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Kriegsbericht aus Israel

Kriegsbericht aus Israel

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Jubel 14.11.2025 00:04
ZDF Hamas-“Kollege” nur ein Einzelfall?
 
Jubel 14.11.2025 00:08
Deutsche Leitmedien: Schräg, schräger, Israel-kritisch!
 
Jubel 14.11.2025 00:11
Ist Mamdani‘s Wahlsieg auch der Hamas zu verdanken?
 
Jubel 14.11.2025 00:14
Abu Shabab, Rami Halas, Al Mansi und Al Astal - Clans, fordern Hamas heraus
 
Jubel 14.11.2025 00:21
ihr könnt euch die Berichte auch auf Youtube ansehen, dann bekommt ihr auch die Kommentare.
Shalom!
 
Jubel 14.11.2025 00:47
Tag der Katastrophe!
 
Angelika1953 14.11.2025 08:52
Shalom und Dankeschön Jubel fürs einstellen. 
Habe mir das schon auf YouTube angesehen. 
Wünsche dir einen wunderschönen und gesegneten Tag. 
Der HERR segne und behüte dich. 🙏
 
vertrauen2015 14.11.2025 10:19
Shalom @jubel
danke für die Berichte. Viele werden auch direkt von Freunden informiert, die vorort sind. Daniel Yahav (Wiedergeborener Pastor einer gläubigen Gemeinde in Pniel) aus Israel war kürzlich erst wieder in Deutschland, wo israelfreundliche Gemeinden ihn eingeladen haben auch hier in meiner Nähe: Ulm, Senden und berichtete u.a. auch über den derzeitigen Stand in Gaza. 

Beide Seiten leiden (und brauchen unser Gebet) unter dieser katastrophalen Situation

Selbst Christen spalten sich untereinander,  weil sie das prophetische Wort das für Israel vorausgesagt ist, ignorieren. 
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Würden die Palästinenser (Hamas) ihre Waffen niederlegen, wäre Friede. Würde Israel ihre Waffen niederlegen, gäbe es den Staat Israel nicht mehr.

Ein Zitat von Golda Meir
 
Jubel 14.11.2025 11:35
ich bin gerade von meiner 1. Israelreise zurück. Wir waren eine Gruppe von über 30 deutschen Christen, trafen Holocaustüberlebende im ICEJ Heim, hatten Gespräche mit jungen Menschen, die ein Vorbereitungsjahr auf ihren Militärdienst machen, mit Soldaten (der Älteste war 24 oder 25), waren auf dem Nova-Fest-Gelände, in 3 Kibbuzen, sprachen mit Überlebenden vom Massaker vom 7. Oktober 2023, hatten viele Begegnungen mit Menschen, gingen durchs Holocaust-Museum. 

Wo auch immer wir waren, wir sahen Menschen, die miteinander im Frieden leben. Juden, Christen, Araber. Das Land ist grün - und es gibt viel Landwirtschaft. Die Menschen waren aufgeschlossen, hilfsbereit und freundlich. 

Weinen musste ich über den Terror, das Massaker von 7. Oktober, genau wie über den Holocaust. So traurig! Und trotzdem waren ihre Herzen nicht verhärtet, kein Hass. Sie waren dankbar, dass wir da waren. Es gab rundum gute Begegnungen. Es ist Zeit, aufzustehen, zu beten, zu gehen und zu spenden für Israel. Wir wissen, dass das Heil von den Juden kommt. 

Noch nie sah ich so viele schöne Menschen, mit so hoher Ethik, die einfach in Frieden leben wollen. Im Hotel ergaben sich auch Gespräche mit Christen aus Österreich, Schweiz und Australien, die wie wir gekommen waren um mit Israel zu stehen. Einige halfen bei Hilfsprojekten, andere pflanzten Bäume.

Mein Fazit, es ist gut sich selber ein Bild zu machen. Ich kann nur staunen, was die Juden aus dem Land gemacht haben. Es gibt Wüsten, Steine, und Sand - unbegreiflich, wie sie es durch Fleiß und Gottes Segen geschafft haben, soviel grün zu haben. Wälder, Felder, viel Landwirtschaft mit wunderbaren Früchten, die auch exportiert werden. Super lecker! Die Atmosphäre war friedlich - es war besser als hier. Eine gute Zeit - für einen Besuch in Israel!
 
Jubel 14.11.2025 11:37
Mark Twain im Jahr 1867 im Heiligen Land
28. APRIL 2012
Im Jahr 1867 besuchte Mark Twain das Heilige Land. Seine Beobachtungen und Impressionen veröffentlichte er in „Innocents Abroad“ (Die Arglosen im Ausland). Kurz gesagt: Palästina schilderte der Reisejournalist Mark Twain als ein ödes Land, ohne blühende Vegetation und fehlender Bevölkerung.

