und hier kann man den Ring von Katharina von Bora sehen, das ist schon ein außergewöhnliches Stück, nichts von wegen schlicht..........😆
https://www.ekd.de/religionen/ein-besonderer-ehering-eine-hochzeitstafel-und-lutherbier-90720.htm
Luthers Hochzeitstag
13.06.2025 09:13
Luthers Hochzeitstag
13.06.2025 09:13
Luthers Hochzeitstag
Heute vor genau 500 Jahren, am 13.Juni 1525 heirate Martin Luther die ehemalige Nonne Katharina von Bora. Der goldene reichlich verzierte Ehering mit dem eingravierten Datum ist erhalten und befindet sich im Geschichtsmuseum in Leipzig. Die beiden Eheleute waren eine feste Lebens- und Arbeitsgemeinschaft in den Kämpfen der Reformationszeit und begründeten die segensreiche Tradition des evangelischen Pfarrhauses.
Kommentare
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 09:50
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 11:15
Danke für den Blog. Ich wurde auf das Datum vor einigen Tagen aufmerksam. Die Stadt Wittenberg veranstaltet deshalb auch ein Fest:
https://lutherhochzeit.de/
https://lutherhochzeit.de/
Arina 13.06.2025 11:32
Katharina von Bora zu ihrer Zeit eine schon fortschrittliche u, selbstständige Frau, betrieb Viehzucht eine Bierbrauerei u. zahlreiche Ländereien.
Die Lehre "Luthers", die von vielen Studenten verfolgt wurde, wurden von Katharina versorgt.
1522 nach dem in Wittenberg eine infektiöse Krankheit ausbrach ,flüchtete sie nach Torgau.
Am 20 Dez. 1552 Starb sie.
Das Paar bekam 6 Kinder, Mädchen und Jungen
Die Lehre "Luthers", die von vielen Studenten verfolgt wurde, wurden von Katharina versorgt.
1522 nach dem in Wittenberg eine infektiöse Krankheit ausbrach ,flüchtete sie nach Torgau.
Am 20 Dez. 1552 Starb sie.
Das Paar bekam 6 Kinder, Mädchen und Jungen
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 14:12
Ich finde die Art wie Luther seine Frau nannte wirklich gut:
#Mein Morgenstern# hat er sie genannt. Das war sie wohl, denn sie hat wohl bereits morgens um 4 Uhr die Hühner gefüttert, soll ihre erste Arbeit gewesen sein am Tag.
Und er hat sie "Herr Käthe" genannt, damit ihr Respekt gezollt und das war für die damalige Zeit nicht selbstverständlich.
Er hat auch testamentarisch verfügt, dass sie ohne Vormund für die Kinder sorgen sollte und auch allen Besitz ohne Vormund für sich beanspruchen darf. Das war damals gesetzlich so gar nicht möglich. Soweit ich weiss musste der Landesherr mit einer Art Verfügung dies erst möglich machen.
Und Katharina Luther war die erste Frau die entschieden hat wen sie heiraten möchte und wen nicht. Auch nicht üblich.
Bei der Hochzeit waren nur wenige Gäste anwesend, von Katharinas Familie niemand.
Ich denke, dass Gott die beiden zusammengeführt und vieles vorbereitet hat.
Katharina Luther wurde als Katharina von Bora geboren, mit 6 Jahren ins Kloster gebracht, lernte dort Latein und die Psalmen ... Also geistliches Rüstzeug würde man heute wohl sagen.
Ein Kloster war damals ein Wirtschaftsbetrieb. Sie war in verschiedenen Bereichen und auch als sog. Siechenmeisterin (Krankenhaus des Kloster) tätig und lernte dort viel über Medizin und Kräuter.
Der Haushalt im Schwarzen Kloster später war kein üblicher Pfarrhaushalt wie wir das kennen bzw. seit dem 19. Jahrhundert wo sie oft als die ideale Pfarrfrau dargestellt wird. Es war ein Professoren-Haushalt, mit Unterkunft für Studenten, vielen Gästen am Tisch, den eigenen Kindern und den Kindern der Verwandten, welche aufgrund der Pest usw. verwaist waren. Auch diese wurden in den Haushalt mitaufgenommen und versorgt.
Wäre Katharina nicht vorher im Kloster gewesen, hätte sie keine so gute Ausbildung gehabt sowohl was Glaube als auch Haushalt und wirtschaften betrifft.
Ich denke die beiden haben sich gegenseitig getragen und gestützt und wertgeschätzt.
Irgendwie muss ich bei dem Lebensbild von Katharina und den vielfältigen Aufgaben auch immer an Sprüche 31 denken, daran wie wichtig es ist, dass ein Mann sich auf seine Frau verlassen kann, in jeglicher Hinsicht und dass sie "den Laden schmeißt#, auch wenn er nicht da ist.
Das setzt Vertrauen voraus, Können, Wissen und Tatkraft.
Ich denke die beiden können uns heute auch noch Vorbild sein.
#Mein Morgenstern# hat er sie genannt. Das war sie wohl, denn sie hat wohl bereits morgens um 4 Uhr die Hühner gefüttert, soll ihre erste Arbeit gewesen sein am Tag.
Und er hat sie "Herr Käthe" genannt, damit ihr Respekt gezollt und das war für die damalige Zeit nicht selbstverständlich.
Er hat auch testamentarisch verfügt, dass sie ohne Vormund für die Kinder sorgen sollte und auch allen Besitz ohne Vormund für sich beanspruchen darf. Das war damals gesetzlich so gar nicht möglich. Soweit ich weiss musste der Landesherr mit einer Art Verfügung dies erst möglich machen.
Und Katharina Luther war die erste Frau die entschieden hat wen sie heiraten möchte und wen nicht. Auch nicht üblich.
Bei der Hochzeit waren nur wenige Gäste anwesend, von Katharinas Familie niemand.
Ich denke, dass Gott die beiden zusammengeführt und vieles vorbereitet hat.
Katharina Luther wurde als Katharina von Bora geboren, mit 6 Jahren ins Kloster gebracht, lernte dort Latein und die Psalmen ... Also geistliches Rüstzeug würde man heute wohl sagen.
Ein Kloster war damals ein Wirtschaftsbetrieb. Sie war in verschiedenen Bereichen und auch als sog. Siechenmeisterin (Krankenhaus des Kloster) tätig und lernte dort viel über Medizin und Kräuter.
