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Kalenderblatt 28. April: Louis de Montfort

Kalenderblatt 28. April: Louis de Montfort
Johannes Paul II. verehrte Louis de Montfort (1673-1716) so sehr, dass er seinen päpstlichen Wappenspruch von dem französischen Priester übernahm: Totus tuus ("Ganz dein" ). Schlagartig nahm Louis' Bekanntheitsgrad zu: Der Sohn eines Notars war eines von 18 Kindern und wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Mit 12 Jahren ging Louis an das Jesuitenkolleg in Rennes, wo sein Onkel als Gemeindepriester tätig war. Bereits hier fiel er durch seine Frömmigkeit und Marienverehrung auf. Anschließend ging er mit einem Stipendium nach Paris, um an dem renommierten Seminar der Sulpizianer zu studieren. Im Jahr 1700 empfing Louis die Priesterweihe und wurde nach Nantes gesandt. Nachdem sein Wunsch, in die ausländische Mission zu gehen, abgelehnt worden war, trat er im November desselben Jahres dem Dritten Orden der Dominikaner bei. 1703 gründete er gemeinsam mit Marie Louise Trichet die Gemeinschaft der Töchter der Weisheit, die sich noch heute der Krankenpflege und der Schulbildung widmet. Mit päpstlicher Genehmigung reiste Louis als Volksmissionar durch die Bretagne und gründete eine Männergemeinschaft zur Förderung der Marienverehrung. Neben zahlreichen Hymnen und geistlichen Büchern verfasste er 1712 sein heute berühmtestes Werk "Wahre Hingabe an Maria". Darin empfiehlt er die Weihe an Christus durch die Hände Marias als Weg, die Taufgnade zu leben. Die Veröffentlichung erlebte er nicht mehr – Louis starb am 28. April 1716. Erst 1842 wurde das Manuskript wiederentdeckt und 1853 kirchenamtlich bestätigt.
Papst Pius XII. sprach Louis 1947 heilig.

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Klavierspielerin2 28.04.2026 08:13
Lesung aus der Apostelgeschichte
Apg 11, 19–26

In jenen Tagen kamen bei der Verfolgung, die wegen Stephanus entstanden war, die Versprengten bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia; doch verkündeten sie das Wort nur den Juden.
Einige aber von ihnen, die aus Zypern und Kyrene stammten, verkündeten, als sie nach Antióchia kamen, auch den Griechen das Evangelium von Jesus, dem Herrn.
Die Hand des Herrn war mit ihnen und viele wurden gläubig und bekehrten sich zum Herrn.
Die Nachricht davon kam der Gemeinde von Jerusalem zu Ohren und sie schickten Barnabas nach Antiochia.
Als er ankam und die Gnade Gottes sah, freute er sich und ermahnte alle, dem Herrn treu zu bleiben, wie sie es sich im Herzen vorgenommen hatten.
Denn er war ein trefflicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben. So wurde für den Herrn viel Volk hinzugewonnen.
Barnabas aber zog nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen.
Er fand ihn und nahm ihn nach Antiochia mit. Dort wirkten sie miteinander ein volles Jahr in der Gemeinde und lehrten eine große Zahl von Menschen. In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal Christen.
 
Klavierspielerin2 28.04.2026 08:14
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 10, 22–30

In Jerusalem fand das Tempelweihfest statt. Es war Winter und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomos auf und ab.
Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange hältst du uns noch hin? Wenn du der Christus bist, sag es uns offen!
Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört.
Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir.
Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen.
Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen.
Ich und der Vater sind eins.

Worte der Päpste
Diese Worte helfen uns zu verstehen, dass niemand sagen kann, er folge Jesus nach, wenn er nicht auf seine Stimme hört. Und dieses „hören“ darf nicht oberflächlich verstanden werden, sondern es bezieht den Hörer ein, so dass es ein wahres gegenseitiges Kennenlernen ermöglicht, aus dem sich eine großherzige Nachfolge ergeben kann, die in den Worten „und sie folgen mir“ ([…] zum Ausdruck kommt. Es handelt sich nicht nur um ein Hören mit den Ohren, sondern um ein Hören mit dem Herzen.
Das Bild vom Hirten und den Schafen also zeigt die enge Beziehung, die Jesus mit einem jeden von uns eingehen will. Er ist unser Führer, unser Meister, unser Freund, unser Vorbild, vor allem aber ist er unser Erlöser. Der dem Abschnitt aus dem Evangelium unmittelbar folgende Satz lautet nämlich: „Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen“ […]. Wer kann so sprechen? Allein Jesus, denn die „Hand“ Jesu ist eins ist mit der „Hand“ des Vaters, und der Vater „ist größer als alle“ […]. (Papst Franziskus, Regina Caeli, 17. April 2016)
 
antonius34 28.04.2026 08:24
Glauben heisst  das Herz zu geben.
Wird der menschensohn wenn er kommt,
Auf der Erde noch glauben  vorfinden.
 
Engelslhaar 28.04.2026 08:41
 
Engelslhaar 28.04.2026 08:47
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