Heimat ist da wo ich geliebt werde, ohne Leistung, ohne Bedingungen. Das ist in dieser Welt nicht immer der Fall und wenn man es erleben darf, dann ist es ein unsagbares Geschenk. Es ist nicht selbstverständlich und Gottes Gnade. Heimat verbinde ich mit Menschen, nicht mit Orten.
Für die die es in dieser Welt nicht erleben dürfen, ist es hoffentlich ein Trost, dass wir hier keine bleibende Statt haben sondern in der Ewigkeit bei Jesus im Himmel.
Heimat
05.08.2025 09:31
Heimat
05.08.2025 09:31
Heimat
Heute vor 75 Jahren, am 5.August 1950 wurde die Charta der Heimatvertriebenen unterzeichnet im damaligen Westdeutschland. Dies betraf 12-14 Mill. Deutsche aus den Ostgebieten, die D 1945 verloren hatte. Die Grossfamilie meiner Frau gehörte auch dazu. Ich habe mit ihr ihre alte Heimat besucht, gut wieder aufgebaut, die Polen, viele von ihnen selbst Flüchtlinge, fast immer freundlich. Wenn ich 30km fahre, bin ich im früheren Brandenburg, heutigem Polen. Alte deutsche Gräber gibt es noch, neue polnische sind hinzugekommen
Bibel: wir haben hier keine bleibende Statt (Stätte), sondern die zukünftige suchen wir
Brief an die Hebräer 13, 14.
Es ist alles Leihgabe auf Zeit, kein ewiger Besitz.
Was ist HEIMAT ?
Bibel: wir haben hier keine bleibende Statt (Stätte), sondern die zukünftige suchen wir
Brief an die Hebräer 13, 14.
Es ist alles Leihgabe auf Zeit, kein ewiger Besitz.
Was ist HEIMAT ?
Kommentare
(Nutzer gelöscht) 05.08.2025 10:37
(Nutzer gelöscht) 05.08.2025 10:52
Ich habe keine Ahnung von Heimat. Als Kind von Vertriebenen hab ich die Wurzellosigkeit vorgefunden als ich zur Welt kam und noch dazu mit einer ausländische Mutter. Und mein Umfeld war nicht gerade wohlwollend.
Heimat wäre für mich ein Ort an dem ich integriert bin, wo man mich kennt, wo ich einen Raum habe zu wirken, sein darf, willkommen bin. Geliebt muss ich mich nicht unbedingt fühlen, aber akzeptiert und berechtigt. Zugehörigkeit wäre der richtige Ausdruck.
Ich fühle mich zugehörig zum Leib Christi und der ist international, das ist richtig gut. Im besten Fall Herzverbindungen und da sind wir dann doch wieder beim geliebt sein.
Heimat wäre für mich ein Ort an dem ich integriert bin, wo man mich kennt, wo ich einen Raum habe zu wirken, sein darf, willkommen bin. Geliebt muss ich mich nicht unbedingt fühlen, aber akzeptiert und berechtigt. Zugehörigkeit wäre der richtige Ausdruck.
Ich fühle mich zugehörig zum Leib Christi und der ist international, das ist richtig gut. Im besten Fall Herzverbindungen und da sind wir dann doch wieder beim geliebt sein.
Arina 05.08.2025 11:13
Meine Heimat liegt im Ostteil. Dort habe ich, obwohl ich schon sehr lange im Westen, lebe, immer noch Wurzeln und Erinnerungen an frühere Zeiten. Einiges wird idealisiert.
Meine Eltern sind Vertriebene. Die Flucht hat mein Bruder und ich als Kleinkind erlebt, woran ich allerdings keine Erinnerung mehr habe. Gelandet dann im Osten, wo die eingesessenen Bürger zunächst die Nase rümpften. Der Flüchtling war so nicht wirklich willkommen und blieb es auch ,obwohl lange dort ansässig ,irgendwie doch immer auch ein bisschen fremd.
Die Lieder, die mit Heimat verbunden sind, sind stets melancholisch schön.
