weiße TaubeChrist sucht Christ Logo ohne Taube

Will ich das erreichen?

Will ich das erreichen?
1 Da wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes und die Heiligkeit vollenden in der Furcht Gottes. (2. Kor 7:1, Elb)

„Weil wir nun solche Verheißungen haben…“ Ich nehme Gottes Zusagen für mich in Anspruch und erwarte, dass sie erfüllt werden, und das ist gut so, aber es ist nur die menschliche Sicht. Gottes Sicht ist, dass ich durch seine Versprechen erkennen soll, dass er einen Besitzanspruch an mich hat. Ist mir zum Beispiel bewusst, dass mein Körper „ein Tempel des heiligen Geistes ist“, oder dulde ich eine körperliche Angewohnheit, die dem Licht Gottes eindeutig nicht standhalten könnte? Gott hat durch die Heiligung seinen Sohn in mir gestaltet, er hat mich von der Sünde gelöst und in seinen Augen gerecht gemacht. Aber ich muss anfangen, mein natürliches Wesen durch Gehorsam in ein geistliches Wesen zu verwandeln. Gott gibt uns Anweisungen auch für die kleinsten Dinge im Leben. Und wenn er dir Sünde zeigt, „besprich dich nicht erst mit Fleisch und Blut,“ sondern mache dich gleich davon frei. Halte dich in deinem Alltag von der Sünde frei.

Ich muss alles Schmutzige in meinem natürlichen und geistlichen Wesen loswerden, bis beide mit dem Wesen Gottes harmonieren. Ist mein geistliches Denken in Einklang mit dem Wesen des Sohnes Gottes in mir oder dies rebellisch und trotzig? Lasse ich zu, dass das Denken Christi in mir Gestalt annimmt? Christus hat nie von seinem Selbstbestimmungsrecht gesprochen; er hat immer darauf geachtet, sich geistliche seinem Vater unterzuordnen. Auch ich bin dafür verantwortlich, dass mein Geist in Übereinstimmung mit seinem Geist bleibt. Und wenn ich dafür sorge, führt Jesus mich nach und nach auf das Niveau, auf dem er lebte – zur völligen Unterordnung unter den Willen seines Vaters, wo mir nichts anderes mehr wichtig ist. Bin ich dabei, diese „Heiligung (zu) vollenden in der Furcht Gottes?“ Kann Gott mit mir tun, was er will, und fangen die Leute an, in meinem Wesen immer mehr Gott zu erkennen?

Lege dich mit allen Konsequenzen auf Gott fest und lass alles andere ohne Bedauern hinter dir. Setze Gott wirklich an die erste Stelle in deinem Leben.

(Oswald Chambers)

Kommentare

Schreib auch du einen Kommentar
 
(Nutzer gelöscht) 19.03.2024 11:15
Ja, es ist ein Kampf. Wann unterwerfen wir uns Gott und widerstehen dem Teufel?
Wann überlassen wir Gott die Führung?

Gottes Führung fordert Stille.
Wo der Fuß noch selber rauscht,
wird des ewgen Vaters Wille
mit der eignen Wahl vertauscht.

Wer da leben will, der sterbe;
wer nicht stirbt, der lebet nicht.
Ehe denn das Fleisch verderbe,
scheinet uns kein Gnadenlicht.

Alle menschlichen Geschäfte
gehen überhaupt nicht gut,
wenn man sie durch eigne Kräfte
und nicht aus der Gnade tut.

Göttliche und innre Dinge
lassen vollends gar nicht zu,
dass man sie mit Sturm erzwinge,
sondern weisen uns zur Ruh.

Lass uns immer also handeln,
in der kurz bemessnen Frist,
dass wir in dem Lichte wandeln,
Herr, wie Du im Lichte bist.

Unsern Stand lass mit dem Glanze
Deiner Kraft umgeben sein
und ein jedes Kind zur Pflanze
der Gerechtigkeit gedeihn.

