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Ein Spruch von Nietzsche

Ein Spruch von Nietzsche
Nietzsche sagte oder schreib offenbar einmal:

"Wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht".

Ich fand das amüsant, aber es machte mich auch nachdenklich.

Evtl. funktioniert es zwischen Mann und Frau wirklich nur wenn der Mann seine Autorität um jeden Preis einfordert.
Nietzsche meinte das bestimmt auch nur Polemisch in diesem Spruch.

Wie sieht das der Leser/die Leserin?

Kommentare

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Putz 28.08.2025 16:53
Bambus, was du andeutest, habe ich oftmals bei anderen in der Seelsorgepraxis erlebt. Das gefährliche daran ist, daß die Handelnden es selber nicht merken, alles unbewußt. Und die Machtkämpfe, die sich dann entwickeln, gleichen Wirbelstürmen, richten ungeheure Verwüstungen an.
Also am besten solche dummen Machtspielchen vermeiden!
 
calando 28.08.2025 17:10
Nun der  Kontext ist wichtig.

Das Zitat stammt vom absoluten Antiheldem in der Story.
 
Bambus2021 28.08.2025 17:17
@Putz

Irgendwo laß ich mal dass die Natur der Frau offenbar so ist den Mann herauszufordern..
sie kann quasi garnicht anders.
Also was soll man(n) dann da tun?
 
Bambus2021 28.08.2025 17:18
@calando

Was willst du dann damit sagen..?
 
AndreasSchneider 28.08.2025 17:20
Es gibt das Theaterstück "Die widerspenstige Zähmung" von Shakespeare.

Manche Frauen müssen erst mühsam überzeugt werden, bevor sie zur Einsicht kommen.

Andreas
 
Bambus2021 28.08.2025 17:28
@Andreas

Danke dir.
Ich werde mir das nach und nach mal anhören.

 
Mathilde 28.08.2025 17:32
In meiner Ehe (42 Jahre ) gab es keine Auseinandersetzungen die der "Peitsche" bedurft hätten. In einer Beziehung der gegenseitigen Wertschätzung können sich die Partner im ruhigen Gespräch verständigen. Ist manchmal mühsam, aber möglich!
 
Mathilde 28.08.2025 17:34
In meiner Ehe (42 Jahre ) gab es keine Auseinandersetzungen die der "Peitsche" bedurft hätten. In einer Beziehung der gegenseitigen Wertschätzung können sich die Partner im ruhigen Gespräch verständigen. Ist manchmal mühsam, aber möglich!
 
thatsme301 28.08.2025 17:48
PUHHHHHHHHHHHHHH!!! Frieden schaffen ohne WAFFEN = Peitsche...!!!
 
Putz 28.08.2025 17:59
@17.17: Diese Spielchen entwickeln sich nur, wenn zwei oder mehr mitspielen. Wenn einer,aussteigt, ist das Spiel zuende. Ergo: gar nicht erst mitspielen bzw ein besseres Spiel, in dem keiner draufgeht.
 
Ben78 28.08.2025 18:31
Die Zeiten haben sich gewandelt. Frauen sind nicht mehr so abhängig von Männern wie früher. Auch ist die Welt nicht mehr so patriarchalisch geprägt wie noch vor ein paar Jahrzehnten. 

Zur Zeit Jesu war es z.B. so, dass das Wort einer Frau nichts galt in der Öffentlichkeit oder vor Gericht. Der Mann war der Versorger der Familie. Da viele aber unter Unterernährung litten, mussten eh alle arbeiten. Und Frauen brauchten damals viel eher noch einen starken beschützenden Mann als heute.

Seit ein paar wenigen Jahrzehnten ist es nicht mehr.

Ich denke tatsächlich bis heute darüber nach, was an der Statistik dran ist, dass die meisten Ehen bei Lesben geschieden werden. Dann bei heterosexuellen Ehen und am wenigsten bei homosexuellen Ehen. Möglicherweise ist da tatsächlich was dran, dass es etwas mit dem Wesen einer Frau zu tun hat, tendenziell wenigstens. Doch solange es hierzu keine wirklichen Auswertungen gibt, wage ich das nicht mal zu denken. Doch auch eine Tatsache ist. Durch die Emanzipation ist die Rate der Scheidungen nach oben geschossen.

Das ändert natürlich nicht, dass viele Frauen ihr Recht gebrauchen, weil sie schlecht behandelt werden. Doch bedeutet es nicht, dass alle Frauen, die sich scheiden lassen, schlecht behandelt wurden.

In einer Reportage hieß es kürzlich, da wurden Frauen auf der Straße gefragt:

Vertrauen Sie Ihrem Mann?

JA!

Vertrauen Sie diesbezüglich auch anderen Frauen?

NEIN!

Wenn sie also anderen Frauen nicht vertrauen, warum sollte man dann Ihnen trauen?

Betroffenes Schweigen.

Lange galt der Mythos, Männer wären die Fremdgeher. Dass es zu jedem fremdgehenden Mann auch immer eine Frau bedarf, wurde außer Acht gelassen. Inzwischen weiß man gesichert, dass mehr Frauen betrügen als Männer.

In fast allen Umfragen und Studien (ich kenne ungefähr 10 Stücke), liegen die Frauen mit knappen Vorsprung vor den Männern, manchmal auch mit großem Vorsprung.
 
calando 28.08.2025 19:04
Ich will sagen, das Nietzsche nicht diese Einstellung hatte, wie oft geglaubt wird.
 
