Stille
02.12.2025 06:57
Stille
02.12.2025 06:57
Stille
Aus meinem Adventskalender
Foto: Josef Glaser
Ich wünsche dir Stille
Ich wünsche dir Stille,
denn dein Tag ist zu laut,
und sein Lärm bringt dir Pein.
Es gelingt dir nicht mehr,
bei dir selber zu sein.
Ich wünsche dir Stille.
Weißt du noch, was das ist?
Lass es nicht so weit kommen,
dass du die Stille schon
nicht mehr vermisst!
Ich wünsche dir Stille,
um Kraft zu behalten,
um innezuhalten, um Atem zu holen,
muss Schweigen walten.
Ich wünsche dir Stille,
bevor dich das Treiben der Welt
taub und stumpf gemacht hat,
geh hinaus in den Wald
und verlasse die Stadt
oder schließe dich ein,
bis die Stille dein eigen.
Hat der Tag dich geschunden,
hilft dir Einkehr im Schweigen.
Nur die Stille allein
lässt dich wieder gesunden!
(Elli Michler)
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Foto: Josef GlaserIch wünsche dir Stille
Ich wünsche dir Stille,
denn dein Tag ist zu laut,
und sein Lärm bringt dir Pein.
Es gelingt dir nicht mehr,
bei dir selber zu sein.
Ich wünsche dir Stille.
Weißt du noch, was das ist?
Lass es nicht so weit kommen,
dass du die Stille schon
nicht mehr vermisst!
Ich wünsche dir Stille,
um Kraft zu behalten,
um innezuhalten, um Atem zu holen,
muss Schweigen walten.
Ich wünsche dir Stille,
bevor dich das Treiben der Welt
taub und stumpf gemacht hat,
geh hinaus in den Wald
und verlasse die Stadt
oder schließe dich ein,
bis die Stille dein eigen.
Hat der Tag dich geschunden,
hilft dir Einkehr im Schweigen.
Nur die Stille allein
lässt dich wieder gesunden!
(Elli Michler)
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Kommentare
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Rosenwunder 02.12.2025 08:44
Danke liebe Autum fürs teilen*
vertrauen2015 02.12.2025 11:46
..................Seid stille und erkennt, dass ich GOTT bin
Psalm 46.11
Psalm 46.11
Autumn 02.12.2025 17:40
Danke für eure Beiträge!

Das Gedicht „Mondnacht“ stammt aus der Feder von Joseph von Eichendorff
Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
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Das Gedicht „Mondnacht“ stammt aus der Feder von Joseph von Eichendorff
Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
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