Papst Leo XIV. ruft zu Fasten- und Gebetstag am Freitag auf
21.08.2025 16:43
Papst Leo XIV. ruft zu Fasten- und Gebetstag am Freitag auf
21.08.2025 16:43
Papst Leo XIV. ruft zu Fasten- und Gebetstag am Freitag auf
" Maria, Königin des Friedens, bitte für die Völker..."
Vatikanstadt ‐ Mit Gebeten und Fasten sollen sich die Gläubigen an diesem Freitag weltweit für den Frieden engagieren. Das wünscht sich Papst Leo XIV. Wegen des großen Andrangs wurde seine wöchentliche Generalaudienz an zwei weitere Orte übertragen.
Papst Leo XIV. hat zu einem Fasten- und Gebetstag für den Frieden aufgerufen. Während die Erde weiterhin von Kriegen im Heiligen Land, in der Ukraine und in vielen anderen Regionen der Welt heimgesucht werde, sollten alle Gläubigen den kommenden Freitag (22. August) für Gebete für Frieden und Gerechtigkeit nutzen, sagte er während der Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan. Damit sollten die Tränen derer getrocknet werden, die unter den anhaltenden bewaffneten Konflikten leiden. "Maria, Königin des Friedens, bitte für die Völker, dass sie den Weg des Friedens finden", so Leo XIV.
Weiter rief er die Christen zu Vergebung in ihrem täglichen Leben auf. Dies bedeute nicht, das Böse zu leugnen, sondern zu verhindern, dass es weiteres Böse hervorbringe. "Es bedeutet nicht, zu sagen, dass nichts geschehen ist, sondern alles zu tun, damit nicht der Groll über die Zukunft entscheidet", erklärte der Papst. Vergebung sei kein Vergessen oder eine Schwäche. "Auch wenn der andere sie nicht annimmt, auch wenn sie vergeblich scheint, befreit die Vergebung denjenigen, der sie schenkt: Sie löst den Groll auf, gibt den Frieden zurück und führt uns zu uns selbst zurück."
Wie in der vergangenen Woche fand die Generalaudienz, wie in den heißen Sommermonaten üblich, in der vatikanischen Audienzhalle statt. Nach dem offiziellen Teil grüßte Leo XIV. viele der Anwesenden persönlich. Gegen 12:30 Uhr verließ er die Halle und bedankte sich bei den Menschen auf dem Vorplatz und im Petersdom für ihre Geduld, grüßte und segnete sie. Weil die Halle höchstens Platz für 8.000 Menschen bietet, war die Generalaudienz auch an diese beiden Orte übertragen worden. (KNA)
Vatikanstadt ‐ Mit Gebeten und Fasten sollen sich die Gläubigen an diesem Freitag weltweit für den Frieden engagieren. Das wünscht sich Papst Leo XIV. Wegen des großen Andrangs wurde seine wöchentliche Generalaudienz an zwei weitere Orte übertragen.
Papst Leo XIV. hat zu einem Fasten- und Gebetstag für den Frieden aufgerufen. Während die Erde weiterhin von Kriegen im Heiligen Land, in der Ukraine und in vielen anderen Regionen der Welt heimgesucht werde, sollten alle Gläubigen den kommenden Freitag (22. August) für Gebete für Frieden und Gerechtigkeit nutzen, sagte er während der Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan. Damit sollten die Tränen derer getrocknet werden, die unter den anhaltenden bewaffneten Konflikten leiden. "Maria, Königin des Friedens, bitte für die Völker, dass sie den Weg des Friedens finden", so Leo XIV.
Weiter rief er die Christen zu Vergebung in ihrem täglichen Leben auf. Dies bedeute nicht, das Böse zu leugnen, sondern zu verhindern, dass es weiteres Böse hervorbringe. "Es bedeutet nicht, zu sagen, dass nichts geschehen ist, sondern alles zu tun, damit nicht der Groll über die Zukunft entscheidet", erklärte der Papst. Vergebung sei kein Vergessen oder eine Schwäche. "Auch wenn der andere sie nicht annimmt, auch wenn sie vergeblich scheint, befreit die Vergebung denjenigen, der sie schenkt: Sie löst den Groll auf, gibt den Frieden zurück und führt uns zu uns selbst zurück."
