Kirche besorgt wegen anstehender Richterernennung in Karlsruhe
02.07.2025 18:30
Kirche besorgt wegen anstehender Richterernennung in Karlsruhe
02.07.2025 18:30
Kirche besorgt wegen anstehender Richterernennung in Karlsruhe
Jüsten: Teilen kein abgestuftes Lebensschutzkonzept
Berlin ‐ Eine Personalie sorgt für Aufregung: Für die Neubesetzung am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ist eine Juristin vorgeschlagen, die für eine Liberalisierung der Abtreibungsregelung steht. Der Leiter des Katholischen Büros äußert sich nun dazu.
Mit Blick auf die Wahl neuer Richter am Bundesverfassungsgericht hat sich der Leiter des Katholischen Büros, Prälat Karl Jüsten, besorgt geäußert. Es sei Aufgabe der Politik, für die Besetzung des Bundesverfassungsgerichts Sorge zu tragen, sagte Jüsten auf Anfrage am Rande einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin. Es sei aber kein Geheimnis, dass die Kirche bei der Regelung von Abtreibungen verfassungsrechtliche Positionen für ein abgestuftes Lebensschutzkonzept nicht teile. Auch die Menschenwürde des ungeborenen Lebens stelle sie nicht infrage.
Hintergrund seiner Äußerungen ist eine Personalie für die Neubesetzung einer Richterstelle am Bundesverfassungsgericht. Die SPD hat dafür die Potsdamer Rechtsprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf vorgeschlagen. Sie war in der vergangenen Wahlperiode stellvertretende Koordinatorin in einer von der Bundesregierung eingerichtete Kommission, die eine mögliche Liberalisierung der Abtreibungsregelung prüfen sollte.
Vorstoß kam nicht mehr zur Abstimmung
Die Kommission empfahl der Politik im vergangenen Jahr eine solche Liberalisierung, die Bundesregierung griff diese allerdings nicht auf. Im Kommissionsbericht verantwortete Brosius-Gersdorf das Kapitel zum verfassungsrechtlichen Rahmen. Sie kam zum Ergebnis, dass ein Schwangerschaftsabbruch zumindest in den ersten zwölf Wochen rechtmäßig und grundrechtskonform sei. Ein interfraktioneller Antrag aus dem Bundestag für eine Liberalisierung kam vor der vorgezogenen Neuwahl nicht mehr zur Abstimmung.
Die katholische Kirche ist gegen eine solche Liberalisierung. Die Wahl der neuen Richter soll in der kommenden Woche stattfinden. Es geht um die Besetzung von drei Richterstellen am Bundesverfassungsgericht. In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche laut Paragraf 218 rechtswidrig. Abtreibungen in den ersten zwölf Wochen bleiben aber straffrei, wenn die Frau sich zuvor beraten lässt.
(KNA)
Berlin ‐ Eine Personalie sorgt für Aufregung: Für die Neubesetzung am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ist eine Juristin vorgeschlagen, die für eine Liberalisierung der Abtreibungsregelung steht. Der Leiter des Katholischen Büros äußert sich nun dazu.
Mit Blick auf die Wahl neuer Richter am Bundesverfassungsgericht hat sich der Leiter des Katholischen Büros, Prälat Karl Jüsten, besorgt geäußert. Es sei Aufgabe der Politik, für die Besetzung des Bundesverfassungsgerichts Sorge zu tragen, sagte Jüsten auf Anfrage am Rande einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin. Es sei aber kein Geheimnis, dass die Kirche bei der Regelung von Abtreibungen verfassungsrechtliche Positionen für ein abgestuftes Lebensschutzkonzept nicht teile. Auch die Menschenwürde des ungeborenen Lebens stelle sie nicht infrage.
Hintergrund seiner Äußerungen ist eine Personalie für die Neubesetzung einer Richterstelle am Bundesverfassungsgericht. Die SPD hat dafür die Potsdamer Rechtsprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf vorgeschlagen. Sie war in der vergangenen Wahlperiode stellvertretende Koordinatorin in einer von der Bundesregierung eingerichtete Kommission, die eine mögliche Liberalisierung der Abtreibungsregelung prüfen sollte.
Vorstoß kam nicht mehr zur Abstimmung
Die Kommission empfahl der Politik im vergangenen Jahr eine solche Liberalisierung, die Bundesregierung griff diese allerdings nicht auf. Im Kommissionsbericht verantwortete Brosius-Gersdorf das Kapitel zum verfassungsrechtlichen Rahmen. Sie kam zum Ergebnis, dass ein Schwangerschaftsabbruch zumindest in den ersten zwölf Wochen rechtmäßig und grundrechtskonform sei. Ein interfraktioneller Antrag aus dem Bundestag für eine Liberalisierung kam vor der vorgezogenen Neuwahl nicht mehr zur Abstimmung.
Die katholische Kirche ist gegen eine solche Liberalisierung. Die Wahl der neuen Richter soll in der kommenden Woche stattfinden. Es geht um die Besetzung von drei Richterstellen am Bundesverfassungsgericht. In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche laut Paragraf 218 rechtswidrig. Abtreibungen in den ersten zwölf Wochen bleiben aber straffrei, wenn die Frau sich zuvor beraten lässt.
(KNA)
Kommentare
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calando 02.07.2025 19:00
Auf der Facebook Seite von Prof Dr Martin Schwab ist auch ein Beitrag von der Frau.
hansfeuerstein 02.07.2025 20:06
All das passiert immerhin unter einer Regierung von CDU/CSU... die Frau hat wohl eine sehr eigentümliche Art und Weise die Verfassung im Sinne bestimmter politischer Interessen auszulegen. Genau daraum geht es letztlich.
Klavierspielerin2 02.07.2025 20:26
Ich leite das mal weiter:
CDL fordert Unionsparteien auf: SPD-Kandidatin fürs BVG wegen Haltung zum Lebensrecht ablehnen
Liebe Mitglieder, liebe Freunde,
wir wenden uns heute mit einer dringenden Bitte an Sie. Die Umwandlung unserer Gesellschaft wird von der SPD in der Regierung weiter vorangetrieben
Bitte lesen Sie dazu unsere heutige Pressemitteilung UND bitte wenden Sie sich an Ihren CDU-Bundestagsabgeordneten bezüglich der Nominierung von Frau Prof. Dr. Brosius-Gersdorf. Es wäre für das Lebensrecht eine Katastrophe, wenn diese Frau dem Bundesverfassungsgericht zukünftig angehören würde!
