Seine Worte waren prohetisch, und sollten direkt danach vor aller Augen der Wahrheit befunden werden, leider.
Show me just what Mohammed brought that was new, and there you will find things only evil and inhuman, such as his command to spread by the sword the faith he preached." - Pope Benedict XVI citing Byzantine Emperor Manuel II in a speech on Islam
Kamerun: „Die Kirche tickt dort etwas anders“
15.04.2026 18:34
Kamerun: „Die Kirche tickt dort etwas anders“
15.04.2026 18:34
Kamerun: „Die Kirche tickt dort etwas anders“
Schon dreimal war ein Papst in Kamerun: Johannes Paul II. besuchte das Land 1985 und 1995, und Benedikt XVI. reiste 2009 dorthin.
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Live bei uns: Papst Leo in Afrika
10/04/2026
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Nun kommt Leo – vom 15. bis 18. April wird er sich in Yaoundé, Bamenda und Douala aufhalten. Vor allem in Bamenda im Osten des Landes wird er dabei auch mit einem Konflikt in Berührung kommen, der international fast nicht beachtet wird, aber seit 2013 Tausende von Menschenleben gefordert und eine halbe Million Menschen zu Binnenflüchtlingen gemacht hat.
Stefan von Kempis unterhielt sich für uns mit dem kamerunischen Herz-Jesu-Priester Boris Signe über sein Land, die Menschen und die Kirche
dort.
Interview
Was für ein Land ist Kamerun?
„Kamerun ist ein sehr großes Land, in dem ganz verschiedene Kulturen leben. Man sagt immer, das Land sei ein Afrika im Kleinen: Das bedeutet, alles, was in Afrika zu finden ist, kann man auch in Kamerun sehen. Ich spreche hier nicht nur von einer großen kulturellen Vielfalt, sondern auch von der Landschaft – von Nord bis Süd, von West bis Ost merkt man ganz viele Unterschiedlichkeiten. Und es ist immer schwer, pauschal zu sagen: In Kamerun liegen die Dinge so und so; man muss immer unterscheiden zwischen Norden, Süden, Osten und Westen. Ein Land mit ganz verschiedenen Realitäten.“
Es geht ja auch eine Sprachgrenze genau mittendurch: Englisch und Französisch.
„Genau. Beide sind offizielle Amtssprachen. Während der Kolonialzeit wurde Kamerun in zwei große Gebiete geteilt; 20 Prozent der Bevölkerung sprechen Englisch, sie leben in zwei der zehn Großregionen des Landes; der Rest spricht überwiegend Französisch, 80 Prozent der Bevölkerung. Doch darüber hinaus gibt es ganz viele weitere Sprachen: ungefähr 240 lokale Sprachen landesweit. Die Erziehung an den Schulen läuft in den französischen Regionen auf Französisch und in den englischsprachigen Regionen auf Englisch.“
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Und merkt man das auch als Schwierigkeit im Alltag, oder ist das so ein bisschen wie in der Schweiz oder in Kanada, wo man eben als verschiedene Kommunitäten nebeneinander herlebt?
„Seit ungefähr zehn Jahren herrscht eine große anglophone Krise in Kamerun, was das soziale Leben der Kameruner total verändert hat; doch davor hat das Land immer als friedlich gegolten. In jeder Region sprach man in der jeweiligen Sprache. Jetzt aber, nach der Krise, ist alles gemischt: Wir sind viel gemischter und wohnen jetzt nebeneinander, denn viele Kameruner aus den anglophone Regionen haben ihre Regionen verlassen, sind in andere Regionen des Landes gezogen und leben auch mit anderen Familien, die französisch sprechen. Das Ergebnis: In den französischsprachigen Schulen gibt es mittlerweile auch starke Sektionen für Englischsprachige, und umgekehrt. Genauso in den Pfarreien: Viele Pfarreien, nahezu alle, haben jetzt Gottesdienste auch auf Englisch. Das ist vielleicht ein positiver Punkt der Krise hier – wobei es immer schwierig ist, von Positivem zu sprechen, wenn es um eine Krise geht. Aber das Zusammenleben ist noch stärker geworden. Man lebt weniger nebeneinander, mehr miteinander!“
Wie ist die Kirche in Kamerun? Und die Katholiken – wie leben und wie denken sie?
„Religion insgesamt ist in Kamerun nie ein Problem gewesen; die Katholiken haben immer friedlich mit anderen Konfessionen oder auch Religionen gelebt. Die Katholiken stellen immer noch mehr als 40 Prozent der Bevölkerung, aber das Zusammenleben mit evangelischen Christen und auch mit Muslimen ist gut. Ich selbst komme aus der Nähe einer islamischen Stadt, und der dortige König ist Muslim, kommt aber manchmal an Weihnachten zu den Christen, und der Pfarrer wird auch bei den Muslimen eingeladen. Das ist nur ein Beispiel: Auf dem Feld der Religion sind wir sehr offen.