Wie in der vergangenen Woche fand die Generalaudienz, wie in den heißen Sommermonaten üblich, in der vatikanischen Audienzhalle statt. Nach dem offiziellen Teil grüßte Leo XIV. viele der Anwesenden persönlich. Gegen 12:30 Uhr verließ er die Halle und bedankte sich bei den Menschen auf dem Vorplatz und im Petersdom für ihre Geduld, grüßte und segnete sie. Weil die Halle höchstens Platz für 8.000 Menschen bietet, war die Generalaudienz auch an diese beiden Orte übertragen worden. (KNA)
Kommentare
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Engelslhaar 22.08.2025 07:34
Unser Pfarrer hat uns auch gestern abend in der Heiligen Messe dazu aufgefordert , sich dem Anliegen von Papst Leo anzuschließen und zu fasten. Ich hoffe, dass ich mich daran halten kann.
Klavierspielerin2 17.09.2025 18:23
Für die, die immernoch nicht verstanden haben, weshalb man fastet.

Jetzt
" Wo es den Verantwortlichen staatlicher und internationaler Institutionen nicht gelingt, das Recht, Vermittlung und Dialog durchzusetzen, müssen die Religionen und die Zivilgesellschaft Mut zum Prophetischen haben.“
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das steht in einer Botschaft von Papst Leo XIV. an das diesjährige Katholikentreffen von Rimini. Es gelte auf das zu setzen, was „aus den Trümmern und aus allzu viel Schmerz“ an Gutem herauswachsen könne. Dabei schwebt dem neuen Papst vor, dass kirchliche Einrichtungen wie Bistümer und Pfarreien zu Laboren werden, in denen sich Gewaltlosigkeit lernen lässt und Vermittlungsinitiativen entstehen.
„Wir können es uns nicht mehr erlauben, dem Reich Gottes zu widerstehen, das ein Reich des Friedens ist“, heißt es in der Botschaft aus dem Vatikan außerdem. Glaube, Hoffnung und Liebe sollten sich „in eine große kulturelle Umkehr übersetzen“. Die Botschaft geißelt die „Götzenanbetung des Profits“ und auch Tendenzen der derzeitigen digitalen Revolution, „Diskriminierungen und Konflikte anzuheizen“. Eine „entwaffnete und entwaffnende Präsenz von Christen in der Gesellschaft“ sei dazu aufgerufen, „Alternativen zu einem Wachstum ohne Gleichheit und Nachhaltigkeit aufzuzeigen“.
„Wir können es uns nicht mehr erlauben, dem Reich Gottes zu widerstehen, das ein Reich des Friedens ist“
In der Botschaft würdigt Leo XIV. auch die Märtyrer von Tibhirine. Die sieben Trappistenmönche, die 1996 von Terroristen aus ihrem Kloster in Algerien entführt worden und die kurz darauf tot aufgefunden wurden, hatten sich trotz des Bürgerkriegs entschlossen, in ihrem Kloster zu bleiben, um inmitten einer islamischen Bevölkerung ein Zeichen für friedliches Miteinander zu setzen. Auf dem „Treffen von Rimini“ wird dieses Jahr besonders an sie erinnert.
„In ihnen scheint die Berufung der Kirche auf, in tiefer Gemeinschaft mit der ganzen Menschheit zu leben, um die Mauern der Gleichgültigkeit zwischen Religionen und Kulturen zu überwinden“, heißt es in der Botschaft des Papstes wörtlich. Die Mönche hätten damit „die Bewegung der Fleischwerdung und der Hingabe des Sohnes Gottes“ nachvollzogen. „Und dieser Weg der Anwesenheit und der Einfachheit, des ‚Dialogs des Lebens‘ ist der wirkliche Weg der Mission. Es geht nicht darum, sich ins Licht zu stellen und Identitäten gegeneinander zu kehren, sondern um die Hingabe seiner selbst bis zum Martyrium.“ Der heutige Papst hat lange als Missionar in Peru gelebt und gearbeitet, zuletzt bis 2023 als Bischof von Chiclayo im Norden des Landes.
Katholisches Schaulaufen
Das „Treffen von Rimini“, das jedes Jahr im Hochsommer stattfindet, ist eine wichtige öffentliche Arena für die italienischen Katholiken. Hier benennen sie ihre Forderungen an Politik und Gesellschaft des Landes; zugleich haben hochkarätige Politiker wie diesmal Mario Draghi die Gelegenheit, auf dem Treffen das Wort zu ergreifen. Das „Incontro“ ist einigermaßen mit deutschen Katholikentagen vergleichbar. Der Papst schickt zu dem Treffen jedes Mal eine Botschaft, die von seinem Kardinalstaatssekretär unterzeichnet ist; dementsprechend trägt der diesjährige Text die Unterschrift von Kardinal Pietro Parolin.
(vatican news)
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