Pressemitteilung
CDL fordert Unionsparteien auf: SPD-Kandidatin fürs BVG wegen Haltung zum Lebensrecht ablehnen
Am 7. Juli wird der zwölfköpfige Wahlausschuss des Bundestags über drei Kandidaten als Richter für das Bundesverfassungsgericht abstimmen. Anschließend benötigen die zukünftigen Richter des Bundesverfassungsgerichtes noch eine Zweidrittelmehrheit im deutschen Bundestag. Mit großer Besorgnis nimmt die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Susanne Wenzel, zur geplanten Nominierung wie folgt Stellung:
„Die Dominanz des kleineren Koalitionspartners in der neuen Bundesregierung setzt sich auch nach den Verhandlungen des Koalitionsvertrages fort. Während die SPD zwei neue Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht vorschlägt, benennen die Wahlgewinner CDU/CSU nur einen Kandidaten.
Doch noch viel entscheidender ist die Kandidatenauswahl der SPD: Sie schlägt die Verfassungsrechtlerin Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf als neue Vize-Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes vor. Brosius-Gersdorf ist für Abtreibungsaktivisten keine Unbekannte. Sie war als stellvertretende Koordinatorin der „Arbeitsgruppe Schwangerschaftsabbruch“ schon Mitglied der „Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“, die von der Ampelkoalition eingesetzt worden war. In der Pressekonferenz zum Abschlussbericht der Kommission im April 2024 stellte sich Frau Brosius-Gersdorf gegen die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes zum §218 StGB. So beanstandete sie, dass das BVerfG in seinen Urteilen von 1975 und 1993 dem ungeborenen Kind ab Nidation das volle Lebensrecht „zuerkannt“ hätte, „also genau so wie bei den geborenen Menschen und übrigens auch den vollen Schutz der Menschenwürdegarantie.“ Aus Sicht der Juristin seien sowohl Überzeugungskraft als auch Konsistenz beider Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes „überschaubar“. Damit distanziert die Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht sich mehr als eindeutig von einer über Jahrzehnte geltenden Rechtsprechung, die auf dem Boden des Grundgesetzes steht.
Frau Brosius-Gersdorf tritt für eine unterschiedliche Gewichtung des Lebensrechtes des ungeborenen Kindes je nach Entwicklungsstadium ein und betont: „Es gibt gute Gründe dafür, dass die Menschenwürdegarantie erst ab Geburt gilt“. Jemand, der Kindern vor der Geburt die Menschenwürde nicht zuerkennen will, ist aus Sicht der CDL als Richterin oder sogar zukünftige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes nicht tragbar. Würde die CDU diese Kandidatur zulassen, würde sie an der Aufhebung des uneingeschränkten Lebensrechtes von Kindern vor ihrer Geburt mitwirken.
Die CDL fordert die Unionsparteien auf, diese Kandidatur im Wahlausschuss des Bundestages und im Bundestag und Bundesrat nicht zu unterstützen und einen geeigneten Kandidaten für dieses bedeutungsvolle Amt auszuwählen, der nicht als politischer Aktivist in roter Robe über Fragen unseres Grundgesetzes entscheidet, die zentrale gesellschaftliche Auswirkungen haben.“
Mit herzlichen Grüßen
Odila Carbanje
Stellv. Bundesvorsitzende
Christdemokraten für das Leben e.V.
- Bundesgeschäftsstelle -
Kantstr. 18
48356 Nordwalde b. Münster
Tel.: 0 25 73 - 97 99 391
Fax: 0 25 73 - 97 99 392
E-Mail: info@cdl-online.de
Internet: www.cdl-online.de
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CDL fordert Unionsparteien auf: SPD-Kandidatin fürs BVG wegen Haltung zum Lebensrecht ablehnen
Liebe Mitglieder, liebe Freunde,
wir wenden uns heute mit einer dringenden Bitte an Sie. Die Umwandlung unserer Gesellschaft wird von der SPD in der Regierung weiter vorangetrieben
Bitte lesen Sie dazu unsere heutige Pressemitteilung UND bitte wenden Sie sich an Ihren CDU-Bundestagsabgeordneten bezüglich der Nominierung von Frau Prof. Dr. Brosius-Gersdorf. Es wäre für das Lebensrecht eine Katastrophe, wenn diese Frau dem Bundesverfassungsgericht zukünftig angehören würde!
Pressemitteilung
CDL fordert Unionsparteien auf: SPD-Kandidatin fürs BVG wegen Haltung zum Lebensrecht ablehnen
Am 7. Juli wird der zwölfköpfige Wahlausschuss des Bundestags über drei Kandidaten als Richter für das Bundesverfassungsgericht abstimmen. Anschließend benötigen die zukünftigen Richter des Bundesverfassungsgerichtes noch eine Zweidrittelmehrheit im deutschen Bundestag. Mit großer Besorgnis nimmt die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Susanne Wenzel, zur geplanten Nominierung wie folgt Stellung:
„Die Dominanz des kleineren Koalitionspartners in der neuen Bundesregierung setzt sich auch nach den Verhandlungen des Koalitionsvertrages fort. Während die SPD zwei neue Kandidaten für das Bundesverfassungsgericht vorschlägt, benennen die Wahlgewinner CDU/CSU nur einen Kandidaten.
Doch noch viel entscheidender ist die Kandidatenauswahl der SPD: Sie schlägt die Verfassungsrechtlerin Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf als neue Vize-Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes vor. Brosius-Gersdorf ist für Abtreibungsaktivisten keine Unbekannte. Sie war als stellvertretende Koordinatorin der „Arbeitsgruppe Schwangerschaftsabbruch“ schon Mitglied der „Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“, die von der Ampelkoalition eingesetzt worden war. In der Pressekonferenz zum Abschlussbericht der Kommission im April 2024 stellte sich Frau Brosius-Gersdorf gegen die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes zum §218 StGB. So beanstandete sie, dass das BVerfG in seinen Urteilen von 1975 und 1993 dem ungeborenen Kind ab Nidation das volle Lebensrecht „zuerkannt“ hätte, „also genau so wie bei den geborenen Menschen und übrigens auch den vollen Schutz der Menschenwürdegarantie.“ Aus Sicht der Juristin seien sowohl Überzeugungskraft als auch Konsistenz beider Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes „überschaubar“. Damit distanziert die Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht sich mehr als eindeutig von einer über Jahrzehnte geltenden Rechtsprechung, die auf dem Boden des Grundgesetzes steht.
Frau Brosius-Gersdorf tritt für eine unterschiedliche Gewichtung des Lebensrechtes des ungeborenen Kindes je nach Entwicklungsstadium ein und betont: „Es gibt gute Gründe dafür, dass die Menschenwürdegarantie erst ab Geburt gilt“. Jemand, der Kindern vor der Geburt die Menschenwürde nicht zuerkennen will, ist aus Sicht der CDL als Richterin oder sogar zukünftige Präsidentin des Bundesverfassungsgerichtes nicht tragbar. Würde die CDU diese Kandidatur zulassen, würde sie an der Aufhebung des uneingeschränkten Lebensrechtes von Kindern vor ihrer Geburt mitwirken.
