Differenzierte Stellungnahme zu Venezuela
11.01.2026 09:01
Differenzierte Stellungnahme zu Venezuela
11.01.2026 09:01
Differenzierte Stellungnahme zu Venezuela
Da leider der letzte Blog zu Venezuela geschlossen ist, eröffne ich einen neuen.
Mein Sohn hat eine Freundin aus Venezuela, deshalb möchte ich dem eingestellten Video von Joana Cotar einen anderen Beitrag gegenüberstellen, der das wirklich komplexe Thema ergänzt.
https://www.google.com/search?sca_esv=21fd1ad54828f0e3&sxsrf=ANbL-n5l0Y1v7tPstVi04Skm3n64BUIlKQ:1768118114091&udm=7&fbs=ADc_l-YGrpJMQtvjQ6h14rj-dfIrbPkd_Upq68wJVnEIgo2Pwxu679PACFfTKv4n_1_FsyXys4KaQdMTexM2jUr2SY6Q0n9b44VW5UyffW_MxI4tdPShY22bJ4WO1xwt8TBS-a-NAKF-Yob8PrfKjBFZo03a5mTSkPoYT7SFX9oPzTtn4WU_JucIfAu5lszYzE3_WUQakPfU&q=michael+l%C3%BCders&sa=X&ved=2ahUKEwir2fGggYOSAxXiS_EDHS0kH5kQtKgLegQIHhAB&biw=1366&bih=633&dpr=1&aic=0#fpstate=ive&vld=cid:adfbb18f,vid:FW9shXhUdwY,st:0
Mein Sohn hat eine Freundin aus Venezuela, deshalb möchte ich dem eingestellten Video von Joana Cotar einen anderen Beitrag gegenüberstellen, der das wirklich komplexe Thema ergänzt.
https://www.google.com/search?sca_esv=21fd1ad54828f0e3&sxsrf=ANbL-n5l0Y1v7tPstVi04Skm3n64BUIlKQ:1768118114091&udm=7&fbs=ADc_l-YGrpJMQtvjQ6h14rj-dfIrbPkd_Upq68wJVnEIgo2Pwxu679PACFfTKv4n_1_FsyXys4KaQdMTexM2jUr2SY6Q0n9b44VW5UyffW_MxI4tdPShY22bJ4WO1xwt8TBS-a-NAKF-Yob8PrfKjBFZo03a5mTSkPoYT7SFX9oPzTtn4WU_JucIfAu5lszYzE3_WUQakPfU&q=michael+l%C3%BCders&sa=X&ved=2ahUKEwir2fGggYOSAxXiS_EDHS0kH5kQtKgLegQIHhAB&biw=1366&bih=633&dpr=1&aic=0#fpstate=ive&vld=cid:adfbb18f,vid:FW9shXhUdwY,st:0
Kommentare
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Alleshinterfragen 11.01.2026 09:02
Bitte Michael Lüders: Angriff auf Venezuela eingeben.
Alleshinterfragen 11.01.2026 09:16
Ich bitte diejenigen, die hier mitdiskutieren wollen, beide Videos (also auch das von Joana Cotar) anzusehen und erst dann eine Stellungnahme abzugeben.
Ich möchte eine ausgewogene Diskussion ohne gegenseitige Anmache und meines Erachtens sind auch die Andeutungen und Vergleiche von Venezuela mit Deutschland oder der EU nicht okay, so dass ich auch diesbezüglich keine Beiträge haben möchte.
Ich möchte eine ausgewogene Diskussion ohne gegenseitige Anmache und meines Erachtens sind auch die Andeutungen und Vergleiche von Venezuela mit Deutschland oder der EU nicht okay, so dass ich auch diesbezüglich keine Beiträge haben möchte.
