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-- Wenn Jesus Wiederheirat Ehebruch nennt, wie kann die Gemeinde es erlauben? --

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Dauer: Wertvolle 15 Minuten

Kommentare

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Zephora 27.03.2026 11:04
Es gibt Menschen, 
die meinen, 
man könnte Gottes Wort gegen Gottes Wort ausspielen. 
Eine nicht ganz neue Spielart ist 
„die Summe deines Wortes ist Wahrheit“. 
Man mischt einfach irgendwelche Bibelstellen zusammen, 
egal ob sie ausschließlich Scheidung oder Wiederheirat behandeln,  
und hält sich dann für besonders geistlich – dabei ist diese Vorgehensweise nur besonders hinterlistig.

Wenn wir diese beiden Denkweisen wirklich konsequent anwenden – einmal die 
„Summe deines Wortes ist Wahrheit“ 
und einmal die 
„rote Linie des klaren Wortes“  
dann zeigt sich etwas Entscheidendes: 
Sie widersprechen sich hier nicht, 
sondern führen exakt zum gleichen Ergebnis. Denn sobald wir die Prämisse ernst nehmen, dass es keine einzige ausdrücklich positive Erlaubnis zur Wiederheirat bei lebendem Ehepartner gibt, 
verändert sich die ganze Bewertung. 
Wir sehen dann: 
Alle relevanten Aussagen sind entweder 
warnend (z. B. die Worte Jesu über Ehebruch bei Wiederheirat) 
oder klärend im Blick auf Trennung – aber nie erlaubend im Blick auf eine neue Eheschließung.
Wenn wir nun die 
„Summe der Schrift“ betrachten, 
ergibt sich daraus kein gemischtes Bild, 
sondern ein erstaunlich einheitliches: Aussagen wie 
„gebunden, solange er lebt“ 
(Römer 7,2) und 
„eine Frau ist gebunden, 
solange ihr Mann lebt“ 
(1. Korinther 7,39) 
setzen einen klaren Rahmen, 
während die Worte Jesu die Schwere 
eines neuen Bundes während des bestehenden als Ehebruch benennen. 
Gleichzeitig betreffen die sogenannten „Ausnahmen“ 
im Matthäus-Evangelium oder in 1. Korinther 7 nicht die Wiederheirat selbst, 
sondern Situationen von Trennung oder Scheidung. 
Das bedeutet: 
Die Schrift differenziert an der Stelle der Trennung – aber sie öffnet an keiner Stelle ausdrücklich die Tür für eine neue Ehe. Wenn man also ehrlich die 
„Summe“ zieht, 
dann relativiert sie das Verbot nicht, 
sondern bestätigt und verstärkt es.
Und genau hier greift das zweite Modell – die „rote Ampel“ – mit gleicher Konsequenz: 
Wenn es eine klare, 
durchgehende Warnlinie 
gibt 
„wer … heiratet, 
begeht Ehebruch“
und wenn es kein einziges klares 
Gegenwort gibt, 
das diese Linie aufhebt oder relativiert, 
dann bleibt diese Linie bestehen. Eine rote Ampel wird nicht dadurch grün, 
dass man andere Texte danebenstellt, 
die etwas anderes behandeln. 
Sie bleibt rot, 
solange kein eindeutiges göttliches 
„Erlaubt“ ausgesprochen wird. 
Und genau dieses 
„Erlaubt“ 
fehlt in der Schrift in Bezug auf Wiederheirat bei bestehendem Bund.
Damit laufen beide Wege – der umfassende 
Blick auf die Schrift und der Gehorsam gegenüber klaren Einzelworten – auf dasselbe Ergebnis hinaus: 
Nicht weil man eine bestimmte Sicht hineinliest, sondern weil die Schrift selbst keine positive Grundlage für eine Wiederheirat formuliert, sondern stattdessen den bestehenden Bund konsequent bis zum Tod denkt. 
Jede Ableitung einer Erlaubnis entsteht dann nicht aus der Schrift selbst, 
sondern aus einer Ausweitung über das hinaus, was tatsächlich gesagt ist. 
Und genau darin liegt die eigentliche Entscheidung: 
Bleiben wir bei dem, 
was klar gesagt ist – oder beginnen wir, 
aus dem, was nicht gesagt ist, 
Möglichkeiten abzuleiten?
 
