Was bewirkt die Taufe?
08.01.2026 15:16
Was bewirkt die Taufe?
08.01.2026 15:16
Was bewirkt die Taufe?
Minikatechese zu den Lesungen zum Fest Taufe des Herrn 2025:
Jes 42,5a.1-4,6-7 / Apg 10,34-38 / Mt 3,13-17 von Dr. Nina Heereman
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 3, 13–17
In jener Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.
Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden und du kommst zu mir?
Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn so können wir die Gerechtigkeit ganz erfüllen. Da gab Johannes nach.
Als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf. Und siehe, da öffnete sich der Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.
Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.
Lesung aus dem Buch Jesaja
Jes 42, 5a.1–4.6–7
So spricht Gott, der Herr: Siehe, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Nationen das Recht.
Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Gasse erschallen.
Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht.
Er verglimmt nicht und wird nicht geknickt, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf seine Weisung warten die Inseln.
Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich schaffe und mache dich zum Bund mit dem Volk, zum Licht der Nationen, um blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und die im Dunkel sitzen, aus der Haft.
Zweite Lesung aus der Apostelgeschichte
Apg 10, 34–38
In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.
Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus: Dieser ist der Herr aller.
Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.
Jes 42,5a.1-4,6-7 / Apg 10,34-38 / Mt 3,13-17 von Dr. Nina Heereman
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 3, 13–17
In jener Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.
Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden und du kommst zu mir?
Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn so können wir die Gerechtigkeit ganz erfüllen. Da gab Johannes nach.
Als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf. Und siehe, da öffnete sich der Himmel und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.
Und siehe, eine Stimme aus dem Himmel sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.
Lesung aus dem Buch Jesaja
Jes 42, 5a.1–4.6–7
So spricht Gott, der Herr: Siehe, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Nationen das Recht.
Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Gasse erschallen.
Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht.
Er verglimmt nicht und wird nicht geknickt, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf seine Weisung warten die Inseln.
Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich schaffe und mache dich zum Bund mit dem Volk, zum Licht der Nationen, um blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und die im Dunkel sitzen, aus der Haft.
Zweite Lesung aus der Apostelgeschichte
Apg 10, 34–38
In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.
Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus: Dieser ist der Herr aller.
Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.
Kommentare
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Olli 08.01.2026 15:35
🤔die Kindertaufe bewirkt nichts . (Markus 16 Vers 16)
Klavierspielerin2 08.01.2026 15:39
Doch, die Taufe versieht uns mit einem unauslöschlichen Prägemal- da kann man was draus machen!
Olli 08.01.2026 16:16
Die Bibel spricht von der Glaubenstaufe.
Bin auch als Kind evangelisch getauft
worden, meine Eltern haben sich viel
Mühe gegeben mich religiös zu erziehen.
Als ich 10 war haben sie dann bewusst
eine Entscheidung (außerhalb der
"Amtskirche"
zu Jesus Christus und Gott
getroffen. Meine Entscheidung traf ich
bewusst mit fast 12 Jahren auf einem
christlichen Sommercamp.
Meine Glaubenstaufe erfolgte auf meinen
Wunsch erst mit 21(Reihenfolge siehe
Markus 16V16) Vorher dachte ich die
Kindertaufe reicht.
Bin auch als Kind evangelisch getauft
worden, meine Eltern haben sich viel
Mühe gegeben mich religiös zu erziehen.
Als ich 10 war haben sie dann bewusst
eine Entscheidung (außerhalb der
"Amtskirche"
zu Jesus Christus und Gottgetroffen. Meine Entscheidung traf ich
bewusst mit fast 12 Jahren auf einem
christlichen Sommercamp.
Meine Glaubenstaufe erfolgte auf meinen
Wunsch erst mit 21(Reihenfolge siehe
Markus 16V16) Vorher dachte ich die
Kindertaufe reicht.
Klavierspielerin2 08.01.2026 16:56
@olli, du hast Recht, die Säuglingstaufe reichte nicht!
Die Taufe besteht in meiner Kirche aus 2 Teilen. Erst damit ist sie abgeschlossen- die Firmung.
Dort Bekennen wir uns zu dem dreifaltigen Gott und schwören dem Bösen ab. I.d.R.im Alter von 12 Jahren, angelehnt ans Judentum ( Bar Mizwa).
Hier unser Bekenntnis und Versprechen Die Feier der Firmung
Im Rahmen der Meßfeier geschieht die Firmspendung nach dem Evangelium. Der Bischof nimmt nach der Ansprache das Taufbekenntnis der Firmlinge entgegen.
Der Bischof fragt die Firmlinge: Widersagt ihr dem Satan und all seiner Verführung?
Die Firmlinge antworten gemeinsam: Ich widersage.
Der Bischof:
Glaubt ihr an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde?
Die Firmlinge: Ich glaube.
Der Bischof:
Glaubt ihr an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der geboren ist von der Jungfrau Maria, der gelitten hat und begraben wurde, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt?