Der Haushalt im Schwarzen Kloster später war kein üblicher Pfarrhaushalt wie wir das kennen bzw. seit dem 19. Jahrhundert wo sie oft als die ideale Pfarrfrau dargestellt wird. Es war ein Professoren-Haushalt, mit Unterkunft für Studenten, vielen Gästen am Tisch, den eigenen Kindern und den Kindern der Verwandten, welche aufgrund der Pest usw. verwaist waren. Auch diese wurden in den Haushalt mitaufgenommen und versorgt.
Wäre Katharina nicht vorher im Kloster gewesen, hätte sie keine so gute Ausbildung gehabt sowohl was Glaube als auch Haushalt und wirtschaften betrifft.
Ich denke die beiden haben sich gegenseitig getragen und gestützt und wertgeschätzt.
Irgendwie muss ich bei dem Lebensbild von Katharina und den vielfältigen Aufgaben auch immer an Sprüche 31 denken, daran wie wichtig es ist, dass ein Mann sich auf seine Frau verlassen kann, in jeglicher Hinsicht und dass sie "den Laden schmeißt#, auch wenn er nicht da ist.
Das setzt Vertrauen voraus, Können, Wissen und Tatkraft.
Ich denke die beiden können uns heute auch noch Vorbild sein.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 14:19
Keuschheit abe !
Mehret euch ! Wenn wir schon zu den Wurzeln zurück blicken dann bitte so wie Luther und seine Nonne.
Die große Kunst ist Eros und Agape zu verbinden auf der Erde - wahrscheinlich ist gerade das die Bestimmung vom Geschöpf Mensch.
Biblisch vielleicht noch dieser Aspekt :
Ist Vergebung im Ehebett nicht viel schöner als im Beichtstuhl?
Cherub
Mehret euch ! Wenn wir schon zu den Wurzeln zurück blicken dann bitte so wie Luther und seine Nonne.
Die große Kunst ist Eros und Agape zu verbinden auf der Erde - wahrscheinlich ist gerade das die Bestimmung vom Geschöpf Mensch.
Biblisch vielleicht noch dieser Aspekt :
Ist Vergebung im Ehebett nicht viel schöner als im Beichtstuhl?
Cherub
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 14:50
Nur weil die beiden eine Beziehung zu Jesus Christus hatten und all ihr Vertrauen auf IHN setzten konnte sie die Schmähungen und bösartigen Vermutungen (Kinder kommen mit mehreren Köpfen zur Welt, sind Teufel usw.) auch aus halten.
Das erfordert wirklich praktischen Glauben und Glaubensmut, auch dafür sind die beiden zu bewundern.
Luther war zeitlebens auch ein Ketzer und Vogelfrei, d. h. man hätte ihn umbringen können ohne Strafen. Sicher gut möglich, auf seinen vielen Reisen.
Gott hat es anders gefügt und ihn bewahrt, Teufelskinder gab es auch nicht.
Schlimm ist nur, dass diese Verunglimpfungen auch nach 500 Jahren - wie man hier sieht - kein Ende genommen haben.
Ich freue mich jedenfalls immer, wenn ich Christen erleben darf und durfte die ihre Ehe vor Gottes Angesicht und in Ehrlichkeit leben wollen. Das ist heute wertvoll und war es damals ebenso.
Das erfordert wirklich praktischen Glauben und Glaubensmut, auch dafür sind die beiden zu bewundern.
Luther war zeitlebens auch ein Ketzer und Vogelfrei, d. h. man hätte ihn umbringen können ohne Strafen. Sicher gut möglich, auf seinen vielen Reisen.
Gott hat es anders gefügt und ihn bewahrt, Teufelskinder gab es auch nicht.
Schlimm ist nur, dass diese Verunglimpfungen auch nach 500 Jahren - wie man hier sieht - kein Ende genommen haben.
Ich freue mich jedenfalls immer, wenn ich Christen erleben darf und durfte die ihre Ehe vor Gottes Angesicht und in Ehrlichkeit leben wollen. Das ist heute wertvoll und war es damals ebenso.
Klavierspielerin2 13.06.2025 14:55
Aha, " Wittenberg feiert ein Fest anlässlich Luthers Hochzeit".
Luther hat sein Gelübde Gott gegenüber gebrochen, das ist traurig und keine gute Basis auf der man bauen sollte!
( Als geschiedener Mensch, kann ich ihn allerdings irgendwie auch verstehen😥
)
Luther hat sein Gelübde Gott gegenüber gebrochen, das ist traurig und keine gute Basis auf der man bauen sollte!
( Als geschiedener Mensch, kann ich ihn allerdings irgendwie auch verstehen😥
)
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 14:58
Ich wollte meinen Kommentar um 14,19 Uhr eigentlich positiv verstanden wissen..
Ich finde es ja gut ,daß Luther seinen Geschlechtstrieb wieder neu entdeckt hatte und diesen liebevoll in seine Frau kanalisiert hat - unter jeder Kutte steckt doch ein echter Mann !!
Oder eine echte Eva !
Es sollte meiner Meinung nach ,aber die ist nicht relevant, jedem selber überlassen werden ob er unter die Kutten blickt oder nicht !!
Cherub
Ich finde es ja gut ,daß Luther seinen Geschlechtstrieb wieder neu entdeckt hatte und diesen liebevoll in seine Frau kanalisiert hat - unter jeder Kutte steckt doch ein echter Mann !!
Oder eine echte Eva !
Es sollte meiner Meinung nach ,aber die ist nicht relevant, jedem selber überlassen werden ob er unter die Kutten blickt oder nicht !!
Cherub
Klavierspielerin2 13.06.2025 15:02
Mönchsgelübde im Christentum
- Versprechen an Gott
Ein Gelübde ist ein Versprechen, Mönchsgelübde sind Versprechen an Gott. Damit möchten manche Menschen Gott und dem vollkommenen Leben besonders nahe kommen. Für Christen sind die Mönchsgelübde die Voraussetzung, als Mönch vollständig in ein Kloster aufgenommen zu werden.
Die meisten Mönchsgelübde sind Ratschläge aus dem Evangelium der christlichen Bibel. Sie heißen daher auch Evangelische Räte. Dieser Name sorgt manchmal für Verwirrung, denn die Evangelischen Räte gelten nicht nur für Protestanten, sondern auch für Katholiken und Anhänger anderer Glaubensrichtungen im Christentum.
Die verschiedenen Klöster nehmen ihren Mönchen unterschiedliche Gelübde ab, aber diese drei sind fast immer dabei: das Keuschheitsgelübde, das Versprechen, auf Besitz zu verzichten, und das Gehorsamkeitsgelübde.