Die CDL fordert die Unionsparteien auf, diese Kandidatur im Wahlausschuss des Bundestages und im Bundestag und Bundesrat nicht zu unterstützen und einen geeigneten Kandidaten für dieses bedeutungsvolle Amt auszuwählen, der nicht als politischer Aktivist in roter Robe über Fragen unseres Grundgesetzes entscheidet, die zentrale gesellschaftliche Auswirkungen haben.“
Mit herzlichen Grüßen
Odila Carbanje
Stellv. Bundesvorsitzende
Christdemokraten für das Leben e.V.
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Kantstr. 18
48356 Nordwalde b. Münster
Tel.: 0 25 73 - 97 99 391
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hansfeuerstein 02.07.2025 22:49
Irgendwie kommt immer eine Konstellation und Politik heraus, die ein CDU/CSU Wähler eigentlich nicht mittragen kann. So verändert sich die Gesellschaft, wo ist da die Alternative
zur Ampel?
zur Ampel?
hansfeuerstein 02.07.2025 23:06
Viele scheinen la. auch nicht begriffen zu haben, dass die Regenbogengeschichte (Pride) Fahnen etc, nur die andere Seite der Medaille ist. Diese beiden Seiten gehören zur selben Medaille. Man glaubt halt immer sich waschen zu können, ohne nass zu werden, und lässt
sich auf etwas ein, wo man die Folgen ausblendet.
sich auf etwas ein, wo man die Folgen ausblendet.
calando 03.07.2025 00:03
Letzter Beitrag von dem Blog der kritischen Richter und Staatsanwälte :
„Brosius-Gersdorf ist keine Unbekannte im rechtswissenschaftlichen Betrieb. Ihre Verdienste im Verfassungs- und Sozialrecht sind unbestritten. Aber es ist nicht die akademische Arbeit, die sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt – es ist die Art, wie sie sich zu politischen Fragen äußert: öffentlich, dezidiert, oft mit einer semantischen Schärfe, die im Munde einer zukünftigen Verfassungsrichterin ein Problem darstellt.
Die Aussage in einer Talkshow, man müsse die AfD-Anhängerschaft „beseitigen“, war kein bloßer Lapsus. Sie war Symptom einer Mentalität, die politische Gegner nicht als legitime Opposition behandelt, sondern als verfassungsrechtliches Problem, das es zu lösen gilt.
Denn der Rechtsstaat lebt nicht von der moralischen Überlegenheit seiner Richter, sondern von deren Fähigkeit zur Unterscheidung. Zwischen Person und Position. Zwischen Recht und Politik. Zwischen Legitimität und Legalismus. Wo diese Unterscheidung erodiert, wird das Gericht selbst zum politischen Akteur. Und das ist, was wir gerade erleben.“
https://steady.page/de/schirrmacher/posts/99a16bbf-8893-4640-aa06-2082ecb867a3
„Brosius-Gersdorf ist keine Unbekannte im rechtswissenschaftlichen Betrieb. Ihre Verdienste im Verfassungs- und Sozialrecht sind unbestritten. Aber es ist nicht die akademische Arbeit, die sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt – es ist die Art, wie sie sich zu politischen Fragen äußert: öffentlich, dezidiert, oft mit einer semantischen Schärfe, die im Munde einer zukünftigen Verfassungsrichterin ein Problem darstellt.
Die Aussage in einer Talkshow, man müsse die AfD-Anhängerschaft „beseitigen“, war kein bloßer Lapsus. Sie war Symptom einer Mentalität, die politische Gegner nicht als legitime Opposition behandelt, sondern als verfassungsrechtliches Problem, das es zu lösen gilt.
Denn der Rechtsstaat lebt nicht von der moralischen Überlegenheit seiner Richter, sondern von deren Fähigkeit zur Unterscheidung. Zwischen Person und Position. Zwischen Recht und Politik. Zwischen Legitimität und Legalismus. Wo diese Unterscheidung erodiert, wird das Gericht selbst zum politischen Akteur. Und das ist, was wir gerade erleben.“
https://steady.page/de/schirrmacher/posts/99a16bbf-8893-4640-aa06-2082ecb867a3
Klavierspielerin2 03.07.2025 06:40
Eine Partei ist keine Kirche.
Erfreulich immerhin, dass die CDL ein Augenmerk auf das Lebensrecht hat und als Stimme auftritt. Ohne deren Mitteilung hätte wäre ich nicht ausreichend informiert.
Ich persönlich hoffe auf den Heiligen Geist, dass er mitwirkt und eine Entwicklung, wie sie in F festzustellen ist, verhindert - AbtreibungsRECHT in der Verfassung verankert!
Erfreulich immerhin, dass die CDL ein Augenmerk auf das Lebensrecht hat und als Stimme auftritt. Ohne deren Mitteilung hätte wäre ich nicht ausreichend informiert.
Ich persönlich hoffe auf den Heiligen Geist, dass er mitwirkt und eine Entwicklung, wie sie in F festzustellen ist, verhindert - AbtreibungsRECHT in der Verfassung verankert!
Klavierspielerin2 03.07.2025 07:03
...eins ist mir klar geworden, falls in Europa der Islam herrschen würde, gäbe es diese Abtreibungen nicht.
hansfeuerstein 03.07.2025 17:05
Wer weiss, vielleicht das das wirklich das Schicksal welches dieses Land erwartet. Jedenfalls tut man alles dafür.
Klavierspielerin2 03.07.2025 17:12
Wir können uns aber vorbereiten:
" Ein globales Netzwerk im Auftrag des Herrn"
Zwei Projekte, ein Ziel: Über „Elijah 21“ und „Global 2033“ steht der Sendungsauftrag Jesu: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Mittendrin: Andreas Sauter. Er kündigte seinen Job als Waffensystemoffizier und Unternehmensberater, um sich ganz der Mission zu widmen. Mit „Elijah 21“ bringt er Muslimen die Frohe Botschaft, „Global 2033“ ist ein junges Projekt, mit dem die gesamte Christenheit mobilisiert werden soll zur Evangelisation. Das Team hat sich ein hehres Ziel gesetzt: Bis 2033 sollen 133 Millionen Katholiken zu wahren Jüngern Jesu werden. Ein Hirngespinst? „Nicht mit Jesus“, sagt Sauter. Das Interview führte Dorothea Schmidt für den Neuen Anfang.
Herr Sauter, wann sind Sie das letzte Mal geflogen?
Ich bin nach meiner Gotteserfahrung 2010 noch zwei Jahre beim Militär aktiv gewesen. Seit 2020 fliege ich nebenbei als Dienstleister für die Bundeswehr. Aber eher nur zur Freude.