Alleshinterfragen 11.01.2026 09:19
https://www.google.com/search?q=Dr.+Daniele+Ganser+Venezuela&oq=Dr.+Daniele+Ganser+Venezuela&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOdIBCDg5NjJqMGoxqAIAsAIA&sourceid=chrome&ie=UTF-8#fpstate=ive&vld=cid:fe870e31,vid:XWFEH6VtkS0,st:0
schon etwas älter, trägt aber vielleicht auch zum Verständnis bei
schon etwas älter, trägt aber vielleicht auch zum Verständnis bei
(Nutzer gelöscht) 11.01.2026 09:21
Angriff der Amerikaner. Hier eine Nachricht, die mich am 3.1. erreichte:
Estamos felices que salimos de ese DICTADOR ese narcotraficante tenía 26 años en la presidencia, robando y saqueando al país.
Y la gente no tienen ni para comer.
Los hospitales, los presos políticos
Mueren como moscas.
Y estamos felices que se lo llevaron
Yoli
Eso no es ningún golpe Yoli Klein
Reiferwein04.01.2026 01:45
Hier der Text in deutsch:
Wir sind glücklich, dass wir diesen DIKTATOR losgeworden sind. Dieser Drogenhändler war 26 Jahre lang Präsident, hat das Land ausgebeutet und geplündert. Und die Leute haben nicht einmal genug zu essen. Die Krankenhäuser, die politischen Gefangenen sterben wie die Fliegen. Und wir sind glücklich, dass sie ihn mitgenommen haben. Yoli, das ist kein Putsch.
Es gibt natürlich auch zu dem Thema Venezuela unterschiedliche Auffassungen.
Und 26 Jahre Herrschaft bezieht sich wohl auf die Präsidentschaft von Chavez und Maduro.
Estamos felices que salimos de ese DICTADOR ese narcotraficante tenía 26 años en la presidencia, robando y saqueando al país.
Y la gente no tienen ni para comer.
Los hospitales, los presos políticos
Mueren como moscas.
Y estamos felices que se lo llevaron
Yoli
Eso no es ningún golpe Yoli Klein
Reiferwein04.01.2026 01:45
Hier der Text in deutsch:
Wir sind glücklich, dass wir diesen DIKTATOR losgeworden sind. Dieser Drogenhändler war 26 Jahre lang Präsident, hat das Land ausgebeutet und geplündert. Und die Leute haben nicht einmal genug zu essen. Die Krankenhäuser, die politischen Gefangenen sterben wie die Fliegen. Und wir sind glücklich, dass sie ihn mitgenommen haben. Yoli, das ist kein Putsch.
Es gibt natürlich auch zu dem Thema Venezuela unterschiedliche Auffassungen.
Und 26 Jahre Herrschaft bezieht sich wohl auf die Präsidentschaft von Chavez und Maduro.
Alleshinterfragen 11.01.2026 09:45
Ja, es gibt etliche Menschen, die froh sind, Maduro losgeworden zu sein. Das ist unbestritten.
Nur geht es um das wie und die wahren Gründe.
Nur geht es um das wie und die wahren Gründe.
Alleshinterfragen 11.01.2026 09:48
Ich hoffe, Israelgrace ist mir nicht böse, wenn ich auf Ihren Beitrag vom 8.1. verweise:
[url=Angriff]Angriff auf Venezuela - FB-Beitrag von Jens A. Geibel[/url]
Falls ja, kann ich diesen Eintrag auch wieder löschen.
[url=Angriff]Angriff auf Venezuela - FB-Beitrag von Jens A. Geibel[/url]
Falls ja, kann ich diesen Eintrag auch wieder löschen.
hansfeuerstein 11.01.2026 13:29
Venezuela kommt hoffentlich vom Sozialimus weg, das ist das Wichtigste....damit es den Menschen endlich etwas besser geht, dort.
JoFi1969 11.01.2026 13:39
Na hoffentlich finden in Venezuela freie Wahlen statt. Dann kann auch sozialistische Politik gemacht werden ohne den politischen Gegner zu foltern. Das hat übrigens auch den Vorteil das Fehlentwicklungen korrigiert werden können, was in jeder Politischen Ausrichtung vorkommt.
hansfeuerstein 11.01.2026 13:53
Es gibt keinen Sozialismus ohne gravierende Menschenrechtsverstösse, diese sind bereits in seiner Ideologie grundgelegt. (Unfähigkeit zur Toleranz)
Alleshinterfragen 11.01.2026 14:16
Leider habe ich bisher von keinem Teilnehmer dieser Diskussion was zu den Videos gehört.