Mit dem Keuschheitsgelübde versprechen die Mönche, auf einen Partner und auf eine Familie zu verzichten und all ihre Zeit ganz allein Gott und den Gebeten zu widmen. In ihren Gebeten bitten sie Gott vor allem um Hilfe für andere. Diese Gebete nennt man Fürbitte.
Auch das Gelübde, auf Besitz zu verzichten, hilft Mönchen, sich besonders ausführlich mit Gott beschäftigen zu können. Denn wer keinen Besitz hat, muss sich auch nicht darum kümmern und spart eine Menge Zeit für wichtigere Dinge.
Mit dem Gehorsamkeitsgelübde verspricht der Mönch, seinem geistlichen Vater in allen Dingen zu folgen. Der geistliche Vater ist ein erfahrener Mönch. Er wird vom Kloster für jeden jungen Mönch bestimmt, soll ihn in allen Dingen unterstützen, ihm ein Vorbild sein und ihm dabei helfen, sein neues Leben zu meistern.
https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/m/moenchsgeluebde-im-christentum#:~:text=Die%20verschiedenen%20Kl%C3%B6ster%20nehmen%20ihren,zu%20verzichten%2C%20und%20das%20Gehorsamkeitsgel%C3%BCbde.
- Versprechen an Gott
Ein Gelübde ist ein Versprechen, Mönchsgelübde sind Versprechen an Gott. Damit möchten manche Menschen Gott und dem vollkommenen Leben besonders nahe kommen. Für Christen sind die Mönchsgelübde die Voraussetzung, als Mönch vollständig in ein Kloster aufgenommen zu werden.
Die meisten Mönchsgelübde sind Ratschläge aus dem Evangelium der christlichen Bibel. Sie heißen daher auch Evangelische Räte. Dieser Name sorgt manchmal für Verwirrung, denn die Evangelischen Räte gelten nicht nur für Protestanten, sondern auch für Katholiken und Anhänger anderer Glaubensrichtungen im Christentum.
Die verschiedenen Klöster nehmen ihren Mönchen unterschiedliche Gelübde ab, aber diese drei sind fast immer dabei: das Keuschheitsgelübde, das Versprechen, auf Besitz zu verzichten, und das Gehorsamkeitsgelübde.
Mit dem Keuschheitsgelübde versprechen die Mönche, auf einen Partner und auf eine Familie zu verzichten und all ihre Zeit ganz allein Gott und den Gebeten zu widmen. In ihren Gebeten bitten sie Gott vor allem um Hilfe für andere. Diese Gebete nennt man Fürbitte.
Auch das Gelübde, auf Besitz zu verzichten, hilft Mönchen, sich besonders ausführlich mit Gott beschäftigen zu können. Denn wer keinen Besitz hat, muss sich auch nicht darum kümmern und spart eine Menge Zeit für wichtigere Dinge.
Mit dem Gehorsamkeitsgelübde verspricht der Mönch, seinem geistlichen Vater in allen Dingen zu folgen. Der geistliche Vater ist ein erfahrener Mönch. Er wird vom Kloster für jeden jungen Mönch bestimmt, soll ihn in allen Dingen unterstützen, ihm ein Vorbild sein und ihm dabei helfen, sein neues Leben zu meistern.
https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/m/moenchsgeluebde-im-christentum#:~:text=Die%20verschiedenen%20Kl%C3%B6ster%20nehmen%20ihren,zu%20verzichten%2C%20und%20das%20Gehorsamkeitsgel%C3%BCbde.
Klavierspielerin2 13.06.2025 15:12
Augustiner- Orden, wie Luther
https://www.augustiner.at/augustinus/ordensregel/
https://www.augustiner.at/augustinus/ordensregel/
AndreasSchneider 13.06.2025 16:01
"Und Katharina Luther war die erste Frau die entschieden hat wen sie heiraten möchte und wen nicht. Auch nicht üblich."
Das stimmt nicht.
Sie wollte, bevor sie sich zur Ehe mit Martin Luther entschied, einen anderen heiraten.
Dessen Eltern waren aber dagegen, dass ihr Sohn eine entlaufene Nonne heiratete.
So kam dieser Wunsch von Boras nicht zustande.
Danach entschied sie sich für die Ehe mit Martin Luther.
Auch interessant, wie Gott die Menschen führt, i.R. der Brautwerbung.
Andreas
Das stimmt nicht.
Sie wollte, bevor sie sich zur Ehe mit Martin Luther entschied, einen anderen heiraten.
Dessen Eltern waren aber dagegen, dass ihr Sohn eine entlaufene Nonne heiratete.
So kam dieser Wunsch von Boras nicht zustande.
Danach entschied sie sich für die Ehe mit Martin Luther.
Auch interessant, wie Gott die Menschen führt, i.R. der Brautwerbung.
Andreas
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 16:11
Trotzdem hat Katharina klar ausgedrückt, wen sie heiraten wollte oder nicht. Dass das mit dem Nbg.-Kaufmannssohn nicht ging, dafür haben in der Tat dessen Eltern wohl gesorgt.
Aber hier standen wohl mehr die Ständischen Interessen und die nicht vorhandene Aussteuer im Weg und natürlich der sog. "gute Ruf" der reichen Kaufmannsfamilie in Nbg.
Soll ja heute auch noch gelegentlich vorkommen ...
Aber hier standen wohl mehr die Ständischen Interessen und die nicht vorhandene Aussteuer im Weg und natürlich der sog. "gute Ruf" der reichen Kaufmannsfamilie in Nbg.
Soll ja heute auch noch gelegentlich vorkommen ...
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 16:15
Und zum Thema "gebrochenes Gelübde":
Lange vor der Heirat hat Staupitz, der Ordensobere Luther von seinen Gelübden entbunden, wer mehr lesen möchte, darf das gerne hier machen:
https://neuzeit.ev.theologie.uni-mainz.de/2022/04/13/martin-luther-und-sein-orden/
#...ergab sich eine neue Sicht auf Luthers Position im Streit des Augustinereremitenordens. Luther kann nicht länger als Gegner seines Ordensoberen Johann von Staupitz und damit als Vertreter eines entschiedenen Mönchtums gelten.#
Im übrigen werden wohl die wenigsten heutzutage diesen Konflikt austragen müssen, denn Diakonissenmutterhäuser und höchstwahrscheinlich Orden haben gemeinhin Nachwuchsprobleme.