Sie haben Elijah 21 gegründet, jetzt haben Sie sich Global 2033 angeschlossen. Ganz kurz: Was ist Elijah 21 und was ist Global 2033?
Elijah 21 ist ein international aktives Missionswerk, das den Ruf des Herrn umsetzt „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Es geht darum, die Liebe Christi und seine Botschaft den Unerreichten zu bringen. Das tun wir gemeinsam mit Pfarreien, die uns einladen.
Wer sind die Unerreichten konkret?
Das sind vor allem muslimische Migranten und Flüchtlinge in Europa und den USA. Wir laden sie ein, essen und trinken mit ihnen und teilen mit ihnen die Frohe Botschaft, indem wir ihnen einen Jesusfilm zeigen. Wir nutzen die Chance, die sich uns durch Migration bietet. Wir hätten diese Menschen in den Ländern, aus denen sie kommen, nicht so leicht erreichen können.
Was ist die Vision von Global2033?
Anders als bei Elijah21 ist mit Global 2033 der katholische Anteil der Weltkirche angesprochen; alle Christen weltweit sind eingeladen, zusammen zu denen zu gehen, die noch nichts von der Botschaft Christi gehört haben. Und es geht darum, dass die Kirche als Leib Christi wieder missionarischer wird.
Über beiden Projekten steht der Sendungsauftrag Jesu. Haben die Projekte miteinander zu tun bzw. hat Sie Elijah 21 für Global 2033 inspiriert?
Global 2033 ist 2023 entstanden und ist unabhängig von Elijah21, beide haben aber dasselbe Ziel, und das ist Mission. Elijah21 wendet sich an einen Teil der unerreichten Volksgruppen, eben die muslimischen Migranten aus dem Nahen und Mittleren Osten. Global 2033 will bis 2033 allen Menschen das Evangelium bringen.
Ziel ist es, bis 2033 aus 133 Millionen Katholiken missionarische Jünger zu machen. Haben Sie sich da nicht übernommen? Wie wollen Sie das konstruktiv, strukturell, strategisch anpacken, um das Ziel zu erreichen?
Natürlich ist 2033 ein steiles Ziel, aber wir denken da auch weiter. Das Projekt soll 2033 nicht enden. Überhaupt ist es Gott, der das Eigentlich tut und die Gnade schenkt, um den Auftrag zu erfüllen. Das Projekt ist ein Prozess, eine Strategie, die sich entwickeln wird und muss. Es gibt bei Global mehrere strategische Standbeine.
Nämlich?
Ein Standbein ist, dass wir Priester, Ordensleute und Bischöfe in ihrem missionarischen Bewusstsein stärken wollen, indem wir Einkehrtage und ähnliches anbieten. Eine weitere Gruppe sind die „Women in influence“, Frauen, die anderen Frauen helfen und sie motivieren wollen, wieder hinauszugehen und Christi Botschaft weitergeben.
Ein weiteres Standbein ist die digitale Kommunikation, über die vor allem die jüngere Generation angesprochen werden soll. Die Frage dabei ist: Wie kommuniziere ich heute in die Herzen der jungen Menschen, dass es auch einen Effekt hat? Dann gibt es einen Track, bei dem es um Leiterschaft geht, alle, die Führungsverantwortung tragen, zu erreichen und nochmal zu stärken und auszurüsten für den Auftrag Jesu. Neue Leiter sollen gefunden werden, um eine nächste Generation von Verkündigern schon aufzubauen.
Außerdem wird es eine Initiative geben, die gezielt über Diözesen in Pfarrgemeinden hineinwirken will, so dass die Gemeindemitglieder wieder befähigt und ermutigt werden, den Glauben weiterzutragen. Es geht also auch darum, Katholiken Tools an die Hand zu geben, konkrete Pläne zur Umsetzung des Verkündigungsauftrags. Das ist alles noch am Entstehen.
Global 2033 ist nicht Ihre Initiative. Wie kam es, dass Sie da mitwirken?
Amerikaner von „finishing the task“ haben „Eijah21“ kennengelernt. Manche von ihnen hatten uns besucht, sich das Projekt angeschaut und wollten, dass wir bei deren Spendertreffen Zeugnis davon geben, wie Muslime durch unser Projekt zum Glauben kommen. Das haben wir ein paarmal gemacht, es haben sich Netzwerke gebildet. Und schließlich wurden wir eingeladen, Teil von „finishing the task“ zu werden. Darüber sind wir dann ins Cabinet, den Leiterkreis von Global2033 gekommen.
„Finishing the task“ müssen wir den Lesern mal erklären.
Seit einigen Jahrzehnten zeigen Evangelikale missionarisches Engagement. Daraus ist die Initiative „finishing the task“ entstanden, die von dem freikirchlichen Pastor Rick Warren geleitet wird. Warren ist klar geworden, dass wir Christen das Ziel nur erreichen können, wenn wir es gemeinsam tun. Freikirchler haben erkannt, dass sie Katholiken brauchen, wobei es um Einheit geht, nicht um Einförmigkeit und Gleichmacherei. Wir sollen in unserer Verschiedenheit gemeinsam dem Herrn und den Menschen dienen. Warren war dann derjenige, der die Einladung dazu ausgesprochen und Christen weltweit eingeladen hat, den Auftrag Jesu gemeinsam zu erfüllen. Global 2033 ist quasi die katholische Antwort von über 100 katholischen Organisationen auf die Einladung von Rick Warren.
Können Sie ein paar Beispiele nennen, wer dabei ist?
Rick Warren von „Finishing the Task“, Nicky und Pippa Gumble von Alpha, James Mallon, Johannes Hartl vom Gebetshaus Augsburg, Bobby Gruenewald, der Gründer von „YouVersion-Bibel-App“, Romero Fernando von „Sword of the Spirit“ in Indien, der polnische Bischof Andrzej Siemieniewski und der leitende Bischof der „vescovo presidente della Chiesa Evangelica della Riconciliazione“ in Italien, Giovanni Traettino, die Leiter des Projekts „Lumo“, die die Evangelien in zahlreiche Sprache synchronisieren.
Ähnlich dem Jesusfilm?
Ja. Wenn das Projekt abgeschlossen ist, kann ich irgendwann einzelne Kapitel eines der Evangelien als Film zum Beispiel auf Arabisch anschauen. Lumo machen auch die Trainings- und Motivations-Videos für Global 2033, die in Pfarreien gezeigt werden sollen.
Elijah und Global 2033 sind also internationale ökumenische Projekte …
… die in Einheit den Menschen dienen wollen, ja. Das segnet der Herr, der ja die Einheit will. Elijah 21 ist ein überkonfessionelles Missionswerk, Global 2033 Teil von „finishing the task“, einer Initiative, die Freikirchler und Katholiken zusammenführt, um gemeinsam zu evangelisieren. Im Grunde ist es ein globales Netzwerk im Auftrag des Herrn.