Um jetzt auf den besonderen Fall der Katholiken zu sprechen zu kommen: Die Kirche in Kamerun ist sehr sensibel für aktuelle Themen, die in den vergangenen Jahren stark thematisieren wurden. Es gibt ganz sensible Themen, die Katholiken manchmal ein bisschen ärgern...“
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Kamerun: Die gesellschaftliche Tragweite der katholischen Kirche
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Was meinen Sie damit?
„Sie erinnern sich zum Beispiel an die Offenheit des früheren Papstes Franziskus, der eine Politik der Inklusivität verfolgte, etwa in der Frage der Homosexuellen. In Kamerun wurde das Dokument des Glaubensdikasteriums („Fidei supplicans“, das unter bestimmten Bedingungen eine Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt) stark kritisiert. Das rührte an Fragen des Glaubens und der Kultur; viele sagten: ‚Bei uns geht das nicht. Natürlich sind alle in der Kirche willkommen, alle dürfen und sollen auch in der Kirche mitmachen. Aber die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren – das ist wie eine Hochzeit, und in unserer Kultur ist das schwer zu integrieren‘. Viele Bischöfe haben auf diese Weise reagiert, nicht nur in Kamerun, sondern in ganz Afrika.
Ich nenne nur dieses Beispiel, um zu zeigen, dass die Kirche in Kamerun vielleicht etwas anders denkt. Viele Kameruner sagen sogar, sie wären bereit, die Kirche zu verlassen, falls die Kirche eine andere Richtung nimmt als die, die immer gelehrt worden ist. Das ist zumindest der Eindruck, den ich nach vielen Gesprächen zu diesem Thema gewonnen habe. Dass die Kirche offen sein soll, ist keine Frage – alle sind damit einverstanden. Das Problem war dieses Dokument des Glaubensdikasteriums zu diesem Thema…“
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Und was sagen Sie als Priester aus Kamerun, der aber auch in Europa lebt und in Freiburg studiert hat, den Menschen in Kamerun in dieser Hinsicht?
„Ich persönlich denke: Wir leben in einer globalen Welt, und diese Globalität bedeutet das Nebeneinander vieler Kulturen und Mentalitäten. Es ist wichtig, das zu beachten. Manchmal vergessen wir, dass alle Menschen in der Welt aus verschiedenen Kulturfeldern bekommen, und deswegen kommt es zu vielen Konflikten. Die Tendenz, die ich in Europa merke, ist, dass man das Geschehen nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch sehr stark in der Kirche, entsprechend der europäischen Idee und dem europäischen Kontext analysiert, dabei aber wenig achtgibt auf andere Realitäten. Dabei ist das sehr, sehr wichtig.
Diese Frage der Universalität der Kirche heute steht vor vielen Schwierigkeiten. Wenn wir eine einzige Kirche sind und dennoch mit vielen verschiedenen Mentalitäten, Kulturen, Hintergründen konfrontiert werden, dann müssen wir vielleicht anders denken. Das Ziel sollte sein, dass die Menschen im Glauben wachsen, und nicht, dass die Kirche dazu beiträgt, dass Menschen vom Glauben abfallen. Eine Entscheidung, die in einem bestimmten Kontext getroffen wurde, kann sehr stark die Realität anderswo beeinflussen, und umgekehrt. Ein anderes Thema, das den Afrikanern am Herzen liegt – hier spreche ich jetzt nicht nur von der Kirche, sondern von der Kultur –, ist zum Beispiel die Polygamie. Wenn die Afrikaner das Thema der Polygamie ansprechen, ist das in Europa schwer zu verstehen.
Die Kirche müsste wiederentdecken, was genau ihre Lehre ist – und wie sie in den verschiedenen Kulturen und Realitäten aktualisiert werden kann. Das ist eine sehr anspruchsvolle Arbeit; ich persönlich sehe keine einfache Lösung, aber diese anspruchsvolle Arbeit muss geleistet werden.“
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Kamerun: Ein junger Priester berichtet vom Terror durch Boko Haram
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Letzte Frage: Was erhoffen, was erwarten Sie sich vom Papstbesuch in Kamerun?
„Bevor die Entscheidung zur Reise endgültig getroffen wurde, gab es in Kamerun ganz viele unterschiedliche Meinungen dazu. Viele waren nicht dafür; sie sagten: ‚Das soll ja nur dazu dienen, damit die Regierung ihre Reputation verbessert‘. Aber ich persönlich denke, es ist gut, dass der Papst Kamerun besucht! Vor allem, um den Glauben der Christen in Kamerun zu stärken – das brauchen wir heute. Und die Reise wird vielen Menschen zeigen, dass die Kirche ihren Weg mit allen zusammen zurücklegt. Dass die Kirche nicht nur für eine bestimmte Kategorie von Menschen da ist, sondern für alle Menschen.
