Man darf nicht vergessen, dass Erzbischof Lefebvre große Verdienste hatte.
Er hatte nie die Absicht eigene Bischöfe zu weihen, bis er merkte, dass man einfach auf Zeit spielte, und warten wollte bis er nicht mehr am Leben ist, und damit wäre sein Werk und damit wohl die alte Messe einfach verschwunden... Ich glaube man kann sein Anliegen heute besser verstehen, als jemals zuvor. Stichwort "synodaler Weg" sage ich nur.
Heiliger Stuhl schlägt Bruderschaft St. Pius X. theologischen Dialog vor
12.02.2026 18:56
Heiliger Stuhl schlägt Bruderschaft St. Pius X. theologischen Dialog vor
12.02.2026 18:56
Heiliger Stuhl schlägt Bruderschaft St. Pius X. theologischen Dialog vor
An diesem Donnerstag, 12. Februar, fand im vatikanischen Dikasterium für die Glaubenslehre ein Gespräch des Glaubens-Präfekten Kardinal Victor Manuel Fernandez mit dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Don Davide Pagliarani, statt.
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In einer anschließenden Mitteilung des Dikasteriums für die Glaubenslehre ist von einem „freundlichen und aufrichtigen Treffen“ die Rede, dem der Papst zugestimmt habe.
Es seien einige Punkte geklärt worden, die die Pius-Bruderschaft in Briefen vorgebracht habe, insbesondere im Zeitraum 2017 bis 2019, darunter etwa die Frage des göttlichen Willens hinsichtlich der Pluralität der Religionen.
Kardina Fernandez schlägt theologischen Dialog vor
Glaubens-Präfekt Fernandez habe „einen spezifisch theologischen Dialog mit einer genau festgelegten Methodik“ vorgeschlagen, der Themen behandeln soll, „die noch nicht ausreichend geklärt sind“. Dazu gehöre etwa der Unterschied zwischen Glaubensakt und „religiöser Ehrerbietung des Verstandes und des Willens“ oder „die unterschiedlichen Grade der Zustimmung, die die verschiedenen Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils und ihre Auslegung erfordern“.
Gleichzeitig habe der Kardinal vorgeschlagen, eine Reihe von Themen zu behandeln, die von der Bruderschaft St. Pius X. in einem Brief vom 17. Januar 2019 aufgeführt worden seien. „Dieser Weg hätte zum Ziel, in den diskutierten Themen das für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche notwendige Minimum herauszuarbeiten und folglich ein kanonisches Statut der Bruderschaft zu entwerfen, zusammen mit anderen Aspekten, die noch weiter vertieft werden müssen“, ist im Kommuniqué der Vatikanbehörde formuliert.
Keine Weihe ohne Papst-Mandat
Der Heilige Stuhl bekräftigt erneut, dass „die Weihe von Bischöfen ohne Mandat des Heiligen Vaters (…) einen entscheidenden Bruch der kirchlichen Gemeinschaft (Schisma) mit schwerwiegenden Folgen für die Bruderschaft als Ganzes bedeuten würde“, wie es in der Erklärung heißt. Es sei der Papst, der „die höchste ordentliche, volle, universale, unmittelbare und direkte Vollmacht besitzt“, wird mit Verweis auf gültige Normen erinnert.
„Die Möglichkeit, diesen Dialog zu führen, setzt daher voraus, dass die Bruderschaft die angekündigten Bischofsweihen aussetzt“, heißt es in der Vatikanerklärung weiter.
Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X werde den Vorschlag seinem Rat vorlegen und dem Dikasterium für die Glaubenslehre seine Antwort übermitteln. Im Falle einer positiven Antwort würden „die zu unternehmenden Schritte, Etappen und Verfahren einvernehmlich festgelegt“.
Bitte um Gebet der ganzen Kirche
Die ganze Kirche wird dann gebeten, „diesen Weg, insbesondere in der nächsten Zeit, mit Gebeten zum Heiligen Geist zu begleiten“, der „der wichtigste Urheber der von Christus gewollten wahren kirchlichen Gemeinschaft“ sei.
(vatican news)
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Glaubens-Präfekt Fernandez habe „einen spezifisch theologischen Dialog mit einer genau festgelegten Methodik“ vorgeschlagen, der Themen behandeln soll, „die noch nicht ausreichend geklärt sind“. Dazu gehöre etwa der Unterschied zwischen Glaubensakt und „religiöser Ehrerbietung des Verstandes und des Willens“ oder „die unterschiedlichen Grade der Zustimmung, die die verschiedenen Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils und ihre Auslegung erfordern“.
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(vatican news)
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Kommentare
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hansfeuerstein 12.02.2026 22:10
Die Dinge offen ausgesprochen, die bis heute keiner hören will, obwol sie längst evident geworden sind, nicht nur im Orient....
Autumn 13.02.2026 07:39

Versteckte Islamophobie hier inclusive Hetze
Tatsächlich hören wir von ganz woanders her deren Pläne,
das Christentum (Gojim) auszulöschen.
hansfeuerstein 13.02.2026 17:48
Ganz im Gegenteil. Er hatte dort christliche Gemeinden aufgebaut, wo man den christlichen Familien die Frauen und Töchter entführt hat und zwangsverheiratet hat. Ganz so wie heute in bestimmten Regionen und Milieus immer noch üblich. Vom Rest brauchen wir gar nicht erst zu reden, er ist für jeden mit offenen Augen offensichtlich.
Klavierspielerin2 13.02.2026 18:20
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Buch von Martin Mosebach (2018)
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Jetzt
Bin gespannt wie sie sich entscheiden.
Schön das Du über diese höchst, zutiefst geistliche Geistlichkeit postest, Klavier!
Ich hoffe, dass Du nie etwas Böses über sie sagst.