Ja, ich mag dieses Gedichte auch 👍,
Die Landschaft in Ostpreußen war rau, man musste in der Landwirtschaft hart arbeiten...
Meine Mutter, die auch aus Ostpreußen/Königsberg stammte, hat auch immer das Ostpreußen-Lied
"Land der dunklen Wälder" gesungen. Es klingt auch ein bisschen traurig und melancholisch.
Die Frauen von Nidden
25.01.2026 14:24
Die Frauen von Nidden
25.01.2026 14:24
Die Frauen von Nidden
Dieses Gedicht haben wir damals auf dem Gymnasium durchgenommen. Deutsche Literatur.
Wenn ich es heute lese, macht es mich traurig.
Menschen ohne persönlichen Gott.
Die Kirchenglocke läutet. Religion rettet nicht.
Wo ist Gott?
Warum läßt Er so viel Leid zu?
Das Gedicht klagt Gott an.
Die Frauen von Nidden standen am Strand,
Über spähenden Augen die braune Hand,
Und die Boote nahten in wilder Hast,
Schwarze Wimpel flogen züngelnd am Mast.
Die Männer banden die Kähne fest
Und schrien: "Drüben wütet die Pest!
In der Niedrung von Heydekrug bis Schaaken
Gehn die Leute im Trauerlaken!"
Da sprachen die Frauen: "Es hat nicht Not, –
Vor unsrer Türe lauert der Tod,
Jeden Tag, den uns Gott gegeben,
Müssen wir ringen um unser Leben,
Die wandernde Düne ist Leides genug,
Gott wird uns verschonen, der uns schlug!" –
Doch die Pest ist des Nachts gekommen,
mit den Elchen über das Haff geschwommen.
Drei Tage lang, drei Nächte lang,
Wimmernd im Kirchstuhl die Glocke klang.
Am vierten Morgen, schrill und jach,
Ihre Stimme in Leide brach.
Und in dem Dorf, aus Kate und Haus,
Sieben Frauen schritten heraus.
Sie schritten barfuß und tief gebückt
In schwarzen Kleidern bunt bestickt.
Sie klommen die steile Düne hinan,
Schuh und Strümpfe legten sie an,
Und sie sprachen: "Düne, wir sieben
Sind allein noch übrig geblieben.
Kein Tischler lebt, der den Sarg uns schreint,
Nicht Sohn noch Enkel, der uns beweint,
Kein Pfarrer mehr, uns den Kelch zu geben,
Nicht Knecht noch Magd ist mehr unten am Leben. –
Nun, weiße Düne, gib wohl Acht:
Tür und Tor ist dir aufgemacht,
In unsre Stuben wirst du gehn
Herd und Hof und Schober verwehn.
Gott vergaß uns, er ließ uns verderben.
Sein verödetes Haus sollst du erben,
Kreuz und Bibel zum Spielzeug haben, –
Nur, Mütterchen, komm, uns zu begraben!
Schlage uns still ins Leichentuch,
Du unser Segen, – einst unser Fluch.
Sieh, wir liegen und warten ganz mit Ruh" –
Und die Düne kam und deckte sie zu.
Agnes Miegel
König David sagt in
Psalm 34:
5 Als ich den Herrn suchte, antwortete Er mir und rettete mich aus allen meinen Ängsten.
6 Die auf Ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht beschämt.
7 Als dieser Elende rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten.
8 Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die Ihn fürchten, und Er rettet sie.
Warum hilft Gott nicht?
Kam Jesus nicht, um zu retten und zu heilen?
Was haben die 7 Frauen gedacht, als sie sich zum Sterben vor die Wanderdüne legten?
Sahen sie nur das irdische Leid?
Kannten sie Gott nicht?
Der Tod kommt nie als Erlöser.
Jesus Christus ist der Retter für jeden, der an Ihn glaubt, egal, ob er lebt oder stirbt.
Wie traurig, wenn jemand ohne Ihn stirbt.
In Ihm haben wir den Sieg.
Römer 14:
8 Denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.
Wenn ich es heute lese, macht es mich traurig.
Menschen ohne persönlichen Gott.
Die Kirchenglocke läutet. Religion rettet nicht.
Wo ist Gott?
Warum läßt Er so viel Leid zu?
Das Gedicht klagt Gott an.
Die Frauen von Nidden standen am Strand,
Über spähenden Augen die braune Hand,
Und die Boote nahten in wilder Hast,
Schwarze Wimpel flogen züngelnd am Mast.
Die Männer banden die Kähne fest
Und schrien: "Drüben wütet die Pest!
In der Niedrung von Heydekrug bis Schaaken
Gehn die Leute im Trauerlaken!"
Da sprachen die Frauen: "Es hat nicht Not, –
Vor unsrer Türe lauert der Tod,
Jeden Tag, den uns Gott gegeben,
Müssen wir ringen um unser Leben,
Die wandernde Düne ist Leides genug,
Gott wird uns verschonen, der uns schlug!" –
Doch die Pest ist des Nachts gekommen,
mit den Elchen über das Haff geschwommen.
Drei Tage lang, drei Nächte lang,
Wimmernd im Kirchstuhl die Glocke klang.
Am vierten Morgen, schrill und jach,
Ihre Stimme in Leide brach.
Und in dem Dorf, aus Kate und Haus,
Sieben Frauen schritten heraus.
Sie schritten barfuß und tief gebückt
In schwarzen Kleidern bunt bestickt.
Sie klommen die steile Düne hinan,
Schuh und Strümpfe legten sie an,
Und sie sprachen: "Düne, wir sieben
Sind allein noch übrig geblieben.
Kein Tischler lebt, der den Sarg uns schreint,
Nicht Sohn noch Enkel, der uns beweint,
Kein Pfarrer mehr, uns den Kelch zu geben,
Nicht Knecht noch Magd ist mehr unten am Leben. –
Nun, weiße Düne, gib wohl Acht:
Tür und Tor ist dir aufgemacht,
In unsre Stuben wirst du gehn
Herd und Hof und Schober verwehn.
Gott vergaß uns, er ließ uns verderben.
Sein verödetes Haus sollst du erben,
Kreuz und Bibel zum Spielzeug haben, –
Nur, Mütterchen, komm, uns zu begraben!
Schlage uns still ins Leichentuch,
Du unser Segen, – einst unser Fluch.
Sieh, wir liegen und warten ganz mit Ruh" –
Und die Düne kam und deckte sie zu.
Agnes Miegel
König David sagt in
Psalm 34:
5 Als ich den Herrn suchte, antwortete Er mir und rettete mich aus allen meinen Ängsten.
6 Die auf Ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht beschämt.
7 Als dieser Elende rief, hörte der Herr und half ihm aus allen seinen Nöten.
8 Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die Ihn fürchten, und Er rettet sie.
Warum hilft Gott nicht?
Kam Jesus nicht, um zu retten und zu heilen?
Was haben die 7 Frauen gedacht, als sie sich zum Sterben vor die Wanderdüne legten?
Sahen sie nur das irdische Leid?
Kannten sie Gott nicht?
Der Tod kommt nie als Erlöser.
Jesus Christus ist der Retter für jeden, der an Ihn glaubt, egal, ob er lebt oder stirbt.
Wie traurig, wenn jemand ohne Ihn stirbt.
In Ihm haben wir den Sieg.
Römer 14:
8 Denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.

Jetzt
Ich habe auch noch Texte von Agnes Miegel, mein Vater stammte aus Ostpreussen.