Lange vor der Heirat hat Staupitz, der Ordensobere Luther von seinen Gelübden entbunden, wer mehr lesen möchte, darf das gerne hier machen:
https://neuzeit.ev.theologie.uni-mainz.de/2022/04/13/martin-luther-und-sein-orden/
#...ergab sich eine neue Sicht auf Luthers Position im Streit des Augustinereremitenordens. Luther kann nicht länger als Gegner seines Ordensoberen Johann von Staupitz und damit als Vertreter eines entschiedenen Mönchtums gelten.#
Im übrigen werden wohl die wenigsten heutzutage diesen Konflikt austragen müssen, denn Diakonissenmutterhäuser und höchstwahrscheinlich Orden haben gemeinhin Nachwuchsprobleme.
Klavierspielerin2 13.06.2025 16:25
Es ist schlimm, man kann sich auf nix verlassen. Vorbild ist das nicht!
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 16:30
Randbemerkung:
Hier braucht jetzt nicht so altklug darüber urteilen, wenn jemand angeblich ein Gelübde gebrochen hat. Denn das kann wohl nicht sein, wenn der Ordensobere den Mönche hiervon entbunden hat. Was nicht ist, kann auch nicht gebrochen werden. Ein wenig logisches Denken könnte helfen.
Und in der Heiligen Schrift ist nirgends belegt, dass das Leben des Zölibats höher gestellt und in Gottes Augen mehr Wert sei als der Stand in der Ehe. Das wurde nur im Laufe der Kirchengeschichte daraus gemacht.
Und ganz ehrlich: Ich finde es heute wirklich auch ein Zeugnis, wenn Christen heiraten bevor sie offiziell zusammenziehen. Das ist ein Zeugnis für die Welt.
Hier braucht jetzt nicht so altklug darüber urteilen, wenn jemand angeblich ein Gelübde gebrochen hat. Denn das kann wohl nicht sein, wenn der Ordensobere den Mönche hiervon entbunden hat. Was nicht ist, kann auch nicht gebrochen werden. Ein wenig logisches Denken könnte helfen.
Und in der Heiligen Schrift ist nirgends belegt, dass das Leben des Zölibats höher gestellt und in Gottes Augen mehr Wert sei als der Stand in der Ehe. Das wurde nur im Laufe der Kirchengeschichte daraus gemacht.
Und ganz ehrlich: Ich finde es heute wirklich auch ein Zeugnis, wenn Christen heiraten bevor sie offiziell zusammenziehen. Das ist ein Zeugnis für die Welt.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 16:34
Das magst du so sehen, Klavierspielerin u.a.
Was ich nicht verstehe: Warum empören sich ausgerechnet darüber die Menschen, die gar nicht kirchlich verheiratet waren? Mehr möchte ich hierzu nicht mehr schreiben. Denn sonst wäre es nur noch peinlich.
Was ich nicht verstehe: Warum empören sich ausgerechnet darüber die Menschen, die gar nicht kirchlich verheiratet waren? Mehr möchte ich hierzu nicht mehr schreiben. Denn sonst wäre es nur noch peinlich.
Klavierspielerin2 13.06.2025 16:37
Warum sollte man zuerst etwas versprechen und es dann brechen- vorbildlich ist das nicht.
Und, dieser Mann ist der Gründer des Protestantismus!
Und, dieser Mann ist der Gründer des Protestantismus!
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 16:58
Ja ... daran kann niemand etwas ändern. Aber schlimm ist das nicht, jedenfalls nicht für alle Menschen.
Und ich bin froh, dass Luther geheiratet hat und es verheiratete Pfarrer gibt. Denn wenn jemand von Ehe(leben) reden und andere unterweisen möchte, dann sollte man ein wenig praktische Erfahrung haben.
Ende für mich hier.
Wer trauern mag, der kann ja trauern. Ich finde, dass eine Hochzeit immer noch ein Anlass sein sollte sich zu freuen. Wer es nicht kann, solls, halt bleiben lassen.
Und ich bin froh, dass Luther geheiratet hat und es verheiratete Pfarrer gibt. Denn wenn jemand von Ehe(leben) reden und andere unterweisen möchte, dann sollte man ein wenig praktische Erfahrung haben.
Ende für mich hier.
Wer trauern mag, der kann ja trauern. Ich finde, dass eine Hochzeit immer noch ein Anlass sein sollte sich zu freuen. Wer es nicht kann, solls, halt bleiben lassen.
Klavierspielerin2 13.06.2025 17:04
" Denn das kann wohl nicht sein, wenn der Ordensobere den Mönche hiervon entbunden hat"
Nein, Martin Luther hat keine Dispens von der katholischen Kirche erhalten. Im Gegenteil, er wurde von der Kirche exkommuniziert, nachdem er seine Thesen und Schriften nicht widerrufen hatte.
Nein, Martin Luther hat keine Dispens von der katholischen Kirche erhalten. Im Gegenteil, er wurde von der Kirche exkommuniziert, nachdem er seine Thesen und Schriften nicht widerrufen hatte.
Klavierspielerin2 13.06.2025 17:20
Vielleicht ist diese " schiefe Basis" der Grund, weshalb es im Mutterland des Protestantismus 500 Jahre nach der Reformation , mit den evangelischen Kirche so den Bach runter geht.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 17:26
Ja, die Experten - vor allem hier
Hör endlich mit der Aufrechnerei auf ... kümmer dich doch um Blogs wo es strittig in deiner Kirche ist. Damit hätte man eigentlich genug zu tun und pass bitte auf, dass dort auch nicht vieles ... so den Bach runter geht.
Ehrlich, damit hätte ich genug zu tun.
Aber nun ja, jeder wie er mag.
Hör endlich mit der Aufrechnerei auf ... kümmer dich doch um Blogs wo es strittig in deiner Kirche ist. Damit hätte man eigentlich genug zu tun und pass bitte auf, dass dort auch nicht vieles ... so den Bach runter geht.
Ehrlich, damit hätte ich genug zu tun.
Aber nun ja, jeder wie er mag.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 17:31
Er hat keine Dispens mehr gebraucht. Klavier ... du bist echt blind auf dem Auge: Wenn man die Kirche nicht mehr braucht, dann spielt das auch keine Rolle mehr. Das war bei Luther so und ist für viele Christen heute leider auch so. Er wollte reformierten "seine Kirche", das war nicht gewollt, weil bekanntermaßen dort keine Reformation möglich ist. Dann wurde eben ein anderer Weg gewählt.
Nur du kannst es nicht lassen ... hier rumzustänkern nur weil du einer Einheit hinterhertrauerst, die es halt nunmal nicht mehr gibt. Und nicht jeder trauert dem nach.