Ich habe mich erst relativ spät gemeldet, um mich besser/umfassender zu informieren.
Und wollte nun von Euch wissen, was/welche Information Euch die Augen geöffnet hat.
Natürlich soll es den Menschen besser gehen.
Aber schaut bitte in die Geschichte: welchen Ländern ging es gut, nachdem die USA dort interveniert hat?
Ich habe mich erst relativ spät gemeldet, um mich besser/umfassender zu informieren.
Und wollte nun von Euch wissen, was/welche Information Euch die Augen geöffnet hat.
Natürlich soll es den Menschen besser gehen.
Aber schaut bitte in die Geschichte: welchen Ländern ging es gut, nachdem die USA dort interveniert hat?
Rosenwunder 11.01.2026 14:32
Trump ist der Große Wohltäter -und am Ende mit nur wirtschaftlichen Interessen als Motivation.
pieter49 11.01.2026 14:56
@Rosanna15, hat heute um 08:05 Uhr ein sehr aufschlussreiches Video gepostet, mit sehr Realistische Information !!
israelgreece2019 11.01.2026 15:14
@Alleshinterfragen, 09:48h
Bin auf keinen Fall böse. Ich stelle auch den Beitrag gerne nochmal hier ein:
Ich persönlich finde die Ausführungen und Gesamtsicht der Dinge von Jens A.Geibel sehr zutreffend.
"Jens A. Geibel
4 Tage ·
Ich habe den heutigen Tag bewusst abgewartet. Nach meinem ersten, durchaus polarisierenden Post wollte ich sehen, was noch passiert, welche Aussagen folgen und ob sich die anfänglichen Befürchtungen bestätigen oder relativieren. Inzwischen lässt sich sagen: Sie bestätigen sich. Und mehr noch, sie fügen sich zu einem Muster.
Was in Venezuela geschehen ist, entlarvt immer deutlicher, was hier tatsächlich vorbereitet wird. Längst geht es nicht mehr nur um die Festnahme eines ungeliebten Präsidenten oder um angebliche Rechtsdurchsetzung. Spätestens seit öffentlich davon gesprochen wird, dass die USA Venezuela „vorübergehend selbst verwalten“ wollen, ist klar: Das ist kein begrenzter Einsatz, das ist ein Machtprojekt.
Die internationalen Reaktionen sprechen eine deutliche Sprache. Russland, China, Iran, Kuba und zahlreiche Staaten Lateinamerikas verurteilen den Angriff scharf als Bruch des Völkerrechts und als bewaffnete Aggression gegen einen souveränen Staat. Selbst Länder, die der venezolanischen Führung kritisch gegenüberstehen, warnen vor einem gefährlichen Präzedenzfall. In Europa dominiert auffällige Zurückhaltung, begleitet von Appellen zur Deeskalation und zur Einhaltung der UN-Charta, diplomatische Codesprache für ein tiefes Unbehagen, das man politisch nicht offen aussprechen will. Wirklich unterstützt wird dieses Vorgehen nur von wenigen eng verbündeten Regierungen. Die Welt scheint sehr genau zu verstehen, dass es hier um mehr geht als um Demokratiehilfe.
Denn wenn ein Präsident offen davon spricht, ein fremdes Land „zu regieren“, ist die Grenze von Intervention zu faktischer Fremdherrschaft überschritten. Und wer glaubt, das sei eine spontane Eskalation, sollte genauer hinsehen. Bereits seit einiger Zeit wird offen darüber gesprochen, Grönland von Dänemark „übernehmen“ zu wollen – mit der Begründung strategischer Sicherheit, wirtschaftlicher Interessen und angeblicher globaler Verantwortung. Damals noch belächelt, heute wirkt diese Idee plötzlich wie ein Probelauf im Denken: Territorien werden nicht mehr als souverän betrachtet, sondern als strategische Objekte, über die man verfügen könne, wenn die Machtverhältnisse es erlauben.
