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90 Sekunden vor Mitternacht...

90 Sekunden vor Mitternacht...
Es ist 90 Sekunden vor Mitternacht! Wer noch bei Verstand ist, sollte jetzt aufwachen !



                                        
                                    27. Januar 2023 um 14:05
                                     Ein Artikel von Leo Ensel



Am 24. Januar wurde die bekannte „Weltuntergangsuhr“ um 10 Sekunden nach vorne gerückt. Demnach sind es nun 90 Sekunden, also genau anderthalb Minuten vor zwölf! Für mindestens 99 Prozent der Zeitgenossen kein Grund zur Beunruhigung. Von Leo Ensel.

Lesen Sie dazu bitte auch:  Jens Berger – https://www.nachdenkseiten.de/?p=93039

Das amerikanische Wissenschaftsmagazin „Bulletin of the Atomic Scientists“ hat am 24. Januar – wie es der Zufall wollte, genau elf Monate seit Beginn der russischen „Spezialoperation“ gegen die Ukraine und am selben Tag, an dem abends die Zustimmung des deutschen Kanzlers zur Lieferung von „Leopard 2“-Kampfpanzern an die Ukraine duchsickerte – die Zeiger der symbolischen ‚Weltuntergangsuhr‘, die die Gefährdung der Menschheit, ja: des Planeten signalisiert, von 100 Sekunden auf 90 Sekunden vor Mitternacht vorgerückt. Dies ist der dramatischste Wert seit Einführung der sogenannten ‚Doomsday Clock‘ im Jahre 1947 überhaupt. Zur Erinnerung: Selbst im Jahr der Kubakrise, 1962, lag der Wert bei ‚nur‘ sieben Minuten vor zwölf und sogar Mitte der Achtziger Jahre, als Europa sich bei kürzesten Vorwarnzeiten vollgestopft mit atomaren Mittel- und Kurzstreckenraketen sah, war die Frist mit drei Minuten noch doppelt so lang wie jetzt!

Glückliche Zeiten, als es, wie im Jahre 2012, ‚nur‘ fünf vor zwölf war! Idyllische Zeiten, als 1991 nach dem – vor allem der Politik der damaligen Sowjetadministration um Michail Gorbatschow zu verdankenden – Ende des ersten Kalten Krieges die Uhr auf ganze siebzehn Minuten vor zwölf zurückgestellt werden konnte! Der ‚entspannteste‘ Wert seit Einführung der Doomsday Clock überhaupt.


„Die Menschheit lebt in einer noch nie dagewesenen Gefahr!“

Nach Rachel Bronson, Geschäftsführerin des „Bulletin of the Atomic Scientists“, seien die Experten der festen Überzeugung, dass die Menschheit derzeit in einer „noch nie dagewesenen Gefahr“ lebe. „Russlands kaum verhüllte Drohungen, Atomwaffen einzusetzen, erinnern die Welt daran, dass eine Eskalation des Konflikts – durch einen Unfall, durch Absicht oder Fehlkalkulation – ein fürchterliches Risiko darstellt.“ Es gebe ein hohes Risiko, dass der Konflikt außer Kontrolle gerate, und es sei nicht auszuschließen, dass Präsident Putin im Falle einer sich abzeichnenden Niederlage in der Ukraine als „verzweifelten letzten Versuch“ Atomwaffen einsetze, auch wenn diese keinen militärischen Zweck mehr erfüllen würden. Bei den Kämpfen um die Atomanlagen von Tschernobyl und Saporischschja werde zudem die Freisetzung von radioaktivem Material riskiert. Infolge einer „frenetischen Suche“ nach neuen Erdgasquellen seien auch die Treibhausgas-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert geklettert, was die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre weiter steigen lasse. – Soweit die Kernargumentation des Wissenschafts- und Sicherheitsgremiums, die sich – zumindest, was die Schuldzuweisung für den Ukrainekrieg angeht – zufälligerweise zu hundert Prozent mit der Position von USA und NATO deckt.