Nur wer meint katholisch ist das Allheilmittel, der mag trauern ... Lass die andern endlich in Frieden und wer mag heute fröhlich sein über eine Hochzeit mit ungewöhnlichen Umständen.
Nur du kannst es nicht lassen ... hier rumzustänkern nur weil du einer Einheit hinterhertrauerst, die es halt nunmal nicht mehr gibt. Und nicht jeder trauert dem nach.
Nur wer meint katholisch ist das Allheilmittel, der mag trauern ... Lass die andern endlich in Frieden und wer mag heute fröhlich sein über eine Hochzeit mit ungewöhnlichen Umständen.
Klavierspielerin2 13.06.2025 17:50
OK, heute haben wir in Deutschland ' Ehe für Alle'.
Und das kannst du@ Jani, nicht der katholischen Kirche in die Schuhe schieben.
Freut euch!
Und das kannst du@ Jani, nicht der katholischen Kirche in die Schuhe schieben.
Freut euch!
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 17:55
Katholische Kirche ?! 🙈 Versus präkonverierten pseudoKatholiken ! ? Die Glauben den Katolischen erfunden zu haben ?! Never ? ! Shut Up! 👎
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 17:57
Wenn man katholische Videos wie dieses anschaut, in denen die protestantische Kirche mit einer Arroganz und Überheblichkeit wie dieser kritisiert wird, wundert man sich überhaupt nicht mehr, wie Nichtkatholiken hier als minderwertig oder ungläubig hingestellt werden.
Wenn es Dir nicht passt, @Putz, kannst Du meinen Beitrag samt Video gern löschen.
Mir wird wirklich übel bei dieser Art von "Dokumentation"
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 17:58
Icke bin katholisch ; getauft ! Und stolz drauf ! Aber nicht mehr kirchlich !
Klavierspielerin2 13.06.2025 18:01
Ihr seid aber unfreundlich, wenn man nicht eurer Meinung ist.
Dann geh ' ich- Ciao 👋
Dann geh ' ich- Ciao 👋
Arina 13.06.2025 18:01
Wie schön, dass es Luther ,den Begründer des der Ev. Kirche gab. Ich bin sehr froh Evangelisch zu sein.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 18:04
Du kannst die religiösen Machtspiele echt nicht lassen - armseelig.
Mir bleibt da nur noch eine Antwort, Klavier...
Wohl dem der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch da sitzt wo die Spötter sitzen.
Ps. 1,1
Und jetzt werde ich aus diesem Blog gehen und meinem HERRN und Heiland gehorsam sein. Das nennt sich praktisches Glaubensleben.
Der Blog hätte so ein guter sein können über das Thema wie man Glauben in einer Ehe lebt bzw. wo uns heute Luther und sein Katharina ein Vorbild sein könnten.
Aber manche können es leider halt nicht lassen. Schändlich und nur zum (fremd)Schämen. Denn das ist kein Zeugnis für den HERRN und der kennt bekanntlich keine Konfession.
Mir bleibt da nur noch eine Antwort, Klavier...
Wohl dem der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch da sitzt wo die Spötter sitzen.
Ps. 1,1
Und jetzt werde ich aus diesem Blog gehen und meinem HERRN und Heiland gehorsam sein. Das nennt sich praktisches Glaubensleben.
Der Blog hätte so ein guter sein können über das Thema wie man Glauben in einer Ehe lebt bzw. wo uns heute Luther und sein Katharina ein Vorbild sein könnten.
Aber manche können es leider halt nicht lassen. Schändlich und nur zum (fremd)Schämen. Denn das ist kein Zeugnis für den HERRN und der kennt bekanntlich keine Konfession.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 18:05
Ach Klavier, höre Dir das Video am besten an. Dann festigt das sicher Deine Überzeugung, dass wir hier alle Häretiker sind.
Wenn ich das Video richtig verstehe, kommen wir Nichtkatholiken alle in die Hölle.
Wenn ich das Video richtig verstehe, kommen wir Nichtkatholiken alle in die Hölle.
AndreasSchneider 13.06.2025 18:09
Nach wie vor entscheidet Gott, wer in die Hölle kommt und wer nicht.
Wer ein Glied am Leib Christi ist und wer nicht.
Das entscheidet weder die Katholische, noch die Evangelische Kirche!
Andreas
Wer ein Glied am Leib Christi ist und wer nicht.
Das entscheidet weder die Katholische, noch die Evangelische Kirche!
Andreas
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 18:23
Als protestantische Christen setzen wir uns selbstverständlich auch mit Luthers dunklen Seiten auseinander.
Niemand denkt Luther sei ein Heiliger. Dass er Gelübde gebrochen und eine entlaufene Nonne geheiratet hat, - ist noch eins der geringsten Übel. Noch heute treffen viele junge Leute falsche Entscheidungen. Wollen Priester werden, aber können nicht zolibatär leben. Sie sind nicht dazu berufen. Gott vergibt falsche Entscheidungen, wenn wir sie bereuen. Die dunklen Seiten Luthers schmälern keinesfalls seine Verdienste.
Niemand denkt Luther sei ein Heiliger. Dass er Gelübde gebrochen und eine entlaufene Nonne geheiratet hat, - ist noch eins der geringsten Übel. Noch heute treffen viele junge Leute falsche Entscheidungen. Wollen Priester werden, aber können nicht zolibatär leben. Sie sind nicht dazu berufen. Gott vergibt falsche Entscheidungen, wenn wir sie bereuen. Die dunklen Seiten Luthers schmälern keinesfalls seine Verdienste.
AndreasSchneider 13.06.2025 18:50
Die Ehe Martin Luthers mit Katharina von Bora war völlig korrekt, selbst wenn beide ein Keuschheitsgelübde abgelegt haben sollten.
Gott hat Luther als Werkzeug benutzt und dieser hatte aufgrund seiner gewonnenen Erkenntnisse zurecht seine Glaubensthesen formuliert.
Er war ein von Gott erweckter Mönch, seine Frau eine entlaufen Nonne.
Beide passten, so gesehen, gut zusammen.
Luthers Feststellung, dass Gott den Unterleib der Frau nicht geschaffen hatte, damit er hinter Klostermauern verrotten sollte, ist grundsätzlich richtig, denn ohne Fortpflanzung stirbt die Menschheit aus.
Auch die Reduzierung von Sex auf reines Vergnügen, wie das die Pille und andere Verhütungsmittel möglich gemacht haben, ist nicht dienlich, um die Bevölkerung zu erhalten!
Das ist genau das Problem, das Deutschland heute hat.