Genau diese Logik ist es, die alarmieren muss. Sie unterscheidet sich in ihrer Grundstruktur nicht von dem, womit Wladimir Putin seinen Angriff auf die Ukraine begründet hat. Auch dort hieß es, man müsse schützen, stabilisieren, Bedrohungen beseitigen, Ordnung schaffen. Auch dort wurde mit moralischen Narrativen gearbeitet, um einen massiven Bruch der Souveränität zu rechtfertigen. Heute, Jahre später, sehen wir die Realität: ein zerstörtes Land, ein Krieg ohne Ende, Millionen Opfer, und eine Normalisierung von Gewalt als politischem Mittel.
Natürlich ist die venezolanische Führung kein demokratisches Vorbild. Korruption, Repression und wirtschaftlicher Kollaps sind real. Aber genau das macht diesen Moment so gefährlich. Denn wenn militärische Gewalt damit legitimiert wird, wie verwerflich man eine Regierung beschreibt, dann existiert kein stabiles Völkerrecht mehr. Dann entscheidet nicht Recht, sondern Narrativ. Und am Ende entscheidet militärische Stärke.
Die aktuellen Reaktionen aus aller Welt zeigen, dass viele Staaten sehr genau erkennen, worum es hier geht: um Öl, um geopolitische Kontrolle, um Einflusszonen, um die Zurückdrängung von Konkurrenten und um innenpolitische Machtdemonstration. Vor allem aber geht es um die Normalisierung einer Idee, die brandgefährlich ist – dass Großmächte fremde Länder nicht nur angreifen, sondern gleich selbst „verwalten“ oder „übernehmen“ dürfen, wenn es ihren Interessen dient.
Wer dieses Vorgehen heute beklatscht, sollte sich ehrlich fragen, wie er morgen argumentieren will, wenn andere Mächte exakt dieselbe Logik anwenden. Wenn dann ebenfalls mit Sicherheitsinteressen, moralischen Begründungen und angeblichem Bevölkerungsschutz operiert wird. Die Büchse der Pandora ist nicht halb geöffnet. Sie steht offen.
Und damit bleibt eine bittere, bewusst ironische Frage, die leider immer weniger ironisch wirkt: Sehen wir hier einzelne Ausnahmen – oder erleben wir gerade, wie sich das Denken durchsetzt, dass Staaten, Ressourcen und Territorien wieder zu Verhandlungsmasse werden? Und ist Venezuela am Ende nur ein „Übergangsprojekt“ auf dem Weg zu einer Welt, in der man ernsthaft darüber diskutiert, ob der nächste Stern auf der amerikanischen Flagge bereits entworfen wird?
Und es gibt tatsächlich Menschen, die das feiern!
Auch bei uns!
Anscheinend können diese nur begrenzt weit denken.
Und erkennen die Zeichen der Zeit nicht.
Größenwahn löst meistens Brände aus!"......
Bin auf keinen Fall böse. Ich stelle auch den Beitrag gerne nochmal hier ein:
Ich persönlich finde die Ausführungen und Gesamtsicht der Dinge von Jens A.Geibel sehr zutreffend.
"Jens A. Geibel
4 Tage ·
Ich habe den heutigen Tag bewusst abgewartet. Nach meinem ersten, durchaus polarisierenden Post wollte ich sehen, was noch passiert, welche Aussagen folgen und ob sich die anfänglichen Befürchtungen bestätigen oder relativieren. Inzwischen lässt sich sagen: Sie bestätigen sich. Und mehr noch, sie fügen sich zu einem Muster.