Das internationale Arbeiten hat der Jesusfilm von 1979 ermöglicht. 1979 haben Menschen in den USA die Vision gehabt, das Evangelium zu verfilmen und in allen Sprachen der Welt verfügbar machen, um jeden Unerreichten mit dem Film ansprechen zu können. Wir haben den Film für „Elijah 21“ genutzt. Ich kann heute zum Beispiel 20 Afghanen aus einer Asylunterkunft einladen, mit ihnen essen und trinken, eine echte „Quality time“ haben und denen dann das Lukasevangelium auf Dari zeigen.
Sie vertreten die katholische Seite bei Global 2033. Inwiefern ist das Projekt auch an Rom angebunden?
Global 2033 wird zunächst einmal von Henri Capello, dem Leiter von „Caritas in Veritate“ und Pater Bernard de Terves geleitet. Das Projekt hat den Segen von höchster römischer Stelle erhalten, nämlich vom Leiter des Dikasteriums für Neuevangelisierung und von Papst Franziskus selbst.
Es gibt innerhalb der katholischen Kirche starke Strömungen, die sich gegen solche Evangelisierungsprojekte stellen. Auch viele Bischöfe verfolgen eher synodal-deutsche Pläne. Evangelisierung ist für viele das, was auf dem Synodalen Weg passiert. Wie kann da der Weg in die Pfarreien hinein dennoch geebnet werden?
Ich glaube, das wird Gott tun. Das ist sein Wille. Im Evangelium steht: Verkündet allen Völkern, allen Nationen das Evangelium. Da steht nicht: Diesen oder jenen verkündet nicht, das ist grad politisch nicht korrekt. Es ist Gottes Kirche. Wie er die Hürden nimmt, werden wir dann sehen. Gib Gott dein Ja, tu, was dir möglich ist und er macht den Rest.
Haben Sie konkrete Beispiele, wie Gott schon gewirkt hat durch Ihre Projekte?
Wir haben mit „Elijah21“ in Europa und den USA bisher etwa 120 Missionseinsätze gehabt und rund 9000 Muslimen das Evangelium verkündet. Es gab Wunder und Offenbarungen. Wir hören am laufenden Band von Muslimen, dass Sie von Jesus geträumt haben oder ihm anders begegnet sind. Jesus erscheint grad viel im Feindeslager von Gottes Volk. In Scharen bekennen sich Muslime zu Jesus, das ist bedeutend.
Die Früchte von Global sind allein schon, dass wir über 100 Leiter verschiedener Organisationen zusammenrufen konnten. Das hat Potenz.
Sie waren Waffensystemoffizier eines Tornados der Luftwaffe, später einer der erfolgreichsten Unternehmensberater. Wie haben Sie erkannt, dass Sie in die Mission berufen sind?
Das wäre eine lange Geschichte. Ich mach‘s kurz: Ich hatte eine eindrucksvolle Gotteserfahrung, nach der ich wusste, dass Gott real ist. Danach hat er immer wieder zu mir gesprochen, so dass ich irgendwann genau wusste, wenn Er es ist, der spricht. Und so hat er mich geführt bis dahin, dass ich meinen Job gekündigt und mich ganz in den Dienst Gottes stellen konnte. Ich habe gemerkt: Ich hab‘s hier mit Gott zu tun. Da konnte ich nicht anders als mein Leben zu ändern. Meinen ehemaligen Kollegen durfte ich von meiner Bekehrungsgeschichte dann erzählen, so abgefahren fanden dies meine Chefs.
Das war ein großer Schritt von Sicherheit in die Unsicherheit?
Gott hat mich immer wunderbar geführt.
Wie können Menschen, die jetzt sagen, das sind geniale Projekte, konkret mithelfen? Haben Sie ein konkretes Beispiel für eine Aktion oder ähnliches?
Bei Elijah21 kann man am besten beten, spenden, mitmachen. Wir brauchen 10 bis 15 Personen aus einer Pfarrei, die uns helfen. Sie müssen uns nur einladen. Global 2033 formiert sich erst noch. Aber wir planen eine missionarische Phase auszurufen, wie das Projekt „E to P“, also „from Easter to Pentecost“, von Ostern bis Pfingsten. Es ist eine globale Kampagne mit dem Ziel, dass jeder Katholik in dieser Phase einer anderen Person von Jesus erzählt.
Andreas Sauter,
Leiter von „Elijah21“. Nach seiner Karriere als Waffensystemoffizier eines Tornados der Luftwaffe, hat er zunächst seinen Weg zur einer der erfolgreichsten Unternehmensberatungen Deutschlands gefunden. Durch eine eindrucksvolle Begegnung mit Gott fand er 2010 zum Glauben an Jesus Christus. Die darauffolgende Entwicklung seines Glaubens führte dazu, dass er seinen Beruf aufgab, sich Vollzeit dem Dienst unseres Herrn Jesus widmete und „Elijah21“ gründete, ein mittlerweile europaweit tätiges Missionswerk, das Muslimen das Evangelium verkündet. Außerdem wirkt er bei „Global2033“ mit, einer internationalen Initiative, die verschiedene Konfessionen zusammenbringt, um gemeinsam zu evangelisieren.
https://neueranfang.online/ein-globales-netzwerk-im-auftrag-des-herrn/
" Ein globales Netzwerk im Auftrag des Herrn"
Zwei Projekte, ein Ziel: Über „Elijah 21“ und „Global 2033“ steht der Sendungsauftrag Jesu: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Mittendrin: Andreas Sauter. Er kündigte seinen Job als Waffensystemoffizier und Unternehmensberater, um sich ganz der Mission zu widmen. Mit „Elijah 21“ bringt er Muslimen die Frohe Botschaft, „Global 2033“ ist ein junges Projekt, mit dem die gesamte Christenheit mobilisiert werden soll zur Evangelisation. Das Team hat sich ein hehres Ziel gesetzt: Bis 2033 sollen 133 Millionen Katholiken zu wahren Jüngern Jesu werden. Ein Hirngespinst? „Nicht mit Jesus“, sagt Sauter. Das Interview führte Dorothea Schmidt für den Neuen Anfang.
Herr Sauter, wann sind Sie das letzte Mal geflogen?
Ich bin nach meiner Gotteserfahrung 2010 noch zwei Jahre beim Militär aktiv gewesen. Seit 2020 fliege ich nebenbei als Dienstleister für die Bundeswehr. Aber eher nur zur Freude.
Sie haben Elijah 21 gegründet, jetzt haben Sie sich Global 2033 angeschlossen. Ganz kurz: Was ist Elijah 21 und was ist Global 2033?
Elijah 21 ist ein international aktives Missionswerk, das den Ruf des Herrn umsetzt „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ Es geht darum, die Liebe Christi und seine Botschaft den Unerreichten zu bringen. Das tun wir gemeinsam mit Pfarreien, die uns einladen.
