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Dogma ist nicht alles

Dogma ist nicht alles
" Viele Diskussionen über die Kirche drehen sich um dieselbe Annahme:
*„Nur was dogmatisch festgelegt ist, zählt. Alles andere ist unsicher oder veränderbar.“*

In diesem Video kläre ich ( Anm. Dr. Margarete Strauss, Theologin) diese Fehlvorstellung theologisch präzise auf.

 *Was ist ein Dogma und was nicht?*
 *Wie viele Lehren der Kirche sind tatsächlich dogmatisch definiert?*
*Welche Verbindlichkeitsstufen kennt das Lehramt?*
*Warum wird nicht alles dogmatisiert?*

Anhand konkreter Beispiele bespreche ich:

die Frage nach *Maria als „Miterlöserin“*
die Diskussion um das *Frauendiakonat*

Dabei zeige ich, warum „nicht dogmatisch“ *nicht* bedeutet:

beliebig
relativistisch
oder in der Schwebe

sondern wie sich *Dogma, definitive Lehre und autoritatives Lehramt* sachlich unterscheiden lassen.

Dieses Video richtet sich an alle, die katholische Lehre *ohne Polemik, aber mit theologischer Genauigkeit* verstehen wollen."

~27 Minuten 

Kommentare

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Klavierspielerin2 17.12.2025 13:41
" Dogma bedeutet nicht die Abwesenheit von Denken, sondern das Ende des Denkens". 
( G. K. Chesterton(
 
Klavierspielerin2 17.12.2025 17:47
" Wahrheiten verwandeln sich in Dogmen, sobald sie diskutiert werden."
( G. K. Chesterton)
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 19:52
Dogmen sind die Laternen, die im Dunkeln den Weg ausleuchten. 
Da halten sich aber nur die Besoffenen dran fest.

(Hab ich mal gehört, weiß aber nicht mehr von wem)
 
Klavierspielerin2 17.12.2025 20:21
....von wem? Der hatte bestimmt einen " zuviel im Tee"😄
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 20:26
Nein, das war auf ner Glaubensveranstaltung am Sonntagnachmittag inner KK war ein Theologe, der eine FRage beantwortet hatte wie wichtig Dogma sei. Ist schon 20 Jahre her, was er sonst noch gesagt hatte weiß ich nicht mehr, nur diesen einen Satz - ist hängen geblieben.
 
Klavierspielerin2 17.12.2025 20:31
Hast du das Video angeschaut, oder hat dich Chesterton zu deinem Kommentar ' inspiriert '?
 
hansfeuerstein 17.12.2025 20:33
Die Dogmen waren und sind auch ein Dienst an der Einheit, sind es immer gewesen....
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 20:36
Nein, das Video hab ich nicht gesehen, ist mir zu lang, hab nicht so viel Zeit.
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 21:13
soweit ich richtig zugehört habe , sind Konzilsentscheidungen auch wie Dogmen , das führt mich zu der Überlegung was alles im 2 Vatikanischen Konzil schriftlich festgehalten wurde.
Es gibt also auch Beschlüsse von wenigen oder niedrigeren Verbindlichkeiten ,darin liegen ja schon Möglichkeiten von Veränderungen .

Jetzt müsste man nur noch nachforschen ,welche Aussagen unter dogmatisch oder weniger verbindlich fallen

Das wiederum eröffnet einen anderen Blick auf die Moderne oder Frauenfrage.

cherub
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 21:44
hab auf die Schnelle eine Ki Antwort :

Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Zweite Vatikanische Konzil schuf die Grundlage für die moderne Diskussion über das Diakonat der Frau durch die historische Referenz, führte es aber nicht ein, und die Frage bleibt offen, obwohl die aktuelle vatikanische Position weiterhin traditionell ist.

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Also meiner Meinung nach ist die fortdauernde Diskussion darüber eine notwendige Konsequenz aus den  damaligen Beschlüssen und hat sogar einen dogmatischen Charakter und ist nichts Verwerfliches.
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 21:50
Dogmatischen Charakter haben auch die Beschlüsse  zur Ökumene :

Die zentrale Botschaft war eine Öffnung und Erneuerung der katholischen Kirche, die nun aktiv die Einheit anstrebt, anstatt sie als abgeschlossenes Ziel zu sehen, und die Hoffnung auf Wiedervereinigung in Gottes Kraft setzt, was zu engerer Zusammenarbeit und gegenseitigem Verständnis führte.