Die Firmlinge: Ich glaube.
Der Bischof:
Glaubt ihr an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben?
Die Firmlinge: Ich glaube.
oder:
Der Bischof fragt die Firmlinge: Widersagt ihr dem Satan und all seiner Verführung?
Die Firmlinge antworten gemeinsam: Ich widersage.
Der Bischof:
Glaubt ihr an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde?
Die Firmlinge: Ich glaube.
Der Bischof:
Glaubt ihr an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der geboren ist von der Jungfrau Maria, der gelitten hat und begraben wurde, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt?
Die Firmlinge:
Ich glaube.
Der Bischof:
Glaubt ihr an den Heiligen Geist, der Herr ist und
lebendig macht, der, wie einst den Aposteln am
Pfingstfest, so heute euch durch das Sakrament
der Firmung in einzigartiger Weise geschenkt
wird?
Die Firmlinge: Ich glaube.
Der Bischof:
Glaubt ihr an die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben?
Die Firmlinge: Ich glaube.
Der Bischof bestätigt dieses Bekenntnis als den Glauben der Kirche:
Das ist unser Glaube, der Glaube der Kirche, zu dem wir uns in Jesus Christus bekennen.
Die Gemeinde kann in einem Glaubenslied dem Glaubensbekenntnis der Firmlinge zustimmen.
Gebetseinladung
Der Bischof lädt die Gemeinde zum Gebet ein, etwa mit
folgenden Worten:
Lasset uns beten zu Gott, dem allmächtigen
Vater, daß er den Heiligen Geist herabsende auf diese jungen Christen, die in der Taufe wiedergeboren sind zu ewigem Leben. Der Heilige Geist stärke sie durch die Fülle seiner Gaben und mache sie durch seine Salbung Christus, dem Sohn Gottes, ähnlich.
Alle beten eine Zeitlang in Stille (womöglich knien alle zu diesem Gebet).
Ausbreitung der Hände
Der Bischof breitet die Hände über die Firmlinge aus. Dabei spricht er das folgende Gebet.
Der Bischof:
Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, du hast diese jungen Christen in der Taufe von der Schuld Adams befreit, du hast ihnen aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Wir bitten dich, Herr,
sende ihnen den Heiligen Geist, den Beistand. Gib ihnen den Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Durch Christus, unsern Herrn.
Alle: Amen.
Chrisamsalbung
Ein Diakon oder eine andere Helferin/ein anderer Helfer bringen dem Bischof den Chrisam. Die Firmlinge kommen einzeln zum Bischof. Sie werden von einer Patin oder einem Paten begleitet.
Es kann aber auch eine kleine Gruppe vor den Bischof treten. Der Bischof geht dann zu den Firmlingen, die vor ihm stehen.
Wer den Firmling zum Bischof geleitet hat, legt seine rechte Hand auf die Schulter des Firmlings und nennt dessen Namen. Der Firmling kann auch selbst seinen Vornamen sagen.
Der Bischof taucht den rechten Daumen in den Chrisam und zeichnet damit auf die Stirn des Firmlings ein Kreuz.
Dabei spricht er:
N., sei besiegelt
durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.
Die Gefirmte / Der Gefirmte:
Amen.
Der Bischof:
Der Friede sei mit dir.
Es folgen die Fürbitten für die Neugefirmten, ihre Eltern, Patinnen und Paten, die ganze Kirche und alle Menschen -
etwa in folgender Weise:
Fürbitten
Bischof: Im Heiligen Geist, durch den die Neugefirmten besiegelt wurden, sind wir versammelt; in diesem Geist wollen wir unsere Bitten vor Christus, den Herrn bringen:
Gruppenleiterin/Gruppenleiter: Wir beten für die Neugefirmten, daß sich die Kraft des Geistes in ihrem künftigen Leben erweist, daß sie Zeugnis geben vom Glauben und Boten seiner Liebe sind.
(Kurze Stille)
Vorbeterin/Vorbeter: Christus, höre uns.
Alle: Christus, erhöre uns.
Jugendliche/Jugendlicher: Wir beten für unsere Eltern und Paten, daß Gott sie stärke im Glauben, damit sie uns helfen können, Christen zu sein, wie Christus es von uns will.
(Kurze Stille)
Vorbeterin/Vorbeter: Christus, höre uns.
Alle: Christus, erhöre uns.
Mutter oder Vater / Firmpatin oder Firmpate: Wir beten für unsere Familien und für unsere Pfarrgemeinde, daß andere an unserem Leben erkennen, wie wir uns vom Geist Gottes leiten lassen, daß unsere Einigkeit ein Zeugnis für Christus sei.
(Kurze Stille)
Vorbeterin/Vorbeter: Christus, höre uns.
Alle: Christus, erhöre uns.
Mitglied des Pfarrgemeinderates: Wir beten für unseren Bischof N., durch den in unserer Gemeinde heute die Gabe des Geistes neu geschenkt wurde, für unsere Diözese und für die ganze Kirche Gottes, daß die Kraft des Geistes immer lebendig bleibe.