Wer sind die Unerreichten konkret?
Das sind vor allem muslimische Migranten und Flüchtlinge in Europa und den USA. Wir laden sie ein, essen und trinken mit ihnen und teilen mit ihnen die Frohe Botschaft, indem wir ihnen einen Jesusfilm zeigen. Wir nutzen die Chance, die sich uns durch Migration bietet. Wir hätten diese Menschen in den Ländern, aus denen sie kommen, nicht so leicht erreichen können.
Was ist die Vision von Global2033?
Anders als bei Elijah21 ist mit Global 2033 der katholische Anteil der Weltkirche angesprochen; alle Christen weltweit sind eingeladen, zusammen zu denen zu gehen, die noch nichts von der Botschaft Christi gehört haben. Und es geht darum, dass die Kirche als Leib Christi wieder missionarischer wird.
Über beiden Projekten steht der Sendungsauftrag Jesu. Haben die Projekte miteinander zu tun bzw. hat Sie Elijah 21 für Global 2033 inspiriert?
Global 2033 ist 2023 entstanden und ist unabhängig von Elijah21, beide haben aber dasselbe Ziel, und das ist Mission. Elijah21 wendet sich an einen Teil der unerreichten Volksgruppen, eben die muslimischen Migranten aus dem Nahen und Mittleren Osten. Global 2033 will bis 2033 allen Menschen das Evangelium bringen.
Ziel ist es, bis 2033 aus 133 Millionen Katholiken missionarische Jünger zu machen. Haben Sie sich da nicht übernommen? Wie wollen Sie das konstruktiv, strukturell, strategisch anpacken, um das Ziel zu erreichen?
Natürlich ist 2033 ein steiles Ziel, aber wir denken da auch weiter. Das Projekt soll 2033 nicht enden. Überhaupt ist es Gott, der das Eigentlich tut und die Gnade schenkt, um den Auftrag zu erfüllen. Das Projekt ist ein Prozess, eine Strategie, die sich entwickeln wird und muss. Es gibt bei Global mehrere strategische Standbeine.
Nämlich?
Ein Standbein ist, dass wir Priester, Ordensleute und Bischöfe in ihrem missionarischen Bewusstsein stärken wollen, indem wir Einkehrtage und ähnliches anbieten. Eine weitere Gruppe sind die „Women in influence“, Frauen, die anderen Frauen helfen und sie motivieren wollen, wieder hinauszugehen und Christi Botschaft weitergeben.
Ein weiteres Standbein ist die digitale Kommunikation, über die vor allem die jüngere Generation angesprochen werden soll. Die Frage dabei ist: Wie kommuniziere ich heute in die Herzen der jungen Menschen, dass es auch einen Effekt hat? Dann gibt es einen Track, bei dem es um Leiterschaft geht, alle, die Führungsverantwortung tragen, zu erreichen und nochmal zu stärken und auszurüsten für den Auftrag Jesu. Neue Leiter sollen gefunden werden, um eine nächste Generation von Verkündigern schon aufzubauen.
Außerdem wird es eine Initiative geben, die gezielt über Diözesen in Pfarrgemeinden hineinwirken will, so dass die Gemeindemitglieder wieder befähigt und ermutigt werden, den Glauben weiterzutragen. Es geht also auch darum, Katholiken Tools an die Hand zu geben, konkrete Pläne zur Umsetzung des Verkündigungsauftrags. Das ist alles noch am Entstehen.
Global 2033 ist nicht Ihre Initiative. Wie kam es, dass Sie da mitwirken?
Amerikaner von „finishing the task“ haben „Eijah21“ kennengelernt. Manche von ihnen hatten uns besucht, sich das Projekt angeschaut und wollten, dass wir bei deren Spendertreffen Zeugnis davon geben, wie Muslime durch unser Projekt zum Glauben kommen. Das haben wir ein paarmal gemacht, es haben sich Netzwerke gebildet. Und schließlich wurden wir eingeladen, Teil von „finishing the task“ zu werden. Darüber sind wir dann ins Cabinet, den Leiterkreis von Global2033 gekommen.
„Finishing the task“ müssen wir den Lesern mal erklären.
Seit einigen Jahrzehnten zeigen Evangelikale missionarisches Engagement. Daraus ist die Initiative „finishing the task“ entstanden, die von dem freikirchlichen Pastor Rick Warren geleitet wird. Warren ist klar geworden, dass wir Christen das Ziel nur erreichen können, wenn wir es gemeinsam tun. Freikirchler haben erkannt, dass sie Katholiken brauchen, wobei es um Einheit geht, nicht um Einförmigkeit und Gleichmacherei. Wir sollen in unserer Verschiedenheit gemeinsam dem Herrn und den Menschen dienen. Warren war dann derjenige, der die Einladung dazu ausgesprochen und Christen weltweit eingeladen hat, den Auftrag Jesu gemeinsam zu erfüllen. Global 2033 ist quasi die katholische Antwort von über 100 katholischen Organisationen auf die Einladung von Rick Warren.
Können Sie ein paar Beispiele nennen, wer dabei ist?
Rick Warren von „Finishing the Task“, Nicky und Pippa Gumble von Alpha, James Mallon, Johannes Hartl vom Gebetshaus Augsburg, Bobby Gruenewald, der Gründer von „YouVersion-Bibel-App“, Romero Fernando von „Sword of the Spirit“ in Indien, der polnische Bischof Andrzej Siemieniewski und der leitende Bischof der „vescovo presidente della Chiesa Evangelica della Riconciliazione“ in Italien, Giovanni Traettino, die Leiter des Projekts „Lumo“, die die Evangelien in zahlreiche Sprache synchronisieren.
Ähnlich dem Jesusfilm?
Ja. Wenn das Projekt abgeschlossen ist, kann ich irgendwann einzelne Kapitel eines der Evangelien als Film zum Beispiel auf Arabisch anschauen. Lumo machen auch die Trainings- und Motivations-Videos für Global 2033, die in Pfarreien gezeigt werden sollen.
Elijah und Global 2033 sind also internationale ökumenische Projekte …
… die in Einheit den Menschen dienen wollen, ja. Das segnet der Herr, der ja die Einheit will. Elijah 21 ist ein überkonfessionelles Missionswerk, Global 2033 Teil von „finishing the task“, einer Initiative, die Freikirchler und Katholiken zusammenführt, um gemeinsam zu evangelisieren. Im Grunde ist es ein globales Netzwerk im Auftrag des Herrn.