Ich erwarte von Papst Leo, dass er genau das zeigt: die Präsenz der Kirche für alle. Auch für die, die stark von Krisen getroffen wurden. Ich erwarte vom Papst, dass er die Botschaft von Frieden stark betont; dass seine Präsenz auch die Regierenden in einer Weise anspricht, dass sie sich von der Botschaft des Friedens und der Gerechtigkeit transformieren lassen. Wir haben eine Reihe von Krisen hinter uns, und der Papstbesuch in Kamerun ist – zumindest aus meiner Sicht – so etwas wie eine Sonne, die bei uns scheinen soll…“
P. Boris Igor Signe SCJ stammt aus Kamerun. Der Herz-Jesu-Priester hat in Freiburg studiert, war bis Mitte 2025 Provinzsekretär der kamerunischen Provinz und ist seitdem im Generalat seiner Gemeinschaft in Rom für die internationale Kommunikation zuständig. Unser Papstreise-Korrespondent Stefan v. Kempis interviewte ihn in Rom, bevor er nach Afrika aufbrach.
(vatican news)
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https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2026-04/kamerun-papst-leo-xiv-reise-afrika-kirche-glaube-einheit.html
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„Kamerun ist ein sehr großes Land, in dem ganz verschiedene Kulturen leben. Man sagt immer, das Land sei ein Afrika im Kleinen: Das bedeutet, alles, was in Afrika zu finden ist, kann man auch in Kamerun sehen. Ich spreche hier nicht nur von einer großen kulturellen Vielfalt, sondern auch von der Landschaft – von Nord bis Süd, von West bis Ost merkt man ganz viele Unterschiedlichkeiten. Und es ist immer schwer, pauschal zu sagen: In Kamerun liegen die Dinge so und so; man muss immer unterscheiden zwischen Norden, Süden, Osten und Westen. Ein Land mit ganz verschiedenen Realitäten.“
Es geht ja auch eine Sprachgrenze genau mittendurch: Englisch und Französisch.
„Genau. Beide sind offizielle Amtssprachen. Während der Kolonialzeit wurde Kamerun in zwei große Gebiete geteilt; 20 Prozent der Bevölkerung sprechen Englisch, sie leben in zwei der zehn Großregionen des Landes; der Rest spricht überwiegend Französisch, 80 Prozent der Bevölkerung. Doch darüber hinaus gibt es ganz viele weitere Sprachen: ungefähr 240 lokale Sprachen landesweit. Die Erziehung an den Schulen läuft in den französischen Regionen auf Französisch und in den englischsprachigen Regionen auf Englisch.“
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„Seit ungefähr zehn Jahren herrscht eine große anglophone Krise in Kamerun, was das soziale Leben der Kameruner total verändert hat; doch davor hat das Land immer als friedlich gegolten. In jeder Region sprach man in der jeweiligen Sprache. Jetzt aber, nach der Krise, ist alles gemischt: Wir sind viel gemischter und wohnen jetzt nebeneinander, denn viele Kameruner aus den anglophone Regionen haben ihre Regionen verlassen, sind in andere Regionen des Landes gezogen und leben auch mit anderen Familien, die französisch sprechen. Das Ergebnis: In den französischsprachigen Schulen gibt es mittlerweile auch starke Sektionen für Englischsprachige, und umgekehrt. Genauso in den Pfarreien: Viele Pfarreien, nahezu alle, haben jetzt Gottesdienste auch auf Englisch. Das ist vielleicht ein positiver Punkt der Krise hier – wobei es immer schwierig ist, von Positivem zu sprechen, wenn es um eine Krise geht. Aber das Zusammenleben ist noch stärker geworden. Man lebt weniger nebeneinander, mehr miteinander!“
Wie ist die Kirche in Kamerun? Und die Katholiken – wie leben und wie denken sie?
„Religion insgesamt ist in Kamerun nie ein Problem gewesen; die Katholiken haben immer friedlich mit anderen Konfessionen oder auch Religionen gelebt. Die Katholiken stellen immer noch mehr als 40 Prozent der Bevölkerung, aber das Zusammenleben mit evangelischen Christen und auch mit Muslimen ist gut. Ich selbst komme aus der Nähe einer islamischen Stadt, und der dortige König ist Muslim, kommt aber manchmal an Weihnachten zu den Christen, und der Pfarrer wird auch bei den Muslimen eingeladen. Das ist nur ein Beispiel: Auf dem Feld der Religion sind wir sehr offen.
