Wir besuchten unsere Verwandten immer wieder und schickten auch Pakete; zu Weihnachten schickte uns unsere Oma selbstgebackene Plätzchen.
Ich bin froh, dass die Mauer weg ist! Es ist viel leichter Austausch zu haben.
Verwandte in der DDR
12.02.2026 19:49
Verwandte in der DDR
12.02.2026 19:49
Verwandte in der DDR
Die Eltern meiner Mutter lebten in Leipzig.
Oma besuchte uns zweimal während meiner Schul- und Lehrzeit, der Opa nur einmal, er war schwer herzkrank. Als er wieder nachhause kam verstarb er bald.
Ich erinnere mich noch an die Weihnachtpakete von Oma mit selbstgebackenem Lebkuchen, Frösi- und Mosaik-Heften.
Wer von Euch machte ähnliche Erfahrungen?
Oma besuchte uns zweimal während meiner Schul- und Lehrzeit, der Opa nur einmal, er war schwer herzkrank. Als er wieder nachhause kam verstarb er bald.
Ich erinnere mich noch an die Weihnachtpakete von Oma mit selbstgebackenem Lebkuchen, Frösi- und Mosaik-Heften.
Wer von Euch machte ähnliche Erfahrungen?
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Alleshinterfragen 12.02.2026 21:31
Ich bekam eine Blockflöte und später eine F-Flöte von der Verwandtschaft aus Jena
(Nutzer gelöscht) 12.02.2026 22:11
Meine Großmutter schickte Pakete in die Zone.
Autumn 13.02.2026 07:56
Meine Großelter und Eltern wurden auch genötigt, Pakete zu schicken,
da wir immer eine Menge Sachen aus der Zone bekamen von der Verwandtschaft, die natürlich Gegenleistung erwartete.
Meine Mutter fühlte sich sehr bald erpresst.
Das was da bei uns ankam war nicht immer zu unserer Freude,
es war nicht nur Erzgebirge-Schwippbogen und Räuchermännle.
Ich erinnere mich an einen total altmodischen Lederschulranzen, den ich zur Einschulung zugeschickt bekam und der auch nach tagelangem Lüften auf dem Balkon seinen penetranten Geruch (Gestank) nicht wegbekam.
Der eigenartige Geruch auch deren Verpackungskartons ist mir jetzt noch in der Nase.
da wir immer eine Menge Sachen aus der Zone bekamen von der Verwandtschaft, die natürlich Gegenleistung erwartete.
Meine Mutter fühlte sich sehr bald erpresst.
Das was da bei uns ankam war nicht immer zu unserer Freude,
es war nicht nur Erzgebirge-Schwippbogen und Räuchermännle.
Ich erinnere mich an einen total altmodischen Lederschulranzen, den ich zur Einschulung zugeschickt bekam und der auch nach tagelangem Lüften auf dem Balkon seinen penetranten Geruch (Gestank) nicht wegbekam.
Der eigenartige Geruch auch deren Verpackungskartons ist mir jetzt noch in der Nase.
Klavierspielerin2 13.02.2026 08:04
....und in meiner Familie ist sogar einer freiwillig in die DDR umgesiedelt... olle Kommunisten.
(Nutzer gelöscht) 13.02.2026 09:29
also, genötigt fühlt sich meine Großmutter nicht, sie hat das gerne gemacht
vertrauen2015 13.02.2026 13:13
auch meine Eltern schickten Pakete in die damalige Ostrepublik. Was halt damals in der DDR sehr teuer war und in den Läden nicht im Sortiment war, das war Kaffee, Schokolade und ich glaub Süßes gab es auch nicht.
Nein Hunger leiden mussten sie wie wir nicht. Das ist doch eine Freude gewesen, so Päckchen zur damaligen Zeit zu bekommen.
Nein Hunger leiden mussten sie wie wir nicht. Das ist doch eine Freude gewesen, so Päckchen zur damaligen Zeit zu bekommen.
Buchtel 13.02.2026 14:47
Wir stellten auch Kerzen ans Fenster als Gruß an unsere Verwandten in die DDR.
Sicher erinnert Ihr Euch auch daran.
Sicher erinnert Ihr Euch auch daran.
Alysa 13.02.2026 15:32
Irgendwann in meinem Jugendalter stellte sich heraus, dass mein Vater eine Cousine in Münster hatte, sie kam mal zu Besuch. Als ich dann selber Familie hatte, freute ich mich über jedes Paket, vor allem über Kleidung und Kaffee.
Zwei ältere Geschwister meines damaligen Schwiegervaters lebten in Baden-Württemberg. Sie hatten sich gleich nach dem Krieg dort ein neues Leben aufgebaut. Und der älteste Cousin meines Ex-Mannes hatte das große Glück gehabt, noch im Juli '61 den Absprung zu schaffen, ehe die Mauer dicht war.