Was in Venezuela geschehen ist, entlarvt immer deutlicher, was hier tatsächlich vorbereitet wird. Längst geht es nicht mehr nur um die Festnahme eines ungeliebten Präsidenten oder um angebliche Rechtsdurchsetzung. Spätestens seit öffentlich davon gesprochen wird, dass die USA Venezuela „vorübergehend selbst verwalten“ wollen, ist klar: Das ist kein begrenzter Einsatz, das ist ein Machtprojekt.
Die internationalen Reaktionen sprechen eine deutliche Sprache. Russland, China, Iran, Kuba und zahlreiche Staaten Lateinamerikas verurteilen den Angriff scharf als Bruch des Völkerrechts und als bewaffnete Aggression gegen einen souveränen Staat. Selbst Länder, die der venezolanischen Führung kritisch gegenüberstehen, warnen vor einem gefährlichen Präzedenzfall. In Europa dominiert auffällige Zurückhaltung, begleitet von Appellen zur Deeskalation und zur Einhaltung der UN-Charta, diplomatische Codesprache für ein tiefes Unbehagen, das man politisch nicht offen aussprechen will. Wirklich unterstützt wird dieses Vorgehen nur von wenigen eng verbündeten Regierungen. Die Welt scheint sehr genau zu verstehen, dass es hier um mehr geht als um Demokratiehilfe.
Denn wenn ein Präsident offen davon spricht, ein fremdes Land „zu regieren“, ist die Grenze von Intervention zu faktischer Fremdherrschaft überschritten. Und wer glaubt, das sei eine spontane Eskalation, sollte genauer hinsehen. Bereits seit einiger Zeit wird offen darüber gesprochen, Grönland von Dänemark „übernehmen“ zu wollen – mit der Begründung strategischer Sicherheit, wirtschaftlicher Interessen und angeblicher globaler Verantwortung. Damals noch belächelt, heute wirkt diese Idee plötzlich wie ein Probelauf im Denken: Territorien werden nicht mehr als souverän betrachtet, sondern als strategische Objekte, über die man verfügen könne, wenn die Machtverhältnisse es erlauben.
Genau diese Logik ist es, die alarmieren muss. Sie unterscheidet sich in ihrer Grundstruktur nicht von dem, womit Wladimir Putin seinen Angriff auf die Ukraine begründet hat. Auch dort hieß es, man müsse schützen, stabilisieren, Bedrohungen beseitigen, Ordnung schaffen. Auch dort wurde mit moralischen Narrativen gearbeitet, um einen massiven Bruch der Souveränität zu rechtfertigen. Heute, Jahre später, sehen wir die Realität: ein zerstörtes Land, ein Krieg ohne Ende, Millionen Opfer, und eine Normalisierung von Gewalt als politischem Mittel.
Natürlich ist die venezolanische Führung kein demokratisches Vorbild. Korruption, Repression und wirtschaftlicher Kollaps sind real. Aber genau das macht diesen Moment so gefährlich. Denn wenn militärische Gewalt damit legitimiert wird, wie verwerflich man eine Regierung beschreibt, dann existiert kein stabiles Völkerrecht mehr. Dann entscheidet nicht Recht, sondern Narrativ. Und am Ende entscheidet militärische Stärke.
Die aktuellen Reaktionen aus aller Welt zeigen, dass viele Staaten sehr genau erkennen, worum es hier geht: um Öl, um geopolitische Kontrolle, um Einflusszonen, um die Zurückdrängung von Konkurrenten und um innenpolitische Machtdemonstration. Vor allem aber geht es um die Normalisierung einer Idee, die brandgefährlich ist – dass Großmächte fremde Länder nicht nur angreifen, sondern gleich selbst „verwalten“ oder „übernehmen“ dürfen, wenn es ihren Interessen dient.
Wer dieses Vorgehen heute beklatscht, sollte sich ehrlich fragen, wie er morgen argumentieren will, wenn andere Mächte exakt dieselbe Logik anwenden. Wenn dann ebenfalls mit Sicherheitsinteressen, moralischen Begründungen und angeblichem Bevölkerungsschutz operiert wird. Die Büchse der Pandora ist nicht halb geöffnet. Sie steht offen.
