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Kalenderblatt: Verkündigung des Herrn

Kalenderblatt: Verkündigung des Herrn
Es ist wohl eines der häufigsten Motive christlicher Kunst: Der Erzengel Gabriel besucht die junge Frau Maria und verkündet ihr die wundersame Empfängnis des Messias (vgl. Lk 1,26-38). Die Ostkirche feiert dieses Fest bereits seit dem 6. Jahrhundert immer neun Monate vor Weihnachten unter dem Namen "Verkündigung der Frohbotschaft". Später fand das Fest auch in der Westkirche Verbreitung. Hier markierte es lange Zeit den Jahresbeginn und wurde meist "Mariä Verkündigung" genannt. Erst die römische Liturgiereform erhob den Tag in den Rang eines Hochfestes und setzte mit der Umbenennung in "Verkündigung des Herrn" einen christologischen Schwerpunkt. Der Feiertag zählt damit zu den sogenannten Herrenfesten und markiert den Beginn der Menschwerdung Gottes. Auch Martin Luther schätzte diesen Feiertag: Er bezeichnete ihn als "eins der fürnehmsten Feste".

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Klavierspielerin2 25.03.2026 07:15
Lesung (Jes 7,10-14)
Siehe, die Jungfrau hat ein Kind empfangen, sie gebiert einen Sohnund wird ihm den Namen Immanuel - Gott mit uns - geben


In jenen Tagen
   sprach der HERR zu Ahas - dem König von Juda -
und sagte:
   Erbitte dir ein Zeichen vom HERRN, deinem Gott,
tief zur Unterwelt
   oder hoch nach oben hin!

Ahas antwortete:
   Ich werde um nichts bitten
und den HERRN nicht versuchen.

Da sagte Jesája:
   Hört doch, Haus Davids!
   Genügt es euch nicht, Menschen zu ermüden,
dass ihr auch noch meinen Gott ermüdet?
Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben:
Siehe, die Jungfrau hat empfangen,
sie gebiert einen Sohn
und wird ihm den Namen Immánuel
   - Gott mit uns - geben.
 
Klavierspielerin2 25.03.2026 07:16
Evangelium vom Tag
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 1, 26–38

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Worte der Päpste
Die Verkündigung, die am Anfang des Lukasevangeliums erzählt wird, ist ein bescheidenes, verborgenes Ereignis – niemand sah es und niemand wußte davon außer Maria –, gleichzeitig aber ist es für die Geschichte der Menschheit entscheidend. Als die Jungfrau ihr „Ja“ zur Verkündigung des Engels sagte, wurde Jesus empfangen, und mit Ihm begann das neue Zeitalter der Geschichte, das im Ostergeschehen als „neuer und ewiger Bund“ besiegelt werden sollte. In Wirklichkeit ist das Jawort Marias der vollkommene Widerschein des Jaworts Christi selbst, als er in die Welt kam, wie im Hebräerbrief als Deutung zum Psalm 40 geschrieben steht: „Ja, ich komme – so steht es über mich in der Schriftrolle –, um deinen Willen, Gott, zu tun“ (10,7). Der Gehorsam des Sohnes spiegelt sich im Gehorsam der Mutter wider, und auf diese Weise, durch das Aufeinandertreffen der beiden Jaworte, konnte Gott ein menschliches Antlitz annehmen. So ist die Verkündigung auch ein christologisches Fest, weil es ein zentrales Mysterium Christi feiert: seine Menschwerdung.
„Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ Die Antwort Marias an den Engel dauert in der Kirche fort; diese ist berufen, Christus in der Geschichte durch ihre Bereitschaft zu vergegenwärtigen, damit Gott auch weiterhin die Menschheit mit seiner Barmherzigkeit besuchen kann. (Papst Benedikt XVI., Angelus, 25. März 2007)
 
antonius34 25.03.2026 07:56
O Maria, ohne Sünde  empfangen,
Bitte für uns,
Die wir zu dir unsere Zuflucht  nehmen.

Gebet auf  der wunderbaren Medaille
 
Engelslhaar 25.03.2026 08:53
 
Engelslhaar 25.03.2026 08:59
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