Um jetzt auf den besonderen Fall der Katholiken zu sprechen zu kommen: Die Kirche in Kamerun ist sehr sensibel für aktuelle Themen, die in den vergangenen Jahren stark thematisieren wurden. Es gibt ganz sensible Themen, die Katholiken manchmal ein bisschen ärgern...“
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Ich nenne nur dieses Beispiel, um zu zeigen, dass die Kirche in Kamerun vielleicht etwas anders denkt. Viele Kameruner sagen sogar, sie wären bereit, die Kirche zu verlassen, falls die Kirche eine andere Richtung nimmt als die, die immer gelehrt worden ist. Das ist zumindest der Eindruck, den ich nach vielen Gesprächen zu diesem Thema gewonnen habe. Dass die Kirche offen sein soll, ist keine Frage – alle sind damit einverstanden. Das Problem war dieses Dokument des Glaubensdikasteriums zu diesem Thema…“
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Diese Frage der Universalität der Kirche heute steht vor vielen Schwierigkeiten. Wenn wir eine einzige Kirche sind und dennoch mit vielen verschiedenen Mentalitäten, Kulturen, Hintergründen konfrontiert werden, dann müssen wir vielleicht anders denken. Das Ziel sollte sein, dass die Menschen im Glauben wachsen, und nicht, dass die Kirche dazu beiträgt, dass Menschen vom Glauben abfallen. Eine Entscheidung, die in einem bestimmten Kontext getroffen wurde, kann sehr stark die Realität anderswo beeinflussen, und umgekehrt. Ein anderes Thema, das den Afrikanern am Herzen liegt – hier spreche ich jetzt nicht nur von der Kirche, sondern von der Kultur –, ist zum Beispiel die Polygamie. Wenn die Afrikaner das Thema der Polygamie ansprechen, ist das in Europa schwer zu verstehen.
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P. Boris Igor Signe SCJ stammt aus Kamerun. Der Herz-Jesu-Priester hat in Freiburg studiert, war bis Mitte 2025 Provinzsekretär der kamerunischen Provinz und ist seitdem im Generalat seiner Gemeinschaft in Rom für die internationale Kommunikation zuständig. Unser Papstreise-Korrespondent Stefan v. Kempis interviewte ihn in Rom, bevor er nach Afrika aufbrach.
(vatican news)
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Kommentare
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Autumn 16.04.2026 07:16
Die Verbrechen des weißen, europäischen Kolonialisten haben diesen wunderbaren Kontinent Afrika ruiniert.
Enteignung, Zwangsarbeit, rassistische Gewaltherrschaft, Völkermord ...
Wird er sich je davon erholen?
Enteignung, Zwangsarbeit, rassistische Gewaltherrschaft, Völkermord ...
Wird er sich je davon erholen?
Klavierspielerin2 16.04.2026 08:12
Wortlaut: Grußwort beim Besuch des Waisenhauses Ngul Zamba
Hier dokumentieren wir das Grußwort von Papst Leo XIV. beim Besuch des Waisenhauses Ngul Zamba (Kamerun), in seiner offiziellen deutschen Übersetzung.
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-grusswort-besuch-waisenhauses-ngul-zamba-kamerun.html
In Yaoundé besucht Papst Leo XIV. das Waisenhaus „Ngul Zamba“ – landessprachlich für: „Die Kraft Gottes“. Die Einrichtung, die sich ausschließlich durch Spenden finanziert, gibt Kindern und Jugendlichen ein Zuhause – über religiöse Grenzen hinweg.
Hier dokumentieren wir das Grußwort von Papst Leo XIV. beim Besuch des Waisenhauses Ngul Zamba (Kamerun), in seiner offiziellen deutschen Übersetzung.
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-grusswort-besuch-waisenhauses-ngul-zamba-kamerun.html
In Yaoundé besucht Papst Leo XIV. das Waisenhaus „Ngul Zamba“ – landessprachlich für: „Die Kraft Gottes“. Die Einrichtung, die sich ausschließlich durch Spenden finanziert, gibt Kindern und Jugendlichen ein Zuhause – über religiöse Grenzen hinweg.
Autumn 16.04.2026 08:14
Pieter,
du kannst dir dein "werte @Autumn" sonstwo hinstecken.
Das wollte ich dir schon länger mal sagen.
du kannst dir dein "werte @Autumn" sonstwo hinstecken.
Das wollte ich dir schon länger mal sagen.
Klavierspielerin2 17.04.2026 11:51
Papst in Kamerun: Stadionmesse und Uni-Besuch
Nach der ersten Station in Bamenda setzt Papst Leo an diesem Freitag seine Kamerun-Reise fort: am Morgen fliegt er nach Douala, wo er mittags eine große Messe feiert. Zurück in Yaoundé will er abends an einer Universität sprechen. Radio Vatikan überträgt live und mit deutscher Begleitung.
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Am fünften Tag seiner Afrikareise feiert der Papst vormittags in Kameruns ehemaliger Hauptstadt Douala eine Messe unter freiem Himmel. Es wird die bislang größte Massenveranstaltung der Reise sein. Im und rings um das Japoma-Stadion von Douala werden mehr als eine halbe Million Menschen erwartet, die den Papst sehen und seine Predigt hören wollen. Schon seine Reden am Vortag, in denen er Krieg und Ungerechtigkeit verurteilte, wurden von Zehntausenden mit Applaus und Jubel begleitet.
Nach dem Gottesdienst im Stadion will der Papst ein katholisches Krankenhaus in der mit 2,7 Millionen Einwohnern größten Stadt des Landes besuchen.
Rede an Universität
Anschließend fliegt er zurück in die Hauptstadt Yaoundé. Am späten Nachmittag steht eine Begegnung mit Studierenden und Lehrenden der Katholischen Universität Zentralafrikas mit einer weiteren Ansprache des Papstes auf dem Programm.
