass viele Katholiken den Katechismus der Katholischen Kirche nicht wirklich kennen, stimmt leider oft. Aber das sagt nichts darüber aus, ob er richtig ist, sondern nur etwas über die Praxis der Gläubigen. Das Problem gibt’s in allen Konfessionen, wenn man denn eine hat.

Der entscheidende Punkt ist ein anderer: Du sagst im Grunde, dass die verbindliche Auslegung nicht bei einer Lehrinstanz liegen soll. Fair. Aber dann bleibt die Frage bestehen: Warum kommen dann Menschen, die sich alle auf die Heilige Bibel berufen, zu so unterschiedlichen Lehren?

Die katholische Antwort ist nicht "blind der Kirche folgen", sondern: Christus hat seiner Kirche einen Auftrag gegeben, die Wahrheit zu bewahren und auszulegen 1. Timotheusbrief 3,15.

Der Katechismus ist dabei kein "Extra-Evangelium"(nicht dass du das gesagt hättest, nur zur Klärung), sondern eine Zusammenfassung dessen, was die Kirche aus Schrift und apostolischer Überlieferung glaubt.

Und vielleicht der wichtigste Punkt, wo oft ein Missverständnis liegt: Die Kirche sagt nicht "wir ersetzen dein Gewissen oder dein Bibellesen", sondern: Sie gibt einen verbindlichen Rahmen, damit Glaube nicht komplett auseinanderdriftet.

Dass du sagst, Christus verbindet uns, finde ich übrigens stark, danke dafür👍🏻. Das ist wirklich die gemeinsame Basis.
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 18:05
Und danke für den Hinweis. Du hast recht, das "Sie" wirkt schnell unnötig distanziert, das war nicht meine Absicht... entschuldige und nochmals danke dafür 🙏🏻
 
Engelslhaar 30.04.2026 18:17
Ich habe den Katechismus fast vollständig gelesen ( über tausend Seiten), als ich konvertiert bin.
8PrimeNoctem8, ich bin beeindruckt von deinem fundierten Wissen und deiner geduldigen Art, auf die Menschen einzugehen.
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 18:21
Danke Engelshaar, ich lese die Bibel wie auch den Katechismus seit meiner frühesten Jugend und bin froh das mal teilen können, wenn es denn jemanden interessiert. 

Niemand möchte etwas hören was gegen ihn oder seine "Lehre" spricht, aber ich denke einfach Aufklärung darüber ist wichtig, weil viele Geschwister die nicht katholisch sind, teilweise berechtigt, teilweise unberechtigt über die katholische Kirche urteilen. 

Aber nochmals vielen Dank für die netten Worte 🙏🏻
 
(Nutzer gelöscht) 30.04.2026 19:38
@ 8 PrimeNoctem8 , habe ein paar Punkte ,worüber ich noch zu wenig weiß, vielleicht hast du mir eine Antwort darauf ;

Meine Frage passt auch zum Thema Heilige und Verstorbene :

- Man betet also zu den Heiligen ,einem Heiligen  ,damit diese Fürbitten bei Gott für die Armen Seelen einlegen ? Stimmt das so ? 

- und wie verhält es sich mit der wechselseitigen Fürbitte , der Armen Seelen für uns hier ,für einen selber ? 

- wen kann man alles anrufen ,zu wem beten oder ansprechen für die Fürbitten für die Armen Seelen?
Erzengel Michael ? Alle Engel ,den Schutzengel des Verstorbenen auch ?  Welche Heilige ?
 Maria auch ? 
Christus sowieso denke ich.


Cherub , 🦋 Danke 😊
 
(Nutzer gelöscht) 30.04.2026 19:57
Zu 19;38Uhr 

Oder den Namenspatron ?

Und die Frage noch : Verlässt der Schutzengel beim Tod den Menschen ? Ist der Schutzengel also nicht mehr zuständig oder anrufbar für die Arme Seele im Fegefeuer ? 

Cherub
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 20:06
Man betet nicht anstelle Gottes zu Heiligen, sondern bittet sie um Fürsprache. Für die Armen Seelen betet man in erster Linie direkt zu Gott 2. Makkabäerbuch 12,45, kann aber z. B. die Maria oder andere Heilige bitten, für sie einzutreten.

Die Heiligen im Himmel beten sicher für uns Offenbarung des Johannes 5,8. Bei den Armen Seelen ist das nicht endgültig definiert, wird aber oft als möglich angesehen. Man kanN CHRISTUS (immer zentral), Maria, die Heiligen, den Namenspatron sowie auch Engel anrufen, etwa Erzengel Michael oder den eigenen Schutzengel.

Der Schutzengel verlässt den Menschen nach dem Tod nicht einfach; seine Begleitung endet nicht abrupt, auch wenn Details dazu nicht dogmatisch festgelegt sind.

Zusammengefasst beten wir für die Verstorbenen zu Gott und bitten die Heiligen und Engel um Fürsprache, alles in der einen Gemeinschaft der Kirche.
 
8PrimeNoctem8 30.04.2026 20:12
Ich muss hinzufügen... Die Makkabäerbücher findet man nicht in der protestantischen Bibel, da Luther diese abgeändert hat
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