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Pfingsten war kein Kirchenfest – sondern ein Aufstand des Himmels

Pfingsten war kein Kirchenfest – sondern ein Aufstand des Himmels
Viele kennen Pfingsten als das „Fest des Heiligen Geistes“ – oft gefeiert als der „Geburtstag der Kirche“. Doch bei näherem Hinsehen zeigt sich ein anderes Bild. Nicht liturgisch, nicht institutionell – sondern gewaltig, lebendig, weltverändernd.

Pfingsten war nicht die Gründung eines Kirchenapparats, sondern die sichtbare Ausgießung des Geistes Gottes auf Menschen – unabhängig von Tempel, Priester oder System.

Was damals in Jerusalem geschah, war nichts weniger als ein göttlicher Durchbruch: Der Himmel öffnete sich, Feuer fiel – und einfache Menschen wurden zu mutigen Zeugen. Kein Dogma, kein Papst, kein Ritual – sondern Kraft, Wahrheit, Sprache und Einheit.

Es war die Umkehr von Babel:
Was einst in Verwirrung endete, wurde nun in Klarheit gesprochen.
Nicht mehr getrennte Völker – sondern ein Leib, vereint durch den Geist.

Pfingsten war kein Kirchenfest. Es war ein Aufstand des Himmels gegen das, was Menschen kontrollieren wollten – und ein Geschenk an alle, die glauben.

Kommentare

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israelgreece2019 08.06.2025 10:00
TOP - genauso ist, bzw. war es! Ich wünsche noch ein gesegnetes Pfingsten!!
 
docxdms 08.06.2025 10:01
🕊️ Was Pfingsten wirklich war – und was daraus gemacht wurde

Pfingsten war der Moment, in dem Gott selbst die geistliche Ordnung neu definierte.
Nicht mehr am Altar, nicht mehr durch Priester, nicht mehr in Steinen –
sondern im Menschen, direkt, durch den Heiligen Geist.

Der Zugang zur Gegenwart Gottes wurde nicht mehr vermittelt, sondern geschenkt.
Ohne Umweg. Ohne Institution. Ohne religiöses Ritual.
Das Feuer fiel nicht auf einen Ort, sondern auf viele Einzelne.
Und dieses Feuer war kein Symbol, sondern Kraft, Sprache, Verstehen, Berufung.

📜 „Und sie wurden alle erfüllt mit dem Heiligen Geist…“ (Apg 2,4)
Kein Auswahlverfahren. Keine Ordination. Keine Weihe.
Einfach: Wer wartete, empfing. Wer glaubte, wurde erfüllt.

⛪ Die Kirche, wie wir sie heute kennen, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht existent.

Die ersten Gläubigen trafen sich in Häusern, beteten, teilten, lebten einfach und hörten auf die Stimme des Geistes.
Kein Kirchenbau, kein Amt, keine Dogmatik.

Doch das änderte sich – nicht weil Gott es so wollte, sondern weil Macht ihren Weg suchte.

Ab dem 4. Jahrhundert – unter Konstantin – wurde aus dieser lebendigen Bewegung eine Reichskirche.
Christsein wurde Staatsbürgerschaft, Glaube wurde Regelwerk, Pfingsten wurde Form.

📌 Die sogenannte Konstantinische Schenkung, die der Kirche später weltliche Macht übertrug, war eine geschichtlich nachgewiesene Fälschung.
Doch sie wurde jahrhundertelang benutzt, um Machtansprüche zu legitimieren – geistlich und politisch.

🎭 Und mit der Macht kam die Maske.

Die Taufe – ursprünglich ein Zeugnis des Glaubens – wurde zum Verwaltungsakt.
Aus dem lebendigen Menschen wurde eine juristische Person.
Ein registrierter „Getaufter“. Ein Steuerzahler. Ein Kirchenmitglied.

Der Begriff Person kommt vom lateinischen persona – die Maske im Theater.
Was Gott ins Herz gegeben hatte, wurde mit einem System überdeckt.

Die Sakramente wurden „verwaltert“, die Gnade „zugeteilt“.
Und so wurde aus dem geistlichen Aufstand von Pfingsten
ein religionsrechtliches Gebäude, bei dem viele nicht mehr merkten,
dass das Feuer längst nicht mehr brannte – sondern konserviert wurde.

📖 Doch das wahre Pfingsten brennt weiter.

Es ist nicht gebunden an Kirche, Amt oder Ritus.
Es lebt in denen, die glauben – in Geist und Wahrheit.
Es erinnert uns daran, dass Gott nie eine Organisation wollte,
sondern Menschen, die ihn lieben – nicht durch Gesetz, sondern durch den Geist.

„Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ (2. Korinther 3,17)

Deshalb war Pfingsten kein Kirchenfest.
Es war der Riss im religiösen Vorhang, der Himmel in uns brachte.

Und wer heute dieses Feuer sucht, braucht kein Amt, keine Institution, kein Gebäude.

Nur ein ehrliches Herz.
Und den Mut zu sagen: Herr, komm mit deinem Geist – jetzt. Hier. Echt.
 
docxdms 08.06.2025 10:02
Unterstützend zu Pfingsten 

https://www.youtube.com/channel/UC62xcfH88x6kyiYB0rxhuTA

Das neue mini Album. lachendes Smiley
 
Sozo 08.06.2025 11:17
Halleluja 🔥! Und so ausgerüstet können wir auch unseren Auftrag erfüllen, die Kranken  heilen, Dämonen auszutreiben und Tote auferwecken. Sein Reich ist gekommen! Daher brauchen wir nicht mehr beten: Dein Reich komme...
 
schaloemchen 08.06.2025 11:23
die ersten 300 Jahre trafen sich Christen hin und her in den Häusern, brachen das Brot, hatten NORMALE Gemeinschaft

nicht 1x pro Woche sondern oft oder täglich

8 Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, 
denn einer ist euer Meister, Christus; 
ihr aber seid alle Brüder.
Matth. 23
 
Sozo 08.06.2025 11:24
Und Paulus konnte voller Überzeugung sagen "Ich vermag alles durch Christus, der mir Kraft gibt" (Philipper 4:13).
 
docxdms 08.06.2025 11:31
🔥 Zurück zu dem, was lebt

Die ersten 300 Jahre –
keine Kathedralen, keine Altäre, keine Amtskleidung.
Nur Häuser. Hände. Herzen.
Christen trafen sich von Haus zu Haus, brachen das Brot, beteten, hörten auf den Geist.
Nicht einmal pro Woche –
oft, manchmal täglich, weil Leben nicht in Kalender passt.