Siehe hierzu vielleicht auch Israel in den Prophezeiungen der Bibel: Früchte aus Israel für alle

Nun darf nicht übersehen werden, daß Mark Twain einen Reisebericht schrieb und keine statistischen Daten über Landwirtschaft, Vegetation und die Bevölkerung im Heiligen Land veröffentlichte, aber Mark Twains Bericht gibt einen atmosphärischen Eindruck wieder.

Mark Twain schrieb von einem „desolaten Land“, das er als eine „stille, traurige Weite“ erlebte, „eine Wüste“. Mark Twain schrieb (Wir sahen) „nie einen Menschen auf der ganzen Strecke“, … „Kaum ein Baum oder Strauch“. („… A desolate country whose soil is rich enough, but is given over wholly to weeds… a silent mournful expanse… a desolation… we never saw a human being on the whole route… hardly a tree or shrub anywhere. Even the olive tree and the cactus, those fast friends of a worthless soil, had almost deserted the country.”, aus „Innocents Abroad“, 1867)

Stille, traurige, wüstenhafte Weite… kaum ein Baum oder Strauch… Rund 2.700 Jahre vorher prophezeite Jesaja, daß die Juden wieder in das ihnen von Gott zugesagte Land zurückkehren würden, und daß das Land wieder blühen und gedeihen würde: „Es kommt eine Zeit, da werden die Nachkommen Jakobs aufs Neue Wurzeln schlagen. Israel wird wieder blühen und gedeihen und die ganze Erde mit seinen Früchten bedecken.” (Jesaja Kapitel 27, Vers 6; Gute Nachricht Bibel, Stuttgart, 2000)

https://www.bibel-und-2012.de/2012-04/mark-twain-im-jahr-1867-im-heiligen-land.html
 
Vanillekaktus 14.11.2025 12:02
Liebe Jubel,

ich freue mich zu lesen, das du heil und gesund wieder hier gelandet bist!

Ich hatte mich schon gefragt, ob und was wir an persönlichen Eindrücken zu deiner Reise ins hlg. Land erfahren dürfen und habe mich sehr gefreut über deine Zeilen dazu um 11:35.

Danke dafür ud gerne noch mehr... !  😊
 
Jubel 14.11.2025 14:43
Ich hätte mir diese Reise nicht ausgesucht. Lieber chillen und entspannen. Aber Gott hatte einen anderen Plan für mich - tja, er weiß es einfach besser!

Meine Kollegen meinten, als ich erzählte, dass ich nach Israel fliege: "Hoffentlich kommst du wieder gut zurück!" Mit dem Wissen im Willen Gottes zu sein freute ich mich riesig auf den Urlaub, keine Spur von Angst. 

Natürlich betete ich (der Esel zuerst!) und auch Geschwister der Gemeinde. Das ist unser Vorrecht - alles Gott bringen zu dürfen. Ein paar Tage vor Abflug konnte ich kaum Aufstehen. Schmerzen behinderten mich und ich sprach das Wort Gottes über mir aus, nahm eine Wärmepflaster und bat meinen Hauskreis um Gebet. Bis Abends ging es etwas besser. Aber der Tag war mir gestohlen worden. 

Dafür ging es dann ab dem nächsten Tag (Samstag) viel besser. Wenn einer eine Reise tut... 
bei all den Vorbereitungen merkte ich, dass meine letzte Flugreise 2017 war. Und ich es gar nicht mehr gewohnt war richtig zu packen. Was sollte ich mitnehmen? Schließlich nahm ich viel zu viel mit, soviel wie in den Koffer, und meine 2 Handgepäckstücke reinpassten. (Der Koffer schaffte stolze 15 kg - nur gut, dass ich ihn nicht tragen musste!) 
Meine Kollegin stattete mich noch mit 2 Wasserflaschen, 2 Turnschuhrucksäcken und 2 Käppis aus, die hatten ihnen in Sansibar auch gute Dienste geleistet...
Dem Tipp in der Apotheke noch Iberogast zu besorgen folgte ich auch, und schließlich ging ich von dort weg mit Immodium akut, Vomex und Kohletabletten. (sicher ist sicher! - also den Apotheker hatte ich schonmal erfreut, dafür bekam ich auch ganz viele Proben von guter Hautcreme - also win-win).

