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nach welchem Recht ihr richtet

nach welchem Recht ihr richtet
„Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.“ (Matthäus 7,2)

Das ist nicht eine beliebige These, sondern ein ewiges Gesetz von Gott. Genau so wie du dein Urteil abgibst, so wirst du beurteilt werden. Es ist ein Unterschied zwischen Rache und ausgleichender Gerechtigkeit. Jesus sagt, dass die Grundlage des Lebens Gerechtigkeit ist: „… und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.“ Wenn es dir leicht fällt, die Schwächen anderer zu finden, denke daran, dass du genauso beurteilt werden wirst. Was du gibst, das gibt das Leben dir wieder. Das ist ein ewiges Gesetz und gilt überall vom Thron Gottes bis herunter zu uns.
In Römer 2,1 sagt es Paulus sogar noch genauer: Wer einen anderen verurteilt, tut selbst genau das, was er verurteilt. Gott sieht nicht nur die Tat selbst, sondern auch die Fähigkeit dazu, die er in unserem Inneren erkennt.

Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, Mensch, jeder, der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe. (Rö 2:1, Elb)

Zunächst einmal glauben wir meist nicht, was in der Bibel steht. Glauben wir zum Beispiel wirklich, dass wir selbst das tun, was wir an anderen kritisieren?
Wir erkennen an anderen Heuchelei, Betrug und Mangel an Ehrlichkeit, weil das alles in uns selbst ist. Das wichtigste Merkmal eines Menschen, der Gott ganz gehört, ist Demut. Er kann ehrlich und ohne sich etwas einzubilden sagen: „Ja, all das und noch andere Fehler würde ich begehen, wenn Gott nicht an mir handelte. Ich habe also kein Recht zu richten.“

Jesus sagt: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“ Und dann sagt er sinngemäß weiter: „Wenn du richtest, wirst du in der gleichen Art gerichtet werdet.“ Wer von uns könnte sich vor Gott stellen und sagen: „Mein Gott, beurteile mich so, wie ich andere beurteilt habe?“ Wir haben andere als Sünder verurteilt – wenn Gott uns ebenso beurteilen wollte, bliebe uns nur der ewige Tod. Aber Gott beurteilt uns auf der Basis der Sühne, die Christus am Kreuz für uns geleistet hat.

(Oswald Chambers)

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Command thy blessings from above,
O God, on all assembled here;
Behold us with a Father's love,
While we look up with filial fear.

(J. Montgomery)

Befiehl deinen Segen von oben,
O Gott, auf alle, die hier versammelt sind;
Sieh auf uns mit der Liebe eines Vaters,
während wir mit kindlicher Furcht aufblicken.

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 10:08
Wir sollen Sünde erkennen und aufdecken.
Den Menschen, der in Sünde lebt und Sünde liebt, wird Gott beurteilen und verurteilen. Er kennt die Gründe und weiß, was im Herzen des Menschen ist. Er ist gerecht.

Römer 2 beginnt mit dem Wort DESHALB bzw. DARUM.
Wir müssen den Zusammenhang beachten.
Worauf bezieht sich der Vers in Römer 2:1?
Auf die vorhergehenden Verse.

Römer 1:
28 Und gleichwie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt,
29 als solche, die voll sind von aller Ungerechtigkeit, Unzucht, Schlechtigkeit, Habsucht, Bosheit; voll Neid, Mordlust, Streit, Betrug und Tücke, solche, die Gerüchte verbreiten, 30 Verleumder, Gottesverächter, Freche, Übermütige, Prahler, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam;
31 unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich, unbarmherzig.
32 Obwohl sie das gerechte Urteil Gottes erkennen, daß die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese Dinge nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben.

Gehören wir zu diesen Menschen?
Dann sollten wir nicht weiter scheinheilig tun, sondern ehrlich Buße tun und zutiefst beschämt sein, anstatt weiter als großer Christ und Missionar zu schauspielern und wahre Gläubige anzugreifen und zu verleumden.
Leider gibt es viele Schein-Christen.
Wir können Gott nicht mit schönen Worten täuschen.
Wozu also alle Anstrengungen?
Er wird jedem vergelten nach seinen Taten.
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 10:14
wir sollen BEURTEILEN können, aber nicht VERURTEILEN/RICHTEN; das ist Gottes Aufgabe !
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 10:59
Ja, aber zum Beurteilen müssen wir den Menschen und seine Vergangenheit kennen.
Es ist nicht jeder so aufgewachsen wie ich.
Jeder hat andere Prägungen und schlechte bzw. hoffentlich auch gute Erinnerungen.
Es denkt nicht jeder so wie ich!
Darum ist es wichtig, Gott das Richten zu überlassen.
Yeshua betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Sie waren blind, verführt, verstockt, unwissend.
Haben wir den Menschen vergeben, die gegen uns aufstanden und uns am liebsten hätten umbringen wollen?
Haben wir diesen Widerstand gegen Gottes Geist und Seine Auserwählten schon zu spüren bekommen?
 
vertrauen2015 23.06.2022 11:21
Haben wir diesen Widerstand gegen Gottes Geist und Seine Auserwählten schon zu spüren bekommen? 10:59

Ich denke schon @freuteuch

Wir sollen die segnen, die gegen uns sind. 