Wiederum 27.03.2026 11:26
Es muß unterschieden werden (wie im Urtext) in Entlassene und Geschiedene. 
Eine Entlassene wurde noch nicht geschieden. Darum besteht die Ehe noch, auch wenn der Mann sie aus dem Haus geworfen hat. Nach der Scheidung ist die Frau frei, zu heiraten.
Heute leben viele Paare unverheiratet zusammen, um eine Wiederheirat, eventuelle spätere Scheidung und Kosten zu umgehen. 
Das ist ganz bestimmt nicht in Gottes Willen. 
Gott möchte geregelte Verhältnisse.
Er selbst mußte sich von Seinem Volk Israel scheiden, weil sie anderen Göttern nachhurten.
Er wird Sein Volk, das geistliche Israel, wieder annehmen. Wir alle haben gesündigt und dürfen zu Ihm umkehren.  
Wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, begeht Ehebruch. 
Wir alle brauchen Vergebung. 
Gesetzlichkeit und Hartherzigkeit hilft nicht weiter.
 
Klavierspielerin2 27.03.2026 11:44
In der RKK ist Ehescheidung nicht vorgesehen. Wird aber akzeptiert.
Das Problem " Ehebruch" entsteht bei Wiederheirat und darin praktizierter Verkehr.
Das führt bei uns Katholiken zum Ausschluss ( von der Eucharestie, nicht vom Wortgottesdienst).
 
(Nutzer gelöscht) 27.03.2026 11:51
Jedoch ermöglichen Papst Franziskus' Schreiben Amoris Laetitia und neuere vatikanische Stellungnahmen in bestimmten Einzelfällen und nach pastoraler Prüfung einen Zugang zu den Sakramenten.

Katholisch.de

Wichtige Punkte zur aktuellen Situation:
Grundsatz: Die Kirche betrachtet die Wiederverheiratung nach ziviler Scheidung als "dauerhaften Zustand schwerer Sünde".
Ausnahmen (Einzelfallprüfung): Nach einem Gespräch mit einem Seelsorger kann in komplexen Situationen, in denen die Schuld vermindert ist, der Weg zur Kommunion offen sein.

Cherub
 
Wiederum 27.03.2026 12:30
Es ist egal, was Kirchenlehre dazu sagt. 
Für Gläubige sollte Gottes Wort entscheidend sein. 
Darum ist richtige Auslegung im Zusammenhang der ganzen Schrift so wichtig. 
Mit wem sprach Jesus in 
Matthäus 19:
3 Da traten die Pharisäer zu Ihm, versuchten Ihn und fragten Ihn...

Eine Fangfrage. Es gab 2 Richtungen im damaligen Judentum. 
Die eine sagte, der Mann dürfe die Frau wegen jeder Kleinigkeit aus dem Haus werfen und sich eine neue Frau suchen. Ohne Scheidebrief konnte die Frau keinen Neuanfang machen. 
Die andere Richtung bestand auf Fortführung der Ehe auch bei Unstimmigkeiten. 
( So genau weiß ich die Zusammenhänge gerade nicht, es gibt gute Videos darüber). 
Wenigsten sagt Jesus, die Ehe solle bestehen bleiben so lange wie möglich, es sei denn wegen Unzucht. 
Unzucht ist abartiger Sex und kein Ehebruch. 
Ehebrecher konnten zu Tode gesteinigt werden, beide zusammen, falls ertappt mit Zeugen.
 
vertrauen2015 27.03.2026 13:02
was beschäftigt dich dann das Judentum im AT ?

Hat JESUS/YESHUA nicht gerade sie (die relig. Führer) mit der Frage (nach Scheidung) konfrontiert ? 