Und damit bleibt eine bittere, bewusst ironische Frage, die leider immer weniger ironisch wirkt: Sehen wir hier einzelne Ausnahmen – oder erleben wir gerade, wie sich das Denken durchsetzt, dass Staaten, Ressourcen und Territorien wieder zu Verhandlungsmasse werden? Und ist Venezuela am Ende nur ein „Übergangsprojekt“ auf dem Weg zu einer Welt, in der man ernsthaft darüber diskutiert, ob der nächste Stern auf der amerikanischen Flagge bereits entworfen wird?
Und es gibt tatsächlich Menschen, die das feiern!
Auch bei uns!
Anscheinend können diese nur begrenzt weit denken.
Und erkennen die Zeichen der Zeit nicht.
Größenwahn löst meistens Brände aus!"......
israelgreece2019 11.01.2026 15:24
@Rosenwunder 14:32h:
zu Deinem Beitrag ein Zitat vom Ex-Außenminister der USA, Henry A. Kissinger:
„Amerika hat keine dauerhaften Freunde oder Feinde, nur Interessen“
zu Deinem Beitrag ein Zitat vom Ex-Außenminister der USA, Henry A. Kissinger:
„Amerika hat keine dauerhaften Freunde oder Feinde, nur Interessen“
israelgreece2019 11.01.2026 15:46
@Alleshinterfragen, 14:16h:
..."Natürlich soll es den Menschen besser gehen.
Aber schaut bitte in die Geschichte: welchen Ländern ging es gut, nachdem die USA dort interveniert hat?"
Genau das ist der springende Punkt: welchen Ländern ging es danach gut?
Antwort: Keinem!!
Die USA beherrschen das "Spiel" des "Regime Change" in allen Varianten. Machthaber werden ein- und wieder abgesetzt.
Hier das ganze in Kurzform, hab' ich aus Zeitgründen übernommen:
...."Militärische Interventionen: Direkte Invasionen und Kriege wurden zur Absetzung von Regierungen genutzt, beispielsweise im Spanisch-Amerikanischen Krieg, in Panama, Grenada, Afghanistan (nach dem 11. September 2001) und im Irak.
Verdeckte Operationen: Die CIA und andere Geheimdienste waren an geheimen Operationen beteiligt, um politische Instabilität zu erzeugen, oppositionelle Gruppen zu unterstützen oder Putsche zu initiieren. Dies geschah unter anderem im Iran 1953 und in verschiedenen Ländern Lateinamerikas während des Kalten Krieges.
Unterstützung bewaffneter Gruppen: Die USA unterstützten Rebellengruppen oder oppositionelle Milizen finanziell und militärisch, um gegen die amtierenden Machthaber zu kämpfen.
Wirtschaftlicher Druck und Sanktionen: Wirtschaftskrieg, Blockaden und gezielte Sanktionen werden eingesetzt, um die Wirtschaft eines Landes zu destabilisieren und die Bevölkerung zu zwingen, sich gegen die Regierung zu wenden.
Manipulation von Medien und sozialen Medien: Gezielte Informationskampagnen und Propaganda werden eingesetzt, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und die Legitimität der Zielregierung zu untergraben.
Diplomatischer Druck: Die USA nutzen diplomatische Kanäle und ziehen sich aus internationalen Organisationen zurück, um politischen Druck auszuüben und die Isolation von Regimen zu fördern. "....
Dazu ein passendes Zitat von Volker Pispers, welches den Nagel voll auf den Kopf trifft:
"Die Amerikaner sind wie ein Glaser, der nachts durch die Straßen geht und lauter Scheiben einschlägt. Und am nächsten Morgen geht er hin und bietet an, die Scheiben wieder einzusetzen – natürlich gegen Bezahlung."
..."Natürlich soll es den Menschen besser gehen.
Aber schaut bitte in die Geschichte: welchen Ländern ging es gut, nachdem die USA dort interveniert hat?"
Genau das ist der springende Punkt: welchen Ländern ging es danach gut?
Antwort: Keinem!!
