Andacht vom 2. Juni 2025
02.06.2025 08:21
Andacht vom 2. Juni 2025
02.06.2025 08:21
Andacht vom 2. Juni 2025
Lasst uns aufeinander achten!
Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun.
Hebräer 10,24 (Hoffnung für alle)
"Buchstäblich leben!" ist eine vierteilige ZDF-Dokumentation über acht mutige Frauen und Männer.
Sie gehören zu den 6,2 Millionen Erwachsenen in unserem Land, die nicht lesen und schreiben können.
Dadurch bleibt ihnen ein großer Teil der Welt verschlossen.
Tina zum Beispiel.
Sie ist 62 Jahre alt und hat ihre Heimatstadt Berlin noch nie verlasen, weil sie sich nicht traut zu reisen.
Sie kann die Ortsnamen auf dem Fahrplan nicht lesen.
Oder Enrico, 30 Jahre alt – er möchte seinem neugeborenem Sohn einmal Gutenachtgeschichten vorlesen.
Der 47-jährige Oliver, Vater von vier Kindern, will mit 50 endlich seinen Hauptschulabschluss schaffen.
"Der Schmerz, die Scham sind immer da", sagt er, "die Panik, das Verstecken.
Keiner soll es merken!
So wird man einsam, hat keine Freunde."
Oliver bekam zu Hause Prügel statt Unterstützung, Strafen statt Verständnis.
Lehrerinnen und Lehrer haben nicht geholfen, sondern bloßgestellt.
Derartige Erfahrungen machen die meisten Analphabeten.
Sie gelten als dumm oder faul.
Nicht selten ist ihr Selbstwert so gering, dass sie an Suizid denken.
Die TV-Dokumentation begleitet die acht auf ihrer Suche nach Respekt und Anerkennung.
Vier Monate Intensivtraining enden mit einem großen Fest.
Angehörige und Freunde sind gekommen.
Jeder hält die Rede, für die er so lange geübt hat.
Tränen fließen.
Auch ich sitze gerührt auf meinem Sofa und freue mich von Herzen über die Erfolge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Doch ich frage mich auch: Warum hat sich nie jemand gekümmert?
Warum ist die Not dieser Menschen niemanden aufgefallen?
Wie anders wären die Biografien verlaufen, wenn jemand rechtzeitig hingeschaut hätte!
"Lasst uns aufeinander achten!" (Hbr 10,24 Hfa)
Lasst uns hinsehen, uns hineinfühlen!
Nehmen wir die Menschen wahr, die zu uns gehören oder auch nur kurz unseren Weg kreuzen.
Es sind oft kleine Gesten, die kaum Mühe kosten: ein Lächeln, ein Schritt zur Seite, ein aufmunternder Blick, Fragen, Anteilnahme.
Ja, wir haben einen Gott, der un sieht und für uns sorgt.
Er möchte, dass auch wir auf die Menschen achten, die uns heute begegnen.
(Heidemarie Klingeberg)
Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun.
Hebräer 10,24 (Hoffnung für alle)
"Buchstäblich leben!" ist eine vierteilige ZDF-Dokumentation über acht mutige Frauen und Männer.
Sie gehören zu den 6,2 Millionen Erwachsenen in unserem Land, die nicht lesen und schreiben können.
Dadurch bleibt ihnen ein großer Teil der Welt verschlossen.
Tina zum Beispiel.
Sie ist 62 Jahre alt und hat ihre Heimatstadt Berlin noch nie verlasen, weil sie sich nicht traut zu reisen.
Sie kann die Ortsnamen auf dem Fahrplan nicht lesen.
Oder Enrico, 30 Jahre alt – er möchte seinem neugeborenem Sohn einmal Gutenachtgeschichten vorlesen.
Der 47-jährige Oliver, Vater von vier Kindern, will mit 50 endlich seinen Hauptschulabschluss schaffen.
"Der Schmerz, die Scham sind immer da", sagt er, "die Panik, das Verstecken.
Keiner soll es merken!
So wird man einsam, hat keine Freunde."
Oliver bekam zu Hause Prügel statt Unterstützung, Strafen statt Verständnis.
Lehrerinnen und Lehrer haben nicht geholfen, sondern bloßgestellt.
Derartige Erfahrungen machen die meisten Analphabeten.
Sie gelten als dumm oder faul.
Nicht selten ist ihr Selbstwert so gering, dass sie an Suizid denken.
Die TV-Dokumentation begleitet die acht auf ihrer Suche nach Respekt und Anerkennung.
Vier Monate Intensivtraining enden mit einem großen Fest.
Angehörige und Freunde sind gekommen.
Jeder hält die Rede, für die er so lange geübt hat.
Tränen fließen.
Auch ich sitze gerührt auf meinem Sofa und freue mich von Herzen über die Erfolge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Doch ich frage mich auch: Warum hat sich nie jemand gekümmert?
Warum ist die Not dieser Menschen niemanden aufgefallen?
Wie anders wären die Biografien verlaufen, wenn jemand rechtzeitig hingeschaut hätte!
"Lasst uns aufeinander achten!" (Hbr 10,24 Hfa)
Lasst uns hinsehen, uns hineinfühlen!
Nehmen wir die Menschen wahr, die zu uns gehören oder auch nur kurz unseren Weg kreuzen.
Es sind oft kleine Gesten, die kaum Mühe kosten: ein Lächeln, ein Schritt zur Seite, ein aufmunternder Blick, Fragen, Anteilnahme.
Ja, wir haben einen Gott, der un sieht und für uns sorgt.
Er möchte, dass auch wir auf die Menschen achten, die uns heute begegnen.
(Heidemarie Klingeberg)
Kommentare
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Engelslhaar 02.06.2025 08:53
Ich habe Mitgefühl mit diesen Menschen, die ihr Leben lang diskriminiert wurden, weil sie nicht schreiben konnten und nun mutig den Weg in die Öffentlichkeit wagen.
paloma 02.06.2025 09:00
Danke,ein Smile...schön wieder von dir zu lesen!
Heute ganz bewusst auf die Menschen achten,mit denen ich zu tun habe,dazu motiviert mich der Bibelvers u mich immer wieder dazu auffordern lassen. Die Hilfe anbieten,die uns möglich ist od einfach mal zuhören,was jmd bewegt od belastet,mit ihm od für ihn beten .
Danke Vater,dass wir mit Nöten zu dir kommen dürfen.
Heute ganz bewusst auf die Menschen achten,mit denen ich zu tun habe,dazu motiviert mich der Bibelvers u mich immer wieder dazu auffordern lassen. Die Hilfe anbieten,die uns möglich ist od einfach mal zuhören,was jmd bewegt od belastet,mit ihm od für ihn beten .
Danke Vater,dass wir mit Nöten zu dir kommen dürfen.
pieter49 02.06.2025 09:14
In derartige Situationen ist Nächstenliebe sehr Wichtig !
Vielen Dank liebe Vera, für deine Aufmerksamkeit !
Und wir sollten Dankbar sein und verstehen das nicht alles Selbstverständlich ist !
LG
Vielen Dank liebe Vera, für deine Aufmerksamkeit !
Und wir sollten Dankbar sein und verstehen das nicht alles Selbstverständlich ist !
LG

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