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Bartholomaios hofft auf ökumenische Fortschritte

Bartholomaios hofft auf ökumenische Fortschritte
Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., hofft im neuen Pontifikat von Papst Leo XIV. auf Fortschritte in den Beziehungen zwischen beiden Kirchen.


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01/07/2025


Das geht aus einer Botschaft des Ehrenoberhaupts der orthodoxen Christen zum römischen Patronatsfest Peter und Paul hervor, das am vergangenen Wochenende im Petersdom im Beisein einer orthodoxen Delegation begangen wurde. „Es hat uns das Herz erwärmt, als wir erfahren haben, dass Ihr Bischofsmotto (In Illo uno unum) vom heiligen Kirchenvater Augustinus stammt, der Ihnen wie uns viel bedeutet“, schreibt der in Istanbul residierende Patriarch.

Patristische Sicht der Kirche
Die Botschaft wurde an diesem Dienstag vom Vatikan veröffentlicht. Bartholomaios spricht von einem „wertvollen Zeichen für Ihren Durst nach christlicher Einheit“, das sich „auf eine zutiefst patristische Sicht der Kirche gründet“. Patristik ist die Lehre von den Kirchenvätern.

„Mittlerweile behandeln wir auch die schwierigen Themen“


Patriarch Bartholomaios würdigt das 2023 verabschiedete orthodox-katholische Dialogdokument über Synodalität und Primat. Beide Seiten „arbeiten daran, zu weiteren Erklärungen zu kommen, die die Fragen behandeln, welche uns historisch am stärksten voneinander getrennt haben“.

Wörtlich schreibt Bartholomaios: „Die Tatsache, dass unser Dialog mittlerweile in der Lage ist, diese Fragen in einem Geist des Friedens und der Liebe anzugehen, ist für sich genommen ein weiteres Zeichen für den Fortschritt, den wir auf dem Weg zur Einheit machen“.

(vatican news – sk)
 

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Klavierspielerin2 01.07.2025 17:18
Erzbischof von Izmir: „Wir erwarten Papst Leo in Nizäa“


Der 1700. Jahrestag des ökumenischen Konzils von Nizäa, das 325 nach Christus abgehalten wurde, lenkt die Aufmerksamkeit der christlichen Kirchen in aller Welt auf die Stadt südlich von Istanbul. In dem mehrheitlich muslimischen Land, in dem die Katholiken 0,07 % der Bevölkerung ausmachen, erwarten die Gläubigen mit Spannung die offizielle Bestätigung des Besuchs von Papst Leo XIV., der für das Fest des heiligen Andreas am 30. November geplant ist.
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„Aus Izmir, Istanbul und anderen türkischen Diözesen werden Wallfahrten nach Nizäa organisiert. Und aus dem Ausland kommen Vertreter von Gemeinden aus der ganzen Welt in das heutige Iznik, das einst Nizäa war. Wir erwarten mit Spannung die offizielle Bestätigung des Heiligen Stuhls zur Reise von Papst Leo XIV. nach Nizäa: seine Anwesenheit in der Türkei wird eine Quelle großer Freude und Gnade für uns Gläubige und für die ganze Nation sein“, so der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Izmir, Martin Kmetec, im Interview mit der Nachrichtenagentur Fides.

Den Schatz des Glaubens bewahren
Wie der Erzbischof betonte, sei der Jahrestag eine Gelegenheit, den in Nizäa erhaltenen Schatz des Glaubens zu bewahren und im täglichen Leben umzusetzen. Er erinnerte daran, dass das Jubiläum auch von der orthodoxen Kirche begangen werde und daher eine Gelegenheit für den ökumenischen Dialog und die Einheit sei: „Nizäa ist nicht nur ein Ort der theologischen Reflexion: Dieses Konzil war auch die Frucht des tiefen Glaubenszeugnisses so vieler Menschen, die in den ersten drei Jahrhunderten des Christentums für den Glauben ihr Leben gaben. Dieses Zeugnis hat in gewisser Weise das Ergebnis des Konzils vorbereitet. Für uns heute ist die Erinnerung an dieses Glaubenszeugnis das Wichtigste, denn es inspiriert und stärkt uns in den Herausforderungen der Gegenwart“.

Der Besuch von Papst Leo: Ein Moment des Glaubens und des Zeugnisses
Ein Moment des Glaubens und des Zeugnisses wäre für die kleine katholische Gemeinschaft (60.000 Katholiken) auch der für diesen Herbst geplante Besuch von Papst Leo, dessen offizielle Ankündigung noch aussteht. „Wir erwarten ihn in der Türkei, alle Einzelheiten und Vereinbarungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der türkischen Regierung werden derzeit ausgearbeitet,“ so der Erzbischof. „Eine vatikanische Delegation war bereits im Februar hierher gekommen, um die Reise von Papst Franziskus vorzubereiten, dessen wir im Gebet mit Zuneigung und Dankbarkeit gedenken. Jetzt hoffen wir von ganzem Herzen, dass Papst Leo kommen kann: Wir sind zuversichtlich, es gibt positive Zeichen und alles entwickelt sich zum Besten“.

Sollte seine erste Apostolische Reise Papst Leo XIV. tatsächlich in die Türkei führen, dann „wäre das ein Privileg für uns, aber auch ein großes Ereignis für die ganze Nation, auch für das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel“, stellte der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz fest. 

„Schon der erste Gruß von Papst Leo hat uns beeindruckt: der Friede sei mit euch. Der Papst hat uns den Frieden verkündet, der das Geschenk des auferstandenen Christus ist, und er wird ihn uns bringen. Wir glauben, dass er ein offenes Ohr für die Realitäten der Welt hat und ein Wort des Friedens in eine zerrissene Welt bringen wird. Wir beten für ihn, dass der Heilige Geist ihn trösten und erleuchten möge als Vater, Oberhaupt und Stütze für uns, eine kleine Gemeinschaft in der Türkei, und für die Weltkirche“, so der Erzbischof abschließend.

(fides/vaticannews - skr)
 

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(Nutzer gelöscht) 01.07.2025 21:10
Darauf bin ich auch gespannt ,auf diese Reise ,die erste Reise in die Türkei ...und ob Papst Leo auch eine Moschee besuchen wird, gäbe bestimmt tolle Bilder.

Cherub
 
hansfeuerstein 01.07.2025 22:18
Die Trennung zwischen Rom und Konstantinopel war ein Drama. Damit fiel dieser Bereich an den Islam.
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