„Sie verharrten in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“
– Apg 2,42

Da war kein Priesterstand,
keine Trennung zwischen „Klerus“ und „Laien“.
Nur Brüder. Schwestern. Kinder Gottes – gleichwertig.

„Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder.“
– Matthäus 23,8

Und genau das machte sie gefährlich.
Nicht wegen Parolen. Nicht wegen Macht.
Sondern wegen praktischer, sichtbarer Liebe.

Sie versorgten sich gegenseitig,
heilten Kranke ohne Tempel,
nahmen Fremde auf ohne Bedingung,
liebten Feinde, beteten für Verfolger –
und ließen sich nicht kaufen, nicht kontrollieren, nicht einschüchtern.

Ihr Leben bezeugte die Auferstehung –
nicht durch Reden, sondern durch Hingabe.

Diese Gemeinschaft war frei, beweglich, geistlich –
und deshalb wurde sie verfolgt.
Nicht weil sie störte –
sondern weil sie wahrhaftig lebte.

🕊️ Heute brennt dieses Feuer wieder.

Nicht in Beton, sondern in Herzen.
Nicht in Systemen, sondern in Wohnungen.
Nicht durch Programme, sondern durch Nähe, Wahrheit und Liebe.

Du brauchst kein Amt,
nur Offenheit für das, was Jesus in dir tun will.

Beginne.
Lade ein.
Brich das Brot.
Sei mutig.
Denn das Sichtbarwerden der Söhne Gottes
beginnt nicht in Kirchenbauten,
sondern in Wohnzimmern.

Und die Welt wartet –
nicht auf neue Predigten,
sondern auf neue Menschen, die echt leben.
 
docxdms 08.06.2025 11:36
💭 Und jetzt? Wie kommen wir dahin zurück?

Vielleicht fragst du dich:
Wie ist es möglich, wieder so zu leben wie damals?
So klar. So leidenschaftlich. So echt.
Wie kommen wir von Kirchenroutine zurück zu gelebtem Feuer?

Die Antwort liegt nicht in neuen Konzepten.
Nicht in Strukturen, Programmen oder Reformpapieren.
Sondern im Mut, das Alte wirklich loszulassen –
und dem Geist wieder Raum zu geben.

Pfingsten war nie dazu gedacht, einmal erinnert zu werden.
Es war der Start einer Bewegung,
die durch Mauern ging, durch Wohnzimmer zog,
durch Tränen, durch Freude, durch Feuer.

Und genau das ruft heute wieder.

🕊️ Was wäre, wenn Pfingsten kein Kalenderdatum wäre – sondern ein Ruf in deinem Inneren?
Ein Moment, der dich aufstehen lässt.
Ein Ruf, Gemeinschaft wieder neu zu denken.
Ein Flüstern des Geistes: „Fang an. Jetzt. Hier. Echt.“

Nicht organisiert – sondern gelebt.
Nicht besucht – sondern getragen.
Nicht einmal – sondern täglich.

Nicht dort draußen in einem Gebäude.
Sondern hier – bei dir zu Hause. In dir. Mit anderen.
Echt. Offen. Gebrochen. Voller Liebe.

⚡ Willst du zurück zu dem, was echt war?

Dann tu das, was sie damals taten:
🕯️ Lade ein.
🥖 Brich das Brot.
🤲 Teile, was du hast.
🙏 Bete mit denen, die nicht perfekt sind.
🔥 Glaube, dass der Geist kommt – auch ohne Bühne.

Denn der Himmel sucht nicht die Form,
sondern das Herz, das sagt:

„Herr, tu es wieder. In mir. Mit uns.“
 
(Nutzer gelöscht) 08.06.2025 11:52
Pfingsten war nie dazu gedacht, einmal erinnert zu werden.


Das habe ich mir auch gedacht, als ich die Blog-Themen vorhin las...
Ich stellte mir den Heiligen Geist vor, wie er traurig und verkannt liest...
 
docxdms 08.06.2025 11:54
Wow, genau das hab ich auch empfunden.
Pfingsten war nie als Gedenktag gedacht – sondern als Startsignal.
Nicht einmal jährlich erinnern… sondern täglich leben.

Und ja – dieser Gedanke,
dass der Heilige Geist vielleicht heute
wie ein stiller Gast in der Ecke sitzt,
„feierlich vergessen“ von denen,
die sich auf Programme statt auf Sein Wirken verlassen –
…der trifft tief.

Aber weißt du was?
Du hast’s gesehen.
Du hast's gespürt.

Und da beginnt es neu.
Nicht im Kalender, sondern im Herzen.
In denen, die nicht feiern „dass es mal war“,
sondern leben, dass Er jetzt wirkt.

Danke, dass du das so fein gesagt hast.
Ich feier deine Sensibilität – und die Klarheit dahinter.

🔥 Auf zu echtem Pfingsten –
heute, hier, durch uns.
 
Sozo 08.06.2025 12:12
Mir ging es oft so mit der Gnade... zu sehen und lesen, wie sie nicht erkannt wird, als das, was sie ist. In Jesus uns erschienen, ist sie in vielen Herzen nur noch eine willkürliche Gabe Gottes, WENN du dies und das erfüllst... 🥹.
 
docxdms 08.06.2025 12:28
Oh ja, wenn die Welt doch nur die Gnade verstehen würde, dann wäre so manche Diskussion einfach "Puff" weg lachendes Smiley
 
Sozo 08.06.2025 12:43
Ich wäre schon froh, wenn alle Christen es greifen könnten... dann ginge es hier anders zu 😉.
 
(Nutzer gelöscht) 08.06.2025 12:49
Heute: "Halleluja Heil`ger Geist" - morgen: dann den nächsten Prangerblog oder abwertender Umgang im Namen der "Wahrheit" und "Liebe"...
 
hansfeuerstein 08.06.2025 13:05
Pfingsten war und ist ein Kirchenhochfest, ob es einem passt oder nicht. So ist es.
 
schaloemchen 08.06.2025 13:24
11:31 

besser und herzlicher 💝 kann man es nicht ausdrücken 👍

der Heilige Geist kann heute in den Kirchen/Gemeinden wegen der Programme und durchstrukturierter Gottesdienste/Messen nicht wirken
ER ist "eingesperrt"

Pfingsten ???