Die USA beherrschen das "Spiel" des "Regime Change" in allen Varianten. Machthaber werden ein- und wieder abgesetzt.
Hier das ganze in Kurzform, hab' ich aus Zeitgründen übernommen:
...."Militärische Interventionen: Direkte Invasionen und Kriege wurden zur Absetzung von Regierungen genutzt, beispielsweise im Spanisch-Amerikanischen Krieg, in Panama, Grenada, Afghanistan (nach dem 11. September 2001) und im Irak.
Verdeckte Operationen: Die CIA und andere Geheimdienste waren an geheimen Operationen beteiligt, um politische Instabilität zu erzeugen, oppositionelle Gruppen zu unterstützen oder Putsche zu initiieren. Dies geschah unter anderem im Iran 1953 und in verschiedenen Ländern Lateinamerikas während des Kalten Krieges.
Unterstützung bewaffneter Gruppen: Die USA unterstützten Rebellengruppen oder oppositionelle Milizen finanziell und militärisch, um gegen die amtierenden Machthaber zu kämpfen.
Wirtschaftlicher Druck und Sanktionen: Wirtschaftskrieg, Blockaden und gezielte Sanktionen werden eingesetzt, um die Wirtschaft eines Landes zu destabilisieren und die Bevölkerung zu zwingen, sich gegen die Regierung zu wenden.
Manipulation von Medien und sozialen Medien: Gezielte Informationskampagnen und Propaganda werden eingesetzt, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und die Legitimität der Zielregierung zu untergraben.
Diplomatischer Druck: Die USA nutzen diplomatische Kanäle und ziehen sich aus internationalen Organisationen zurück, um politischen Druck auszuüben und die Isolation von Regimen zu fördern. "....
Dazu ein passendes Zitat von Volker Pispers, welches den Nagel voll auf den Kopf trifft:
"Die Amerikaner sind wie ein Glaser, der nachts durch die Straßen geht und lauter Scheiben einschlägt. Und am nächsten Morgen geht er hin und bietet an, die Scheiben wieder einzusetzen – natürlich gegen Bezahlung."
Alleshinterfragen 11.01.2026 15:56
Danke an Israelgrece 2019.
@pieter: Ich habe extra dem Video von Rosenwunder bzw. Joana Cotar (ehemals AfD), das Video von Michael Lüders, BSW zur Ergänzung dazu gestellt.
Joana Cotar hat in den meisten Kommentaren Lob bekommen, aber es gab auch einige kritische Kommentare. Da ich mich diesen anschließe, wollte ich auch Euch darüber informieren.
@pieter: Ich habe extra dem Video von Rosenwunder bzw. Joana Cotar (ehemals AfD), das Video von Michael Lüders, BSW zur Ergänzung dazu gestellt.
Joana Cotar hat in den meisten Kommentaren Lob bekommen, aber es gab auch einige kritische Kommentare. Da ich mich diesen anschließe, wollte ich auch Euch darüber informieren.
Alleshinterfragen 11.01.2026 15:56
Danke Anres, bei mir hat es leider mit dem Einstellen nicht funktioniert.
Alleshinterfragen 11.01.2026 17:04
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/161053/1/#comment-id-2440401
Das ist der Blog, den Calando vor einigen Tagen einstellte.
Ich weise der Vollständigkeit halber darauf hin.
Das ist der Blog, den Calando vor einigen Tagen einstellte.
Ich weise der Vollständigkeit halber darauf hin.
Alleshinterfragen 11.01.2026 17:17
Anbei auch noch ein Hinweis auf einen anderen Blog mit einem sehr ironischen Video, der das Messen mit 2erlei Maß angreift.