Die dramatische Einschätzung der Lage hielt zudem mehrere Kommissionsmitglieder nicht von atemberaubenden Harakiri-Konsequenzen ab: Gerade bezogen auf die langfristigen Risiken eines Atomkrieges und nuklearer Proliferation, so Professor Steve Fetter von der University of Maryland – und man traut seinen Augen nicht – seien US-Waffenlieferungen an die Ukraine essenziell, damit diese einer russischen Invasion widerstehen und die Streitkräfte zurückdrängen könne. „Daher sollten wir alles, was in unseren Möglichkeiten steht, tun, um die Ukraine darin zu unterstützen!“ Und der ehemalige Präsident und Premierminister der Mongolei, Elbegdorj Tsakhia, legte noch einen drauf: Da die Ukraine nichts weniger als das „globale Streben nach Freiheit“ verteidige, müsse der Westen – der Zeitpunkt war gut gewählt – der Ukraine auch mehr Panzer zur Verfügung stellen.


„Nur Mut“

Man muss die bemerkenswert einseitige Schuldzuweisung der Wissenschaftler und ihre zum Teil hasardeurmäßigen Empfehlungen, noch mehr Benzin ins Feuer zu schütten, allerdings nicht teilen, um zu konstatieren, dass mit dem Ukrainekrieg, von dem gegenwärtig weder ein Ende noch die höchste Eskalationsstufe abzusehen ist, im Kontext anderer Krisen ein neues Niveau der Bedrohung für den gesamten Planeten erreicht ist. Immerhin hat, das spricht sich langsam herum, dieser militärische Konflikt im Zentrum Europas das Potenzial zu einem Dritten Weltkrieg!


Hier gehts weiter:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=93115

Kommentare

 
menson 27.01.2023 17:36
Wenn ich die Befugnis hätte, würde ich diesen unsinnigen Beitrag löschen...
Das ganz typische bei jeder Krise.
 
Seinesgleichen 27.01.2023 17:45
Hast Du aber nicht !

Zudem scheinst Du nicht aufmerksam genug zu lesen, sonst hättest Du vernommen, dass es zu keinem Zeitpunkt der bisherigen Krisen, soooooooo kurz vor Mitternacht stand.

Im Übrigen nennt man das Zensur, wenn man sich unliebsamen Beiträgen entledigen
möchte .
 
(Nutzer gelöscht) 27.01.2023 17:46
Gott sei dank, hat nicht jeder Befugnisse 😉
 
(Nutzer gelöscht) 27.01.2023 17:49
@seinesgleichen, wie nennt man das eigentlich, wenn man sich selbst liked???? 😉
So,wie im Falle des Herrn Manson 😉
 
Seinesgleichen 27.01.2023 17:55
Selbstliebe ?   🙂  Sag Du es mir  !
 
(Nutzer gelöscht) 27.01.2023 17:57
Also wenn man sich selbst liebt, sollte man sich auch selber f...... 😉
Vorrausgesetzt die Länge stimmt 😇
 
Seinesgleichen 27.01.2023 17:58
Mach ich jetzt auch...ich solidarisiere mich nun mit Mr. menson. 😉
 
Julia1960 27.01.2023 18:20
😅
 
Seinesgleichen 27.01.2023 18:23
😀
 
gura 27.01.2023 23:02
Die Welt geht ihrem Ende entgegen, sei es durch Klimawandel oder Atomkrieg. Beim Klimawandel kann ich selbst noch schauen, meinen CO-Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Gegen den drohenden Atomkrieg kann ich beten.
Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert auf unsern Häuptern aufzuhalten.
Von wem war das nochmal?

Jesus spricht von den letzten Zeiten, wo die Kräfte des Himmels ins Wanken kommen und die Menschen vor Angst vergehen. und dann sagt er: Wenn das aber anfängt zu geschehen, dann erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. (Luk. 21, 25-28
 
hansfeuerstein 27.01.2023 23:47
Die Vorwarnzeiten werden immer geringer, bei atomaren Bedrohungen oder deren Einsatz, das stimmt schon. Wir bilden Soldaten der Ukraine an bekannten Truppenübungsplätzen an Waffen aus, die wir gleich mit liefern. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese eines Tages militärisch durch die Russen ausgeschaltet werden, ist relativ hoch. Es genügen konventionelle Waffen, weil wir auch gegen diese nicht verteidigungsfähig sind. Der atomare Schutzschirm der USA und Nato hilft da nicht, weil keiner diese Option ziehen wird, man muss derartige Militärschläge gegen deutsche Ziele in Erwägung ziehen, je länger der Krieg dauert.
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