Und weil ich meinen grünen Tee liebe, nahm ich auch ein paar Teebeutel davon mit, genau wie Ingwer/Kurkumatee - das erwies sich als super!

Gegen Halsweh fand ich Cistus Pastillen und gegen Reisekrankheit kandierten Ingwer - kann ich sehr empfehlen.

Welche Schuhe? Freunde sagten mir, in Jerusalem gibts viele Treppen und Kopfsteinpflaster, also reiste ich mit meinen Wanderschuhen...

Bequeme Schuhe zum Wechseln, Flip-Flop, gut kombinierbare Kleidung (in unserem Fall auch farblich nicht zu schreiend) - die auch die Schultern und Knie bedecken und waschbar ist taten guten Dienst, genauso wie die Kleiderbügel, die mir meine Freundin aus Südafrika schenkte - samt Wäscheklammern, Wäscheleine und Seife zum Waschen. (die Klammern, Leine und Seife hätte ich mir sparen können, ich nahm einfach Duschgel - aber die Bügel waren super auch fürs Duschtuch).

Einchecken und auch Sicherheitsdurchgang bei ElAl waren sehr fein. Unsere erste Begegnung mit Juden - ihre natürliche Schönheit beeindruckte mich, genauso wie ihre herzliche Spontanität zu helfen und auch ihr Humor (Herr, schenk mir mehr davon!).

Meine Kollegin fürs Doppelzimmer (sie ist eines der Gebetserhörungs-wunder, die ich bei Buchung der Reise bekam) flog zum 1. Mal und ich hatte ihr gesagt, dass wir kein Essen und auch nichts zum Trinken in den Flieger nehmen dürfen. Nach der Passkontrolle ging sie zurück um ihre volle Flasche ausschütten zu können. Ich dachte mir auf einmal: Wo ist sie denn und blieb mal sicherheitshalber stehen. Einfacher zu zweit. 

Der Sicherheitsmann war super freundlich und nahm sie wieder mit durch die Passkontrolle. Dann gaben wir alles, was wir als Handgepäck dabei hatten in eine Kiste zum Durchleuchten. Auch der Sommerhut, der Inhalt der Hosentaschen, und die Schuhe waren dabei. Wir kamen durch die Sicherheitsschranke und sammelten alles wieder ein.

Der Flug war ruhig, ich bemerkte, dass neben mir die Frauen ihre Brotzeit auspackten! O - hätte ich das gewußt! Erste Gespräche ergaben sich mit meiner Nachbarin, die Jüdin war und in D wohnte, sie sorgte für ihre Mutter. Sofort war eine Verbindung da. Einfach gut. Sie fragte mich, ob ich nach Israel ziehen würde. 

Bei Ankunft in Tel Aviv erwartete uns schon der Reiseleiter von Schechinger Tours - so ist ankommen entspannt! Wir fuhren zum Hotel nach Jaffa - und ich bemerkte verwundert die Atmosphäre - sie war wie vor Jahren im Spanienurlaub - wunderbar offen und warm! Das hatte ich nicht erwartet! Ich war bis zuletzt in der Arbeit gewesen und hatte mich nicht gut vorbereitet - 

Die ganze Gruppe war sehr kompatibel. Es gab ältere Ehepaare, doch die meisten waren jünger. Im Zimmer bemerkten wir, dass unser Handykabel in die 3-Loch-Steckdosen passten! Super, ich hatte es nicht mehr geschafft am Freitag einen Adapter zu kaufen und am Samstag war dann Feiertag. Zum Essen - ein Traum! Ich mag alles, was gesund ist - und die Auswahl von Salaten, auch heißen Speisen mit und ohne Fleisch, Brot und auch Nachtisch war sowohl in den Hotels als auch im Kibutz super gut und lecker. 

Allein dafür lohnt es sich schon! Unser Zeitplan war straff, der Bus ging meist um 8.30 ab Hotel ab - wir sahen viel, übernachteten u.a. im Kibutz in Afec/Golan, wo uns eine Schweizerin durch den Kibutz führte. Sie und ihr Mann leben dort mit ihren Kindern. Bei einer Ranger-Jeep-Tour kamen wir an den Ort wo die UN noch einen Stützpunkt hat und wir konnten auf Jordanien gegenüber und Syrien linker Hand schauen. Es war sehr staubig - und heiß - aber ich vertrug die Hitze super gut - obwohl ich es vor Jahren geschafft hatte zur Osterzeit auf Mallorca einen Sonnenstich zu bekommen.