...........Und vergib uns unsere Schuld, so auch wir vergeben die an uns Schuldig geworden
 
grateful 23.06.2022 12:19
"Erforsche mich, o Gott und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne wie ich es meine.
Und sieh ob ich auf bösem Weg bin, und leite mich auf dem ewigen Weg."

wenn uns bewusst wird wie wir über uns selbst denken, läuft das durch Filter die ausblenden und beschönigen, was wir nicht wahr haben wollen.

Sagt die Hirnforschung
Wenn wir also nicht mal uns und unsere Motivation objektiv beurteilen können haben die Splitter die ich bei anderen entdecke höchstens Hinweischarakter auf meinen Balken.
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 12:33
Nun ja, trotzdem können wir Sünde erkennen an uns und am Nächsten.
Dazu haben wir Gottes wort.
Was Ihm ein Gräuel ist und was Er verbietet, das kann nicht gut sein.
Also warnen und bezeugen, was Gottes Wille ist.
Denjenigen, der es nicht begreifen kann oder will, den legen wir ganz ruhig in Gottes Hände.
Möge Er dem Blinden die Augen öffnen.
Wir alle liefen in die Irre.
 
grateful 23.06.2022 13:00
unbedingt liebe Freueteuch

wir sind geleitet durch den Geist Gottes und durch ihn sehr wohl in der Lage zu unterscheiden
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 13:16
Die Sünde allgemein beim Namen nennen, ist gerechtfertigt. Jemandem persönlich Sünden und Irrtümer vorhalten und ihm womöglich noch die Gotteskindschaft absprechen, ist nicht gerechtfertigt. Erkenntnis desgleichen kommt von Gott.
 
grateful 23.06.2022 13:36
bei Unrecht gegen andere erlaube ich mir den Mund aufzumachen
bei vermeintlichem Unrecht gegen mich überlasse ich es lieber Gott und versuche mich nicht weiter zur Verfügung zu stellen

Der Herr wird uns Recht verschaffen, das durfte ich schon oft erleben
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 14:24
Gott hat in vielen von uns ein gutes Werk begonnen das ER gerne zu Ende bringen möchte und darin sollten wir uns gegenseitig unterstüzen !!
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 14:24
@Birkenblatt
Warum sagte Yeshua denn in
Matthäus 7:
15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!
16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte.
18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.
19 Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20 Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.

Da geht es um falsche Propheten, die sich verkleiden.
 
Ein schlechter Baum ist vollkommen schlecht.
Manchmal ist die Frucht mager, weil die rechte Pflege fehlt. Mit Wasser, Dünger und Liebe kann sich der Ertrag und die Qualität bessern.
Gerade schneide ich meine Weinstöcke ein wenig zurück und denke an das Gleichnis vom  Weinstock und den Reben. Der Vater ist der Weingärtner. Er weiß, wie der Weinstock gute Frucht bringt. Mir ist das nicht so geläufig, ich probiere aus lachendes Smiley.
Wichtig ist, daß die Rebe am Weinstock bleibt, sonst ist sie blitzschnell verdorrt in der heißen Sonne.
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 14:26
Die meisten Männer Gottes hatten Stolpersteine und Auszeiten/Wüstenzeiten in ihrem Leben, aber Gott hat mit ihnen dennoch weitergemacht. Bsp. Mose, Petrus, Abraham, ....
so tröstlich auchw enn wir noch nicht perfekt/vollkommen sind, aber wir sind durch Jesu Blut und Gerechtigkeit vollkommen gemacht in unserem Herrn Jesus.
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 14:30
Du Hast Erbarmen

https://www.youtube.com/watch?v=vvW6Ebtch7w
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 14:30
@Jesuslives
Ja, der Sämann sät, die Saat keimt. Aber welches Samenkorn stirbt und bringt vielfältige Frucht?
Darum pflanze ich so gerne Kartoffeln an. Die Mutterkartoffel ist faul bei  der Ernte. Sie gab ihr Leben für viele leckere neue Kartoffeln.

Wenn wir nicht bereit sind, den alten irdischen Leib in den Tod zu geben, dann können wir nicht im Geist wandeln und die Frucht des Geistes bringen.
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 14:33
ein sehr schönes Bild das dieses eigene Sterben zum Ausdruck bringt damit viel gute neue Frucht entstehen kann.

Ich empfinde auch das Muttersein ein Stück weit als ein solches Sterben für die Kinder, denn man sagt ja auch dass jedes Kind einen "Zahn" kostet. Man gibt von seiner eigenen körperlichen Vitalität etwas an die Kinder weiter/ab.
 
(Nutzer gelöscht) 23.06.2022 14:33
Römer 6:
11 Also auch ihr: Haltet euch selbst dafür, daß ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus, unserem Herrn!
12 So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leib, damit ihr [der Sünde] nicht durch die Begierden [des Leibes] gehorcht;
13 gebt auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die lebendig geworden sind aus den Toten, und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit!
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