Sherezade 28.08.2025 21:23
Unabhängig wie man zu Nietzsche steht... die Interpretation zeigt nur, dass man Nietzsche nicht gelesen, verstanden hat und sich auch nicht mit ihm befasst hat...

Grüße von Philosophie im Nebenfach..
 
calando 28.08.2025 22:37
Wie meinen?
 
hansfeuerstein 28.08.2025 22:42
Die "Peitsche" hat in einer Zweierbeziehung nicht das Geringste verloren. Es sei denn es liegt eine gewisse Veranlagung vor.😉
 
paloma 28.08.2025 22:48
Nix dazu gelernt?
Macht u Manipulation hat doch nichts mit Liebe zu tun.
Oder hat ein Mann,der eine Peitsche braucht ,Angst vor Frauen?

Schönes Beispiel @ Mathilde
 
paloma 28.08.2025 22:51
Sherezade,dein Verständnis für Nietzsche könntest du etwas erläutern,gerade mit Philosophie im Nebenfach.
 
paloma 28.08.2025 23:00
Nietzsche wird zumindest ein etwas gespaltenes Verhältnis zu Frauen nachgesagt u auch seine Beziehung zu Lou A.Salome war eher problematisch.Von Gleichberechtigung hielt er nichts.
 
paloma 28.08.2025 23:04
@ Ben,befasse mich wenig mit Statistiken,aber ich kenne deutlich mehr betrogene u verlassene Frauen als Männer,so dass ich diese Umfragen schwer anzweifele.
 
Bambus2021 29.08.2025 06:54
Ich glaube es geht weder um die Frage ob jemand fremdgeht(das ist ja eh ein "no go" ),
noch darum ob man(n) eine echte Peitsche benutzt..
Ich glaube wiegesagt dass es eher eine Polemik ist die Nietzsche da nutzte.

Letztendlich geht es doch um die Interaktion wenn sich Mann und Frau sehen.

Der Mensch muss lernen sich zu lieben.
Dann kann sozusagen gute Interaktion stattfinden.

Die Frage ist ob ein Menschen, egal ob Mann oder Frau, wenn er vom Feminismus infiziert ist
überhaupt fähig ist sich oder andere zu lieben.?

Wie auch immer. Es ist schon schön dass es Frauen gibt. Sonst gäbe es mich nicht :P.
 
paloma 29.08.2025 09:34
😊
 
(Nutzer gelöscht) 29.08.2025 11:13
Diesen Satz sagte in seinem Buch eine ältere Frau ,nicht Nietzsche 
Hier Zwei Bilder dazu ,die das Gesagte erhellen:
erstes Bild Salome mit Peitsche vor Zugpferden Nietzsche und Rene
zweites Bild Phyllis reitet auf Aristoteles 



 
paloma 29.08.2025 12:39
Es handelt sich um das 19.Jhdt u diese Bilder drücken wohl männliche Bedenken aus,was geschehen könnte,wenn man Frauen mehr Rechte einräumte.
 
(Nutzer gelöscht) 29.08.2025 14:03
es geht eher darum , daß die klügsten Lehren und Köpfe an ihren eigenen Lehren scheitern in der Konfrontation mit Frauen Begierde ,Liebe und Sinneslust ,darum läuft Aristoteles auf allen Vieren ,- er hat sich selber zum Spott gemacht.
 
Catha 29.08.2025 18:49
@Ben78 

Das Leben früher (Hier wäre die Epoche interessant) war in der Regel mehr auf die Familie ausgerichtet, da diese Sicherheit und Schutzbedeutete. 
Frauen haben schon immer gearbeitet, vielleicht nicht für einen Arbeitgeber, wie es Männer taten, aber oftmals gingen sie neben dem Haushalt und der Kindererziehung noch weiteren Tätigkeiten nach. 
Einer der ältesten Berufe ist die Hebamme, ein Beruf, den bis vor kurzem in der Regel Frauen ausgeführt haben. 

Ich habe letztens mal eine lustige Statistik gesehen in der es um diese Zeit ging (als Ehemänner noch zustimmen mussten, dass ihre Ehefrauen für einen Arbeitgeber arbeiten dürfen). Da ging es um den Bau. Zu der Zeit haben mehr Frauen auf dem Bau (als Handwerker) gearbeitet als Heute.

Meine Auffassung, auf Grund von dem was ich gelesen habe ist daher, dass man "früher" mehr zusammen gearbeitet hat, als Mann und Frau und sich als eins sah, denn zusammen war ein überleben (besser) möglich und man war darauf aus, eine Zukunft aufzubauen. (Zukunft=Kinder, also Leben auf Kinder auslegen. Auch ein lustiger Gedanke: Durch Kinder wird etwas von einem Unsterblich)

Ich denke auch, das gerade der aktuelle Feminismus der Gesellschaft mehr schadet, als er ihm gut tut, Mann und Frau gehören zusammen und wenn wir Fortbestehen wollen, sollten wir das nicht vergessen oder ablehnen. 
Wir brauchen einander genauso sehr wie früher. 

Zu dem Thema Scheidung fand ich auch noch interessant ( was aber eine amerikanische Studie) dass sich immer mehr Paare schieden ließen "weil man sich auseinander gelebt hat" meist ging es von der Frau aus.

Und bei dem demografischen Wandel, braucht Frau wieder vermehrt einen starken beschützenden Mann zwinkerndes Smiley um mal ein bisschen zynisch zu werden.

Das ganze Thema, Mann-Frau-Ehe  hat sicher sehr viele Aspekte und man kann es aus so vielen Blickwinkeln betrachten!
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