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Kalenderblatt 21. April: Anselm von Canterbury

Kalenderblatt 21. April: Anselm von Canterbury
Anselm (um 1033-1109) war Erzbischof von Canterbury, stritt mit dem englischen König und ging für die Freiheit der Kirche mehrere Jahre ins Exil – allein diese Rahmendaten beeindrucken. Doch bekannt ist Anselm bis heute vor allem für seine philosophisch-theologischen Gedanken. Der Begründer der Scholastik wagte es, völlig neue Fragen zu stellen: Kann die Existenz Gottes allein durch die Vernunft begründet werden? Warum ist Gott Mensch geworden? Und warum musste Jesus sterben? Mit seinen Klosterschülern führte Anselm ausgiebige Lehrgespräche, die er später kreativ in seine Schriften einbaute. Auch knapp tausend Jahre später sind Anselms Ideen Lehrstoff an den Universitäten. Sein Leitsatz entwickelte sich geradezu zum Motto der Theologie: "Glaube, der nach Einsicht sucht." Anselm starb am 21. April 1109 in Canterbury und wurde 1494 heiliggesprochen. Papst Clemens XI. ernannte ihn 1720 zum Kirchenlehrer.

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Klavierspielerin2 21.04.2026 08:00
Lesung (Apg 7,51 - 8,1a)
Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!


In jenen Tagen
   sagte Stéphanus vor dem Hohen Rat:

Ihr Halsstarrigen,
   unbeschnitten an Herzen und Ohren!
Immerzu widersetzt ihr euch dem Heiligen Geist,
   eure Väter schon und nun auch ihr.
Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt?
Sie haben die getötet,
   die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben,
   dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid,
ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln
   das Gesetz empfangen,
   es aber nicht gehalten habt.

Als sie seine Rede hörten,
   waren sie in ihren Herzen aufs Äußerste über ihn empört
   und knirschten mit den Zähnen gegen ihn.

Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist,
   blickte zum Himmel empor,
sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
und rief:
   Siehe, ich sehe den Himmel offen
und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.

Da erhoben sie ein lautes Geschrei,
hielten sich die Ohren zu,
stürmten einmütig auf ihn los,
trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn.
Die Zeugen legten ihre Kleider
   zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.

So steinigten sie Stéphanus;
er aber betete
und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
Dann sank er in die Knie
und schrie laut:
   Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!
Nach diesen Worten starb er.

Saulus aber war mit seiner Ermordung einverstanden.
 
Klavierspielerin2 21.04.2026 08:02
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 6, 30–35

In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du?
Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel.
Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!
Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Worte der Päpste
Was bedeutet Brot des Lebens? Zum Leben braucht man Brot. Die Hungernden fragen nicht nach raffinierten und teuren Speisen, sie bitten um Brot. Diejenigen, die keine Arbeit haben, suchen kein hohes Gehalt, sondern das „Brot“ der Arbeit. Jesus offenbart sich als das Brot, das heißt als das Wesentliche, das Notwendige für das tägliche Leben. Ohne ihn geht es nicht. Nicht ein Brot unter vielen anderen, sondern das Brot des Lebens. Mit anderen Worten: Ohne ihn leben wir nur so vor uns hin, statt richtig zu leben. Denn nur er speist unsere Seele. Nur er vergibt uns das Böse, das wir aus eigener Kraft nicht überwinden können. Nur er gibt uns das Gefühl, geliebt zu sein, auch wenn uns alle enttäuschen. Nur er gibt uns die Kraft zu lieben. Nur er gibt uns die Kraft, in Schwierigkeiten zu vergeben. Nur er gibt dem Herzen den Frieden, den es sucht. Nur er gibt das Leben für immer, wenn das Leben hier unten endet. Er ist das wesentlich notwendige Brot des Lebens. (Papst Franziskus, Angelus, 8. A
ugust 2021)
 
antonius34 21.04.2026 08:50
Wir erkennen nicht bloß 
Gott sondern auch uns selbst nur durch
Jesus Christum. 

 Blaise pascal
 
Engelslhaar 21.04.2026 09:00
 
Engelslhaar 21.04.2026 09:02
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