Weiterreise nach Angola am Samstag
Am Samstag wird Leo XIV. nach Angola weiterreisen. Das Land ist nach Algerien und Kamerun das dritte Ziel seiner elftägigen Afrikareise von 13. bis 23. April. Als letzte Station wird das Kirchenoberhaupt Äquatorialguinea besuchen.
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-kamerun-stadion-messe-universitaet-douala-reise.html
Nach der ersten Station in Bamenda setzt Papst Leo an diesem Freitag seine Kamerun-Reise fort: am Morgen fliegt er nach Douala, wo er mittags eine große Messe feiert. Zurück in Yaoundé will er abends an einer Universität sprechen. Radio Vatikan überträgt live und mit deutscher Begleitung.
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Nach dem Gottesdienst im Stadion will der Papst ein katholisches Krankenhaus in der mit 2,7 Millionen Einwohnern größten Stadt des Landes besuchen.
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Anschließend fliegt er zurück in die Hauptstadt Yaoundé. Am späten Nachmittag steht eine Begegnung mit Studierenden und Lehrenden der Katholischen Universität Zentralafrikas mit einer weiteren Ansprache des Papstes auf dem Programm.
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Am Samstag wird Leo XIV. nach Angola weiterreisen. Das Land ist nach Algerien und Kamerun das dritte Ziel seiner elftägigen Afrikareise von 13. bis 23. April. Als letzte Station wird das Kirchenoberhaupt Äquatorialguinea besuchen.
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-kamerun-stadion-messe-universitaet-douala-reise.html
Klavierspielerin2 17.04.2026 18:32
Papst in Kamerun: Stadionmesse und Uni-Besuch
Nach der ersten Station in Bamenda setzt Papst Leo an diesem Freitag seine Kamerun-Reise fort: am Morgen fliegt er nach Douala, wo er mittags eine große Messe feiert. Zurück in Yaoundé will er abends an einer Universität sprechen. Radio Vatikan überträgt live und mit deutscher Begleitung.
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Nach dem Gottesdienst im Stadion will der Papst ein katholisches Krankenhaus in der mit 2,7 Millionen Einwohnern größten Stadt des Landes besuchen.
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Anschließend fliegt er zurück in die Hauptstadt Yaoundé. Am späten Nachmittag steht eine Begegnung mit Studierenden und Lehrenden der Katholischen Universität Zentralafrikas mit einer weiteren Ansprache des Papstes auf dem Programm.
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Am Samstag wird Leo XIV. nach Angola weiterreisen. Das Land ist nach Algerien und Kamerun das dritte Ziel seiner elftägigen Afrikareise von 13. bis 23. April. Als letzte Station wird das Kirchenoberhaupt Äquatorialguinea besuchen.
Live dabei sein
Hier ein Überblick über das komplette Reiseprogramm und alle unsere LIVE-Übertragungen.
(vatican news/kna – pr)
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Nach dem Gottesdienst im Stadion will der Papst ein katholisches Krankenhaus in der mit 2,7 Millionen Einwohnern größten Stadt des Landes besuchen.
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Anschließend fliegt er zurück in die Hauptstadt Yaoundé. Am späten Nachmittag steht eine Begegnung mit Studierenden und Lehrenden der Katholischen Universität Zentralafrikas mit einer weiteren Ansprache des Papstes auf dem Programm.
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(vatican news/kna – pr)
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Klavierspielerin2 17.04.2026 18:34
Papst bei Messe in Douala: Werdet zu Protagonisten eurer Zukunft!
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-messe-douala-japoma-stadion-jugend-mut.html
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-messe-douala-japoma-stadion-jugend-mut.html
Klavierspielerin2 17.04.2026 18:39
Kamerun: „Wir alle wollen Frieden”
Zum Ende des Besuchs von Papst Leo XIV. in Kamerun hofft das ganze Land auf Frieden und eine Lösung der inneren Spannungen. Ein örtlicher Bischof sieht im Waffenstillstand, den die Separatisten im Norden während der Papstvisite beschlossen und respektiert haben, ein unerwartetes und deshalb äußerst positives Zeichen.
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Der Bischof von Buéa im Südwesten, Michael Miabesue, schildert eine breite Resonanz, beginnend mit der ersten Ansprache von Papst Leo vor der Welt der Politik, der Gesellschaft und der Diplomatie Kameruns, einschließlich Präsident Paul Biya, der seit 40 Jahren in Kamerun herrscht. Die Inhalte hätten weit über das Kirchliche hinausgereicht, sie seien wahrhaft universal gewesen, sagte der Bischof.