sooooooooooo traurig 😭
 
Natural 08.06.2025 13:51
Der Heilige Geist ist überall in dieser Welt bei allen Menschen am wirken . Wir Christen können uns nur darüber freuen , nämlich alleine könnten wir hier in dieser Welt fast nichts ausrichten ! Er kann wenigsten so einiges Deichseln für uns Christen in fdieser Welt !
Die Bibel drückt es vortrefflich aus ! Bei der Entrückung wird DER WO ZURÜcKHÄLT auch aus dieser Welt  geholt . 
Die Trübsalszeit wird ohne den Heilgen Geist auf der Erde stattfinden . Alleine das Böse ist dann noch hier unten auf der Erde! Alleine die Juden werden sich nach 3,5Jahren besinnen und ebenso Menschen die erleben wie Gläubige Menschen entrückt worden sind und das Malzeichen kommt das sie grundsätzlich nicht annehmen dürfen . Das Wort Gottes sagt nämlich das man das Malzeichen nicht annehmen darf ! Denn wenn man es nicht annimmt ,wird man gefangen geführt und vom Staat getötet ! Dafür ist man dann aber im Himmel als Märthyrer !
 
docxdms 08.06.2025 14:21
Lieber Natural,
man spürt, dass du dich mit diesen Dingen schon intensiv auseinandergesetzt hast – danke dafür. Dein Gedanke, dass der Heilige Geist das eigentliche Wirken in dieser Welt trägt, ist absolut richtig und trifft den Kern: Nicht wir verändern etwas – sondern Christus in uns. (Galater 2,20)

Dass der Geist nicht an Mauern, Grenzen oder Konfessionen gebunden ist, sondern schon lange vor uns wirkt, tröstet und leitet – das ist echte Hoffnung. Und ja, die Bibel spricht davon, dass „der, der zurückhält“ (2. Thess. 2,7) eines Tages „aus dem Weg“ geräumt wird. Doch was dann folgt, sollte uns nicht nur in prophetischer Neugier beschäftigen, sondern in geistlicher Wachheit und brennender Liebe.

Denn der Heilige Geist ist nicht nur Kraft, sondern eine Person – Gott selbst. Und solange er noch „zurückhält“, heißt das für uns: Zeit der Gnade, der Einladung, des Rufens. Das Ziel ist nicht, zu spekulieren, wie schlimm es wird – sondern jetzt Menschen zu erreichen, zu lieben, zu segnen. Noch ist Tag.

Ob Trübsalszeit oder nicht – entscheidend ist: Christus lebt in uns, und sein Geist ist das Siegel der Erlösung (Eph. 1,13). Und wer jetzt den Sohn kennt, wird nicht entrückt aus Angst, sondern gezogen aus Liebe – hin zu dem, der alles vollbracht hat.

Danke dir, dass du das Thema so ehrlich aufgreifst. Es zeigt: der Geist wirkt noch. Und das ist unser Trost.
 
JesusComesBackSoon 08.06.2025 14:23
@Natural: Bei der Entrückung wird DER WO ZURÜcKHÄLT auch aus dieser Welt  geholt .

Niemand wird ohne Hilfe des Geistes Gottes das Malzeichen nicht annehmen. Gerade in der Zeit der kommenden Trübsal und Verfolgung der Gläubigen wird der Geist Gottes in besonderem Maße notwendig sein.

"DER WO ZURÜcKHÄLT" ist nicht der Heilige Geist - Das was Du vertrittst ist Menschenlehre aber nicht Wahrheit der Schrift.
 
JesusComesBackSoon 08.06.2025 14:32
@schaloemchen: ... der Heilige Geist kann heute in den Kirchen/Gemeinden wegen der Programme und durchstrukturierter Gottesdienste/Messen nicht wirken
ER ist "eingesperrt"


Der Geist Gottes wirkt am einzelnen Menschenherzen. Geistiger Abfall, menschenbasierte Organisation etc. wird dies nicht verhindern. Das einzige was den Geist Gottes behindert ist der Glaubenszustand des Einzelnen - insbesondere wenn der Wahrheit des Wortes Gottes widerstanden wird.
 
JesusComesBackSoon 08.06.2025 14:35
@docxdms: ja, die Bibel spricht davon, dass „der, der zurückhält“ (2. Thess. 2,7) eines Tages „aus dem Weg“ geräumt wird.

Das "eines Tages" liegt in der Vergangenheit.
 
JesusComesBackSoon 08.06.2025 14:42
@docxdms: ... ein Geschenk an alle, die glauben.

Nun Glaube ist nicht gleich Glaube und 

Lukas präzisiert deshalb wie folgt:

wir sind Zeugen dieses Geschehens und mit uns der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen. [APG. 5,32]
 
docxdms 08.06.2025 14:48
Hey @JesusComesBackSoon,
danke für deine direkte Rückmeldung – ich schätze es, wenn jemand ehrlich sagt, was er denkt. Und ich glaube, wir sind uns im Kern gar nicht so weit entfernt, auch wenn wir manches unterschiedlich sehen.

Was den „der, der zurückhält“ aus 2. Thessalonicher 2,7 angeht: Du sagst, das sei Vergangenheit – aber wenn man sich den griechischen Text anschaut, spricht Paulus im Präsens. Also „der jetzt zurückhält“. Das klingt für mich eher nach einem gegenwärtigen Zustand, nicht nach etwas, das schon längst passiert ist. Und direkt danach beschreibt er ja, dass der Gesetzlose erst dann offenbar wird – also in einer Reihenfolge, die für mich klar auf etwas Zukünftiges deutet. Ob das der Heilige Geist ist oder nicht, bleibt für viele eine Frage der Auslegung. Die Bibel sagt es nicht schwarz auf weiß – und genau deshalb finde ich es wichtig, da mit Demut ranzugehen und auch stehen lassen zu können, wenn Geschwister zu anderen Schlüssen kommen.

Was ich aber besonders wichtig finde: Dass wir nicht beim Spekulieren über Endzeit-Szenarien hängen bleiben. Die entscheidende Frage ist doch: Wie leben wir heute? Wie brennt das Feuer jetzt? Und wie lassen wir den Geist Raum in unserem Alltag, unserem Reden, unserer Liebe zu den Menschen?

Du hast auch auf @schaloemchen geantwortet und gesagt, dass Programme und Strukturen den Geist nicht aufhalten können – nur der Zustand des Einzelnen. Das stimmt, und trotzdem glaube ich, dass es nicht nur ein persönliches, sondern auch ein gemeinschaftliches Thema ist. Wenn eine ganze Gemeinde sich auf ein festes Schema verlässt, statt dem Geist Raum zu geben, dann zeigt das eben auch, dass da kollektive Zurückhaltung da ist. Nicht weil Gott nicht will – sondern weil wir oft nicht mehr hören. Oder gar nicht erst fragen.

Der Geist Gottes wirkt, wie er will. Aber wir sind eingeladen, ihn nicht zu dämpfen. Und wenn wir ehrlich sind, dann ist das leider oft genau das, was passiert – nicht weil Menschen böse sind, sondern weil Kontrolle manchmal bequemer ist als Vertrauen.

