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Simon fahr hinaus...

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Klavierspielerin2 08.02.2025 22:02
Lesung aus dem Buch Jesaja
Jes 6, 1–2a.3–8

Im Todesjahr des Königs Usija, da sah ich den Herrn auf einem hohen und erhabenen Thron sitzen und die Säume seines Gewandes füllten den Tempel aus.
Serafim standen über ihm.
Und einer rief dem anderen zu und sagte: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heerscharen. Erfüllt ist die ganze Erde von seiner Herrlichkeit.
Und es erbebten die Türzapfen in den Schwellen vor der Stimme des Rufenden und das Haus füllte sich mit Rauch.
Da sagte ich: Weh mir, denn ich bin verloren. Denn ein Mann unreiner Lippen bin ich und mitten in einem Volk unreiner Lippen wohne ich, denn den König, den Herrn der Heerscharen, haben meine Augen gesehen.
Da flog einer der Serafim zu mir und in seiner Hand war eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte.
Er berührte damit meinen Mund und sagte: Siehe, dies hat deine Lippen berührt, so ist deine Schuld gewichen und deine Sünde gesühnt.
Da hörte ich die Stimme des Herrn, der sagte: Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen? Ich sagte: Hier bin ich, sende mich!
 
Klavierspielerin2 08.02.2025 22:17
Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 5, 1–11

In jener Zeit, als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte, da stand er am See Gennesaret
und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze.
Jesus stieg in eines der Boote, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.
Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!
Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen.
Das taten sie und sie fingen eine große Menge Fische; ihre Netze aber drohten zu reißen.
Und sie gaben ihren Gefährten im anderen Boot ein Zeichen, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und füllten beide Boote, sodass sie fast versanken.
Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr!
Denn Schrecken hatte ihn und alle seine Begleiter ergriffen über den Fang der Fische, den sie gemacht hatten;
ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen.
Und sie zogen die Boote an Land, verließen alles und folgten ihm nach.
 
Klavierspielerin2 08.02.2025 22:35
Empfehlung von Nina Heereman:

" APOSTOLISCHES SCHREIBEN
NOVO MILLENNIO INEUNTE
SEINER HEILIGKEIT
PAPST JOHANNES PAUL II.
AN DIE BISCHÖFE, DEN KLERUS,
DIE ORDENSLEUTE
UND AN DIE GLÄUBIGEN
ZUM ABSCHLUSS
DES GROSSEN JUBILÄUMS
DES JAHRES 2000

An die Mitbrüder im Bischofsamt,
an die Priester und Diakone,
an die Ordensmänner und Ordensfrauen,
an alle gläubigen Laien.

1. Zu Beginn des neuen Jahrtausends, während das Große Jubiläum zu Ende geht, in dem wir die zweitausend Jahre zurückliegende Geburt Jesu gefeiert haben, und sich für die Kirche ein neuer Wegabschnitt eröffnet, hallen in unserem Herzen die Worte wider, mit denen einst Jesus, nachdem er vom Boot des Simon aus zur Volksmenge gesprochen hatte, den Apostel aufforderte, zum Fischen auf den See hinauszufahren: »Duc in altum!« (Lk 5,4). Petrus und die ersten Gefährten vertrauten dem Wort Christi und warfen ihre Netze aus. »Das taten sie und fingen eine große Menge Fische« (Lk 5,6).

»Duc in altum!«. Dieses Wort erklingt heute für uns und lädt uns ein, dankbar der Vergangenheit zu gedenken, leidenschaftlich die Gegenwart zu leben und uns vertrauensvoll der Zukunft zu öffnen: »Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit« (Hebr 13,8).

Groß war in diesem Jahr die Freude der Kirche, die sich voll Hingabe in die Betrachtung des Angesichtes ihres Bräutigams und Herrn vertieft hat. Sie ist mehr denn je zum pilgernden Volk geworden, das sich von dem führen läßt, der »der erhabene Hirt seiner Schafe ist« (Hebr 13,20). Mit einem außerordentlichen Dynamismus, der so viele seiner Glieder ergriffen hat, ist das Volk Gottes hier in Rom ebenso wie in Jerusalem und in allen einzelnen Ortskirchen durch die »Heilige Pforte« geschritten, die Christus ist. Zu ihm, dem Ziel der Geschichte und einzigen Retter der Welt, haben die Kirche und der Geist gerufen: »Marana tha - Komm, Herr Jesus!« (vgl. Offb 22,17.20; 1 Kor 16,22)...."
https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/apost_letters/2001/documents/hf_jp-ii_apl_20010106_novo-millennio-ineunte.html
 
Klavierspielerin2 08.02.2025 22:39
»Duc in altum!« (Lk 5,4)
 
hansfeuerstein 09.02.2025 00:01
Dieser Satz, berührt immer tief...  Ich sagte: Hier bin ich, sende mich!
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