Der fehlende Nachwuchs führt zu Fachkräftemangel, der Solidarpakt funktioniert zudem nicht mehr, so dass Rente und Krankenversicherung nicht mehr bezahlbar sind, bzw. immer weniger Leistungen zur Verfügung stehen.
Luther war ein mutiges Vorbild, zumal er sich lieber verheiratete, als heimlich Hurerei zu treiben.
Auch das stellt das Neue Testament klar:
"Um der Hurerei willen, habe ein jeglicher seiner eigen Weib." (1.Kor.7,2)
Dass es mit der Evangelischen Kirche so gewaltig schief gelaufen ist, wie wir heute sehen, liegt nicht nur an Martin Luthers Lehre, sondern auch daran, dass nachfolgende Generationen geistlich gesprochen eingeschlafen und aus der Reinigung und Heiligung herausgefallen sind.
Luther hatte möglicherweise nicht wirklich Licht über Sieg über Sünde (2.Kor.2,14) und göttliche Natur (2.Petr.1, 4 ff), so dass sein Werk in der Hauptsache, in den Anfangsgründen des Glaubenslebens liegt, nicht aber in der Errichtung des Leibes Christi.
Dennoch war selbst diese Arbeit notwendig und wichtig, da die Katholische Kirche selbst dieses einfache Niveau nicht mehr hatte und vielleicht bis heute nicht hat.
Die EKD hat aber auch nicht das Niveau von Reue, Bekehrung und Sündenvergebung.
Der Aufbau des Leibes Christi ist noch mal ein anderes Thema.
Andreas
Gott hat Luther als Werkzeug benutzt und dieser hatte aufgrund seiner gewonnenen Erkenntnisse zurecht seine Glaubensthesen formuliert.
Er war ein von Gott erweckter Mönch, seine Frau eine entlaufen Nonne.
Beide passten, so gesehen, gut zusammen.
Luthers Feststellung, dass Gott den Unterleib der Frau nicht geschaffen hatte, damit er hinter Klostermauern verrotten sollte, ist grundsätzlich richtig, denn ohne Fortpflanzung stirbt die Menschheit aus.
Auch die Reduzierung von Sex auf reines Vergnügen, wie das die Pille und andere Verhütungsmittel möglich gemacht haben, ist nicht dienlich, um die Bevölkerung zu erhalten!
Das ist genau das Problem, das Deutschland heute hat.
Der fehlende Nachwuchs führt zu Fachkräftemangel, der Solidarpakt funktioniert zudem nicht mehr, so dass Rente und Krankenversicherung nicht mehr bezahlbar sind, bzw. immer weniger Leistungen zur Verfügung stehen.
Luther war ein mutiges Vorbild, zumal er sich lieber verheiratete, als heimlich Hurerei zu treiben.
Auch das stellt das Neue Testament klar:
"Um der Hurerei willen, habe ein jeglicher seiner eigen Weib." (1.Kor.7,2)
Dass es mit der Evangelischen Kirche so gewaltig schief gelaufen ist, wie wir heute sehen, liegt nicht nur an Martin Luthers Lehre, sondern auch daran, dass nachfolgende Generationen geistlich gesprochen eingeschlafen und aus der Reinigung und Heiligung herausgefallen sind.
Luther hatte möglicherweise nicht wirklich Licht über Sieg über Sünde (2.Kor.2,14) und göttliche Natur (2.Petr.1, 4 ff), so dass sein Werk in der Hauptsache, in den Anfangsgründen des Glaubenslebens liegt, nicht aber in der Errichtung des Leibes Christi.
Dennoch war selbst diese Arbeit notwendig und wichtig, da die Katholische Kirche selbst dieses einfache Niveau nicht mehr hatte und vielleicht bis heute nicht hat.
Die EKD hat aber auch nicht das Niveau von Reue, Bekehrung und Sündenvergebung.
Der Aufbau des Leibes Christi ist noch mal ein anderes Thema.
Andreas
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 19:06
Wir haben in der Kirche auch nach Luther immer weitere Gemeindegründungen gehabt.
Als Beispiel nenne ich nur Wesley für die Methodisten oder die Brüdergemeinden, die Pietisten etc.
Aber es ist eine Erfahrung, dass der Geist des Aufbruchs und der Erneuerung und Reinigung maximal 100 Jahre anhält. Danach kommen andere Einflüsse.
Davor war noch keine Kirche oder Gemeinde bewahrt.
Als Beispiel nenne ich nur Wesley für die Methodisten oder die Brüdergemeinden, die Pietisten etc.
Aber es ist eine Erfahrung, dass der Geist des Aufbruchs und der Erneuerung und Reinigung maximal 100 Jahre anhält. Danach kommen andere Einflüsse.
Davor war noch keine Kirche oder Gemeinde bewahrt.
AndreasSchneider 13.06.2025 19:11
Deshalb sind regelmäßige Erneuerung und Erweckung vonnöten, um das geistliche Niveau zu halten, um nicht einzuschlafen und abzugleiten.
Dazu muss aber das Wirt Gottes in Reinheit und Klarheit verkündigt werden.
Wenn hier bereits Kompromisse eingegangen werden, ist der Abfall schon vorprogrammiert.
Andreas
Dazu muss aber das Wirt Gottes in Reinheit und Klarheit verkündigt werden.
Wenn hier bereits Kompromisse eingegangen werden, ist der Abfall schon vorprogrammiert.
Andreas
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 19:23
Hab ich eine Meinung?
ja
ist die jetzt sinnvoll mitzuteilen?
keine Ahnung
also schreib ich, dass mir auch die Frau aus den Sprüchen, die so tüchtig ist einfällt, wenn ich an Katharina Luther denke.
Vorbildlich. Ich wäre auch gerne so, bin ich aber nicht. Schade. Aber ich muss auch kein Beispiel sein für den Beginn einer Reformation. Ich denke, die beiden waren schon richtig gut in ihrem Job.
ja
ist die jetzt sinnvoll mitzuteilen?
keine Ahnung
also schreib ich, dass mir auch die Frau aus den Sprüchen, die so tüchtig ist einfällt, wenn ich an Katharina Luther denke.
Vorbildlich. Ich wäre auch gerne so, bin ich aber nicht. Schade. Aber ich muss auch kein Beispiel sein für den Beginn einer Reformation. Ich denke, die beiden waren schon richtig gut in ihrem Job.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 19:28
Während wir Katholiken uns immernoch mit unserer Sexualmoral beschäftigen und an Keuschheitsgürteln basteln , wird bei den Evangelischen fröhlich verkündend und das "Mehret Euch "praktiziert .Ich glaube Luthers Ansicht war , daß man das monastische Priestertum ,als ein abgesondertes Zeugnis für Gott vom erhabenen Sockel stürzen müsse um das Glaubenszeugnis gleichermaßen auf alle zu verteilen,im Sinne von Gerechtigkeit und Gnade .