Am Ende bleibt für mich die Hoffnung: Der Geist wirkt noch. Er ruft, führt, tröstet, ermahnt – heute. Und das ist kein theologisches Konzept, sondern eine lebendige Realität. Und genau das wünsche ich uns allen: dass wir Ihn nicht diskutieren – sondern erleben.

🔥
 
docxdms 08.06.2025 14:50
Hey @JesusComesBackSoon,
danke dir für den Nachtrag – Apg 5,32 ist eine starke Stelle. Und du hast recht: Glaube ist nicht einfach nur ein Kopfnicken oder eine fromme Idee. Echter Glaube bleibt nicht passiv – er zeigt sich im Gehorsam, in der Hingabe, im Vertrauen.

Aber genau das ist ja das Wunder: Dass dieser Gehorsam nicht aus eigener Kraft kommt, sondern aus dem, was der Geist selbst in uns wirkt. Der Glaube, der rettet, ist nicht einfach „ich glaube irgendwas“ – sondern ein lebendiger Glaube, der auf Christus hört und bereit ist, Schritte zu gehen, auch wenn sie was kosten.

Deshalb sehe ich „Glaube“ und „Gehorsam“ nicht als Gegensätze oder Bedingungen, sondern als zwei Seiten derselben Wirklichkeit. Wer wirklich glaubt, wird dem folgen, der ihn ruft – und wer sich führen lässt, wird auch vom Geist erfüllt. Nicht weil er alles perfekt macht, sondern weil sein Herz offen ist.

Und genau das war für mich auch der Kern von Pfingsten: Nicht, dass perfekte Menschen Geistempfang erlebten – sondern wartende, glaubende, hungrige Menschen, die gesagt haben: „Herr, tu, was du verheißen hast.“ Und dann kam Feuer.

Ich finde’s stark, dass du solche Stellen bringst – sie fordern heraus, aber sie vertiefen auch. Danke dir!
 
Natural 08.06.2025 15:24
14:23 und 14:35 leider lieber geachteter JCBS ist das vieleicht dein größter Irrtum ! 
Gerade du musst es doch wissen wer der heilige Geist hier ist . Gott und Jesus haben ihn in diese Welt gelassen für gewisse Aufgaben . Er ist derjenige der auch unter anderem zurück hält was Böses tun betrifft .
Und was Trübsalszeit betrifft regiert Satan zwar unter Schmerzen den Gottund Jesus in Form von den Zornschalen über diese Welt ausgießt . Wenn wir schon dabei sind - giest  Gott und Jesus über seine Braut Zornschalen aus dazu noch das Malzeichen !
Rundweg JCBS in der Bibel steht , klar und deutlich, das der wo aufhält /zurückhält weggenommen wird ! 
Hinzu kommt noch -viele Generationen von Christen lebten mit dem Heiligen Geist und ausgerechnet jetzt nimmt er ihn von den Christen wegg ? Schon die Apostel hatten ihn und wir jetzt ohne ? Dazu kommen noch andere Aussagen der Bibel die du alle kennst . 
Leider ,ab diesem Punkt sind viele wegg von Gottes Wort .
Jesus kann jeden Augenblick kommen !
 
JesusComesBackSoon 08.06.2025 15:44
@docxdms: Also „der jetzt zurückhält“. Das klingt für mich eher nach einem gegenwärtigen Zustand, nicht nach etwas, das schon längst passiert ist.

Ja, das "jetzt" bezieht sich auf die Zeit in welcher Paulus lebte. Aber inzwischen sind hunderte Jahre vergangen und das was der Apostel wie folgt schrieb ist inzwischen eingetreten.

das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muss der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein; und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden ... [2. THESS. 2,7-8]

Da das Blogthema jedoch ein anderes ist gedenke ich, das an dieser Stelle nicht weiter zu vertiefen.
 
JesusComesBackSoon 08.06.2025 15:51
@Natural: Rundweg JCBS in der Bibel steht , klar und deutlich, das der wo aufhält /zurückhält weggenommen wird !

Nun, dass da jemand der "auf- oder zurückhält" weggetan wird ist biblische Lehre. Nur ist es eben der oder das was Du meinst und liegt auch nicht in der Zukunft. Solange Du nicht verstehst oder verstehen willst, was unter dem "Geheimnis der Gesetzlosigkeit" und dem "Gesetzlosen" in Wahrheit zu verstehen ist, wirst Du an Deiner unbiblischen Ansicht festhalten.

Dein vorstehender Kommentar enthält zwar Deine Überzeugung aber keine Beweise auf Grundlage der Bibel.
 
docxdms 08.06.2025 15:54
Auf jeden Fall ein interessanter Gedankenansatz ... den man mal Sauber aufgreifen und betrachten kann. Wobei recht wichtig ist, ... Griechisch geschrieben in der Logik und doch hebräisch gedacht in der Ganzheit ... das übersehen sehr viele. Kann manches mal sehr verwirren. 

Weil wir haben ja differenziertes Gesetz. Also das Verständnis der Griechen, die Gebote und das Verständnis der heutigen Zeit. Und das was wir dort hinein legen ist oft sehr weit weg. 

Allein das Recht / Gesetz und für wen es geschrieben ist, gilt es schon zu durchschauen. Als kleines Beispiel ... Und Belegbar ... die heutigen Vornamen die Menschen tragen sind der Name der Plazenta der Mutter ... da muss man erst mal hin um dann auch noch biblisch zu versteh von wo aus man betrachtet. Aber ja, da machen wir mal ein frisches Thema nach den Tagen von Pfingsten lachendes Smiley 

Aber guter Impuls. Das wird Feuer bringen lachendes Smiley
 
hansfeuerstein 08.06.2025 17:07
Mitgliederwerbung auf eher unterem Niveau.😅
 
docxdms 08.06.2025 17:17
Was für Mitglieder, wer braucht denn so was? 
Die gibt es nur in frommen Strukturen.
 
(Nutzer gelöscht) 08.06.2025 17:17
Hans, wo wird denn hier um Mitglieder geworben? 🧐
 
Sherezade 08.06.2025 20:04
Pfingsten als Startsignal...super Formulierung...
Geburtsurkunde der Kirche kann man eigentlich nur in Anführungszeichen setzen....
Könnte ein paar Dinge dazu schreiben.. .nur blöd...impliziert das genaue Lesen der Schrift...Lukas und die authentischen Paulusbriefe und dann noch olle Kirchengeschichte...