Bist dass der Tod euch scheidet, kannst du lesen im NT. Ist also nicht Kath. Ursprungs:

Matth. 19/Markus 10
------------------------------hab mich da jetzt einfach mal der KI bedient 

Die Falle der Pharisäer: Die Pharisäer kamen zu Jesus, um ihn zu prüfen, und fragten: „Ist es erlaubt, dass ein Mann seine Frau aus irgendeinem Grund aus der Ehe entlässt?“ (Matthäus 19,3). Sie wollten ihn in den damaligen Streit zwischen zwei Rabbinerschulen verwickeln.

Die Umkehrung der Frage: Jesus antwortet nicht direkt mit "ja" oder "nein", sondern konfrontiert sie mit der Schöpfungsordnung aus Genesis: „Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang männlich und weiblich geschaffen hat ...? Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!“ (Matthäus 19,4-6).

Konfrontation mit der "Herzenshärtigkeit": Als die Pharisäer mit dem Scheidungsbrief nach Mose argumentieren, konfrontiert Jesus sie direkt mit dem Kernproblem: „Um eures harten Herzens willen hat Mose euch gestattet, euch von euren Frauen zu scheiden; von Beginn an aber ist es nicht so gewesen“ (Matthäus 19,8).

zun Schutz der Frauen: Jesus nutzt das Gespräch, um die betroffenen Männer zu entlarven, die durch ihre liberale Scheidungspraxis Frauen herabwürdigten, und stellt die Unauflöslichkeit der Ehe in den Vordergrund.

Jesus wendet die Frage also von einer legalistischen Debatte hin zu einer Grundsatzfrage über die Heiligkeit der Ehe und die Absichten Gottes, womit er die Pharisäer in die Defensive drängt.
--------------------------------------
das Treffen der Frau aus Samaria am Brunnen als ein Bsp.
wenn JESUS überführt und ihr lebendiges Wasser vorschlägt, damit ihr Durst nach Liebe gestillt wird.
Es war kein Anklagen gegenüber der Frau, denn er sah ja wie sehr sie durch ihre derzeitige Situation gelitten hat. Sie brauchte dieses heilsame Gespräch.
 
(Nutzer gelöscht) 27.03.2026 13:07
dann bleiben wir doch mal bei der Bibel ...

Ehebruch bedeutet nicht ,nicht mit mehrere Frauen verkehren zu dürfen ..!
Die ausschließliche Zweierbeziehung ist ein späteres Konstrukt ,denn Gott selber mißbilligte im AT  nicht , daß Abraham ,Seine Söhne ,David oder Salomo etcetera nicht monogam lebten !!
Im Gegenteil Abraham der nicht monogam lebte fand Ansehen bei Gott .
Also wie können  dann aus der  Paradiesgeschichte  und dem Einfleischkonstrukt die gebilligte Vielehe und due vielen Nebenfrauen abgeleitet werden - gar nicht . 
Es gab keine Monogamie und AT , und Ehebruch bedeutete lediglich nur das , die Ehefrau eines anderen zu vögeln .

Cherub
 
Wiederum 27.03.2026 13:16
Die Ehe soll ein Abbild der Liebe Jesu zu Seiner Gemeinde sein.
Wenn es ständig nur Streit und Unterdrückung, Untreue und Lüge, Gewalt und Zwang gibt, ist von Liebe nichts zu spüren.
Dann ehrt man Gott nicht mit dem Verbleib in solcher Ehe. 
Dann sollte man sich scheiden lassen. Und Wiederheirat ist erlaubt, wenn man selbst ein reines Leben führt.
 
Wiederum 27.03.2026 13:18
@Cherub
Wie kann ein Mann mit mehreren Frauen ein Fleisch werden?
2 Hälften sollen zusammenwachsen und sich ergänzen.
 
moboko 27.03.2026 13:25
15  Wenn sich aber der Ungläubige scheiden will, so scheide er sich! Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht gebunden; in Frieden aber hat uns Gott berufen.
 
Fridi 27.03.2026 13:32
Somit sind hier sehr viele User fehl am Platz !
 
Fridi 27.03.2026 13:50
13.16 Uhr

@ Wiederum
Wiederherstellung ist erlaubt,wenn man selbst ein reines Leben führt….
Kannst bitte die Bibelstelle dazu nennen?
Danke
 
moboko 27.03.2026 13:53
Mt 19:9  Ich sage euch aber: Wer seine Frau entlässt, es sei denn wegen Unzucht, und eine andere heiratet, der bricht die Ehe; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.
 