Text: Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1722)
 
fleurdeciel 19.03.2024 11:42
Seltsam, wie hier Christen andere Christen bekehren wollen, ohne vorher selbst die Bibel verstanden zu haben. 
Das echte Christ sein beschränkt sich nicht auf ein paar wenige Zitate, aus der Bibel,  und auch nicht auf ein Gefühl von Errettung.
 
paloma 19.03.2024 11:46
Fleudeciel,es steht dir frei,hier deine wertvollen Erfahrungen u Gedanken mitzuteilen. Nur zu.
 
vertrauen2015 19.03.2024 11:54
Wir kämpfen den guten Kampf des Glaubens.

sowie 
Wenn das Mutterkorn in der Erde nicht stirbt, 
kommt hervor keine Neue Frucht
und wer noch eigene Wege will gehn und sucht
bleibt stehn im Glauben und verdirbt
 
(Nutzer gelöscht) 19.03.2024 12:19
Hebräer 10:
19 Da wir nun, ihr Brüder, kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, 
20 den Er uns eingeweiht hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt, durch Sein Fleisch, 
21 und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes haben, 
22 so laßt uns hinzutreten[nahen] mit wahrhaftigem Herzen, in völliger Gewißheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser.
23 Laßt uns festhalten am Bekenntnis der Hoffnung, ohne zu wanken – denn Er ist treu, der die Verheißung gegeben hat –, 
24 und laßt uns aufeinander achtgeben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken
25 indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen [unser Zusammenkommen nicht versäumen], wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht!
 
(Nutzer gelöscht) 19.03.2024 12:31
Es ist eine Grundforderung der Bibel, ja sogar eine Voraussetzung, nämlich dass man ohne Heiligung den Herrn nicht sehen wird. 

Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, Hebräer, 12,14

Vielleicht ist es uns zu wenig bewusst, dass Gott selbst die Heiligkeit in der reinsten Form ist.

Jesus beschreibt die Heiligung, als eine Absonderung von der Welt: „Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.“ Joh. 16,17  
Und Jesus gibt ein Hifsmittel wie man in die Heiligkeit kommt, nämlich durch die Unterordnung unter Gott und der göttlichen Wahrheit:„Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.“ Joh. 17,17

Uns nicht nach weltlichen Maßstäben messen lassen, sondern an Gottes Wort als unseren Spiegel. .
 
Zeitzeuge 19.03.2024 13:11
Wer sich über andere anklagend erhebt, hat bereits sein wahres Gesicht offenbart, es gehört nicht zum wohlwollenden Gedankenaustausch in meinem Blog.
 
msn268 19.03.2024 21:45
🤔 Mir kam beim Lesen die Frage in den Sinn, ob Sünde nicht auch etwas sehr individuelles sein kann.

Eine Sünde (zer)stört das Verhältnis zu Gott, ist eine Sünde dann nicht zwangsläufig das, was das Verhältnis stört?

Als Christ sucht man den Weg der Heiligung, doch bleibt dennoch Mensch.

Muss etwas, das mich zur Sünde verleitet, bei Anderen die selbe Kraft besitzen, um ihr Verhältnis zu Gott so nachhaltig zu stören, wie das bei mir der Dall wäre?🤔
 
Zeitzeuge 19.03.2024 22:50
Dein Zitat:
"Als Christ sucht man den Weg der Heiligung, doch bleibt dennoch Mensch."

Gott sei Dank, müssen wir nicht bleiben, wie wir sind, wenn wir den Weg der Heiligung gehen. Wir werden verändert, immer mehr Christus ähnlicher durch Seinen Heiligen Geist, oft nicht mal, daß wir es selbst merken, aber meine Umgebung nimmt es wahr.

Die gleiche Sünde, z.B. Das „Besitzen-Wollen“ wirkt sich erfahrungsgemäß unterschiedlich aus bei den Menschen, weil es abhängig ist von meiner Veranlagung, meinen Charakter.

Er sprach aber zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor aller Habsucht! Denn ⟨auch⟩ wenn jemand Überfluss hat, besteht sein Leben nicht aus seiner Habe. (Luk 12:15, Elb)
weiße TaubeJetzt kostenlos registrieren