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Kalenderblatt 18. April: Wikterp von Augsburg

Kalenderblatt 18. April: Wikterp von Augsburg
Darstellungen von Heiligen beim Kirchbau sind zugegebenermaßen nicht besonders originell. Wikterp von Augsburg (gest. 771) wird jedoch stets als nächtlicher Bauherr abgebildet. Bei seinem Arbeitspensum wird der erste geschichtlich gesicherte Bischof von Augsburg wohl öfter eine Nachtschicht geschoben haben. Nach dem ungarischen Einfall war in der Stadt einiges zu tun: Wikterp schenkte sein Erbgut in Epfach dem Augsburger Dom, baute die zerstörte Afrakirche wieder auf und reorganisierte sein Bistum. In der ganzen Region weihte er nicht nur Kirchen und Klöster, sondern war auch an den damit einhergehenden Städtegründungen Benediktbeuren, Wessobrunn, Ellwangen und Kempten beteiligt. Die Glaubensverkündigung im Allgäu war Wikterp besonders wichtig. Um die Missionsbemühungen des heiligen Magnus zu unterstützen, rief er Mönche aus St. Gallen und sorgte für einen neuen Kirchenbau in Waltenhofen/Schwangau. Wikterp starb möglicherweise am 18. April 771 in Epfach. Nachdem die Nonne Herluka von Bernried (gest. 1127) von nächtlichen Erscheinungen Wikterps berichtete, erlebte sein Kult im 12. Jahrhundert eine neue Blüte.

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Klavierspielerin2 18.04.2026 08:19
Lesung (Apg 6,1-7)
Sie wählten sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit


In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm,
   begehrten die Hellenísten gegen die Hebräer auf,
weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden.

Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen
und erklärten:

   Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen
   und uns dem Dienst an den Tischen widmen.
Brüder, wählt aus eurer Mitte
   sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit;
ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen.
Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben.

Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde
und sie wählten Stéphanus,
   einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist,
ferner Philíppus und Próchorus,
Nikánor und Timon,
Parménas
und Nikolaus, einen Proselýten aus Antióchia.

Sie ließen sie vor die Apostel hintreten
und diese legten ihnen unter Gebet die Hände auf.

Und das Wort Gottes breitete sich aus
und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer;
auch eine große Anzahl von den Priestern
   nahm gehorsam den Glauben an.
 
Klavierspielerin2 18.04.2026 08:20
Evangelium vom Tag
 Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 6, 16-21

Als es aber spät geworden war, gingen seine Jünger zum See hinab, bestiegen ein Boot und fuhren über den See, auf Kafarnaum zu. Es war schon dunkel geworden, und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen.
Da wurde der See durch einen heftigen Sturm aufgewühlt.
Als sie etwa fünfundzwanzig oder dreißig Stadien gefahren waren, sahen sie, wie Jesus über den See ging und sich dem Boot näherte; und sie fürchteten sich.
Er aber rief ihnen zu: Ich bin es; fürchtet euch nicht!
Sie wollten ihn zu sich in das Boot nehmen, aber schon war das Boot am Ufer, das sie erreichen wollten.

Worte der Päpste
Hinter dem Gang auf dem Wasser verbirgt sich eine Botschaft, die nicht unmittelbar zugänglich ist, eine Botschaft, die wir erst begreifen müssen. Zu jener Zeit galten große Gewässer nämlich als Ort böser Mächte, die der Mensch nicht beherrschen konnte; besonders wenn sie vom Sturm aufgewühlt wurden, waren die Untiefen ein Symbol für das Chaos und erinnerten an die Finsternis der Unterwelt. Nun befinden sich die Jünger mitten auf dem See in der Dunkelheit: Sie haben Angst, unterzugehen, vom Bösen verschlungen zu werden. Und da kommt Jesus, der auf den Wassern geht, also über den Mächten des Bösen. […] Es ist eine umfassende Botschaft, die Jesus uns da gibt. Und darin besteht die Bedeutung des Zeichens: Die bösen Mächte, die uns Angst machen und die wir nicht beherrschen können, werden durch Jesus sofort überwunden. Er, der auf dem Wasser geht, will uns sagen: „Fürchtet euch nicht, ich lege deine Feinde unter die Füße“ – eine schöne Botschaft: „Ich lege deine Feinde unter die Füße.“ Nicht die Menschen! Das sind nicht die Feinde, sondern der Tod, die Sünde, der Teufel: das sind die Feinde der Menschen, unsere Feinde. Und Jesus zertritt diese Feinde für uns. Christus sagt heute zu jedem von uns: „Habt Mut, ich bin es, fürchtet euch nicht!“ Habt Mut, denn ich bin hier, denn ihr seid nicht mehr allein in den aufgewühlten Wassern des Lebens. (Papst Franziskus, Angelus, 13. August 2023)
 
antonius34 18.04.2026 08:28
Ich muss viel allein sein.
Was ich geleistet habe,
Ist nur ein Erfolg  des Alleinseins.

Franz Kafka, 1883, 1924
 
Engelslhaar 18.04.2026 09:46
 
Engelslhaar 18.04.2026 09:51
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