(Kurze Stille)
Vorbeterin/Vorbeter: Christus, höre uns.
Alle: Christus, erhöre uns.
Mitglied der Gemeinde: Wir beten für die ganze Welt, für unser Land und die bürgerliche Gemeinde, daß Friede und Verständigung sich ausbreiten, daß sich die Menschen dem Geist Gottes, der weht, wo er will, nicht verschließen.
Vorbeterin/Vorbeter: Christus, höre uns.
Alle: Christus, erhöre uns.
Bischof: Denn du hast den Geist gesandt, daß er uns zu Zeugen mache für deine frohe Botschaft bis an die Grenzen der Erde. In ihm preisen wir dich mit dem Vater in alle Ewigkeit.
Alle: Amen.
( Bitte sich bewusst machen wer diese Versprechen abgibt und sich garnicht dran halten will, leistet einen Meineid )
Die Taufe besteht in meiner Kirche aus 2 Teilen. Erst damit ist sie abgeschlossen- die Firmung.
Dort Bekennen wir uns zu dem dreifaltigen Gott und schwören dem Bösen ab. I.d.R.im Alter von 12 Jahren, angelehnt ans Judentum ( Bar Mizwa).
Hier unser Bekenntnis und Versprechen Die Feier der Firmung
Im Rahmen der Meßfeier geschieht die Firmspendung nach dem Evangelium. Der Bischof nimmt nach der Ansprache das Taufbekenntnis der Firmlinge entgegen.
Der Bischof fragt die Firmlinge: Widersagt ihr dem Satan und all seiner Verführung?
Die Firmlinge antworten gemeinsam: Ich widersage.
Der Bischof:
Glaubt ihr an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde?
Die Firmlinge: Ich glaube.
Der Bischof:
Glaubt ihr an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der geboren ist von der Jungfrau Maria, der gelitten hat und begraben wurde, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt?
Die Firmlinge: Ich glaube.
Der Bischof:
Glaubt ihr an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben?
Die Firmlinge: Ich glaube.
oder:
Der Bischof fragt die Firmlinge: Widersagt ihr dem Satan und all seiner Verführung?
Die Firmlinge antworten gemeinsam: Ich widersage.
Der Bischof:
Glaubt ihr an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde?
Die Firmlinge: Ich glaube.
Der Bischof:
Glaubt ihr an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der geboren ist von der Jungfrau Maria, der gelitten hat und begraben wurde, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt?
Die Firmlinge:
Ich glaube.
Der Bischof:
Glaubt ihr an den Heiligen Geist, der Herr ist und
lebendig macht, der, wie einst den Aposteln am
Pfingstfest, so heute euch durch das Sakrament
der Firmung in einzigartiger Weise geschenkt
wird?
Die Firmlinge: Ich glaube.
Der Bischof:
Glaubt ihr an die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben?
Die Firmlinge: Ich glaube.
Der Bischof bestätigt dieses Bekenntnis als den Glauben der Kirche:
Das ist unser Glaube, der Glaube der Kirche, zu dem wir uns in Jesus Christus bekennen.
Die Gemeinde kann in einem Glaubenslied dem Glaubensbekenntnis der Firmlinge zustimmen.
Gebetseinladung
Der Bischof lädt die Gemeinde zum Gebet ein, etwa mit
folgenden Worten:
Lasset uns beten zu Gott, dem allmächtigen
Vater, daß er den Heiligen Geist herabsende auf diese jungen Christen, die in der Taufe wiedergeboren sind zu ewigem Leben. Der Heilige Geist stärke sie durch die Fülle seiner Gaben und mache sie durch seine Salbung Christus, dem Sohn Gottes, ähnlich.
Alle beten eine Zeitlang in Stille (womöglich knien alle zu diesem Gebet).
Ausbreitung der Hände
Der Bischof breitet die Hände über die Firmlinge aus. Dabei spricht er das folgende Gebet.
Der Bischof:
Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, du hast diese jungen Christen in der Taufe von der Schuld Adams befreit, du hast ihnen aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Wir bitten dich, Herr,
sende ihnen den Heiligen Geist, den Beistand. Gib ihnen den Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Durch Christus, unsern Herrn.
Alle: Amen.
Chrisamsalbung
Ein Diakon oder eine andere Helferin/ein anderer Helfer bringen dem Bischof den Chrisam. Die Firmlinge kommen einzeln zum Bischof. Sie werden von einer Patin oder einem Paten begleitet.
Es kann aber auch eine kleine Gruppe vor den Bischof treten. Der Bischof geht dann zu den Firmlingen, die vor ihm stehen.
Wer den Firmling zum Bischof geleitet hat, legt seine rechte Hand auf die Schulter des Firmlings und nennt dessen Namen. Der Firmling kann auch selbst seinen Vornamen sagen.
