Ende einer Ära?
19.09.2025 18:34
Ende einer Ära?
19.09.2025 18:34
Ende einer Ära?
Der katholische Bischof von Speyer fordert ein Ende der Zölibatspflicht für Priester.
Wer stimmt zu?
Wer stimmt zu?
Kommentare
Donaukiesel 19.09.2025 18:57
Ich fände es schon gut.
Arina 19.09.2025 19:13
Das habe ich mit Freuden gehört. Das wäre doch eine große Befreiung für das Leben der Priester und für das Amt.
neroli 19.09.2025 19:35
Der Bischof von Speyer hat dieses jedoch nicht zu entscheiden, eine Freigabe des Zölibats müßte von Rom bestimmt werden.
maxderdritte 19.09.2025 20:12
Ich stimm da nicht zu, weil des macht ihn
weder besser noch schlechter....
meiner Meinung nach....
und er sollte sich auf s geistliche konzentrieren...
meine ich zumindest....
weder besser noch schlechter....
meiner Meinung nach....
und er sollte sich auf s geistliche konzentrieren...
meine ich zumindest....
paloma 19.09.2025 21:47
@ Max,er kann ja ledig bleiben,aber er müsste es dann nicht mehr.Es sind so viele Kinder entstanden,die immer im Dunklen bleiben mussten,ganz zu schweigen von anderen Problemen.
Außerdem wächst man ja auch in Ehe u Familie u er versteht die Sorgen seiner " Schäfchen" dann besser.
Sagte Paulus ja schon,er finde besser,man bliebe ledig wie er,aber wenn man eben nicht die Gabe der Ehrlosigkeit habe,ist es besser,zu heiraten.
Außerdem wächst man ja auch in Ehe u Familie u er versteht die Sorgen seiner " Schäfchen" dann besser.
Sagte Paulus ja schon,er finde besser,man bliebe ledig wie er,aber wenn man eben nicht die Gabe der Ehrlosigkeit habe,ist es besser,zu heiraten.
Sherezade 19.09.2025 22:45
Der Zölibat ist schlicht Sache der Kirchenrechts der RKK...Thema ist nicht neu...ein Pflichtzölibat ist biblisch nicht begründbar...geht aus meiner Sicht auch am menschlichen Leben vorbei... ist nur nicht meine Sache... ist Sache der RKK...ein verstorbener Freund hatte kath. Theologie studiert, er wurde deshalb nicht Priester weil er diese Verpflichtung ablehnte... hat dennoch zölibatär gelebt...war für ihn eine prinzipielle Sache...
hansfeuerstein 19.09.2025 23:03
Ist biblisch nicht begründbar, sagen jene die es um jeden Preis weg haben wollen. Nur, stimmt das halt nicht. Der Herr selber war eben das Vorbild. Und diverste Bibelstellen dazu.
Bibelstellen zum ehelosen Leben finden sich primär in
1. Korinther 7, wo Paulus die Ehelosigkeit als eine Gabe Gottes betrachtet (1 Kor 7,7) und ihr einen höheren Wert als die Ehe zuspricht, insbesondere im Hinblick auf die Hingabe an den Herrn (1 Kor 7,32-35). Auch Matthäus 19,12 spricht von der Ehelosigkeit als einer Gabe, die nicht jeder empfangen kann, sondern denen gegeben wird, die sich aus "Himmelreichs willen" dazu entscheiden. Jesus selbst lebte ehelos, um sich ganz dem Dienst am Himmelreich zu widmen.
Ist nunmal so. Dass man alles, was irgendwie schwierig, anspruchsvoll und herausfordernd ist, abschaffen will, ist klar. Der Zeitgeist eben...
Bibelstellen zum ehelosen Leben finden sich primär in
1. Korinther 7, wo Paulus die Ehelosigkeit als eine Gabe Gottes betrachtet (1 Kor 7,7) und ihr einen höheren Wert als die Ehe zuspricht, insbesondere im Hinblick auf die Hingabe an den Herrn (1 Kor 7,32-35). Auch Matthäus 19,12 spricht von der Ehelosigkeit als einer Gabe, die nicht jeder empfangen kann, sondern denen gegeben wird, die sich aus "Himmelreichs willen" dazu entscheiden. Jesus selbst lebte ehelos, um sich ganz dem Dienst am Himmelreich zu widmen.
Ist nunmal so. Dass man alles, was irgendwie schwierig, anspruchsvoll und herausfordernd ist, abschaffen will, ist klar. Der Zeitgeist eben...
Lapis 20.09.2025 01:20
Man achte auf das Verständnis und auf die Lebenserfahrung, die aus den Versen in 1. Kor. 7, 7ff hervorgehen:
"Ich wünschte freilich, dass alle Menschen wären wie ich; doch jeder hat seine Gabe von Gott, der eine so, der andere so. Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. Wenn sie sich jedoch nicht enthalten können, so mögen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren."
Wenn ich die Verse lese, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass Paulus sich ein Versprechen vorstellt, das zur lebenslänglichen Ehelosigkeit verpflichtet, und vor Menschen und vor Gott ablegt werden soll, und das jemanden in große Konflikte bringen kann, wenn die Liebe zu einem anderen Menschen ins Leben kommt. Diese Verse sind eher ein Werben für seine Lebensform, dabei hat er aber größtes Verständnis für die, die so nicht leben können. Die anderen Bibelstellen sind in der Hinsicht genauso, sie beschreiben die Vorzüge dieser Lebensform, aber ohne irgendeinen Druck zu vermitteln.
Wie Paloma schreibt, kann ja jeder, der aus Überzeugung ehelos bleiben möchte, auch weiterhin so leben. Es ist dann eine freie Entscheidung, die nicht für den Rest des Lebens durchgehalten werden muss.
"Ich wünschte freilich, dass alle Menschen wären wie ich; doch jeder hat seine Gabe von Gott, der eine so, der andere so. Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. Wenn sie sich jedoch nicht enthalten können, so mögen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren."
Wenn ich die Verse lese, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass Paulus sich ein Versprechen vorstellt, das zur lebenslänglichen Ehelosigkeit verpflichtet, und vor Menschen und vor Gott ablegt werden soll, und das jemanden in große Konflikte bringen kann, wenn die Liebe zu einem anderen Menschen ins Leben kommt. Diese Verse sind eher ein Werben für seine Lebensform, dabei hat er aber größtes Verständnis für die, die so nicht leben können. Die anderen Bibelstellen sind in der Hinsicht genauso, sie beschreiben die Vorzüge dieser Lebensform, aber ohne irgendeinen Druck zu vermitteln.
Wie Paloma schreibt, kann ja jeder, der aus Überzeugung ehelos bleiben möchte, auch weiterhin so leben. Es ist dann eine freie Entscheidung, die nicht für den Rest des Lebens durchgehalten werden muss.

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