„Man konnte erkennen, dass das, was der Papst sagte, sehr, sehr konkret war. Und wenn ich die Reaktionen darauf lese, besonders aus den englischsprachigen Regionen, in denen gekämpft wird: Die Menschen sind glücklich über das, was der Heilige Vater gesagt hat.“
Auch das Friedenstreffen des Papstes in Bamenda im Norden und die Messe später in derselben Stadt seien hilfreich gewesen, um die Botschaft des Friedens zu verankern, findet der Bischof. „Denn der Papst hat sehr konsequent gesagt, dass wir für den Frieden arbeiten müssen, dass es Versöhnung geben muss, dass es Einheit und Gemeinschaft unter den Menschen geben muss.“
Ein sehr konkretes Hoffnungszeichen sieht der Bischof in dem Waffenstillstand, den die separatistischen Gruppen im Nordwesten und Südwesten für die Dauer des Papstbesuchs in Kamerun angekündigt und auch respektiert hätten.
„Es war das erste Mal, dass sie das tun. Das zeigt den Respekt, den sie für den Heiligen Vater und für die katholische Kirche haben. Wenn man konkret auf diese Krise schaut, hat die katholische Kirche sehr konsequent Dinge gesagt, die helfen können, Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung zu bringen. Und wenn die Separatisten sich einbringen und schreiben, was sie geschrieben haben, ist das ein Zeichen, dass wir an den Verhandlungstisch gehen können. Es ist ein Zeichen, dass wir miteinander sprechen können.“
Der Bischof sieht die Kirche im Friedensprozess in Kamerun in einer aktiv vermittelnden Position. „Ich wünschte, die Kirche bekäme die Möglichkeit, diesen Dialog zu führen und diese Versöhnung zu gestalten, damit wir dauerhaften Frieden in Kamerun erreichen können“, sagte er uns.
Die Forderung nach Gesprächen steht im Zentrum der kirchlichen Position. Bischof Miabesue beschreibt den Wunsch nach einem breiten Dialog, der alle Beteiligten einschließt. Dabei richtet sich sein Blick über konfessionelle Grenzen hinaus.
„Im Großen und Ganzen kann ich sagen: Alle, Katholiken und Nicht-Katholiken, wollen in Frieden leben“
„Im Großen und Ganzen kann ich sagen: Alle, Katholiken und Nicht-Katholiken, wollen in Frieden leben. Und die Botschaft des Heiligen Vaters wurde von allen aufgenommen. Alle waren begeistert von dem, was er gesagt hat. Das war ein Zeichen, dass es uns viel Segen bringen wird, wenn unsere Autoritäten und alle Kameruner das ernst nehmen.“
Die Frage nach der Nachhaltigkeit der päpstlichen Friedensappelle beschäftigt die Bischöfe Kameruns insgesamt. Miabesues Mitbruder Aloysius Fondong Abangalo, der Bischof von Mamfe, ebenfalls Südwesten, lenkt den Blick auf das, was geschehen sollte, wenn der Papst abgereist ist.
„Nach diesem Besuch ist es wichtig, dass wir Kameruner uns fragen: Was tun wir danach? Wir müssen weitermachen. Die Kirche wird weiter über Gerechtigkeit und Frieden sprechen. Es ist nichts falsch daran, den Menschen zuzuhören und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, die helfen, die Situation zu normalisieren.“
„Wie können wir die Separatisten in den Dialog einbeziehen“
Bisherige Dialoge hätten das Problem nicht gelöst. Aber Bischof Fondong setzt Hoffnungen auf die Impulse, die Papst Leo in Kamerun hinterlässt.
„Unser Gebet und unser Wunsch ist, dass wir nach dem Waffenstillstand, den diese Separatisten gewährt haben, wieder zusammen an einen Tisch kommen und sagen: Wie gehen wir von hier aus weiter? Wie können wir die Separatisten in den Dialog einbeziehen und ihnen Sicherheit geben, damit wir dauerhaften Frieden in Kamerun erreichen.“
Am Ursprung vieler Probleme Kameruns stehen letztlich wirtschaftliche Fragen. Abangalo spricht über den Umgang mit den reich vorhandenen Bodenschätzen und über die Rolle ausländischer Unternehmen in Afrika. Dabei geht es auch um Perspektiven für junge Menschen.
„Gott hat Afrika gesegnet. Unsere Führer und unsere Menschen müssen sich zusammensetzen und sagen: Wir haben diese Gaben. Wir können nicht zulassen, dass andere kommen und sie nutzen. Sie können Fachwissen bringen. Aber es gehört uns. Wir müssen lernen, unsere eigenen Leute auszubilden und ihnen Chancen zu geben.“
Fondong wird an diesem Punkt sehr konkret: Wie wäre es damit, wenn Länder wie Kamerun Landsleuten, die anderswo dank guter Ausbildung ihr Glück gemacht haben, die Möglichkeit bieten, zurückzukommen und hier etwas aufzubauen? Die Ressourcen seien schließlich alle im Land. „Wenn wir ihnen die Gelegenheit geben, und ihnen nicht durch Steuern den Weg versperren, dann können wir all diese Dinge entwickeln, die wir in der Technologie sehen, hier in Afrika“, betont der Bischof. Das wiederum könnte die weitere Abwanderung der Jungen stoppen, weil sie in Afrika Arbeit und Chancen hätten.