Finde, dass die Aussage mit dem Startsignal es auf den Punkt gebracht hat...
Pfingsten kann man sicher feiern... Glaube, Liebe und Hoffnung versuche ich täglich weiterzutragen.. natürlich scheitere ich oft...an mir...das Sprachwunder kann man in der heutigen Zeit auch anders verstehen... Sprache nutzen, die Menschen verstehen...auch junge Menschen...
 
docxdms 08.06.2025 22:03
Danke für deine Rückmeldung – und für den Ton, den du triffst. Das mit dem „Startsignal“ freut mich besonders, weil genau das mein inneres Empfinden war: nicht der Beginn einer neuen Institution, sondern das Durchbrechen einer geistlichen Mauer. Der Moment, in dem Gott den Zugang frei macht – direkt, unvermittelt, persönlich.

Und ja – das Sprachwunder damals war real, aber heute zeigt sich das Wunder oft in Verständlichkeit. In einer Sprache, die den Menschen da abholt, wo er steht. Ohne Kompromiss, aber auch ohne Überhöhung. Ich glaube, der Geist spricht immer auf Herzhöhe – und das ist oft schwerer, als griechisch zu deklinieren.

Ich sag dir ehrlich: Ich bin nicht nur theologisch durch viele Tiefen gegangen, ich hab auch juristisch – im wahrsten Sinn – zurück abgewickelt, was sich als Täuschung herausgestellt hat. Ich spreche nicht aus einer protestantischen Brille, auch nicht aus einer systemisch-kritischen Haltung. Ich hab das Spiel durchschaut – samt seiner Rechtskreise, Kodifikationen und der Frage, wem eigentlich was gehört. Mein Alodium hab ich zurück – das wird fast niemandem etwas sagen, aber geschichtlich ist das ein echter Wendepunkt. Für mich. Für das Verständnis von Identität, Erbe und Wahrheit.

Gemeinsam mit meinem Bruder (er ist Theologe) haben wir jede einzelne Glaubensrichtung – von den Kirchenvätern bis zu den Erweckungsbewegungen – seziert, durchbetet, durchdacht. Und ja, wenn ich merke, in welche Richtung eine theologische Position tendiert, dann wird’s manchmal innerlich kribbelig – weil ich nicht auf Theorien reagiere, sondern auf Muster. Und viele dieser Muster wiederholen sich – leider oft ohne das Feuer, das sie einst entzündet hat.

Darum ist mir das „Startsignal“ so wichtig. Weil es nicht ruft: Gründet Neues!
Sondern: Erinnert euch, was war – und lebt es wieder. Ohne Hülle. Ohne Titel. Ohne Bauwerk.
Nur Geist. Und Wahrheit. Und Gemeinschaft.

Danke, dass du so fein und klug geschrieben hast. Das sind die Punkte, an denen echte Tiefe entsteht.
 
docxdms 08.06.2025 22:13
Pfingsten war kein kirchlicher Gründungsakt.
Kein liturgisches Event. Kein Feiertag, der uns an eine längst vergangene Kraft erinnern soll.

Pfingsten war der Moment, in dem der Himmel sich öffnete –
und Feuer auf Menschen fiel, nicht auf Tempel.
Gott – Mensch – Beziehung. Ungeteilt. Unverhüllt. Unkontrollierbar.

Was viele übersehen:
Pfingsten ist die göttliche Antwort auf Babylon.
Nicht nur sprachlich – sondern geistlich. Strukturell. Geschichtlich.

Babylon war nicht nur ein Turmbau.
Es war der bewusste Versuch, die Pforte Gottes zu besetzen.
Nicht mehr Gott als Zentrum – sondern menschlicher Stolz, System, Macht.
Ein kollektiver Angriff auf die Ordnung Gottes.
Der Widersacher mittendrin – verborgen hinter Architektur, Sprache und Fortschritt.

Die Menschheit hat vergessen, was dort begann:
Ein Muster der Trennung.
Ein Gerüst aus Lehre, Kontrolle und scheinbarem Wissen –
unterbrochen nur von Momenten echter Begegnung.

Viele beschäftigen sich bis heute so sehr mit Dogmen und theologischer Absicherung,
dass sie den Zusammenhang nicht mehr sehen.
Sie studieren den Text – aber übersehen den Bruch.

Und genau dort kam Pfingsten:
Nicht als Kirchengründung – sondern als Rückholung.
Als Riss im Schleier. Als Reformation ohne Buch.
Als Feuer, das nicht belehrt – sondern befreit.

Doch was damals durch den Geist entzündet wurde,
wurde bald wieder verrechtlicht, verschlüsselt, verwaltet.
Die lebendige Ordnung wurde durch Privatrecht ersetzt,
der freie Mensch zur juristischen Person gemacht,
und das ungeteilte Erbe – das Alodium – geraubt und versteckt.

„Beseitige die Ursache – und die Wirkung wird aufhören.“
(Bouvier’s Maximes of Law, 1856)

Die Ursache war Trennung.
Die Wirkung: geistliche Kontrolle.
Babel wurde nie aufgehoben – nur übertüncht.
Und so trägt die Welt religiöse Kleidung über babylonischem Fundament.

Aber der Geist – er wirkt noch.
Nicht dort, wo man ihn verwaltet.
Sondern dort, wo Menschen hören.
Nicht laut, nicht institutionalisiert –
sondern leise. Glut in Einzelnen. Echt. Frei.

Ernst Jünger sagte es treffend:
„Man kann sich heute nicht in Gesellschaft um Deutschland bemühen;
man muss es einsam tun wie ein Mensch,
den nur die Hoffnung erhält,
dass irgendwo im Dickicht andere an der gleichen Arbeit sind.“

Diese Arbeit ist geistlich. Wahrhaftig.
Sie beginnt nicht in Kirchen,
sondern in Wohnzimmern. In Herzen. In Menschen, die erkennen:
Pfingsten war keine Gründung –
es war eine Rückeroberung.

🔥
Pfingsten ist die Antwort auf Babylon.
Und der Beginn der Rückkehr.
docxdms
 
(Nutzer gelöscht) 08.06.2025 22:52
schaloemchen

"die ersten 300 Jahre trafen sich Christen hin und her in den Häusern, brachen das Brot, hatten NORMALE Gemeinschaft

nicht 1x pro Woche sondern oft oder täglich"

In der ur- katholischen Kirche trafen sich Christen auch täglich zum gemeinsamen Gebet.
Jeden Tag war Gottesdienst, lückenlos über 2000 Jahre lang.
Erst seit ca. 30 Jahren schaffte sich das langsam und schleichend ab.
 
docxdms 08.06.2025 23:10
@FrauSausewind

Grundsätzlich… guter Gedanke. Ehrlich.
Aber wenn wir über die Anfänge der Gemeinde reden, dann dürfen wir nicht einfach nur sagen: „Das war auch in der ur-katholischen Kirche so.“
Wir müssen da tiefer reingehen.
Wirklich tiefer.