Der Bischof taucht den rechten Daumen in den Chrisam und zeichnet damit auf die Stirn des Firmlings ein Kreuz.
Dabei spricht er:
N., sei besiegelt
durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.
Die Gefirmte / Der Gefirmte:
Amen.
Der Bischof:
Der Friede sei mit dir.
Es folgen die Fürbitten für die Neugefirmten, ihre Eltern, Patinnen und Paten, die ganze Kirche und alle Menschen -
etwa in folgender Weise:
Fürbitten
Bischof: Im Heiligen Geist, durch den die Neugefirmten besiegelt wurden, sind wir versammelt; in diesem Geist wollen wir unsere Bitten vor Christus, den Herrn bringen:
Gruppenleiterin/Gruppenleiter: Wir beten für die Neugefirmten, daß sich die Kraft des Geistes in ihrem künftigen Leben erweist, daß sie Zeugnis geben vom Glauben und Boten seiner Liebe sind.
(Kurze Stille)
Vorbeterin/Vorbeter: Christus, höre uns.
Alle: Christus, erhöre uns.
Jugendliche/Jugendlicher: Wir beten für unsere Eltern und Paten, daß Gott sie stärke im Glauben, damit sie uns helfen können, Christen zu sein, wie Christus es von uns will.
(Kurze Stille)
Vorbeterin/Vorbeter: Christus, höre uns.
Alle: Christus, erhöre uns.
Mutter oder Vater / Firmpatin oder Firmpate: Wir beten für unsere Familien und für unsere Pfarrgemeinde, daß andere an unserem Leben erkennen, wie wir uns vom Geist Gottes leiten lassen, daß unsere Einigkeit ein Zeugnis für Christus sei.
(Kurze Stille)
Vorbeterin/Vorbeter: Christus, höre uns.
Alle: Christus, erhöre uns.
Mitglied des Pfarrgemeinderates: Wir beten für unseren Bischof N., durch den in unserer Gemeinde heute die Gabe des Geistes neu geschenkt wurde, für unsere Diözese und für die ganze Kirche Gottes, daß die Kraft des Geistes immer lebendig bleibe.
(Kurze Stille)
Vorbeterin/Vorbeter: Christus, höre uns.
Alle: Christus, erhöre uns.
Mitglied der Gemeinde: Wir beten für die ganze Welt, für unser Land und die bürgerliche Gemeinde, daß Friede und Verständigung sich ausbreiten, daß sich die Menschen dem Geist Gottes, der weht, wo er will, nicht verschließen.
Vorbeterin/Vorbeter: Christus, höre uns.
Alle: Christus, erhöre uns.
Bischof: Denn du hast den Geist gesandt, daß er uns zu Zeugen mache für deine frohe Botschaft bis an die Grenzen der Erde. In ihm preisen wir dich mit dem Vater in alle Ewigkeit.
Alle: Amen.
( Bitte sich bewusst machen wer diese Versprechen abgibt und sich garnicht dran halten will, leistet einen Meineid )
Klavierspielerin2 08.01.2026 17:00
Bei den evangelischen Christen ist das- vermute ich - ähnlich, aber es ist kein Sakrament.
Was hast du versprochen @olli?
Was hast du versprochen @olli?
Klavierspielerin2 08.01.2026 17:20
@vonOben, eine " Bekenntnis Taufe" wäre mir zu wenig.
Wir sollen ja wie die Kinder glauben, eine Bekenntnis Taufe ist aber eine reine Verstandesentscheidung.
Und da hast du vermutlich Recht, dass da ein Unterschied zu bemerken ist.
Wir sollen ja wie die Kinder glauben, eine Bekenntnis Taufe ist aber eine reine Verstandesentscheidung.
Und da hast du vermutlich Recht, dass da ein Unterschied zu bemerken ist.
Birkenblatt2 08.01.2026 18:06
) Ich bin getauft auf deinen Namen,
Gott Vater, Sohn und Heilger Geist;
ich bin gezählt zu deinem Samen,
zum Volk, das dir geheiligt heißt;
Ich bin in Christus eingesenkt,
ich bin mit seinem Geist beschenkt.
2) Du hast zu deinem Kind und Erben,
mein lieber Vater, mich erklärt;
du hast die Frucht von deinem Sterben,
mein treuer Heiland, mir gewährt;
du willst in aller Not und Pein,
o guter Geist, mein Tröster sein.
3) Doch hab ich dir auch Furcht und Liebe,
Treu und Gehorsam zugesagt;
ich hab, o Herr, aus reinem Triebe
dein Eigentum zu sein gewagt;
hingegen sagt ich bis ins Grab
des Satans bösen Werken ab.
4) Mein treuer Gott, auf deiner Seite
bleibt dieser Bund wohl feste stehn;
wenn aber ich ihn überschreite,
so lass mich nicht verloren gehn;
nimm mich, dein Kind, zu Gnaden an,
wenn ich hab einen Fall getan.