Meine Eltern sind Vertriebene. Die Flucht hat mein Bruder und ich als Kleinkind erlebt, woran ich allerdings keine Erinnerung mehr habe. Gelandet dann im Osten, wo die eingesessenen Bürger zunächst die Nase rümpften. Der Flüchtling war so nicht wirklich willkommen und blieb es auch ,obwohl lange dort ansässig ,irgendwie doch immer auch ein bisschen fremd.
Die Lieder, die mit Heimat verbunden sind, sind stets melancholisch schön.
(Nutzer gelöscht) 05.08.2025 11:46
Kriegsfolgen............. bis ins 4.Glied, ich bin das zweite
Lapis 05.08.2025 12:20
Oft merkt man ja erst was Heimat ist, wenn man sie verlassen hat. So ging es mir zumindest, es betraf aber nicht das Land, sondern nur das Bundesland. Ich glaube, dass man den Ort als Heimat empfindet, an dem man aufgewachsen ist und die Jugendzeit verbracht hat, weil das so eine intensive, prägende Zeit ist. Heute ist es so, dass wenn ich in meiner "alten Heimat" bin schon heimatliche Gefühle habe. Dieses Gefühl von Heimat verbinde ich mit einem Empfinden von Vertrautheit, was zu einem Wiedererkennungseffekt führt. Das sind natürlich die Menschen, die mir etwas bedeuten und auch vertraute Gerüche, Redeweisen, der spezielle Humor, der Menschenschlag so allgemein, die Landschaft u.s.w. Vielleicht ist da auch noch was, was man gar nicht erfassen kann. Als ich in meiner "neuen Heimat" eine Nachbarin kennen lernte, die aus meiner alten Heimat kam, hat uns dieses sehr miteinander verbunden.
Ich glaube, dass es noch mal ein großer Unterschied ist, ob man aus seiner Heimat vertrieben wurde und auch nicht mehr dort hin zurück kann oder ob man seine Heimat freiwillig verlässt und theoretisch wieder zurück gehen könnte.
Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, dass es eine große Hilfe ist, wenn man an einem fremden Ort eine Gemeinde hat. Ich habe dort immer ein freundliches Willkommen und eine Zugewandtheit erlebt.
Ich bin ein Gast auf Erden....
Ich glaube, dass es noch mal ein großer Unterschied ist, ob man aus seiner Heimat vertrieben wurde und auch nicht mehr dort hin zurück kann oder ob man seine Heimat freiwillig verlässt und theoretisch wieder zurück gehen könnte.
Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht, dass es eine große Hilfe ist, wenn man an einem fremden Ort eine Gemeinde hat. Ich habe dort immer ein freundliches Willkommen und eine Zugewandtheit erlebt.
Ich bin ein Gast auf Erden....
Arina 05.08.2025 12:52
Dinge , die nicht gut waren oder schön sind, kann und soll man auch nicht schönreden.
Bleibe treu und Wahr!!
Bleibe treu und Wahr!!
(Nutzer gelöscht) 05.08.2025 12:54
Der "BHE" war die Abkürzung für den "Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten", einer früheren politischen Partei
Engelslhaar 05.08.2025 12:55
Ich bin in Köln geboren , meine Eltern stammten aus Ostpreussen und Schlesien.
Ich habe mich immer als Ostpreussin gesehen, das wurde mir immer so vermittelt, es geht ja auch um die Abstammung. Wenn eine Katze im Kuhstall ihre Jungen zur Welt bringt, ist sie ja keine Kuh!
Natürlich sehe ich auch meine Heimat im Himmel und da, wo Liebe ist, fühle ich mich überall zu Hause.
Aber die Abstammung und die Erziehung hat schon bewirkt, dass ich Ostpreussen als meine Heimat sehe.
Ich habe mich immer als Ostpreussin gesehen, das wurde mir immer so vermittelt, es geht ja auch um die Abstammung. Wenn eine Katze im Kuhstall ihre Jungen zur Welt bringt, ist sie ja keine Kuh!
Natürlich sehe ich auch meine Heimat im Himmel und da, wo Liebe ist, fühle ich mich überall zu Hause.
Aber die Abstammung und die Erziehung hat schon bewirkt, dass ich Ostpreussen als meine Heimat sehe.