„Sie müssen nicht nach Europa und Amerika gehen. Wir haben all das hier. Kamerun ist Afrika im Kleinen. Wir haben alle Ressourcen - wir haben alles in Kamerun. Aber wir geben den jungen Menschen nicht die Möglichkeit, diese Ressourcen zu nutzen und Kamerun wirklich zu Afrika im Kleinen zu machen. Und sogar Menschen aus Europa und Amerika dazu zu bringen, hier zu leben.“
Der Besuch von Papst Leo XIV. in Kamerun hat viele Themen angesprochen: Frieden, Dialog, Verantwortung und Entwicklung. An diesem Samstag reist das Kirchenoberhaupt weiter nach Angola.
(vatican news – gs)
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Zum Ende des Besuchs von Papst Leo XIV. in Kamerun hofft das ganze Land auf Frieden und eine Lösung der inneren Spannungen. Ein örtlicher Bischof sieht im Waffenstillstand, den die Separatisten im Norden während der Papstvisite beschlossen und respektiert haben, ein unerwartetes und deshalb äußerst positives Zeichen.
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Der Bischof von Buéa im Südwesten, Michael Miabesue, schildert eine breite Resonanz, beginnend mit der ersten Ansprache von Papst Leo vor der Welt der Politik, der Gesellschaft und der Diplomatie Kameruns, einschließlich Präsident Paul Biya, der seit 40 Jahren in Kamerun herrscht. Die Inhalte hätten weit über das Kirchliche hinausgereicht, sie seien wahrhaft universal gewesen, sagte der Bischof.
„Man konnte erkennen, dass das, was der Papst sagte, sehr, sehr konkret war. Und wenn ich die Reaktionen darauf lese, besonders aus den englischsprachigen Regionen, in denen gekämpft wird: Die Menschen sind glücklich über das, was der Heilige Vater gesagt hat.“
Auch das Friedenstreffen des Papstes in Bamenda im Norden und die Messe später in derselben Stadt seien hilfreich gewesen, um die Botschaft des Friedens zu verankern, findet der Bischof. „Denn der Papst hat sehr konsequent gesagt, dass wir für den Frieden arbeiten müssen, dass es Versöhnung geben muss, dass es Einheit und Gemeinschaft unter den Menschen geben muss.“
Ein sehr konkretes Hoffnungszeichen sieht der Bischof in dem Waffenstillstand, den die separatistischen Gruppen im Nordwesten und Südwesten für die Dauer des Papstbesuchs in Kamerun angekündigt und auch respektiert hätten.
„Es war das erste Mal, dass sie das tun. Das zeigt den Respekt, den sie für den Heiligen Vater und für die katholische Kirche haben. Wenn man konkret auf diese Krise schaut, hat die katholische Kirche sehr konsequent Dinge gesagt, die helfen können, Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung zu bringen. Und wenn die Separatisten sich einbringen und schreiben, was sie geschrieben haben, ist das ein Zeichen, dass wir an den Verhandlungstisch gehen können. Es ist ein Zeichen, dass wir miteinander sprechen können.“
Der Bischof sieht die Kirche im Friedensprozess in Kamerun in einer aktiv vermittelnden Position. „Ich wünschte, die Kirche bekäme die Möglichkeit, diesen Dialog zu führen und diese Versöhnung zu gestalten, damit wir dauerhaften Frieden in Kamerun erreichen können“, sagte er uns.
Die Forderung nach Gesprächen steht im Zentrum der kirchlichen Position. Bischof Miabesue beschreibt den Wunsch nach einem breiten Dialog, der alle Beteiligten einschließt. Dabei richtet sich sein Blick über konfessionelle Grenzen hinaus.
„Im Großen und Ganzen kann ich sagen: Alle, Katholiken und Nicht-Katholiken, wollen in Frieden leben“
„Im Großen und Ganzen kann ich sagen: Alle, Katholiken und Nicht-Katholiken, wollen in Frieden leben. Und die Botschaft des Heiligen Vaters wurde von allen aufgenommen. Alle waren begeistert von dem, was er gesagt hat. Das war ein Zeichen, dass es uns viel Segen bringen wird, wenn unsere Autoritäten und alle Kameruner das ernst nehmen.“
Die Frage nach der Nachhaltigkeit der päpstlichen Friedensappelle beschäftigt die Bischöfe Kameruns insgesamt. Miabesues Mitbruder Aloysius Fondong Abangalo, der Bischof von Mamfe, ebenfalls Südwesten, lenkt den Blick auf das, was geschehen sollte, wenn der Papst abgereist ist.
„Nach diesem Besuch ist es wichtig, dass wir Kameruner uns fragen: Was tun wir danach? Wir müssen weitermachen. Die Kirche wird weiter über Gerechtigkeit und Frieden sprechen. Es ist nichts falsch daran, den Menschen zuzuhören und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, die helfen, die Situation zu normalisieren.“
„Wie können wir die Separatisten in den Dialog einbeziehen“
Bisherige Dialoge hätten das Problem nicht gelöst. Aber Bischof Fondong setzt Hoffnungen auf die Impulse, die Papst Leo in Kamerun hinterlässt.