5) Ich gebe dir, mein Gott, aufs Neue
Leib, Seel und Herz zum Opfer hin;
erwecke mich zu neuer Treue
und nimm Besitz von meinem Sinn.
Es sei in mir kein Tropfen Blut,
der nicht, Herr, deinen Willen tut.
6) Weich, weich, du Fürst der Finsternisse!
Ich bleibe mit dir unvermengt.
Hier ist zwar ein befleckt Gewissen,
jedoch mit Jesu Blut besprengt.
Weich, eitle Welt, du Sünde, weich!
Gott hört es: Ich entsage euch.
7) Lass diesen Vorsatz nimmer wanken,
Gott Vater, Sohn und Heilger Geist.
Halt mich in deines Bundes Schranken,
bis mich dein Wille sterben heißt.
So leb ich dir, so sterb ich dir,
so lob ich dich dort für und für.
Ein Tauflied aus dem EG. Schön wäre es, könnte man es als Erwachsener aus tiefster Überzeugung singen.
Gott Vater, Sohn und Heilger Geist;
ich bin gezählt zu deinem Samen,
zum Volk, das dir geheiligt heißt;
Ich bin in Christus eingesenkt,
ich bin mit seinem Geist beschenkt.
2) Du hast zu deinem Kind und Erben,
mein lieber Vater, mich erklärt;
du hast die Frucht von deinem Sterben,
mein treuer Heiland, mir gewährt;
du willst in aller Not und Pein,
o guter Geist, mein Tröster sein.
3) Doch hab ich dir auch Furcht und Liebe,
Treu und Gehorsam zugesagt;
ich hab, o Herr, aus reinem Triebe
dein Eigentum zu sein gewagt;
hingegen sagt ich bis ins Grab
des Satans bösen Werken ab.
4) Mein treuer Gott, auf deiner Seite
bleibt dieser Bund wohl feste stehn;
wenn aber ich ihn überschreite,
so lass mich nicht verloren gehn;
nimm mich, dein Kind, zu Gnaden an,
wenn ich hab einen Fall getan.
5) Ich gebe dir, mein Gott, aufs Neue
Leib, Seel und Herz zum Opfer hin;
erwecke mich zu neuer Treue
und nimm Besitz von meinem Sinn.
Es sei in mir kein Tropfen Blut,
der nicht, Herr, deinen Willen tut.
6) Weich, weich, du Fürst der Finsternisse!
Ich bleibe mit dir unvermengt.
Hier ist zwar ein befleckt Gewissen,
jedoch mit Jesu Blut besprengt.
Weich, eitle Welt, du Sünde, weich!
Gott hört es: Ich entsage euch.
7) Lass diesen Vorsatz nimmer wanken,
Gott Vater, Sohn und Heilger Geist.
Halt mich in deines Bundes Schranken,
bis mich dein Wille sterben heißt.
So leb ich dir, so sterb ich dir,
so lob ich dich dort für und für.
Ein Tauflied aus dem EG. Schön wäre es, könnte man es als Erwachsener aus tiefster Überzeugung singen.
Olli 08.01.2026 18:29
Ja, bin tatsächlich auch noch zur Konfirmation gegangen.
Wir waren ca.80 Konfirmanden 1967, nach einem Jahr kamen
höchstens noch 10 ab und zu in den Gottesdienst. Mitarbeit
und zu viele tiefgründige Fragen waren damals in der Kirche
nicht erwünscht........ dann betet man um mehr und sucht.
Wir haben dann als Familie verschiedene Freikirchen kennengelernt.
Meine Eltern gingen dann vor Ort in eine kleine Hinterhofgemeinde,
ca.40 ältere Glaubensgeschwister. Mein Bruder und ich auch.....
Wurden aber dann nach DU in eine andere Gemeinde zur Jugend
eingeladen ........um es abzukürzen, dort bin ich nach viele Erlebnissen
seit einigen Jahren wieder gelandet und noch aktiv😊
Noch ein paar Worte zur Taufe : Das was ich geschrieben habe sind meine
Gedanken dazu, würde sie aber nicht zum Streitpunkt machen. Habe in
meinen ü60 Glaubensjahren schon so viele Glaubensgeschwister aus
anderen Kirchen und Gemeinden kennen und schätzen gelernt ! Da
verbindet uns dann der gem,einsame Glaube !
Wir waren ca.80 Konfirmanden 1967, nach einem Jahr kamen
höchstens noch 10 ab und zu in den Gottesdienst. Mitarbeit
und zu viele tiefgründige Fragen waren damals in der Kirche
nicht erwünscht........ dann betet man um mehr und sucht.
Wir haben dann als Familie verschiedene Freikirchen kennengelernt.
Meine Eltern gingen dann vor Ort in eine kleine Hinterhofgemeinde,
ca.40 ältere Glaubensgeschwister. Mein Bruder und ich auch.....
