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Europa ( Flagge): unter dem Schutz von Jesus und Maria?

Europa ( Flagge): unter dem Schutz von Jesus und Maria?
Gelegentlich wird die Flagge vor einem christlich-biblischen Hintergrund gedeutet. So soll abweichend von der offiziellen Begründung, die allgemein auf die Zwölf als Symbol der Vollkommenheit und Vollständigkeit und das Blau als Farbe des Himmels verweist, eine bestimmte christliche Symbolik Pate gestanden haben. Arsène Heitz, einer der möglichen Gestalter der Flagge, erklärte 2004 in einem Interview in der Zeitschrift „Lourdes“, er habe sich von der Offenbarung des Johannes inspirieren lassen, in der eine Krone von zwölf Sternen beschrieben wird.


Die im Interview angesprochene Stelle der Bibel lautet:

„Und es erschien ein großes Zeichen am Himmel: Eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.“

– Offenbarung des Johannes 12,1


Weiterhin wird berichtet, dass Paul M.G. Lévy, ein Belgier jüdischer Abstammung, angesichts der in Leuven vorüberfahrenden zahlreichen Eisenbahnzüge, in denen die Juden von der deutschen Gestapo nach Osten in eine ungewisse Zukunft transportiert wurden, das Gelübde abgelegt habe, dass er, wenn er den Krieg lebend überstehen würde, zum katholischen Glauben konvertieren wolle, was er dann auch tat. Lévy, damals Direktor des Informations- und Pressedienstes im Europarat, sei 1955 an einer Marienstatue mit einem Sternenkranz vorbeigekommen. Durch die Sonne beschienen, leuchteten die goldenen Sterne vor dem blauen Himmel. Lévy habe daraufhin dem damaligen Generalsekretär des Europarates, Lodovico Benvenuti, einem venezianischen Christdemokraten, vorgeschlagen, zwölf goldene Sterne auf blauem Grund als Motiv für die Europaflagge zur Abstimmung zu stellen. Benvenuti war von dem Vorschlag begeistert und wenig später wurde der Vorschlag allgemein akzeptiert. Zuvor waren 1955 im Europarat sämtliche Entwürfe, die etwa nach dem Muster skandinavischer Flaggen ein Kreuz enthielten, von den Sozialisten aus ideologischen Gründen als zu christlich abgelehnt worden.

Einem anderen Bericht zufolge habe der damalige Generalsekretär, Léon Marchal, beim Verlassen des Sitzungssaales, in dem er zuvor die Flagge mit dem Verweis auf die zwölf Tierkreiszeichen und die zwölf Monate des Jahres durchgesetzt hatte, zu Lévy bemerkt, dass die Europaflagge wie durch Zufall den in der Apokalypse genannten Sternenkranz trage.

Lévy selbst hat diese Theorien nicht bestätigt. In einem Interview erklärte Lévy, dass für ihn allein die Symbolik der Perfektion und Vollständigkeit entscheidend gewesen sei. Sie zeige sich in den Sternzeichen, den zwölf Aposteln, den zwölf Söhnen Jakobs, den Stunden des Tages und den Monaten des Jahres. Erst Jahre später sei er auf die Krone in der Offenbarung Johannes’ aufmerksam gemacht worden. 

Auch der um einen Tag vorgezogene Beschluss am Festtag der Unbefleckten Empfängnis Marias sei Zufall gewesen. 

Später habe sich eine weitere Zufälligkeit begeben: Im Saal des Palazzo Barberini, in dem die Europäische Menschenrechtskonvention am 4. November 1950 unterzeichnet wurde, befindet sich in der Mitte der Decke eine Darstellung des Kranzes von Zwölf Sternen aus dem 17. Jahrhundert.

Daneben existieren eine Reihe weiterer Deutungen, die eine Rolle gespielt haben können und zum Teil mittlerweile in den offiziellen Beschreibungen des Europarates und der EU auftauchen: Die zwölf olympischen Götter die der griechischen Mythologie entstammen, nach der neben dem Namen des Kontinents an sich, auch andere europäische Projekte benannt sind wie die Rakete Ariane oder die Anti-Piraterie-Mission Atalanta; die zwölf Stämme Israels, die zwölf Tafeln des ersten geschriebenen römischen Rechts als Ausdruck der europäischen Rechtsgemeinschaft, zwölf Monate eines Jahres, zwölf Stunden der Uhr, die legendären zwölf Taten des Herkules, und das Produkt aus „Drei mal Vier“, wobei die Drei für die Dreifaltigkeit und die Vier für die vier Elemente oder Himmelsrichtungen stehen.

Kommentare

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antonius34 16.08.2025 20:41
Ist doch schon die Muttersprache  zu schwer,   Latein f ür alle eine. Zumutung.  Die regionale Sprache  hat Zukunft,  wenn der Wohlstand  verpasst.
 
Klavierspielerin2 16.08.2025 20:47
Der Sternenkranz ist die Folge eines Gelübdes

Veröffentlicht am 26.08.1998 

Die Idee zur Europaflagge kam einem Belgier 1955 beim Anblick einer Marienstatue.


Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt." (Offenbarung des Johannes 12,1) Von THOMAS PINZKA
Berlin - Schon seit einiger Zeit hängt sie an vielen öffentlichen Gebäuden neben der deutschen Flagge: die Europaflagge. Zwölf goldene Sterne auf dunkelblauem Grund. Fragt man jedoch danach, was diese zwölf Sterne symbolisieren, stößt man auf unterschiedliche Antworten. Viele wissen gar keine Antwort und reagieren mit einem Achselzucken. Andere können sich noch erinnern, daß die Europäische Union einmal aus zwölf Staaten bestanden hat, und glauben damit die Antwort gefunden zu haben. Doch damit liegen sie falsch. Die Geschichte der Fahne hat ihren Ursprung in der Zeit während des Zweiten Weltkriegs. Paul Lévi, ein Belgier jüdischer Abstammung, sah damals angsterfüllt in Leuven zahlreiche Eisenbahnzüge fahren, in denen die Juden von der deutschen Gestapo nach Osten in eine ungewisse Zukunft transportiert wurden. Damals legte Lévi das Gelübde ab, wenn er den Krieg und die Nationalsozialisten lebend überstehen würde, wollte er zum katholischen Glauben konvertieren. Er überlebte und wurde katholisch. Am 5. Mai 1949 wurde in London der Europarat gegründet, und Paul Lévi wurde zum Leiter der Kulturabteilung des Europarats ernannt. Sechs Jahre später, 1955, diskutierten die Vertreter über eine gemeinsame Flagge. Sämtliche Entwürfe, in denen, etwa nach dem Vorbild der skandinavischen Flaggen, ein Kreuz enthalten war, wurde von den Sozialisten als ideologisch gebunden und zu christlich verworfen. Eines Tages kam Lévi bei einem Spaziergang an einer Statue der Mutter Gottes mit dem Sternenkranz vorbei. Durch die Sonne beschienen, leuchteten die goldenen Sterne wunderschön vor dem strahlend blauen Himmel. Lévi suchte daraufhin Graf Benvenuti, ein venezianischer Christdemokrat und damaliger Generalsekretär des Europarats, auf und schlug ihm vor, zwölf goldene Sterne auf blauem Grund als Motiv für die Europafahne vorzuschlagen. Benvenuti war begeistert, und wenig später wurde der Vorschlag allgemein akzeptiert. Und so ziert bis heute in allen Staaten der Europäischen Union der goldene Sternenkranz Marias die Europafahne. Die Zwölfzahl der Sterne ist ein Hinweis auf die zwölf Stämme Israels (Gen 37,9) und somit auf das auserwählte Volk Gottes. Der Kranz als Symbol des Erfolges und des Triumphes signalisiert die Unbesiegbarkeit der Frau. In der Offenbarung spricht Johannes nur von einer "Frau". Er nennt sie aber nicht Maria. In der katholischen Auslegung wurde aber eine Zeitlang die Frau in der Offenbarung mit Maria gleichgesetzt. Weil einige Kapitel später in der Offenbarung erwähnt wird, diese Frau würde den Messias gebären, müsse sie damit auch die Mutter Jesu sein. Dagegen spricht aber, daß diese "Frau" in Kapitel 12, Vers 17 der Offenbarung als "Mutter der Christen" bezeichnet wird. Daher wäre es am naheliegendsten, in der erwähnten "Frau" das Symbol für das Gottesvolk in seiner Einheit von Altem und Neuem Bund zu sehen, so ein Religionswissenschaftler. Die Zahl "zwölf" hatte schon immer für die Menschen eine besondere Bedeutung. Bereits bei den alten Ägyptern hatte die Unterwelt zwölf Tore. In der griechischen Mythologie mußte Herakles zwölf Aufgaben erfüllen, und die Römer....ganzer Artikel:

https://www.welt.de/print-welt/article625491/Der-Sternenkranz-ist-die-Folge-eines-Geluebdes.html
 
hansfeuerstein 16.08.2025 23:31
Es ist halt so, dass die Gründeridee für Europa von Christen kam, und die heute federführend tätigen Leute genau damit nicht mehr identifiziert werden wollen.
 
(Nutzer gelöscht) 16.08.2025 23:33
Gottes Flügel sind Schutz! 

Maria konnte Jesus noch nicht einmal zum Weinwunder bitten. Sie schützt gar nicht.
 
hansfeuerstein 16.08.2025 23:36
Jesu öffentliches Wirken begann auf Anstoss seiner Mutter, und sie sagte: was er euch sagt, das tut.
 
(Nutzer gelöscht) 16.08.2025 23:48
Das ist falsch!

Jesus erwidert: Was habe ich anfragen mit dir? 

Er nennt sie Frau, nich nicht einmal Mutter!

Die Diener tun erst nach Jesu Worte!

Amen
 
(Nutzer gelöscht) 16.08.2025 23:49
*Tippfehler:

Er sagt gemäß: Was habe ich mit dir Frau zu tun?
 
hansfeuerstein 16.08.2025 23:53
Er tut was sie sagt, und sie rät den anderen zu tun was er sagt.
 
hansfeuerstein 16.08.2025 23:58
„Jesus beginnt sein Wirken mit einer Zeichenhandlung, die ins Bild setzt, was er zu bringen gekommen ist: endzeitliche, hochzeitliche Freude durch das Geschenk von Wein im Überfluss an ein Brautpaar.“
 
hansfeuerstein 17.08.2025 00:01
Johannes 2,1-11

Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen.  Im Klartext, die Maria war zu der Hochzeit zugehörig, Jesus als ihr Sohn  mit seinen Freunden (Jünger) waren als Anhang der Maria dabei.
 
hansfeuerstein 17.08.2025 00:11
Das Wort "Frau" wird von Jesus benutzt, um uns mit der Nase darauf zu stossen, dass es sowohl Beginn als auch am Kreuz um Gen 3,15 geht.:

Gen 3,15 Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, / zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. / Er trifft dich am Kopf / und du triffst ihn an der Ferse.
 
hansfeuerstein 17.08.2025 13:30
Es ist ausgeschlossen, dass Jesus seine Mutter vor versammelter Festgemeinde vor den Kopf stossen wollte, denn dies wäre ein offener Bruch des 4. Gebotes. Jesus war aber sündenlos...

Diesen wichtigen Punkt sollte jeder bedenken, dem etwas anderes gelehrt wird.
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