Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 6, 35-40
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt gesehen, und doch glaubt ihr nicht.
Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen;
denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
Worte der Päpste
Christus ist die Antwort Gottes auf den Hunger der Menschen, denn sein Leib ist das Brot des ewigen Lebens: Nehmet und esset alle davon! Die Aufforderung Jesu entspricht unserer täglichen Erfahrung: Um zu leben, müssen wir uns vom Leben ernähren, indem wir es Pflanzen und Tieren nehmen. Doch etwas Totes zu essen, erinnert uns daran, dass auch wir sterben werden, egal wie viel wir essen. Wenn wir uns hingegen von Jesus, dem lebendigen und wahren Brot, ernähren, dann leben wir durch ihn. Der Gekreuzigte und Auferstandene schenkt sich uns, indem er sich ganz und gar hingibt, und wir entdecken auf diese Weise, dass wir dazu geschaffen sind, uns von Gott zu ernähren. Unsere hungrige Natur trägt das Merkmal einer Bedürftigkeit in sich, die durch die Gnade der Eucharistie gestillt wird. Wie der heilige Augustinus schreibt, ist Christus in der Tat „panis qui reficit, et non deficit; panis qui sumi potest, consumi non potest“ (Sermo 130, 2): Ein Brot, das stärkt und sich nicht aufbrauchen kann; ein Brot, das nährt und sich nicht erschöpfen kann. Denn die Eucharistie ist die wirkliche, tatsächliche und substantielle Gegenwart des Erlösers (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, 1413), der das Brot in sich selbst verwandelt, um uns in ihn zu verwandeln. (Papst Leo XIV., Predigt am Hochfest des Leibes und Blutes Christi, 22. Juni 2025)
Kalenderblatt 22. April: Opportuna
22.04.2026 08:25
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Über Opportunas Leben (um 700-770) sind nicht viele Zeugnisse erhalten geblieben, doch sie muss ihrem Namen (dt. "die Taugliche" ) alle Ehre gemacht haben. Ihre Zeitgenossen lobten sie in höchsten Tönen und verehrten sie als Heilige. Sie entstammte dem Adelsgeschlecht der Robertiner und wurde im nordfranzösischen Argentan geboren. Opportunas Familie hatte einflussreiche kirchliche Ämter inne: Ihr Bruder Chrodegang saß auf dem Bischofstuhl von Séez und ihre Cousine Lantildis war Äbtissin eines Benediktinerinnenklosters. Dort trat Opportuna selbst als Nonne ein und übernahm nach dem Tod ihrer Verwandten die Leitung. Nach der Ermordung ihres Bruders 769 sorgte sie für dessen Bestattung auf dem Klostergelände. Schon zu Lebzeiten soll die begnadete Äbtissin über zahlreiche Wundergaben verfügt haben. Nach ihrem Tod am 22. April 770 setzten sich diese Wunder an Opportunas Grab fort und ihr Ruf verbreitete sich in der gesamten Normandie. Wegen der Wikingerüberfälle während der Regierungszeit Karls des Kahlen (843-877) waren die Gläubigen so sehr um die verehrten Reliquien besorgt, dass Opportunas sterbliche Überreste ins Landesinnere gebracht wurden. Ihr Name ist bis heute in mehreren nordfranzösischen Ortsnamen enthalten.
Kommentare
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antonius34 22.04.2026 09:13
Wo der lebendig e Kontakt zwischen dem
Zeitlichen und dem Ewigen verlorengegangen ist, fehlt auch das moralische Gewissen, das dazu nötig ist, sich im harten Widerstreit
Der Interessen zu der Höhe zu erheben, inder Gerechtigkeit und Frieden gefunden werden.
Pius 12. 1876 ,1958
Zeitlichen und dem Ewigen verlorengegangen ist, fehlt auch das moralische Gewissen, das dazu nötig ist, sich im harten Widerstreit
Der Interessen zu der Höhe zu erheben, inder Gerechtigkeit und Frieden gefunden werden.
Pius 12. 1876 ,1958

Jetzt
Sie zogen umher und verkündeten das Wort
An jenem Tag
brach eine schwere Verfolgung
über die Kirche in Jerusalem herein.
Alle wurden in die Gegenden von Judäa und Samárien zerstreut,
mit Ausnahme der Apostel.
Fromme Männer bestatteten Stéphanus
und hielten eine große Totenklage für ihn.
Saulus aber versuchte, die Kirche zu vernichten;
er drang in die Häuser ein,
schleppte Männer und Frauen fort
und lieferte sie ins Gefängnis ein.
Die Gläubigen, die zerstreut worden waren,
zogen umher und verkündeten das Wort.
Philíppus aber kam in die Hauptstadt Samáriens hinab
und verkündete dort Christus.
Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philíppus;
sie hörten zu und sahen die Zeichen, die er tat.
Denn aus vielen Besessenen
fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus;
auch viele Lahme und Verkrüppelte wurden geheilt.
So herrschte große Freude in jener Stadt.