Wurden aber dann nach DU in eine andere Gemeinde zur Jugend
eingeladen ........um es abzukürzen, dort bin ich nach viele Erlebnissen
seit einigen Jahren wieder gelandet und noch aktiv😊
Noch ein paar Worte zur Taufe : Das was ich geschrieben habe sind meine
Gedanken dazu, würde sie aber nicht zum Streitpunkt machen. Habe in
meinen ü60 Glaubensjahren schon so viele Glaubensgeschwister aus
anderen Kirchen und Gemeinden kennen und schätzen gelernt ! Da
verbindet uns dann der gem,einsame Glaube !
hansfeuerstein 08.01.2026 20:33
Ich habe immer mehr das Gefühl, dass nur die Kindertaufe überhaupt etwas bewirkt.
Das Zitat „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen“ stammt aus Matthäus 18,3. Jesus verdeutlicht damit, dass Demut, Vertrauen, Abhängigkeit von Gott und eine unvoreingenommene Haltung – ähnlich der eines Kindes – entscheidend sind, um in Gottes Reich einzugehen.
Wie gesagt, es ist absurd es als Zustand der Normalität für christliche Familien anzusehen, wenn sie ihre Kinder erst zu Heiden, schwerden Sündern werden lassen, ohne Rettung, damit sie sich hoffentlich später einmal bekehren, wenn Gott sie nicht verdammt hat, denn das ist die wahre Vorstellung dahinter, wenn die Kindertaufe abgelehnt wird. Nämlich, dass Gott entweder bekehren oder verdammen würde.
Das Zitat „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen“ stammt aus Matthäus 18,3. Jesus verdeutlicht damit, dass Demut, Vertrauen, Abhängigkeit von Gott und eine unvoreingenommene Haltung – ähnlich der eines Kindes – entscheidend sind, um in Gottes Reich einzugehen.
Wie gesagt, es ist absurd es als Zustand der Normalität für christliche Familien anzusehen, wenn sie ihre Kinder erst zu Heiden, schwerden Sündern werden lassen, ohne Rettung, damit sie sich hoffentlich später einmal bekehren, wenn Gott sie nicht verdammt hat, denn das ist die wahre Vorstellung dahinter, wenn die Kindertaufe abgelehnt wird. Nämlich, dass Gott entweder bekehren oder verdammen würde.
hansfeuerstein 08.01.2026 20:45
Ich glaube nicht an eine prädestinierte Verdammung, darum bin ich entschieden für die Kindertaufe.😉
Danielleinad 08.01.2026 21:04
Zur Frage "Was bewirkt die Taufe?"
Also ich weiß nicht wie es bei den Katholiken ist, aber in verschiedenen evangelischen Richtungen wird die Taufe oft als Bekenntnis vor der unsichtbaren und sichtbaren Welt zu Jesus Christus als Bestandteil eines Glaubensweg gesehen. Nur komischerweise finde ich dazu nichts in der Bibel.
Was ich aber oft im Zusammenhang mit der Taufe finde, ist die Reinwaschung von Sünde. Und eine neue Kreatur, ein neuer Geist.
Das macht auch mehr Sinn, weil mit der Taufe sterben wir mit Jesus der Welt gegenüber und stehen mit ihm wieder auf.
Im alten Testament musste für die Sünden ein Opfer gebracht werden, Blut musste fließen und eine Seele musste sterben.
Jesus war das perfekte Opferlamm was ein für alle mal für all unsere Sünden gestorben ist.
Und wir durch die Taufe mir ihm reingewaschen.
Die Taufe ist aber nicht heilsnotwendig, wegen der dem Verbrecher am Kreuz neben Jesus.
Interessant ist auch, dass Jesus den Jüngern befohlen hat, dass sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geist taufen sollen. Und danach findet man nur, wie sie auf den Namen Jesus taufen.
Also ich weiß nicht wie es bei den Katholiken ist, aber in verschiedenen evangelischen Richtungen wird die Taufe oft als Bekenntnis vor der unsichtbaren und sichtbaren Welt zu Jesus Christus als Bestandteil eines Glaubensweg gesehen. Nur komischerweise finde ich dazu nichts in der Bibel.
Was ich aber oft im Zusammenhang mit der Taufe finde, ist die Reinwaschung von Sünde. Und eine neue Kreatur, ein neuer Geist.
Das macht auch mehr Sinn, weil mit der Taufe sterben wir mit Jesus der Welt gegenüber und stehen mit ihm wieder auf.
Im alten Testament musste für die Sünden ein Opfer gebracht werden, Blut musste fließen und eine Seele musste sterben.
Jesus war das perfekte Opferlamm was ein für alle mal für all unsere Sünden gestorben ist.
Und wir durch die Taufe mir ihm reingewaschen.
Die Taufe ist aber nicht heilsnotwendig, wegen der dem Verbrecher am Kreuz neben Jesus.