Die ersten Christen trafen sich in Häusern. Kein Klerus, keine Mitra, kein Altar aus Stein.
Nur Menschen, Brot, Geist.

Und ja, täglich. Nicht einmal die Woche. Nicht wenn es passte.
Sie lebten es.

Jetzt zu sagen, dass der tägliche Gottesdienst der römischen Kirche das irgendwie fortgesetzt hätte, ist – bei allem Respekt – zu kurz gegriffen.
Denn was dort täglich gefeiert wurde, war schon sehr früh gebunden an Form, Ritus, Priesteramt.
Die Urgemeinde war frei. Geistgeleitet. Unabhängig.
Gerade deshalb wurden sie verfolgt.

Rom konnte mit dieser Freiheit nichts anfangen.
Denn wer vom Geist geführt wird, lässt sich nicht in eine staatliche Ordnung pressen.

Und das ist der Punkt, den ich wirklich ernst meine:
Wenn wir begreifen wollen, was echte Nachfolge ist,
dann müssen wir auch den Widersacher verstehen.
Nicht emotional – sondern strukturell.
Was war damals die Bedrohung für das System?
Richtig: Christus in den Menschen.

Ich spreche niemandem die Rettung ab. Das steht mir nicht zu.
Aber ich stelle Fragen. Und ich glaube, das sollten wir alle tun.

Jesus ist derselbe – gestern, heute und in Ewigkeit.
Der Glaube ohne Werke ist tot.

Wie lebten sie damals – nachdem sie Kraft empfangen hatten?
Wie leben wir heute?

Ich will niemanden angreifen, wirklich nicht.
Aber ich glaube, dass echte Gemeinschaft nicht aus Liturgie wächst, sondern aus Leben.
Und das ist es, was wir wiederentdecken dürfen.

Nicht ritualisiert. Nicht geregelt.
Sondern echt.

Und vielleicht… ganz schlicht:

„Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen… ihr alle seid Brüder.“
(Matthäus 23,8)

Brüder.
Nicht Titel.
Nicht Rang.
Brüder.
 
(Nutzer gelöscht) 08.06.2025 23:20
Hallo FrancescoJesus?
Ich glaube, Dich wieder erkannt zu haben.?🙂

Ich bin eine Ur- Katholikin.
Mein Glaube ist auf Stein gemeißelt.

Ich könnte jetzt ein Schwert in die Hand nehmen und zu Dir in den Ring treten.
Mache ich aber nicht.
Hatte heute einen wunder schönen Pfingsonntag  mit meiner Mama, dass Pfingsfest soll schön bleiben.
Pfingsten= Der Hl.Geist kam vom Himmel.
Welche ein schöner Feierteig!
Wollen wir uns heute vom Hl. Geist führen lassen und nicht vom Kampfgeist.

Wünsche Dir gesegnete Pfingsten!🙏
 
(Nutzer gelöscht) 08.06.2025 23:25
Und Trotzdem darfst Du darüber 22.52, nach  denken.🙂🙏
Es ist Pfungsten.🕊🔥
 
(Nutzer gelöscht) 08.06.2025 23:27
Oh, zu früh ab geschickt 23.24.
Kannst Du gerne ein mal löschen.
Danke!
 
docxdms 08.06.2025 23:29
Stimmt wir feiern Gott in uns durch seinen Geist.
Geschichtlich ausarbeiten machen wir nicht lachendes Smiley
Obwohl das spannend wäre. Aber heute nicht. schmunzel
 
schaloemchen 09.06.2025 06:54
Sause

was heute Gottesdienste sind und damals die Versammlung/Gemeinschaft war,
ist ein Unterschied wie Tag und Nacht

leider zwei verschiedene Welten 😭
 
schaloemchen 09.06.2025 06:55
 
(Nutzer gelöscht) 09.06.2025 07:45
Danke für den Buch_Tipp. 

Dieses Buch wurde mir vergangenes Jahr von einer lieben Schwester geschenkt und eröffnete mir eine vollkommen andere Betrachtungsweise. 
Aber es braucht weitere Impulse und möglichst Begleiter auf dem Weg, um diese falschen Wege zu verlassen und sich aus den alten Traditionen zu befreien. 

Hierbei waren die Kommentare vom Blogersteller sehr ermutigend und zielführend.
 
(Nutzer gelöscht) 09.06.2025 08:00
Jesus selbst warnt in Matthäus 15, 3 + 9 vor Lehren, die von Menschen gemacht sind.

So sprach er zu den Schriftgelehrten und Pharisäern:
„ Und warum übertretet Ihr das Gebot Gottes um Eurer Überlieferungen Willen?“

und
„ Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind“

Das „vergeblich“ ist schon eine Warnung, und zeigt, worauf es Gott ankommt.
 
schaloemchen 09.06.2025 08:22
die Lehre der Apostel - war das Evangelium >>> CHRISTUS
der Gekreuzigte und Auferstandene

das gaben sie weiter, bevor es aufgeschrieben wurde

Apostelgeschichte 2:42-47 

Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. Es kam aber Furcht auf alle Seelen, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.

möge der Herr den Leib Christi wieder dahin zurückbringen

...............

das einfache Volk lief Jesus in Scharen hinterher
während der Klerus IHN hasste und schließlich tötete
 
docxdms 09.06.2025 10:59
Manchmal frage ich mich, wie es wäre, wenn all das, was wir „Kirche“ nennen, plötzlich nicht mehr da wäre.
Keine Denominationen mehr. Keine Konfessionen. Keine Liturgien. Keine Zugehörigkeiten.
Kein Katholisch. Kein Evangelisch. Kein Orthodox. Kein Freievangelisch.

Nur noch wir. Und Gott. Und das, was in uns lebt.

Was würde bleiben?

Worauf würden wir uns dann stützen?
Woran würden wir erkennen, was Wahrheit ist – wenn all das Gewohnte, all das Gewachsene, all das, was uns geprägt hat, einfach... wegfällt?

Ich glaube, wir würden mehr spüren als je zuvor, wie sehr wir uns an äußeren Strukturen festhalten – und wie wenig wir oft den Mut hatten, nach innen zu hören. Auf das, was Christus selbst in uns hineingelegt hat. Auf das, was durch seine Salbung lehrt:

„Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und wisst alles.“
(1. Johannes 2,20)

„Und die Salbung… lehrt euch über alles; und sie ist wahr und keine Lüge.“
(1. Johannes 2,27)

Was würde passieren, wenn Gott heute – ohne System, ohne Vermittlung – direkt vor uns stünde?
Nicht als Ankläger.
Sondern als Vater.