Fridi 27.03.2026 14:02
Sorry Widerheirat muss das heissen
 
Fridi 27.03.2026 14:03
Moboko
Das ist mir bekannt doch ob das die Erlaubnis zur Wiederheirat ist?
 
vertrauen2015 27.03.2026 14:10
@fridi 13:32 🙂
nicht unbedingt. Es ist auch ein Austausch wie Gläubig (gewordene) zu biblischen Wahrheiten stehen.
Selbst in christl. Gemeinden gibt es Scheidungen. Es kann nur der Hl. Geist von Sünde überführen und dann erst kann jemand umkehren und erkennen, dass Ehebruch Sünde ist und Vergebung braucht.
Das Gericht beginnt im Hause GOTTES
------------------------------------------------------------
@wiederum
eine lieblose Ehe scheitert und Jemand der bereits öfter geschieden ist, kann auch keine Vorbildfunktion für Gläubige sein.
 
Wiederum 27.03.2026 14:52
Es gibt bei Gott immer ein Einst und ein Jetzt. Wer Buße tut und sein Leben aufrichtig ändert, kann trotzdem seine Vergangenheit nicht ungeschehen machen. 
Fehler erkennen und hoffentlich zukünftig vermeiden, ja. 
Wer ungläubig geheiratet hat, kann es nicht mehr ändern. 
Auch sonst gibt es leider viele kaputte Ehen unter Gläubigen und viel Ehebruch, selbst bei angesehenen Predigern. 
Selbst bei König David. 
Wer steht, sehe zu, daß er nicht falle. 

Ich halte Wiederheirat nach einer ordentlichen Scheidung für ok.  Der sogenannte unschuldige Teil ist frei. Der Ehebrecher und Unzüchtige wird von Gott zur Rechenschaft gezogen. Er interessiert den Geschiedenen nicht mehr.

1. Korinther 7,15 Wenn sich aber der Ungläubige scheiden will, so scheide er sich! Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht gebunden; in Frieden aber hat uns Gott berufen.
 
vertrauen2015 27.03.2026 16:54
ja, ein Damals und Heute 14:52

so sind viele von euch gewesen. Doch jetzt seid ihr eine Neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen und ihr seid *Rein gewaschen* von euren früheren Sünden. Durch das Blut des LAMMES
2. Kor. 5.17
 
Zephora 27.03.2026 17:12
Dennoch gelten alle Ordnungen und Gesetze des Herrn!

Gott ist ein Gott der Ordnung!

EIN Fleisch werden heißt: 
EIN Fleisch wweden und NICHT mehrere Fleisch Sorten!

Rein ist Rein und sollte Rein bleiben!
 
Wiederum 27.03.2026 20:35
@Zephora
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Sexpartner manche Menschen ausprobiert haben, bevor sie heiraten. Sogar Homosexuelle und Lesben. 
Das ist nicht Gottes Wille.
Aber trotzdem kann Gott herausrufen und einen Neuanfang schenken. 
Jesus sagte in 
Johannes 8:
Frau, wo sind jene, deine Ankläger? Hat dich niemand verurteilt? 
11 Sie sprach: Niemand, Herr! Jesus sprach zu ihr: So verurteile Ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr! 

Leider werden solche Menschen oft von gesetzlichen lieblosen Gläubigen verurteilt.
 
Zephora 27.03.2026 20:46
Wiederum   Heute, 20:35

Ja, daß ist Richtig und ich möchte es auch nicht wissen.

Egal was vorher war, 
wer bereut und von seinen Sünden ablässt, 
wird Gott aufnehmen!

ABER, 
ich selbst bin nur ein Mensch, 
und ein Mann, 
der Körperlichen Kontakt zum Manne hatte, 
wird NIEMALS an MEINER Haut kleben!

Ich habe klare Grenzen!

Ist bei Gott anders, bei Reue!
 
Zephora 27.03.2026 20:57
Übrigens:

NICHT weil ich Urteile!

Sondern weil ich Grenzen habe!
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