Interessant ist auch, dass Jesus den Jüngern befohlen hat, dass sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geist taufen sollen. Und danach findet man nur, wie sie auf den Namen Jesus taufen.
Klavierspielerin2 08.01.2026 21:38
...noch viel interessanter ist, dass in der Katechese kein einziges Mal über die Taufe Erwachsener, oder Säuglinge, sondern um die Jesu Christis.
Klavierspielerin2 08.01.2026 22:15
offensichtlich hat sich keiner die Katechese angehört😄
Sondern gleich den " Protestanten - Modus" eingeschaltet, in der blinden Annahme, es ginge um Säuglings- oder Erwachsenentaufe.
@olli, du hast angefangen damit und ich habe dich nicht gestoppt. Und deine liker haben es dir einfach dumpf nachgemacht.
📢Diese Katechese dreht sich um " die Taufe des Herrn"und was sie mit unserer zu tun hat!
Sondern gleich den " Protestanten - Modus" eingeschaltet, in der blinden Annahme, es ginge um Säuglings- oder Erwachsenentaufe.
@olli, du hast angefangen damit und ich habe dich nicht gestoppt. Und deine liker haben es dir einfach dumpf nachgemacht.
📢Diese Katechese dreht sich um " die Taufe des Herrn"und was sie mit unserer zu tun hat!
Olli 09.01.2026 02:22
Habe mir nun die Minikatechese angehört......
Zugegebener maßen werden das wohl die wenigsten
"Kirchenmitglieder" machen 😉
Mir ist schon klar warum sich Jesus taufen lies.....
Wichtig für mich, für uns als Gläubige deine Überschrift :
Was bewirkt die Taufe !?!
Zugegebener maßen werden das wohl die wenigsten
"Kirchenmitglieder" machen 😉
Mir ist schon klar warum sich Jesus taufen lies.....
Wichtig für mich, für uns als Gläubige deine Überschrift :
Was bewirkt die Taufe !?!
Klavierspielerin2 09.01.2026 08:14
Moin ☕
Als Katechet, aber auch wer im Religionsunterricht war, sollte den Zusammenhang kennen.
Du hast recht, " Wichtig für mich, für uns als Gläubige deine Überschrift :
Was bewirkt die Taufe !?!"
Das ist tatsächlich nicht bei allen so, z.b. war die ev.kirche , Hessen - Nassau fähig, auch Ungetaufte zum " Abendmahl an den Tisch des Herrn herantreten zu lassen".
Das ist aus rk- Sicht unmöglich!
Das zeigt, dass auch Christen der beiden Konfessionen ein unterschiedliches Verständnis der Taufe haben- u.solchen Umständen kann man sich nicht näher kommen 🤷
Als Katechet, aber auch wer im Religionsunterricht war, sollte den Zusammenhang kennen.
Du hast recht, " Wichtig für mich, für uns als Gläubige deine Überschrift :
Was bewirkt die Taufe !?!"
Das ist tatsächlich nicht bei allen so, z.b. war die ev.kirche , Hessen - Nassau fähig, auch Ungetaufte zum " Abendmahl an den Tisch des Herrn herantreten zu lassen".
Das ist aus rk- Sicht unmöglich!
Das zeigt, dass auch Christen der beiden Konfessionen ein unterschiedliches Verständnis der Taufe haben- u.solchen Umständen kann man sich nicht näher kommen 🤷
Shira 09.01.2026 08:16
Ich musste mir das Video zweimal anhören, um alles aufnehmen zu können. Da ist sehr viel hineingepackt. Sehr gut! Für mich ist das eine gute Basis, um über die eigene Taufe nachzudenken.
Danke fürs Teilen!
Danke fürs Teilen!
Klavierspielerin2 09.01.2026 08:38
Wenn Taufe lediglich " Sünde abwaschen" bedeuten würde, müsste man ja annehmen Jesus wäre vor seiner Taufe Sünder gewesen.
Das kann ja wohl nicht wahr sein!
Das kann ja wohl nicht wahr sein!
(Nutzer gelöscht) 09.01.2026 09:31
Wird bei der evangelischen Taufe eigentlich auch gesalbt?
Birkenblatt2 09.01.2026 09:32
Eltern und Paten versprechen das getaufte Kind im christlichen Glauben zu erziehen und schaffen damit die Grundlagen dafür, dass das Kind sich als Erwachsener zu Gott und dem christlichen Glauben bekennen kann.
Dieser Verantwortung sollte man sich bewusst sein, wenn man sein Kind taufen lässt.
Und es gehört sehr viel mehr dazu, als das Kind nur zum Religionsunterricht, zur Christenlehre, zum Kindergottesdienst und zur Konfirmation oder Kommunion zu schicken. Traditionen zu pflegen, ist wichtig. Reicht aber nicht aus. Die jungen Erwachsenen brechen oft mit Traditionen. Ich denke, dass der gelebte Glaube der Eltern im Familienalltag sehr wichtig ist. Wenn den Eltern die Glaubensgrundlagen fehlen, wird es schwierig.