Und er sieht uns an, klar, liebevoll, aber durchdringend, und fragt:

„Was hast du da eigentlich gemacht? Ich habe dir doch alles aufgeschrieben. Warum hast du es nicht gelesen? Warum hast du dich an Menschen gebunden – statt an mich?“

Diese Frage lässt sich nicht mit einer Kirchenzugehörigkeit beantworten.
Nicht mit einem Dogma.
Nicht mit einer Liturgie.
Nur mit einem Herzen, das ihn wirklich liebt.

„Liebst du mich?“
(Johannes 21,15)

Vielleicht ist das die eigentliche Frage.
Denn eines Tages wird nichts mehr zwischen uns und ihm stehen.
Kein Bekenntnis. Kein Titel. Kein theologisches System.

Nur ein Herz. Und sein Blick.

Und vielleicht ist genau das der Moment, auf den wir uns vorbereiten sollten.
Nicht durch Meinungen.
Sondern durch Nähe.
Nicht durch Zugehörigkeit.
Sondern durch Wahrheit.

Und auch bei unseren „harmlosen“ Gewohnheiten lohnt sich ein zweiter Blick.
Zum Beispiel: unser Geburtstag.

Was, wenn wir unser Älterwerden selbst beschleunigen – weil wir es Jahr für Jahr bekräftigen?
Was, wenn jedes „Happy Birthday“ mehr ist als nur ein Lied – sondern eine unbewusste Zustimmung zur Vergänglichkeit?

Ich habe dazu einen Song geschrieben – „Happy Birthday (Die Wahrheit)“.
Nicht aus Trotz. Sondern aus Liebe zur Wahrheit.
Denn das ganze Ritual – Kerzen, Lied, Zahl, Sprüche – stammt nicht aus dem Evangelium, sondern aus heidnischen Ursprüngen: altägyptische Sonnenkulte, königliche Machtrituale, Kalenderdenken statt Ewigkeit.

Und wir? Wir feiern es – unreflektiert.
Aber unsere Worte haben Kraft. Unser Glaube wirkt – auf Zellebene.

Darum stellt der Song die Perspektive gerade:

Du bist kein Produkt der Zeit.
Du bist nicht dein Geburtstag.
Du bist nicht dein Alter.

Du bist geboren – von oben. Einmal. Für immer.
Und du lebst aus Gnade. Nicht aus Kalender.

🎧 https://www.youtube.com/watch?v=m2DgI1g_acA

Es geht nicht darum, Traditionen blind zu verwerfen.
Aber es geht darum, sie im Licht der Wahrheit zu sehen.
Denn wer die Wahrheit liebt, muss bereit sein, alte Gewohnheiten hinter sich zu lassen – egal wie vertraut sie sind.

Am Ende zählt nur eins:
Bin ich echt – in seinem Licht?
Denn alles andere wird vergehen.
 
Lavendeltee 09.06.2025 11:52
Das Buch habe ich übrigens gekauft, du hast es öfters schon gepostet @Schaloemchen 👍
 
vertrauen2015 09.06.2025 12:45
was wäre wenn ? Deine Antwort kennst du 10:59
da wo der Geist des HERRN ist, ist Freiheit😊 egal ob das ein Kirchengebäude ist oder auch nur, wo sich 2 oder 3 in Seinem Namen versammeln.

Meine Antwort:
siehe ICH der HERR schaffe einen Neuen Himmel und eine Neue Erde (bekehrte Herzen)
Jes. 65.17, Offenb. 17, Daniel 9-11.............

Aus Liebe zur Wahrheit: Wer und Was ist das heutige Babylon ? JESUS schaffte kein weiteres neues Religions-System. Es gibt die Hure und die Braut und das bleibt, bis JESUS wieder kommt.

Wer zur Braut dazu gehören will, möchte sich reinigen lassen von seinen Sünden, bleibt auch nicht im Hurengewand, sondern zieht das Kleid der Gerechtigkeit des LAMMES an.

gehört vieleicht auch dazu, der inneren Stimme zu folgen:
Gehe ab und zu auch in eine freie Baptistengemeinde (die den Taufauftrag für verfolgte Christen erfüllen und die in diese Gemeinde strömen: Inzwischen reichen oft die 3 Gottesdienste nicht mehr aus um diesen Menschen aus allen Nationen dienen zu können).

Für mich übernatürlich (diese Gemeinde),  sie folg(t)en dem Auftrag von JESUS: Umkehr und Buße und sie taufen auf den Namen des VATERS, des SOHNES und des Hl. Geistes.
 
docxdms 09.06.2025 12:53
Liebe Vertrauen2015,

es berührt mich, wie du von der Gemeinde sprichst – besonders, dass dort so viele Menschen aus allen Nationen zusammenkommen, um Umkehr zu leben und sich taufen zu lassen. Das ist ein starkes Zeugnis!

Und doch möchte ich – aus Liebe zur Wahrheit, wie du es so schön gesagt hast – eine sanfte, aber wichtige Ergänzung geben:
Der Taufauftrag im Neuen Bund hat sich erfüllt – in JESUS selbst.

In Matthäus 28,19 lesen wir:
Tauft sie auf den Namen (Singular) des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Aber dieser Auftrag wurde von den Aposteln nie wörtlich so vollzogen.
Schau in die Apostelgeschichte – dort taufen sie allein auf den Namen JESUS CHRISTUS (Apg 2,38; 8,16; 10,48; 19,5).

Warum?
Weil in JESUS der ganze Name Gottes offenbar wurde (Joh 17,6).
– Der Vater offenbarte sich im Sohn (Joh 14,9)
– Der Geist wurde durch den verherrlichten Sohn ausgegossen (Joh 7,39)
– Und der eine Name, unter dem wir gerettet werden sollen, ist JESUS (Apg 4,12).

Die Taufe im Namen JESU ist nicht gegen den Vater oder den Geist – sie ist der vollkommene Gehorsam gegenüber dem dreieinigen Gott, weil der Sohn alles erfüllt hat.
Paulus sagt sogar: Ihr seid in CHRISTUS getauft – ihr habt Christus angezogen. (Gal 3,27)

Es geht also nicht um eine Formel, sondern um die Offenbarung:
Der Neue Bund hat einen Namen – und dieser Name ist JESUS.