Darüber läßt sich diskutieren ..das eine wie das andere ist nicht für sich alleine richtig , nicht daß man das Mönchtum etc. abschaffen sollte , aber seine elitäre, zölibatäre , erhobene Stellung zu hinterfragen ,warum nicht?
Warum das Zeugnis eines Ehepaares gegen ein Keuschheitsgelübde ausspielen oder kleiner und minderwertiger betrachten ?
Es kommt auf den Blickwinkel an wie man dieses bewertet.
Luther hat ins Ehesakrament und ins Mönchtum eine größere Freiheit hineingebracht - ist das so falsch ? Ich meine nicht ,revolutionär ja ,aber darum gleich falsch ?
Cherub
Darüber läßt sich diskutieren ..das eine wie das andere ist nicht für sich alleine richtig , nicht daß man das Mönchtum etc. abschaffen sollte , aber seine elitäre, zölibatäre , erhobene Stellung zu hinterfragen ,warum nicht?
Warum das Zeugnis eines Ehepaares gegen ein Keuschheitsgelübde ausspielen oder kleiner und minderwertiger betrachten ?
Es kommt auf den Blickwinkel an wie man dieses bewertet.
Luther hat ins Ehesakrament und ins Mönchtum eine größere Freiheit hineingebracht - ist das so falsch ? Ich meine nicht ,revolutionär ja ,aber darum gleich falsch ?
Cherub
Klavierspielerin2 13.06.2025 19:54
Ne@cherub, bei den evangelischen ist die Ehe kein Sakrament mehr. Luther hat das abgeschafft schreibt:
https://www.ekd.de/Trauung-Basiswissen-Glauben-11038.htm
https://www.ekd.de/Trauung-Basiswissen-Glauben-11038.htm
Arina 13.06.2025 21:36
@
Jeder soll nach seiner Fasson selig werden. Wann wird das verstanden und akzeptiert??
Keiner ist gezwungen , den Glauben einer anderen Glaubens Gemeinschaft anzunehmen. So einfach!!!
@19.54, sei froh , dann musst du dir doch als geschiedene Frau keine Sorgen machen!!!
Jeder soll nach seiner Fasson selig werden. Wann wird das verstanden und akzeptiert??
Keiner ist gezwungen , den Glauben einer anderen Glaubens Gemeinschaft anzunehmen. So einfach!!!
@19.54, sei froh , dann musst du dir doch als geschiedene Frau keine Sorgen machen!!!
Sherezade 13.06.2025 21:40
Im Link zu EKD steht nur nicht warum die Ehe für Luther keine Sakrament ist...
Sollte man doch erklären können...so mit Luther und seinen durchaus sinnvollen Gedanken dazu....
Warte nun gespannt ab😎
Die Briefe von Luther an Katharina von Bora sind wunderschön.. man merkt die Verbundenheit und die gewachsene tiefe Liebe... auch den Respekt vor ihr und sogar eine intellektuelle und geistliche Gleichstellung...auch die Liebe zu seinen Kindern...
Von Katharina gibt es nicht so viel... jedoch ist klar, dass die Liebe gegenseitig war...
Den Zeigefinger auf einen Mönch, der ein Kloster verlassen hat, finde ich niedlich...
Jedenfalls wenn man all die Skandale um das ausschweifende Leben von Päpsten und Klerus ein bisserl kennt...
Sollte man doch erklären können...so mit Luther und seinen durchaus sinnvollen Gedanken dazu....
Warte nun gespannt ab😎
Die Briefe von Luther an Katharina von Bora sind wunderschön.. man merkt die Verbundenheit und die gewachsene tiefe Liebe... auch den Respekt vor ihr und sogar eine intellektuelle und geistliche Gleichstellung...auch die Liebe zu seinen Kindern...
Von Katharina gibt es nicht so viel... jedoch ist klar, dass die Liebe gegenseitig war...
Den Zeigefinger auf einen Mönch, der ein Kloster verlassen hat, finde ich niedlich...
Jedenfalls wenn man all die Skandale um das ausschweifende Leben von Päpsten und Klerus ein bisserl kennt...
Sherezade 13.06.2025 21:51
Die dunklen Seiten von Luther und seine Irrtümer kann man natürlich nicht ignorieren...
Aber es gab auch viel Licht...
1. Keine Festlegung eines Bibelkanons... gut für uns Heutige und neuer Erkenntnis...
2. Die Erkenntnis, das lautere Theologie nicht ohne Wissenschaft auskommt... gut für uns Heutige ..
Und eine seiner besonderen Schriften stammt aus dem Jahre 1528... er hat wunderbar biblisch begründet, warum ungetauft vertstorbene Kinder/Säuglinge nicht im Limbus oder anderen fiesen Orten landen... da war er sowas der Zeit voraus... i
Aber es gab auch viel Licht...
1. Keine Festlegung eines Bibelkanons... gut für uns Heutige und neuer Erkenntnis...
2. Die Erkenntnis, das lautere Theologie nicht ohne Wissenschaft auskommt... gut für uns Heutige ..
Und eine seiner besonderen Schriften stammt aus dem Jahre 1528... er hat wunderbar biblisch begründet, warum ungetauft vertstorbene Kinder/Säuglinge nicht im Limbus oder anderen fiesen Orten landen... da war er sowas der Zeit voraus... i
Alysa 13.06.2025 21:57
Luthers Hochzeit wird übrigens jedes Jahr als großes Volksfest gefeiert.
Dieses Jahr ist es etwas Besonderes- eben wegen der 500 Jahre.
Dieses Jahr ist es etwas Besonderes- eben wegen der 500 Jahre.
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 22:14
@Sherezade : "Und eine seiner besonderen Schriften stammt aus dem Jahre 1528... er hat wunderbar biblisch begründet, warum ungetauft vertstorbene Kinder/Säuglinge nicht im Limbus oder anderen fiesen Orten landen..."
- Dieser Text würde mich interessieren , vielleicht kann jemand den posten oder verlinken ?
Cherub
- Dieser Text würde mich interessieren , vielleicht kann jemand den posten oder verlinken ?
Cherub
(Nutzer gelöscht) 13.06.2025 22:52
Luther der Mörder. Pfui!