Ja, kurz vor dem 1. Advent kamen die Weihnachtspäckchen mit den Backzutaten für die Christstollen. Wenn meine Schwiegermutter gebacken hatte, wurden Pakete mit Stollen gen Westen geschickt. Ansonsten wurde vorwiegend Wert auf persönlichen Kontakt gelegt.
Zwei ältere Geschwister meines damaligen Schwiegervaters lebten in Baden-Württemberg. Sie hatten sich gleich nach dem Krieg dort ein neues Leben aufgebaut. Und der älteste Cousin meines Ex-Mannes hatte das große Glück gehabt, noch im Juli '61 den Absprung zu schaffen, ehe die Mauer dicht war.
Ja, kurz vor dem 1. Advent kamen die Weihnachtspäckchen mit den Backzutaten für die Christstollen. Wenn meine Schwiegermutter gebacken hatte, wurden Pakete mit Stollen gen Westen geschickt. Ansonsten wurde vorwiegend Wert auf persönlichen Kontakt gelegt.
Alleshinterfragen 13.02.2026 20:34
Ich hatte mal eine Brieffreundin aus Thüringen. Deren Oma hatte von einem Westbesuch das Rätselheft mitgebracht, in dem ich eine Annonce aufgegeben hatte. Allerdings war ich dann schon erstaunt, als mich die Brieffreundin ziemlich bald fragte, ob ich ihr eine Markenjeans schicken konnte. Ich hatte mir bis dato selbst noch keine Wrangler etc. gekauft.
Allerdings tat ich es dann für sie. Als ich sie später besuchte, musste man ja noch das Zwangsgeld umtauschen, dann habe ich den Rest Kindern aus der Nachbarschaft geschenkt, als ich wieder abfuhr.
Allerdings tat ich es dann für sie. Als ich sie später besuchte, musste man ja noch das Zwangsgeld umtauschen, dann habe ich den Rest Kindern aus der Nachbarschaft geschenkt, als ich wieder abfuhr.
Alysa 14.02.2026 08:40
Liebe Alleshinterfragen, das glaube ich dir gern, dass du über diesen Wunsch erstaunt warst. Als ich so ca. 16/17 Jahre jung war, wäre solch eine Jeans für mich der Inbegriff von "chic" gewesen. Bei uns gab es außer Unterwäsche ganz selten gescheite Kleidung. Für z. B. den Neckermann- Katalog wurde zwar in unseren Großbetrieben Kleidung produziert, aber davon sahen wir kaum etwas in unseren Läden. Was wir als Kinder trugen, wurde unter Bekannten und Verwandten immer wieder weiter gegeben. Das setzte sich auch noch im Jugend- und Erwachsenenalter fort, das wurde viel getauscht.
Und meine Mutti ließ bei einer Freundin für uns Kinder immer wieder Pullover, Röcke, Jacken Hosen stricken.
Selbst für meine eigenen Kinder habe ich noch massig gestrickt. Außer Hosen, die gab es manchmal in der Kreisstadt. Da funktionierte auch der Buschfunk gut.
In Großstädten gab es "Exquisit"-Läden. Wer das nötige Geld hatte, konnte sich auch mal einen Pullover oder eine Niethose (Jeans) für 150 DDR-Mark kaufen...
Und meine Mutti ließ bei einer Freundin für uns Kinder immer wieder Pullover, Röcke, Jacken Hosen stricken.
Selbst für meine eigenen Kinder habe ich noch massig gestrickt. Außer Hosen, die gab es manchmal in der Kreisstadt. Da funktionierte auch der Buschfunk gut.
In Großstädten gab es "Exquisit"-Läden. Wer das nötige Geld hatte, konnte sich auch mal einen Pullover oder eine Niethose (Jeans) für 150 DDR-Mark kaufen...
Alleshinterfragen 14.02.2026 15:29
Aber auch wir "Wessis " waren ja nicht alle reich und hatten das Geld für Markenwaren.

Jetzt
Aber auch ich erinnere mich daran, wie wir uns gefreut haben wenn der Paketfahrer kam und uns ein grosses Paket brachte.
Freunde meiner Eltern hatten eine Fabrik in München, dementsprechend waren deren Kinder gekleidet. Die schönsten und zur damaligen Zeit modernsten Anziehsachen, die den Kindern der Fabrikanten Familie zu klein geworden waren, und wovon wir Bauernkinder vom Land nur träumen konnten, bekamen wir in regelmäßigen Abständen geschenkt.
Also auch wie im Westen hatten nicht alles, auch wenn es Alles zu kaufen gab.
Jedenfalls freute man sich noch über, im Verhältnis zu heute, kleine Dinge.