Das internationale Arbeiten hat der Jesusfilm von 1979 ermöglicht. 1979 haben Menschen in den USA die Vision gehabt, das Evangelium zu verfilmen und in allen Sprachen der Welt verfügbar machen, um jeden Unerreichten mit dem Film ansprechen zu können. Wir haben den Film für „Elijah 21“ genutzt. Ich kann heute zum Beispiel 20 Afghanen aus einer Asylunterkunft einladen, mit ihnen essen und trinken, eine echte „Quality time“ haben und denen dann das Lukasevangelium auf Dari zeigen.
Sie vertreten die katholische Seite bei Global 2033. Inwiefern ist das Projekt auch an Rom angebunden?
Global 2033 wird zunächst einmal von Henri Capello, dem Leiter von „Caritas in Veritate“ und Pater Bernard de Terves geleitet. Das Projekt hat den Segen von höchster römischer Stelle erhalten, nämlich vom Leiter des Dikasteriums für Neuevangelisierung und von Papst Franziskus selbst.
Es gibt innerhalb der katholischen Kirche starke Strömungen, die sich gegen solche Evangelisierungsprojekte stellen. Auch viele Bischöfe verfolgen eher synodal-deutsche Pläne. Evangelisierung ist für viele das, was auf dem Synodalen Weg passiert. Wie kann da der Weg in die Pfarreien hinein dennoch geebnet werden?
Ich glaube, das wird Gott tun. Das ist sein Wille. Im Evangelium steht: Verkündet allen Völkern, allen Nationen das Evangelium. Da steht nicht: Diesen oder jenen verkündet nicht, das ist grad politisch nicht korrekt. Es ist Gottes Kirche. Wie er die Hürden nimmt, werden wir dann sehen. Gib Gott dein Ja, tu, was dir möglich ist und er macht den Rest.
Haben Sie konkrete Beispiele, wie Gott schon gewirkt hat durch Ihre Projekte?
Wir haben mit „Elijah21“ in Europa und den USA bisher etwa 120 Missionseinsätze gehabt und rund 9000 Muslimen das Evangelium verkündet. Es gab Wunder und Offenbarungen. Wir hören am laufenden Band von Muslimen, dass Sie von Jesus geträumt haben oder ihm anders begegnet sind. Jesus erscheint grad viel im Feindeslager von Gottes Volk. In Scharen bekennen sich Muslime zu Jesus, das ist bedeutend.
Die Früchte von Global sind allein schon, dass wir über 100 Leiter verschiedener Organisationen zusammenrufen konnten. Das hat Potenz.
Sie waren Waffensystemoffizier eines Tornados der Luftwaffe, später einer der erfolgreichsten Unternehmensberater. Wie haben Sie erkannt, dass Sie in die Mission berufen sind?
Das wäre eine lange Geschichte. Ich mach‘s kurz: Ich hatte eine eindrucksvolle Gotteserfahrung, nach der ich wusste, dass Gott real ist. Danach hat er immer wieder zu mir gesprochen, so dass ich irgendwann genau wusste, wenn Er es ist, der spricht. Und so hat er mich geführt bis dahin, dass ich meinen Job gekündigt und mich ganz in den Dienst Gottes stellen konnte. Ich habe gemerkt: Ich hab‘s hier mit Gott zu tun. Da konnte ich nicht anders als mein Leben zu ändern. Meinen ehemaligen Kollegen durfte ich von meiner Bekehrungsgeschichte dann erzählen, so abgefahren fanden dies meine Chefs.
Das war ein großer Schritt von Sicherheit in die Unsicherheit?
Gott hat mich immer wunderbar geführt.
Wie können Menschen, die jetzt sagen, das sind geniale Projekte, konkret mithelfen? Haben Sie ein konkretes Beispiel für eine Aktion oder ähnliches?
Bei Elijah21 kann man am besten beten, spenden, mitmachen. Wir brauchen 10 bis 15 Personen aus einer Pfarrei, die uns helfen. Sie müssen uns nur einladen. Global 2033 formiert sich erst noch. Aber wir planen eine missionarische Phase auszurufen, wie das Projekt „E to P“, also „from Easter to Pentecost“, von Ostern bis Pfingsten. Es ist eine globale Kampagne mit dem Ziel, dass jeder Katholik in dieser Phase einer anderen Person von Jesus erzählt.
Andreas Sauter,
Leiter von „Elijah21“. Nach seiner Karriere als Waffensystemoffizier eines Tornados der Luftwaffe, hat er zunächst seinen Weg zur einer der erfolgreichsten Unternehmensberatungen Deutschlands gefunden. Durch eine eindrucksvolle Begegnung mit Gott fand er 2010 zum Glauben an Jesus Christus. Die darauffolgende Entwicklung seines Glaubens führte dazu, dass er seinen Beruf aufgab, sich Vollzeit dem Dienst unseres Herrn Jesus widmete und „Elijah21“ gründete, ein mittlerweile europaweit tätiges Missionswerk, das Muslimen das Evangelium verkündet. Außerdem wirkt er bei „Global2033“ mit, einer internationalen Initiative, die verschiedene Konfessionen zusammenbringt, um gemeinsam zu evangelisieren.
https://neueranfang.online/ein-globales-netzwerk-im-auftrag-des-herrn/
AndreasSchneider 03.07.2025 17:18
Hier einLink, um eine entsprechende Petition zu unterschreiben:
https://citizengo.org/de/lf/15853-keine-radikale-lebensfeindin-ins-bundesverfassungsgericht--stimmen-sie-gegen-frauke-brosius-gersdorf-
Danke,
Andreas
https://citizengo.org/de/lf/15853-keine-radikale-lebensfeindin-ins-bundesverfassungsgericht--stimmen-sie-gegen-frauke-brosius-gersdorf-
Danke,
Andreas
Klavierspielerin2 07.07.2025 17:44
" Wird eine Jura-Professorin Richterin...Dringender Aufruf zum Gebet!"
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/154101/
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/read/154101/
Klavierspielerin2 07.07.2025 18:28
CSU: Trotz Kritik SPD-Kandidatin zur Verfassungsrichterin wählen
Auch katholische Kirche hatte wegen Personalie besorgt reagiert
Augsburg ‐ Die SPD schlägt für das Bundesverfassungsgericht eine Juristin vor, die unter anderem für sehr liberale Abtreibungsregeln steht. Trotz Kritik aus CDU und katholischer Kirche will die CSU sie wählen.
Die CSU-Landesgruppe im Bundestag ist trotz der Kritik aus Union und Kirche für eine geschlossene Unterstützung der von der SPD als neue Bundesverfassungsrichterin vorgeschlagenen Juraprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf. "Bei den Richterwahlen für das Bundesverfassungsgericht geht es um die Handlungsfähigkeit unserer Demokratie", sagte der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Alexander Hoffmann, der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). In Zeiten, in denen im Bundestag die radikalen Ränder stark seien wie nie, brauche es ein geschlossenes Votum der Parteien der Mitte, um die Funktionsfähigkeit des höchsten deutschen Gerichts sicherzustellen.