Dieser Verantwortung sollte man sich bewusst sein, wenn man sein Kind taufen lässt.
Und es gehört sehr viel mehr dazu, als das Kind nur zum Religionsunterricht, zur Christenlehre, zum Kindergottesdienst und zur Konfirmation oder Kommunion zu schicken. Traditionen zu pflegen, ist wichtig. Reicht aber nicht aus. Die jungen Erwachsenen brechen oft mit Traditionen. Ich denke, dass der gelebte Glaube der Eltern im Familienalltag sehr wichtig ist. Wenn den Eltern die Glaubensgrundlagen fehlen, wird es schwierig.
Klavierspielerin2 09.01.2026 09:50
... erwähnenswert finde ich auch, dass ein Säugling auf Begehren der Eltern hin getauft wird. Anlässlich der Firmung sollte der Bewerber sich bewusst machen, was und wem er sein Versprechen gibt.
Shira 09.01.2026 10:46
Auch im Judentum liegt die religiöse Erziehung in erster Linie bei den Eltern, nicht bei der Schule und nicht bei einem formalen Vorbereitungskurs.
Das ist ausdrücklich biblisch begründet.
Eltern sind verpflichtet, ihren Kindern den Glauben, die Gebote (Mizwot) und die Torah beizubringen. 5.Mose 6,7: "Du sollst sie deinen Kindern einschärfen…"
Die Gemeinschaft unterstützt dabei:
Synagoge
Cheder (religiöser Unterricht)
Rabbiner
Aber sie ersetzt nicht die Verantwortung der Eltern!
Bis zur Bar-/Bat-Mizwa
Bis dahin tragen die Eltern die religiöse Verantwortung für das Kind.
Ab der Bar-/Bat-Mizwa gilt das Kind religiös als mündig und selbst verantwortlich für sein Handeln vor Gott.
Das ist ausdrücklich biblisch begründet.
Eltern sind verpflichtet, ihren Kindern den Glauben, die Gebote (Mizwot) und die Torah beizubringen. 5.Mose 6,7: "Du sollst sie deinen Kindern einschärfen…"
Die Gemeinschaft unterstützt dabei:
Synagoge
Cheder (religiöser Unterricht)
Rabbiner
Aber sie ersetzt nicht die Verantwortung der Eltern!
Bis zur Bar-/Bat-Mizwa
Bis dahin tragen die Eltern die religiöse Verantwortung für das Kind.
Ab der Bar-/Bat-Mizwa gilt das Kind religiös als mündig und selbst verantwortlich für sein Handeln vor Gott.
easypeasy 09.01.2026 13:09
Ohne mir das Video aus Zeitgründen angesehen zu haben, kann ich sagen, dass die Kindertaufe zumindest bewirkt, dass man nicht nochmal getauft werden muss. Was man hat, das hat man. Ganz einfach (easypeasy) eben.
Olli 09.01.2026 14:30
Shira 10:46
Dann haben meine Eltern ja alles richtig gemacht,
obwohl sie/wir nicht in der evangelischen Kirche
geblieben sind. 😉
In unserer Familie gilt : Josua 24 Vers 15
(Grundlage meiner Ehe, Kindererziehung auch ohne
Kindertaufe und schließt meine 13 Enkel mit ein)
Dafür bin ich Gott mehr als dankbar !!!😊
Dann haben meine Eltern ja alles richtig gemacht,
obwohl sie/wir nicht in der evangelischen Kirche
geblieben sind. 😉
In unserer Familie gilt : Josua 24 Vers 15
(Grundlage meiner Ehe, Kindererziehung auch ohne
Kindertaufe und schließt meine 13 Enkel mit ein)
Dafür bin ich Gott mehr als dankbar !!!😊
Klavierspielerin2 09.01.2026 16:45
Reichen Kindersegen gibt's auch in anderen Religionen und hat nix mit der Taufe zu tun.
Shira 09.01.2026 18:13
Ich aber und mein Haus, wir wollen dem HERRN dienen. 👍
13 Enkel 😊👍...aber Weihnachten 💰💰💰💰💰💰😅
13 Enkel 😊👍...aber Weihnachten 💰💰💰💰💰💰😅
Birkenblatt2 09.01.2026 19:59
Die Kirche kann man verlassen indem man offiziell austritt. Aber die Taufe kann man nicht rückgängig machen.
Meine Frage wäre: Wenn ich der katholischen Kirche beitreten wollte, müsste ich dann nochmal katholisch getauft werden? 🤔
Meine Frage wäre: Wenn ich der katholischen Kirche beitreten wollte, müsste ich dann nochmal katholisch getauft werden? 🤔
Klavierspielerin2 11.01.2026 15:16
So, jetzt ein Link, der zum gewünschten Thema " Kindertaufe" führt:
" Das Sakrament der Taufe"
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/161227/
" Das Sakrament der Taufe"
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/161227/

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