Lapis 05.08.2025 13:50
Engelslhaar, das kann ich auch gut nachvollziehen. Meine Eltern kamen beide aus dem Bergischen Land, in dem meine Großeltern auch bis zuletzt zu Hause waren. Dadurch ist mir das Bergische Land auch sehr vertraut, obwohl ich es ja nicht als meine Heimat bezeichnen kann. Ich habe in Erinnerung, dass die Menschen dort sehr mit ihrer Heimat verbunden sind, vor allen mit den Wäldern. Diese vermissen sie auch, wenn sie in anderen Gegenden sind
Arina 05.08.2025 14:45
Heimat, wo ich mich zu Hause fühle ,wo Bindungen bestehen. Wo ich ich vertraut bin und mich angekommen fühle .Hier bin ich Mensch ,hier darf ich sein.
israelgreece2019 05.08.2025 16:52
@Arina 11:13h
das "Naserümpfen" gegenüber Heimatvertriebenen war bei uns in Südhessen genauso. Als Kind konnte ich miterleben, wie die einen Nachbarn über die anderen, die "vertriebenen" Nachbarn, tuschelten. Angeblich waren die Vertriebenen unsauber, emotionslos, hinterlistig, verlogen etc.
Für meine Großeltern war klar: der Judenhass hatte sich auf die armen Heimatvertriebenen übertragen obwohl der Hass auf Juden, Zigeuner, Behinderte etc. in Deutschland immer noch existierte.
Die Abneigung gegenüber Heimatvertriebenen übertrug sich dann auf die Gastarbeiter und so ging/geht es weiter....
das "Naserümpfen" gegenüber Heimatvertriebenen war bei uns in Südhessen genauso. Als Kind konnte ich miterleben, wie die einen Nachbarn über die anderen, die "vertriebenen" Nachbarn, tuschelten. Angeblich waren die Vertriebenen unsauber, emotionslos, hinterlistig, verlogen etc.
Für meine Großeltern war klar: der Judenhass hatte sich auf die armen Heimatvertriebenen übertragen obwohl der Hass auf Juden, Zigeuner, Behinderte etc. in Deutschland immer noch existierte.
Die Abneigung gegenüber Heimatvertriebenen übertrug sich dann auf die Gastarbeiter und so ging/geht es weiter....
(Nutzer gelöscht) 05.08.2025 20:15
HEIMAT ist gemäß Mainstream NAZI 😱😱😱
(Nutzer gelöscht) 05.08.2025 20:35
(Nutzer gelöscht) 05.08.2025 20:37
Putz 05.08.2025 21:15
@MB - zur Klärung der Begriffe: gute und ehrenwerte Begriffe wie Ehre, Treue, Heimat, Vaterland, selbst GOTT gehört dazu, werden von Demagogen und Gewissenlosen okkupiert und mit toxischen Inhalten gefüllt. Das alte Etikett bleibt, aber wer Augen und Verstand ausschaltet, vergiftet sich. Aufgabe für gottverbundene Menschen: Verstand und Gewissen scharf machen. Ich weiss, wovon ich rede!
(Nutzer gelöscht) 05.08.2025 21:23
ARD und ZDF bilden 😉
hansfeuerstein 05.08.2025 21:52
Man ist doch immer irgendwo fremd. Im Kindergarten, in der Schule, in der Berufsausbildung, im Beruf, bei der Landesverteidigung. Immer gehört man zu den Neuen, zu jenen die auf die Akzeptanz der anderen angewiesen sind. Frundschaften entstehen durch Akzteptanz. Wenn ich bedenke, dass zu meiner Zeit der Warschauer Pakt mitsamt DDR unser Hauptfeind war.....
hansfeuerstein 05.08.2025 22:19
Ja, das stimmt. Fremdheit und unfrchtbare Verschlossenheit....das gibt es.
Putz 05.08.2025 22:26
Am besten ist die Müdigkeit in der Heimat, darum wünsche ich allen Teilnehmern gute Nacht 😇

Jetzt
Als ich mich länger in Griechenland bei meiner "Gastfamilie" aufhielt, spätabends aufs Meer schaute und den Delpinen beim spielen zusah, gab mir Eleni ganz spontan die Antwort auf diese Frage, welche ich mir innerlich in meinen Gedanken stellte. Sie sagte "HEIMAT und Familie ist da wo man dich liebt!" Eine treffendere Aussage gibt's nicht.