Ich glaube, wer das erkennt, der zieht nicht nur das Kleid der Gerechtigkeit an, sondern erkennt, wer dieses Kleid selbst ist – das Lamm Gottes.
Die Braut kennt den Namen ihres Bräutigams.
 
vertrauen2015 09.06.2025 13:01
danke @docx 12:53
so wusste ich es noch nicht

Aber dieser Auftrag wurde von den Aposteln nie wörtlich so vollzogen.
Schau in die Apostelgeschichte – dort taufen sie allein auf den Namen JESUS CHRISTUS (Apg 2,38; 8,16; 10,48; 19,5).
 
docxdms 09.06.2025 13:44
Liebe Vertrauen2015,
ich finde es total schön, wie offen du dich diesem Thema näherst. Ich war selbst schon einmal getauft – ganz klassisch, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Damals dachte ich, ich hätte verstanden, worum es geht. Aber etwa zehn Jahre später habe ich innerlich so eine Art Schnitt gemacht. Ich habe mich gefragt: Was stimmt hier eigentlich nicht? Was fehlt? 

Zum Glück hatte ich die erste Taufe noch auf Video – und beim Ansehen wurde mir klar: Das war nichts Ganzes. Kein echtes Bekenntnis, kein geistliches Verständnis. Es war ein religiöser Akt – aber eben ohne Offenbarung. Also begann ich zu forschen, zu fragen, zu beten. Und irgendwann machte es einfach Klick: Die Jünger haben nie diese Taufformel benutzt. Sie haben getauft – im Namen JESUS CHRISTUS. Nicht, weil sie ungehorsam waren, sondern weil sie verstanden hatten, dass in diesem Namen alles erfüllt ist. 

Der Vater hat sich im Sohn offenbart, der Sohn hat den Geist gesandt. Also ließ ich mich ganz bewusst auf den Namen JESUS taufen – als Ausdruck meines Verständnisses vom Neuen Bund. Und was dann passierte, lässt sich kaum in Worte fassen. Es war, als würde innerlich etwas aufbrechen, sich lösen, heilen, neu werden. Wie eine echte Geburt. Und genau das ist ja auch der Anfang des Neuen Bundes – nicht in den Evangelien, sondern ab der Apostelgeschichte. 

Erst da beginnt das Leben im Geist, erst da wird das Werk voll wirksam. Das hat auch mein Beten verändert. Ich hab irgendwann gemerkt, dass ich oft wie ein Bettler gebetet habe – so mit „bitte lieber Vater, wenn du willst...“ – aber Jesus hat so nie gebetet. Auch die Jünger nicht. Die haben nicht gezögert oder gewartet, sondern im Glauben gesprochen. Und als ich das verstanden habe, fing ich an, es einfach umzusetzen. 

Ich habe genommen, was uns bereits gegeben ist. Und plötzlich waren Heilungen bei Menschen da. Keine Theorie – echte, sichtbare Wiederherstellungen. Migräne – weg. Hüftprobleme – verschwunden. Kreuzbandriss – geheilt. Epilepsie – gebrochen (Frei der Mann). Und das nicht nach Monaten, sondern teilweise in Sekunden.

Nicht, weil ich etwas Besonderes wäre, sondern weil ich aufgehört habe, um das zu bitten, was längst gegeben wurde. Jesus lebt – und sein Geist wirkt. Es ist nicht kompliziert. Es ist Wahrheit. Und ich freue mich, dass du dich auf diesen Weg machst – denn wer ehrlich sucht, wird finden.
 
Sozo 09.06.2025 15:20
Amen. Ich kann das bezeugen mit den veränderten Gebeten im Neuen Bund. Als ich begriff, dass Jesus wirklich alle unsere Krankheiten trug am Kreuz, so wie es in Jesaja 53 beschrieben ist, veränderten sich meine Gebete, weil ich verstand, dass keine Krankheit mehr ein Anrecht hat bei uns zu verweilen. Und so muss sich jeder Name jeglicher Krankheit dem Namen Jesu beugen und verschwinden. Ich spreche nun direkt zu den Bergen und bitte nicht mehr um Heilung. Weil es bereits vollbracht ist.
 
(Nutzer gelöscht) 09.06.2025 15:20
6.54 schaloemchen

Tag und Nacht gehören zusammen.
Ohne Tag- keine Nacht.
Ohne Nacht- kein Tag!

Eine Leopardenhose für Frauen  gab es damals übrigens auch nicht.😉
 
docxdms 09.06.2025 17:46
@FrauSausewind

die Zeit ist das Spannende (jedenfalls im Licht der Schöpfung) 
Liebe Frau Sausewind,

ja – Tag und Nacht gehören zusammen.
Sie umarmen sich am Horizont, wechseln sich ab wie Atemzüge. Und du hast recht: ohne das eine gäbe es das andere nicht.

Und wer sagt das mit der Hose? Na, da brauchen wir doch Beweise das dem so ist, lach. 
Danke für den Joke, der war gut :-]

Und weißt du, was ich daran noch viel faszinierender finde?

Nacht ist nicht das Gegenteil von Tag – sondern der Raum, den Gott geschaffen hat, damit der Tag wieder neu werden kann.

Diesen Gedanken verdanke ich einer Frage meiner Schwester. Sie fragte mich:

„Warum kann Luzifer eigentlich nicht mehr gerettet werden?“

Und plötzlich stand ich mitten in einem tiefen Bild: Luzifer fiel nicht in der Zeit – sondern in der Ewigkeit. Und dort gibt es keinen Wechsel, keine Reifung, kein Vergehen der Nacht. Kein „Morgen danach“. Nur das Jetzt – für immer.

Deshalb schuf Gott die Zeit. Nicht als Uhr, sondern als Gnadenraum.
Damit wir fallen dürfen – und doch wieder aufstehen können.
Damit Schuld nicht ewig klebt.
Damit Nacht endet.
Damit der Tag beginnt.
Immer wieder.

Und so wurde die Zeit zu Gottes Geschenk – ein Raum für Umkehr, für Erkenntnis, für Gnade. Für das, was Luzifer nie mehr hatte: Veränderung.

Ich finde: Tag und Nacht sind ein wunderschönes Bild dafür.
 
(Nutzer gelöscht) 10.06.2025 01:49
Ich glaube Du hast meinen Post nicht verstanden.
Bzw. Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte.
Ich gab extra nur kleine Hinweise zum Nachdenken.
Etwas anspruchsvoll, ich weiss.
Aber nicht unlösbar.
 
docxdms 10.06.2025 01:53
Okay, Du meintest die Hose, lach, ... 😅

Und der Post war ja nicht für mich. Ich hatte da nur einen anderen Impuls der mir dazu noch eingefallen war. Also taken wir es easy. Und nen Raider?
 
schaloemchen 10.06.2025 10:04
anspruchsvoll , lach 😀

wenn Argumente fehlen, wird man persönlich ...
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