Scheitert sonst auch der Unionskandidat?
Der stellvertretende Unionsfraktionschef forderte die Abgeordneten von CDU und CSU auf, die Vorschläge der SPD trotz kritischer Stimmen mitzutragen. Nichts wäre gewonnen, wenn der Kandidat der Union scheitere, weil die beiden SPD-Kandidatinnen scheiterten, so Hoffmann weiter: "Die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag sind so, dass wir unseren Wunschkandidaten nur im Paket mit weiteren Personalentscheidungen durchsetzen können."
Unionsabgeordnete hatten in der vergangenen Woche teils offen, teils anonym Brosius-Gersdorf als "unwählbar" und "ultralinke Juristin" bezeichnet. Die von der SPD vorgeschlagene Staatsrechtlerin hatte sich unter anderem gegen die bisherige Karlsruher Rechtsprechung bei Abtreibung und beim Tragen des muslimischen Kopftuches im Staatsdienst gestellt.
Vorbehalte in katholischer Kirche
Auch der Leiter des Katholischen Büros, Karl Jüsten, hatte sich besorgt geäußert zu der Personalie. Es sei Aufgabe der Politik, für die Besetzung des Bundesverfassungsgerichts Sorge zu tragen, sagte Jüsten der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Es sei aber kein Geheimnis, dass die Kirche bei der Regelung von Abtreibungen verfassungsrechtliche Positionen für ein abgestuftes Lebensschutzkonzept nicht teile. Auch die Menschenwürde des ungeborenen Lebens stelle sie nicht infrage.
Brosius-Gersdorf war in der vergangenen Wahlperiode stellvertretende Koordinatorin in einer von der Bundesregierung eingerichteten Kommission, die eine mögliche Liberalisierung der Abtreibungsregelung prüfen sollte. Dabei hatte sie sich für eine sehr liberale und weitgehende Liberalisiierung stark gemacht. – In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche laut Paragraf 218 rechtswidrig. Abtreibungen in den ersten zwölf Wochen bleiben aber straffrei, wenn die Frau sich zuvor beraten l
ässt. (KNA)
Auch katholische Kirche hatte wegen Personalie besorgt reagiert
Augsburg ‐ Die SPD schlägt für das Bundesverfassungsgericht eine Juristin vor, die unter anderem für sehr liberale Abtreibungsregeln steht. Trotz Kritik aus CDU und katholischer Kirche will die CSU sie wählen.
Die CSU-Landesgruppe im Bundestag ist trotz der Kritik aus Union und Kirche für eine geschlossene Unterstützung der von der SPD als neue Bundesverfassungsrichterin vorgeschlagenen Juraprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf. "Bei den Richterwahlen für das Bundesverfassungsgericht geht es um die Handlungsfähigkeit unserer Demokratie", sagte der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Alexander Hoffmann, der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). In Zeiten, in denen im Bundestag die radikalen Ränder stark seien wie nie, brauche es ein geschlossenes Votum der Parteien der Mitte, um die Funktionsfähigkeit des höchsten deutschen Gerichts sicherzustellen.
Scheitert sonst auch der Unionskandidat?
Der stellvertretende Unionsfraktionschef forderte die Abgeordneten von CDU und CSU auf, die Vorschläge der SPD trotz kritischer Stimmen mitzutragen. Nichts wäre gewonnen, wenn der Kandidat der Union scheitere, weil die beiden SPD-Kandidatinnen scheiterten, so Hoffmann weiter: "Die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag sind so, dass wir unseren Wunschkandidaten nur im Paket mit weiteren Personalentscheidungen durchsetzen können."
Unionsabgeordnete hatten in der vergangenen Woche teils offen, teils anonym Brosius-Gersdorf als "unwählbar" und "ultralinke Juristin" bezeichnet. Die von der SPD vorgeschlagene Staatsrechtlerin hatte sich unter anderem gegen die bisherige Karlsruher Rechtsprechung bei Abtreibung und beim Tragen des muslimischen Kopftuches im Staatsdienst gestellt.
Vorbehalte in katholischer Kirche
Auch der Leiter des Katholischen Büros, Karl Jüsten, hatte sich besorgt geäußert zu der Personalie. Es sei Aufgabe der Politik, für die Besetzung des Bundesverfassungsgerichts Sorge zu tragen, sagte Jüsten der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Es sei aber kein Geheimnis, dass die Kirche bei der Regelung von Abtreibungen verfassungsrechtliche Positionen für ein abgestuftes Lebensschutzkonzept nicht teile. Auch die Menschenwürde des ungeborenen Lebens stelle sie nicht infrage.
Brosius-Gersdorf war in der vergangenen Wahlperiode stellvertretende Koordinatorin in einer von der Bundesregierung eingerichteten Kommission, die eine mögliche Liberalisierung der Abtreibungsregelung prüfen sollte. Dabei hatte sie sich für eine sehr liberale und weitgehende Liberalisiierung stark gemacht. – In Deutschland sind Schwangerschaftsabbrüche laut Paragraf 218 rechtswidrig. Abtreibungen in den ersten zwölf Wochen bleiben aber straffrei, wenn die Frau sich zuvor beraten l
ässt. (KNA)
Klavierspielerin2 12.07.2025 07:31
Freitag, 11.07.2025: Union will Wahl von Abtreibungsbefürworterin zur Verfassungsrichterin absetzen
Ref. Lukas Steinwandter, Chefredakteur von Corrigenda
Der Bundestag hat die Wahl für die Richter des Bundesverfassungsgericht verschoben. Über die Hintergründe haben wir kurz nach Bekanntwerden mit dem Chefredakteur des Online-Portals Corrigenda, Lukas Steinwandter gesprochen.
~15 Minuten
https://www.horeb.org/mediathek/podcasts/streiflicht/?tx_sicpodcastlist_pi1%5Buid%5D=72098&tx_sicpodcastlist_pi1%5Baction%5D=show&tx_sicpodcastlist_pi1%5Bcontroller%5D=Podcast&cHash=303054b482dd3b816d76acad2342b14a
Ref. Lukas Steinwandter, Chefredakteur von Corrigenda
Der Bundestag hat die Wahl für die Richter des Bundesverfassungsgericht verschoben. Über die Hintergründe haben wir kurz nach Bekanntwerden mit dem Chefredakteur des Online-Portals Corrigenda, Lukas Steinwandter gesprochen.
~15 Minuten
https://www.horeb.org/mediathek/podcasts/streiflicht/?tx_sicpodcastlist_pi1%5Buid%5D=72098&tx_sicpodcastlist_pi1%5Baction%5D=show&tx_sicpodcastlist_pi1%5Bcontroller%5D=Podcast&cHash=303054b482dd3b816d76acad2342b14a

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