„Unser Gebet und unser Wunsch ist, dass wir nach dem Waffenstillstand, den diese Separatisten gewährt haben, wieder zusammen an einen Tisch kommen und sagen: Wie gehen wir von hier aus weiter? Wie können wir die Separatisten in den Dialog einbeziehen und ihnen Sicherheit geben, damit wir dauerhaften Frieden in Kamerun erreichen.“
Am Ursprung vieler Probleme Kameruns stehen letztlich wirtschaftliche Fragen. Abangalo spricht über den Umgang mit den reich vorhandenen Bodenschätzen und über die Rolle ausländischer Unternehmen in Afrika. Dabei geht es auch um Perspektiven für junge Menschen.
„Gott hat Afrika gesegnet. Unsere Führer und unsere Menschen müssen sich zusammensetzen und sagen: Wir haben diese Gaben. Wir können nicht zulassen, dass andere kommen und sie nutzen. Sie können Fachwissen bringen. Aber es gehört uns. Wir müssen lernen, unsere eigenen Leute auszubilden und ihnen Chancen zu geben.“
Fondong wird an diesem Punkt sehr konkret: Wie wäre es damit, wenn Länder wie Kamerun Landsleuten, die anderswo dank guter Ausbildung ihr Glück gemacht haben, die Möglichkeit bieten, zurückzukommen und hier etwas aufzubauen? Die Ressourcen seien schließlich alle im Land. „Wenn wir ihnen die Gelegenheit geben, und ihnen nicht durch Steuern den Weg versperren, dann können wir all diese Dinge entwickeln, die wir in der Technologie sehen, hier in Afrika“, betont der Bischof. Das wiederum könnte die weitere Abwanderung der Jungen stoppen, weil sie in Afrika Arbeit und Chancen hätten.
„Sie müssen nicht nach Europa und Amerika gehen. Wir haben all das hier. Kamerun ist Afrika im Kleinen. Wir haben alle Ressourcen - wir haben alles in Kamerun. Aber wir geben den jungen Menschen nicht die Möglichkeit, diese Ressourcen zu nutzen und Kamerun wirklich zu Afrika im Kleinen zu machen. Und sogar Menschen aus Europa und Amerika dazu zu bringen, hier zu leben.“
Der Besuch von Papst Leo XIV. in Kamerun hat viele Themen angesprochen: Frieden, Dialog, Verantwortung und Entwicklung. An diesem Samstag reist das Kirchenoberhaupt weiter nach Angola.
(vatican news – gs)
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Klavierspielerin2 17.04.2026 19:39
Wortlaut: Papst Leo XIV. bei Katholischer Universität in Kamerun
Hier die sechste Ansprache des Kamerun-Besuchs der Afrikareise von Papst Leo XIV.. Er hielt sie diesen Freitagabend (17.4.2026) beim Besuch der Katholischen Universität Zentralafrikas in Kameruns Hauptstadt Yaoundé. Wir dokumentieren die Rede in vollen Wortlaut und offizieller Übersetzung auf Deutsch.
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10/04/2026
Live bei uns: Papst Leo in Afrika
Weitere Wortmeldungen der Päpste in den verschiedenen offiziellen Übersetzungen und im Original finden Sie auf vatican.va.
Ansprache des Heiligen Vaters
Begegnung mit der akademischen Welt
Yaoundé, Université Catholique d’Afrique Centrale
17. April 2026
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-afrika-reise-wortlaut-kamerun-yaounde-uni.html
Hier die sechste Ansprache des Kamerun-Besuchs der Afrikareise von Papst Leo XIV.. Er hielt sie diesen Freitagabend (17.4.2026) beim Besuch der Katholischen Universität Zentralafrikas in Kameruns Hauptstadt Yaoundé. Wir dokumentieren die Rede in vollen Wortlaut und offizieller Übersetzung auf Deutsch.
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Yaoundé, Université Catholique d’Afrique Centrale
17. April 2026
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-afrika-reise-wortlaut-kamerun-yaounde-uni.html
Klavierspielerin2 18.04.2026 08:40
Papst Leo bei Katholischer Uni in Kamerun: Plädoyer für Dialog, Moral, Gerechtigkeit
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-afrika-reise-kamerun-yaounde-uni.html
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-04/papst-leo-xiv-afrika-reise-kamerun-yaounde-uni.html

Jetzt
Weil ich in Holland, Deutschland, Frankreich und Polen, gearbeitet habe und diese Kulturen auch näher Kennenlernen dürfte...
Kann ich mir gut vorstellen das es in Kamerun, -mit 2 Amtssprachen : Englisch und Französisch + verschiedene Dialekten, auch unterschiedliche Ansichten und Auffassungen gibt !!
Außerdem ist Polygamie, kein Fremdwort in Kamerun !!
Bei uns schon !!
Im Alten Testament gibt es das auch !!
Es gibt auch anderer Themen !
Es lohnt sich es zu Lesen !!
Damit wir uns vom Deutsche Tunneldenken befreien !!
(...)