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Kalenderblatt 24. April: Fidelis von Sigmaringen

Kalenderblatt 24. April: Fidelis von Sigmaringen
Fidelis (1578–1622) war ein Idealist mit einer großen Vision – und den falschen Verbündeten. Er wurde als Marcus Rey in Sigmaringen (heute Baden-Württemberg) geboren. Nach seinem Studium der Philosophie und Rechtswissenschaft begleitete Marcus den Freiherrn Wilhelm von Stotzingen auf Reisen durch ganz Europa. Später erhielt er eine Stelle am obersten Gerichtshof, wo er sich als "Anwalt der Armen" einen Namen machte. Doch die um sich greifende Korruption stieß Marcus dermaßen ab, dass er sein Amt niederlegte. Er trat dem strengen Kapuzinerorden bei und nahm den Namen Fidelis an. Nach seiner Priesterweihe wurde er zur Mission in das reformierte Prättigau (heute Schweiz) gesandt. Kurz zuvor hatten österreichische Truppen im Zuge des Dreißigjährigen Krieges die Region erobert und versuchten nun, die Bevölkerung unter Zwang zu re-katholisieren. Fidelis lehnte Gewaltanwendung im Glauben ab und zog predigend durch die Dörfer. Er wollte die Menschen mit seinen Worten und seinem Vorbild überzeugen. Die Unterdrückten aber sahen in ihm einen Repräsentanten der Glaubensverfolgung: Reformierte Bauern lockten ihn am 24. April 1622 in einen Hinterhalt und töteten ihn durch zahlreiche Hiebe und Stiche. Papst Benedikt XIV. sprach ihn 1746 heilig.

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Klavierspielerin2 24.04.2026 07:57
Lesung (Apg 9,1-20)
Dieser Mann ist mein auserwähltes Werkzeug: Er soll meinen Namen vor die Völker tragen


In jenen Tagen
   wütete Saulus noch immer mit Drohung und Mord
   gegen die Jünger des Herrn.
Er ging zum Hohepriester
und erbat sich von ihm
   Briefe an die Synagogen in Damáskus,
   um die Anhänger des Weges Jesu,
   Männer und Frauen, die er dort finde,
   zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen.

Unterwegs aber, als er sich bereits Damáskus näherte,
   geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.
Er stürzte zu Boden
und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte:
   Saul, Saul, warum verfolgst du mich?

Er antwortete: Wer bist du, Herr?

Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
Steh auf und geh in die Stadt;
dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst!

Die Männer aber, die mit ihm unterwegs waren,
   standen sprachlos da;
sie hörten zwar die Stimme,
   sahen aber niemanden.
Saulus erhob sich vom Boden.
Obwohl seine Augen offen waren, sah er nichts.
Sie nahmen ihn bei der Hand
   und führten ihn nach Damáskus hinein.
Und er war drei Tage blind
und er aß nicht und trank nicht.

In Damáskus lebte ein Jünger namens Hananías.
Zu ihm sag
te der Herr in einer Vision: Hananías!
Er antwortete: Siehe, hier bin ich, Herr.

Der Herr sagte zu ihm:
   Steh auf und geh zu der Straße, die man „Die Gerade“ nennt,
   und frag im Haus des Judas
   nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus!
Denn siehe, er betet
und hat in einer Vision gesehen,
   wie ein Mann namens Hananías hereinkommt
   und ihm die Hände auflegt, damit er wieder sieht.

Hananías antwortete:
   Herr, ich habe von vielen gehört,
   wie viel Böses dieser Mann
   deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat.
Auch hier hat er Vollmacht von den Hohepriestern,
   alle zu fesseln, die deinen Namen anrufen.

Der Herr aber sprach zu ihm: Geh nur!
Denn dieser Mann ist mir ein auserwähltes Werkzeug:
Er soll meinen Namen
   vor Völker und Könige und die Söhne Israels tragen.
Denn ich werde ihm zeigen,
   wie viel er für meinen Namen leiden muss.

Da ging Hananías hin
   und trat in das Haus ein;
er legte ihm die Hände auf
und sagte: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt,
Jesus, der dir auf dem Weg, den du gekommen bist,
   erschienen ist;
du sollst wieder sehen
   und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.

Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen
   und er sah wieder;
er stand auf und ließ sich taufen.
Und nachdem er etwas gegessen hatte,
   kam er wieder zu Kräften.

Einige Tage blieb er bei den Jüngern in Damáskus;
und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen:
   Dieser ist der Sohn Gottes.
 
Klavierspielerin2 24.04.2026 07:58
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 6, 52–59

In jener Zeit stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag.
Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.
Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.
Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.

Worte der Päpste
Das Brot vom Himmel ist ein Geschenk, das alle Erwartungen übertrifft. Wer den Stil Jesu nicht versteht, bleibt misstrauisch: Es scheint unmöglich, ja unmenschlich, das Fleisch eines anderen zu essen (vgl. V. 54). Fleisch und Blut hingegen sind die Menschheit des Heilands, sein eigenes Leben, das als Nahrung für das unsere dargebracht wird. […] Christus, der wahre Mensch, weiß sehr wohl, dass man essen muss, um zu leben. Doch er weiß auch, dass dies nicht ausreicht. Nachdem er das irdische Brot vermehrt hat (vgl. Joh 6,1-14), bereitet er ein noch größeres Geschenk vor: Er selbst wird zur wahren Speise und zum wahren Trank (vgl. V. 55). […]
Das himmlische Brot, das vom Vater kommt, ist der für uns fleischgewordene Sohn. Diese Nahrung ist für uns mehr als notwendig, denn sie stillt den Hunger nach Hoffnung, den Hunger nach Wahrheit, den Hunger nach Heil, den wir alle spüren, nicht im Magen, sondern im Herzen. Die Eucharistie ist für uns alle notwendig.
Jesus kümmert sich um das größte Bedürfnis: Er rettet uns, indem er unser Leben mit dem seinen nährt, und zwar für immer. Und dank ihm können wir in Gemeinschaft mit Gott und untereinander leben. Das wahre und lebendige Brot ist also nichts Magisches, nein, es ist nichts, das auf einen Schlag alle Probleme lösen würde, sondern es ist der Leib Christi selbst, der den Armen Hoffnung gibt und die Arroganz derer überwindet, die sich auf ihre Kosten vollstopfen. (Papst Franziskus, Angelus, 18. August 2024)
 
Engelslhaar 24.04.2026 07:59
 
Engelslhaar 24.04.2026 07:59
 
antonius34 24.04.2026 08:00
Was liest die  heiligen
Apostel  und Märtyrer  schwere
Kämpfe und härteste 
Strafen ertragen, wenn nicht der Glaube an die Auferstehung. 

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