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Kalenderblatt: Ostersonntag

Kalenderblatt: Ostersonntag
Das leere Grab war ein Zeichen, verstehbar erst durch die Begegnung mit dem Auferstandenen. Die Begegnung aber ist nur möglich, wenn das Herz bereit ist, zu sehen und zu glauben. Das ist auch die Lehre der Erzählung von den Emmausjüngern (Lk 24; Messe am Abend): Das brennende Herz spürt die Nähe des Herrn und versteht die Wahrheit der heiligen Schriften.

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Klavierspielerin2 05.04.2026 08:15
Lesung (Apg 10,34a.37-43)
Wir haben mit ihm nach seiner Auferstehung gegessen und getrunken


In jenen Tagen
   begann Petrus zu reden
und sagte:
   Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist,
angefangen in Galiläa,
nach der Taufe, die Johannes verkündet hat:
wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat
   mit dem Heiligen Geist und mit Kraft,
wie dieser umherzog,
Gutes tat
und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren;
denn Gott war mit ihm.
Und wir sind Zeugen
   für alles, was er im Land der Juden
   und in Jerusalem getan hat.

Ihn haben sie an den Pfahl gehängt und getötet.
Gott aber hat ihn am dritten Tag auferweckt
und hat ihn erscheinen lassen,
zwar nicht dem ganzen Volk,
   wohl aber den von Gott vorherbestimmten Zeugen:
uns, die wir mit ihm nach seiner Auferstehung von den Toten
   gegessen und getrunken haben.

Und er hat uns geboten, dem Volk zu verkünden
und zu bezeugen:
Dieser ist der von Gott eingesetzte Richter
   der Lebenden und der Toten.

Von ihm bezeugen alle Propheten,
   dass jeder, der an ihn glaubt,
   durch seinen Namen die Vergebung der Sünden empfängt.
 
Klavierspielerin2 05.04.2026 08:16
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Joh 20, 1–9

Am ersten Tag der Woche kam Maria von Mágdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.
Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin sie ihn gelegt haben.
Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab; sie liefen beide zusammen, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als Erster ans Grab.
Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging jedoch nicht hinein.
Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.
Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.
Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse.

Worte der Päpste
Wenn wir über das Geheimnis der Auferstehung nachdenken, finden wir die Antwort auf unseren Durst nach Sinn. Angesichts unserer schwachen menschlichen Natur wird die Osterbotschaft zu Fürsorge und Heilung; sie nährt die Hoffnung angesichts der erschreckenden Herausforderungen, vor die uns das Leben jeden Tag stellt, auf persönlicher und planetarischer Ebene. In der österlichen Perspektive verklärt sich die „Via Crucis“ zur „Via Lucis“. Wir haben das Bedürfnis, nach dem Schmerz die Freude zu kosten, über sie nachzudenken und im neuen Licht alle Etappen, die der Auferstehung vorangegangen sind, noch einmal zu durchlaufen. Ostern löscht das Kreuz nicht aus, sondern besiegt es in dem unbegreiflichen Zweikampf, der die Menschheitsgeschichte verändert hat. Auch unsere Zeit, die von so vielen Kreuzen gezeichnet ist, ruft nach dem Morgengrauen der österlichen Hoffnung. Die Auferstehung Christi ist keine Idee, keine Theorie, sondern ein Ereignis, das dem Glauben zugrunde liegt. Er, der Auferstandene, ruft es uns durch den Heiligen Geist weiterhin in Erinnerung, damit wir auch dort seine Zeugen sein können, wo die Menschheitsgeschichte kein Licht am Horizont sieht. Die österliche Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen. Auf dem täglichen Weg wirklich an Ostern zu glauben bedeutet, unser Leben zu revolutionieren, verwandelt zu sein, um die Welt zu verwandeln mit der sanften und mutigen Kraft der christlichen Hoffnung. (Papst Leo XIV., Generalaudienz, 5. November 2025)
 
antonius34 05.04.2026 08:57
Auf er stehung 

Besiegt
Ist der Tod 
Mit all seinen
Facetten und Fratzen, 
Schrecken und Qualen.

Gesiegt hat die
Liebe in all ihrer 
Ohnmacht,
Mit ihren
Wunden, die sich als
Wunder erweisen.

Befreit sind wir 
Menschen von tödlichen
Ängsten, die uns um das 
Leben bringen und verschlingen.

Gerettet ist die 
Hoffnung, die nicht mehr stirbt, weil
Gott selbst uns durch sie am
Leben erhält.

Bezeugt ist die 
Botschaft von all den 
Glaubwürdigen,
Die uns vorausgegangen und uns dereinst am 
Ende erwarten.

Paul 
Weismantel
 
Sadie 05.04.2026 18:23
Frohe Ostern
Jesus lebt es wahrhaft auferstanden Halleluja
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