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/161018/
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/161018/
hansfeuerstein 11.01.2026 17:48
China hätte sich sowieso nie an Regeln gehalten, die der Westen vorgibt. Also muss man selber schauen wie man sich in diesem Ringen erstmal selbst behaupten kann. Ich male mir eine Welt wie sie mir gefällt, ist längst vorbei, hat man bei uns noch nicht bemerkt, vielleicht.
hansfeuerstein 11.01.2026 18:02
Die Venezuela Sache setzt Russland jedenfalls mehr unter Druck, als alle EU Embargos zusammen, die übrigends auch bei weitem nicht alle Rechtskonform sind. (wie z.B. das Einziehen von angelegten Auslandsvermögen aus Russland)😉
Alleshinterfragen 11.01.2026 19:28
Danke für Deine Stellungnahme.
Konntest Du aus den beiden Videos neue Infos entnehmen?
Konntest Du aus den beiden Videos neue Infos entnehmen?
hansfeuerstein 11.01.2026 21:24
Eigentlich nicht. Denn, es war überhaupt kein Angriff auf Venezuela, sondern allein und gezielt auf die führende Person dieser "Regierung". Welcher zwar die Wahlen verloren hat, aber sich geweigert hat diesen Posten zu räumen, weil er seine eigenen Regeln gespielt hatte....😉
hansfeuerstein 11.01.2026 21:32
Ich bin umgekehrt sicher, dass die Bevölkerung sogar besser mit einer US Regierung in Venezuela fahren würde, als mit diesen Figuren. Ganser täuscht sich in vielem, vor allem würden seine Lösungen zu unserem eigenen massiven Nachteil ausfallen. Wir selber können definitiv nicht auf Dauer fast all unsere Waren in China beziehen, 300 % draufschlagen und dann mit diesen Gewinnen unsere Wirtschaft bewerkstelligen. Dieses Modell wird sowieso nicht mehr lange funktionieren😉 Wir brauchen selber Produktion, und günstige Rohstoffe und Energie und möglichst viel Individualverkehr um bei uns die Bevölkerung zu ernähren.
pieter49 11.01.2026 21:33
🤔 verstehe nicht ! , warum vielen die Realität nicht Wahrnehmen ???
Anscheint sind viele von alle gute Geister verlassen ...!?
Anscheint sind viele von alle gute Geister verlassen ...!?
hansfeuerstein 11.01.2026 21:51
Sie haben den Bezug zur Realität verloren, weil sie sich schon lange nicht mehr um die eigene Existenz sorgen müssen. Sie nehmen ihren Wohlstand als gegeben hin, und meinen die Welt nach Wertmasstäben richten zu sollen. Wir müssten in der EU längst daran interessiert sein, selber an diesen Regimechanges zu partizipieren, das müsste der Focus sein, sowohl hinsichtlich Venezuela wie auch hinsichtlich Iran. Anstatt sich moralisch auf falsche Seiten zu stellen, was sowieso nix bringt.
pieter49 12.01.2026 04:56
Gestern, um 21:51 Uhr
von @hansfeuerstein, ,,Sie haben den Bezug zur Realität verloren, weil sie sich schon lange nicht mehr um die eigene Existenz sorgen müssen.''
Ein sehr wichtige und realistische Wahrnehmung !!
Obwohl wir noch von den Fleißige Arbeit, Sparsamkeit und Kapital, von unsere Eltern Profitieren, stelle ich mir die Frage:
Was kommt danach ??
Ich befürchte Chaos ohne Ende !!!
von @hansfeuerstein, ,,Sie haben den Bezug zur Realität verloren, weil sie sich schon lange nicht mehr um die eigene Existenz sorgen müssen.''
Ein sehr wichtige und realistische Wahrnehmung !!
Obwohl wir noch von den Fleißige Arbeit, Sparsamkeit und Kapital, von unsere Eltern Profitieren, stelle ich mir die Frage:
Was kommt danach ??
Ich befürchte Chaos ohne Ende !!!
Alleshinterfragen 12.01.2026 10:06
Wie kann die EU an Regimechanges partizipieren, wo sie doch einerseits den Status quo erhalten möchte?
Führt dieses Messen mit zweierlei Mass nicht notgedrungen zu Chaos?
Führt dieses Messen mit zweierlei Mass nicht notgedrungen zu Chaos?

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