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Kalenderblatt 7. Okt.: Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz

Kalenderblatt 7. Okt.: Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz
Das Ideenfest "Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz" ist im Grunde ein ganzes Bündel von Ideen. Im Mittelalter konnten die wenigsten Gläubigen lesen und die für das Stundengebet nötigen Bücher waren für die meisten Menschen unbezahlbar. So entwickelte sich parallel zum täglichen Gebet der Priester und Ordensleute der Rosenkranz als Gebet der Laien. Seine heutige Gestalt erhielt er im 15. Jahrhundert. Besonders die Dominikaner setzten sich für die Verbreitung dieses Gebets ein, indem sie Rosenkranzbruderschaften gründeten. 1547 wurde in Spanien erstmals ein Rosenkranzfest begangen. In der Seeschlacht bei Lepanto gegen die Osmanen am 7. Oktober 1571 rief Papst Pius V. zum inständigen Rosenkranzgebet auf – und tatsächlich wurde das feindliche Heer zurückgeschlagen. Daraufhin führte Pius V. das Fest "Maria vom Sieg" ein. Nach dem endgültigen Sieg über das schwächelnde Osmanische Reich bei Peterwardein (heute Ungarn) wurde der Tag als "Rosenkranzfest" auf die ganze Kirche ausgedehnt. Erst die Liturgiereform von 1969 gab dem gebotenen Gedenktag seinen jetzigen Namen.

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Klavierspielerin2 07.10.2025 09:26
Lesung (Jona 3,1-10)
Die Leute von Ninive kehrten um und wandten sich ab von ihren bösen Taten.Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte


Das Wort des HERRN erging zum zweiten Mal an Jona:
Mach dich auf den Weg
   und geh nach Nínive, der großen Stadt,
und rufe ihr all das zu,
   was ich dir sagen werde!
Jona machte sich auf den Weg und ging nach Nínive,
   wie der HERR es ihm befohlen hatte.

Nínive war eine große Stadt vor Gott;
man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren.
Jona begann, in die Stadt hineinzugehen;
er ging einen Tag lang
   und rief: Noch vierzig Tage
   und Nínive ist zerstört!

Und die Leute von Nínive glaubten Gott.
Sie riefen ein Fasten aus
und alle, Groß und Klein,
   zogen Bußgewänder an.

Als die Nachricht davon den König von Nínive erreichte,
   stand er von seinem Thron auf,
   legte seinen Königsmantel ab,
   hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche.

Er ließ in Nínive ausrufen:
   Befehl des Königs und seiner Großen:
Alle Menschen und Tiere, Rinder, Schafe und Ziegen,
   sollen nichts essen, nicht weiden und kein Wasser trinken.
Sie sollen sich in Bußgewänder hüllen, Menschen und Tiere.
Sie sollen mit aller Kraft zu Gott rufen
und jeder soll umkehren
   von seinem bösen Weg
   und von der Gewalt, die an seinen Händen klebt.

Wer weiß, vielleicht kehrt er um und es reut Gott
   und er lässt ab von seinem glühenden Zorn,
   sodass wir nicht zugrunde gehen.

Und Gott sah ihr Verhalten;
er sah, dass sie umkehrten
   und sich von ihren bösen Taten abwandten.
Da reute Gott das Unheil,
   das er ihnen angedroht hatte,
und er tat es nicht.


Evangelium (Lk 10,38-42)
Marta nahm ihn freundlich auf. - Maria hat das Bessere gewählt

In jener Zeit
   kam Jesus in ein Dorf,
und eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.
Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß.
Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen
   und hörte seinen Worten zu.

Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen,
   für ihn zu sorgen.
Sie kam zu ihm
   und sagte: Herr, kümmert es dich nicht,
   dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt?
Sag ihr doch, sie soll mir helfen!

Der Herr antwortete:
   Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
Aber nur eines ist notwendig.
Maria hat das Bessere gewählt,
das soll ihr nicht genommen werden.
 
Engelslhaar 07.10.2025 09:44
 
Engelslhaar 07.10.2025 09:45
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