Der Kibutz war eingezäunt und auf einer Seite ging es richtig runter ins Tal. Dort hing ein Schild: Achtung, Lebensgefahr - Sprengfallen. Den Kibutz empfand ich äußerlich wie ein Gelände von Club Med, geschwungene Wege, wunderschön gepflegt mit blühenden Pflanzen und Palmen. Als ich kurz vor der 1. Nacht einen dritten Schlüssel auf dem Fensterbrett aussen fand - machte das ein mulmiges Gefühl. Gebet half.

Aber alles blieb friedlich. Bloß irgendwie hatte ich keinen Orientierungssinn im Gelände. Die Bar wurde extra für uns eröffnet. Leider war der Swimmingpool geschlossen - weil es außerhalb der Saison war - tja, bei 30 Grad!

Die Kibutz Familie sorgt füreinander. Es gab auch einen Kindergarten. Wir besichtigten auch die kleinen Schutzräume. Für uns undenkbar immer wieder dorthin laufen zu müssen! Gott sei es gedankt - wir hatten auf der gesamten Reise nie Alarm! 

Sie erzählte uns, dass ihr Mann nach dem Massaker einberufen wurde. Sie gab ihm einem inneren Impuls folgend, Rosmarinöl mit. Als er ankam, gab es soviel Blut und das raubte den Atem. Da fiel ihm das Rosmarinöl ein, er gab es in seine Maske und sein Team bekam es auch. So konnten sie ihre Arbeit tun. Er sah Schreckliches und trug dabei die Sorge um seine eigene Familie. Er konnte sie im Ernstfall nicht verteidigen, weil er ja hier war. 

Bis zu diesem Zeitpunkt hätte sich keiner vorstellen können, dass so etwas passiert. Dass Massen an Terroristen bis an die Zähne bewaffnet über die Grenzen kommen und ihnen bis dahin unbekannte Menschen massakrieren. 

Wir sahen einen Kibutz im Süden, vormals wohnten dort 950 Menschen. Einer der Ältesten Einwohner erklärte uns wie alles vonstatten ging. Die Brutalität mit der sie vorgingen, gleicht einem Blutrausch und an Bösartigkeit nicht zu übertreffen. 2 Jahre später wohnen dort 15 Menschen. So manches Haus muss abgerissen werden. Sie bauten gerade an einem großem Haus für behinderte Menschen. Wie gut, dass das Haus noch nicht fertiggestellt war, sonst hätte es zusätzlich zu den 65 Toten und 45 Verschleppten noch mehr Opfer hier gegeben. 

Wir sahen die mit Einschußlöchern von Maschinenpistolen und Sprengsätzen Häuser, viele waren abgebrannt. Gerade bei dem Viertel für junge Menschen war extrem grausam vorgegangen worden. Die Menschen wurden bestialisch in ihren Häusern umgebracht. 

Es ist einfach nur schrecklich. Friedliche Menschen - werden schlimmer als Schlachtvieh behandelt. Das Gelände vom Nova-Festival wurde zum großen Gedenkplatz an die 378 Opfer - 4000 junge Menschen waren auf dem Fest, als ca. 120 schwer bewaffnete Terroristen reinfuhren. Vergewaltigungen, Folter und Abschlachten begann um 6.23 Uhr und dauerte ein paar Stunden. Es ist alles dokumentiert. Die jungen Leute flohen in Panik, auch die Straße wurde zur Todesstraße. Sie ist neu geteert. 

Viele Menschen aus der Umgebung merkten, dass etwas nicht stimmt - und fuhren zum Nova Gelände unter Einsatz ihres Lebens. Kämpften, machten ihren Wagen voll und fuhren die jungen Leute ein paar KM weiter. Fuhren trotz Flehen ihrer eigenen Familien wieder zurück, retteten die jungen Leute, fuhren wieder. 

Sie sind Helden und bezahlten ihre Hilfe mit ihrem eigenen Leben. In der Nähe gibt es ein Gelände, wo die Autos stehen, auch die verbrannten. Ich meine es waren weit über 1.200, bin aber mit Zahlen nicht gut. 

Es ist ein Riesentrauma - aber es gibt nicht genug Traumaplätze. Wir besuchten eine Schule zur Vorbereitung (1 Jahr) auf den IDF. Alles blutjunge wunderschöne Menschen. Sie erklärten uns, dass sie bessere Menschen werden wollten und nicht nur für sich selber leben - dass sie stolz sind genommen worden zu sein. Sie mussten sich bewerben, auch etwas dafür zahlen - es geht nicht um Noten, sondern um Charakter. Nicht jeder wird genommen. Es gibt vorher Bewerbungsgespräche. 