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Wenn man nun die Ökumene dogmatisch betonte ,dann hat man das gute Argument auf seiner Seite ,wenn man die Frauenrolle in der katholischen Kirche modernisiert  ,denn ein Beispiel haben wir diesbezüglich schon gehört , im Sinne der Ökumene rückt man von der Miterlöserschaft Marias ab....

cherub
 
Klavierspielerin2 17.12.2025 21:53
Ich glaub, ich hab ein dejavue!
Das Thema hatten wir doch erst vor kurzem @cherub.

Nochmal: solange nicht ein Beweis gefunden wird, dass Frauen irgendwann in den vergangenen 2000 Jahren, geweiht wurden, wird es keine Weiheämter für Frauen in der RKK geben.
 
Klavierspielerin2 17.12.2025 21:56
Die RKK hat nicht die Befugnis etwas zu ändern, wenn es weder in der Heiligen Schrift noch in der Tradition einen Anhaltspunkt gäbe, dass Frauen je ein Weiheamt inne gehabt hätten.
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 21:58
Mir gehts nicht um das ominöse Diakonat , mir gehts mehr um die dogmatische Grundlage  vom 2 Vatikanum auf das ganz andere Argumente gefunden werden können ,- da ist noch viel drin ..
 
Klavierspielerin2 17.12.2025 21:59
....OK, dann warte eben 🤷
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 22:04
Ich " befürchte " nur ,daß wir mit einer modernen Katholischen Kirche leben lernen müssen 😄😄😄 

Mir fällt das weniger schwer als manch anderen.
 
Klavierspielerin2 17.12.2025 22:10
Und glaube, dass unsere Kirche ein riesiger Tanker ist, der nur gaaanz laaangsam manövriert, dadurch quasi immer unmodern.
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 22:26
Also ich finde die 

Headbangers Church durchaus modern :

https://www.swr.de/heimat/karlsruhe/katholischer-gottesdienst-mit-heavy-metal-musik-100.html

cherub
 
Klavierspielerin2 17.12.2025 22:27
...und das passt jetzt zu meinem Blogthema 🤔
 
Klavierspielerin2 17.12.2025 22:43
Ich habe den Eindruck, du willst mich ein bissl provozieren. Doch du schätzt mich nicht richtig ein, denn ich bin nicht von den " ewig gestrigen", die sich z.b. die Alte Messe wünschen. 

Ich schätze an unserer Kirche, dass sie bewahrt und man als Mitglied nicht morgens vor dem Frühstück, aus dem Radio irgendeine " Neuigkeit"erfahren muss, wie unsere evangelischen Mit- Christen, die in ihren Synoden modern sind und demokratisch entscheiden, welche Richtung sie gehen wollen.

Mich fasziniert außerdem die Sprachpräzision unserer Kirche. Da gibt's nicht " nur einen Segen", sondern es wird differenziert zwischen einem " vertikalen" und " horizontalen" 😄
Da muss man sich tiefere Gedanken drüber machen- mich begeistert das und bringt mich auch oft zu Antworten, die mich freuen lassen, verstehen lassen, wie es unser Herr genau meint.
 
hansfeuerstein 17.12.2025 22:43
Das II. Vatikanische Konzil hat selbst definiert, kein Dogma verkünden zu wollen, und auch keine lehrmässigen Entscheidungen definiert. Es verstand sich ausschließlich als Pastoralkonzil. Insofern ist es nicht richtig, seine Papiere als dogmatisch zu betrachten😉
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 22:56
Im Magstrauss Film oben erwähnte sie aber daß Konzilsbeschlüsse wie ein Dogma gelten ..
Es gibt die festgeschriebenen Dogmen und Beschlüsse der Konzile die auch Dogmen sind  und noch ein drittes.....

Nachti, Cherub
 
(Nutzer gelöscht) 17.12.2025 23:00
drittes ist das ex cathedra des Papstes ...eingefallen...
 
Klavierspielerin2 18.12.2025 07:58
Ich hab' auch mal nach den Gründen der beiden vergangenen Konzilen gefragt, kann man ja nicht alles wissen...
Im 2. Vatikanischen Konzil ging's kurz gesagt darum zu definieren, was die innen- und Außenansicht ist. Auch das Verhältnis zu anderen Religionen, usw.kann man sich ja bei Interesse selbst einlesen.
Mich interessiert' s schließlich bin ich Mitglied 🙂
Seit den Lateranverträgen war das vermutlich nötig. Die RKK ist der einzige Staat der Welt, der eine Religionsgemeinschaft repräsentiert und mit beinahe allen Staaten der Welt diplomatische Beziehungen pflegt. Spielt quasi als " Global Player" mit.

Die RKK fungiert als " moralische Instanz", unser Gott hat ein " Sprachrohr"!
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