Engelslhaar 14.06.2025 05:41
Hier wird ein Hochzeitstag gefeiert?
Na dann, alles Gute zu, 500. Hochzeitstag!
Na dann, alles Gute zu, 500. Hochzeitstag!
Klavierspielerin2 14.06.2025 06:59
@21:46
" Jeder soll nach seiner Fasson selig werden. Wann wird das verstanden und akzeptiert??"
Das wird in Deutschland doch bereits akzeptiert, dass JEDER nach seiner...u.A. ' Ehe für alle '.
" Jeder soll nach seiner Fasson selig werden. Wann wird das verstanden und akzeptiert??"
Das wird in Deutschland doch bereits akzeptiert, dass JEDER nach seiner...u.A. ' Ehe für alle '.
Arina 14.06.2025 07:51
@ Na Gott sei Dank, dann komme mal runter und entspanne dich. Genug ist genug moralisiert!
Wo ist denn die Sünde? Auch in der Kath. Kirche. Ist lange bekannt. Die Priester und ihr Gelöbnis. Längst vergessen???
Wo ist denn die Sünde? Auch in der Kath. Kirche. Ist lange bekannt. Die Priester und ihr Gelöbnis. Längst vergessen???
Arina 14.06.2025 07:53
@22:52, wenn ein Finger auf einen anderen Menschen zeigt, zeigen drei Finger zurück!!
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 08:03
Wenn Du Dir das um 15:57 eingestellte Video auch nur auszugsweise anschauen würdest, wäre Dir klar, dass diese Meinung über Luther und seine Lehre nach wie vor in der katholischen Kirche herrscht.
Dort wird er zwar nicht Mörder genannt, aber als Spalter der Kirche bezichtigt.
Dass die kath. Kirche nach 600 , also vor Luther, auch die Juden verfolgt hat, wird sowieso ausgeblendet.
Dort wird er zwar nicht Mörder genannt, aber als Spalter der Kirche bezichtigt.
Dass die kath. Kirche nach 600 , also vor Luther, auch die Juden verfolgt hat, wird sowieso ausgeblendet.
Klavierspielerin2 14.06.2025 08:06
Ich bin entspannt.
Ihr aber offensichtlich nicht.
Wusstest du 7:51, dass 2030 die 500- Jahrfeier des ' Augsburger Bekenntnis ' gefeiert wird?
Da feiern Lutheraner und Katholiken zusammen. Big Event. Da feier' ich eher mit.
Ich habe geschrieben, dass ich den Hochzeitstag zwischen einem wortbrüchigen Mönch und einer entlaufenen Nonne nicht vorbildlich finde!
Wenn ich hier die Reaktionen darauf lese, ist mir nun klar, dass man diese Tatsache im Mutterland des Protestantismus nicht bemerken und ansprechen darf!
Ihr aber offensichtlich nicht.
Wusstest du 7:51, dass 2030 die 500- Jahrfeier des ' Augsburger Bekenntnis ' gefeiert wird?
Da feiern Lutheraner und Katholiken zusammen. Big Event. Da feier' ich eher mit.
Ich habe geschrieben, dass ich den Hochzeitstag zwischen einem wortbrüchigen Mönch und einer entlaufenen Nonne nicht vorbildlich finde!
Wenn ich hier die Reaktionen darauf lese, ist mir nun klar, dass man diese Tatsache im Mutterland des Protestantismus nicht bemerken und ansprechen darf!
(Nutzer gelöscht) 14.06.2025 08:11
Ja Klavier, in den oberen Etagen.
Allein durch den ACK werden die Religionen und Konfessionen zu einem friedlichen Miteinander zusammen geführt.
Aber auf der unteren Ebene ist es bei einigen Katholiken immer noch ausgeprägt, wie schlimm Luther war, dass er die Kirche geschwächt habe und im Übrigen Ihr was habt, was die anderen mit Füßen treten.
Allein durch den ACK werden die Religionen und Konfessionen zu einem friedlichen Miteinander zusammen geführt.
Aber auf der unteren Ebene ist es bei einigen Katholiken immer noch ausgeprägt, wie schlimm Luther war, dass er die Kirche geschwächt habe und im Übrigen Ihr was habt, was die anderen mit Füßen treten.
Klavierspielerin2 14.06.2025 08:27
Nix ist bislang zusammen geführt. Man redet zwar wieder miteinander, aber z.B. ev.lutherische und rk- Christen können nach 500 Jahren immernoch nicht gemeinsam zum Abendmahl, Eucharestie- Feier.
Z.B.: Die orthodoxen - und rk- Christen haben sich wieder angenähert, das WOLLEN beide Seiten und KÖNNEN das auch, da beide noch alle 7, statt nur noch 2 Sakramente haben.
Es gibt da sehr viele Gemeinsamkeiten.
Es ist halt schwer, einem Nicht- Christen zu erklären, weshalb es diese Kirchenspaltung zw. den Protestanten und Katholiken gibt. Es gibt nur 1 Wahrheit und das ist unter diesen Unstimmigkeiten der größte Hinderungsgrund bei der Evangelisation. Das muss man doch zur Kenntnis nehmen und versuchen diesen Hinderungsgrund zu überwinden- denn alle Menschen haben das Recht, das Evangelium zu hören, statt sich mit den Folgen der Reformation beschäftigen zu müssen!
Z.B.: Die orthodoxen - und rk- Christen haben sich wieder angenähert, das WOLLEN beide Seiten und KÖNNEN das auch, da beide noch alle 7, statt nur noch 2 Sakramente haben.
Es gibt da sehr viele Gemeinsamkeiten.
Es ist halt schwer, einem Nicht- Christen zu erklären, weshalb es diese Kirchenspaltung zw. den Protestanten und Katholiken gibt. Es gibt nur 1 Wahrheit und das ist unter diesen Unstimmigkeiten der größte Hinderungsgrund bei der Evangelisation. Das muss man doch zur Kenntnis nehmen und versuchen diesen Hinderungsgrund zu überwinden- denn alle Menschen haben das Recht, das Evangelium zu hören, statt sich mit den Folgen der Reformation beschäftigen zu müssen!

Jetzt
Vor 500 Jahren, am 13. Juni 1525, heiratete Martin Luther die First Lady der Reformation, Katharina von Bora. Der historische Roman von Maria Regina Kaiser erzählt ihre spannende Lebens- und Liebegesschichte vom Klostermädchen bis an die Seite Luthers, als sein "liebstes Weib" und "Herr Käthe".
https://www.erf.de/index.php?module=510&snr=209548&reset=1