Eine Gruppe vor ihnen baute eine Terrasse mit Tisch und Sitzmöglichkeiten aus Holz. Sie starben alle bei Verteidigung ihres Landes. Im Hotel dachte ich: In d mag keiner Soldat werden. Aber wir haben auch nicht mehr die hohen Werte - und in Israel wachsen die Kinder schon mit den Raketenangriffen auf - sie wissen, wenn wir nicht für Israel eintreten, gibt es uns nicht mehr. 

Sie sind mit 18 erwachsen. Wir durften auch eine Gruppe von jungen IDF Soldaten auf ihrem Einsatzort treffen. Sie harrten in der Hitze aus - und waren bereit zur Verteidigung. Wir durften sie segnen - und hatten Gespräche. Sie bedankten sich bei uns, wie auch alle anderen, mit denen wir reden konnten. 

Gerade in einer Zeit, wo Terrorismus auf Verteidigung trifft. Wo Massaker und Leiden der friedlichlebenden Israelis so wenig Raum bei den Medien bekommen - statt dessen das Land weltweit mit Hass überzogen wird, wo Täter-Opfer- Umkehr gemacht wird. Gaza benutzt das eigene Volk als menschliche Schutzschilde ob Kinder oder im Krankenhaus - Israel kämpft selbst um die Leichen ihres Volkes. 

Es ist wichtig, als normal denkender Mensch - ob Christ oder Araber - für Israel zu stehen.

Zu stehen für das Leben. Für Werte - für Frieden - für Demokratie. 
Israel ist in vielen Ebenen fortschrittlich und hat Technologien entwickelt, die die Welt braucht. Sei es im Agrarbereich, oder auch bei Wasser, bei Verteidigung und im medizinischen Bereich, Startups. Sicherlich gibt es noch vielmehr. 

Beeindruckt hat mich, wie zum Beispiel in Jerusalem die Einwohner miteinander umgehen. Wir sahen am Freitag viele Juden mit ihren Familien, die durchs arabische Viertel liefen und umgekehrt. Ein Miteinander ist möglich, wenn jeder den anderen respektiert. Auch beim Markt war gute Stimmung und auch spätnachts konnten wir auch zu zweit als Frauen ohne Angst und ohne Probleme durch Israel laufen. 

Hier mache ich das nicht mehr. Ich merkte, dass die Atmosphäre in IL friedlicher ist als hier in meinem Heimatland. Auch die Decke der Depression, die es hier gibt, gibt es dort nicht. 

Wir konnten jeden Menschen ansprechen, wenn wir Fragen hatten. Zu keiner Zeit waren wir in einer brenzligen Situation. 

Ich möchte unbedingt nochmals hinreisen - so Gott will und ich lebe. Ich kann es nur empfehlen. Es war keine Reise um Spaß zu haben, und das Programm war straff. Trotzdem kam ich besser zurück als ich hinflog. Ich bin ermutigt. Ben Gurion sagte: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. 

Mein kleiner Alltag fühlt sich zu den Problemen, die sie in Israel meistern müssen, sehr leicht an. Und da, wo ich bisher an meine Grenzen kam und an mir verzweifelte, habe ich neuen Mut empfangen. Kleine Schritte in die richtige Richtung - machen den Unterschied. Es gibt für alles eine Zeit. 

Seid behütet und beschützt! Der Gott Abrahams, Jakob und Isaak segne und schütze Euch! Er liebt auch und besonders die Araber. Er schaut aufs Herz. Und das Herz dürfen wir mehr behüten - da sind mir die Juden ein großes Vorbild. Trotz Trauma und Trauer nicht verhärtet. Es ist möglich. Auch für uns - lasst uns das Gute suchen - und tun - mit Gottes Hilfe hier wieder mehr Salz und Licht sein. Als Brückenbauer.

Und fragt doch einfach Gott, ob ihr auch mal nach Israel reisen dürft. In seinem Willen zu sein füllt das Herz.
 
paloma 14.11.2025 15:11
Vielen Dank,dass du deine Eindrücke von Israel mit uns teilst.Ich ging ein wenig mit,da ich selbst dort war. Jaffa mag ich ganz besonders,da dort viele Künstler wohnten u man ihre schönen Bilder draußen an den alten Mauern bewundern durfte. Und natürlich auch deswegen,weil es am Meer liegt.
Feinsinnige Menschen trifft man dort,das sehe ich wie du.
 
Vanillekaktus 14.11.2025 17:21
Vielen vielen Dank liebe Jubel für die Mühe, die du dir gemacht hast und dafür, uns mit deinen Augen sehen zu lassen! 

Sei auch du gesegnet! ❤️🙏
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