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Es steht geschrieben ... 🔍

Es steht geschrieben ... 🔍
... Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. [GAL. 5,18]

Sicher ist vielen diese Aussage des Apostel Paulus bekannt und meine Fragen mit der Bitte um Antwort, am besten natürlich mit entsprechendem Zeugnis der Heiligen Schrift, sind daher die Folgenden:

Was bedeutet eigentlich "unter dem Gesetz" zu sein?
und
warum ist ein Kind Gottes (nur) nicht unter dem Gesetz, wenn es (gerade) vom Geist Gottes regiert wird.

Ich denke, es geht hierbei um keine unwichtige Thematik und hoffe auf Kommentare, welche möglicherweise dem einen oder anderen, besser noch uns allen, im persönlichen - vor allem aber praktischen - Glaubensleben weiterhelfen (könnten).

Möge GOTT einen Austausch unter dem Motto:
"Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." [PHIL. 2,3] reichlich segnen.

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 13.04.2022 14:01
Joh.3,3: "Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen." D.h. wenn wir wirklich aus Gott neu geboren sind und erfüllt mit dem Heiligen Geist, werden wir Gott lieben und es lieben seine Gebote zu tun. Unsere Liebe zu Gott drückt sich in willigem Gehorsam aus. (Joh.14,15) Die Gebote enthalten genau das was wiedergeborene Menschen gerne tun. Ihre neue Natur befolgt die Gebote gerne aus ganzem Herzen.
 
(Nutzer gelöscht) 13.04.2022 14:25
Gottes Gesetz zeigt den gottgefälligen Weg. Gott möchte uns führen, damit wir in Seinem Segen leben können. Wir sollen nach Seinen Regeln leben.

Ein gutes Beispiel ist Noah in
1. Mose 6:
8 Noah aber fand Gnade in den Augen des Herrn.
9 Dies ist die Geschichte Noahs: Noah, ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott.
22 Und Noah machte es [so]; er machte alles genau so, wie es ihm Gott geboten hatte.

Yeshua lebt ganz in gar im Gesetz des Vaters. Niemals hat Er ein Gebot gebrochen, nie war Er unbeherrscht, ungerecht oder in Opposition gegen den Vater. Er war vollkommen gehorsam. Dein Wille geschehe.
Er ordnete sich dem Vater und dessen Gesetz unter.
An Ihm war keine Sünde.
Dadurch erfüllte Er das Gesetz: Er lebte es vor und erläuterte es geisterfüllt. So wie Er konnte kein Mensch die Schriften auslegen.

Wer im Gegensatz dazu nicht mit Gott wandelt, bricht Gottes Gesetz und lebt in Sünde.
Das Gesetz zeigt die Sünde auf und verurteilt den Sünder.
Es ist dem Menschen zum Guten gegeben.
Am Kreuz durch Yeshuas Opfertod wurde der Schuldschein zerrissen, die wohlverdiente Strafanklage für jeden Sünder, der glaubt. Dadurch wurde diese Sündenlast beseitigt.
Gottes Gesetz bleibt weiter bestehen, denn wie sonst sollte man Gut und Böse, Rein und Unrein unterscheiden? Gottes Gesetz ist heilig und gut.

Zur eigentlichen Frage:
Wer gehorsam ist und in Gottes Geist und Willen wandelt, der wird nicht verurteilt durch das Gesetz.
Yeshua ist unser Vorbild.
An Noah hatte Gott Wohlgefallen, aber er war nicht sündlos.
Er hielt Gottes Anordnungen.
Wir können das auch, wenn wir gewillt sind. Gott überfordert uns nicht und Er verlangt nichts, wozu wir nicht fähig wären.

5. Mose 10:
12 Und nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir, als nur, daß du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen Seinen Wegen wandelst und Ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, dienst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele,
13 indem du die Gebote des Herrn und Seine Satzungen hältst, die ich dir heute gebiete, zum Besten für dich selbst?

5. Mose 30:
11 Denn dieses Gebot, das ich dir heute gebiete, ist nicht zu wunderbar für dich und nicht zu fern.
12 Es ist nicht im Himmel, daß du sagen müßtest: »Wer will für uns zum Himmel fahren und es uns holen und es uns hören lassen, daß wir es tun?«
13 Es ist auch nicht jenseits des Meeres, daß du sagen müßtest: »Wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen und es uns hören lassen, daß wir es tun?«
14 Sondern das Wort ist sehr nahe bei dir, in deinem Mund und in deinem Herzen, so daß du es tun kannst.
 
Schon vor Yeshuas Kreuzestod und vor Pfingsten arbeitete Gott an den Herzen der Menschen und ließ sie Seinen Willen wissen.

Stephanus sagt zu denen, die ihn steinigen würden in
Apostelgeschichte 7:
51 Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! Ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist; wie eure Väter, so auch ihr!
52 Welchen Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben die getötet, die vorher das Kommen des Gerechten ankündigten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid
53 – ihr, die ihr das Gesetz auf Anordnung von Engeln empfangen und es nicht gehalten habt!
 
vertrauen2015 13.04.2022 14:50
...........ich denke @schwabenmädel hat es wirklich auf ganz wunderbare Weise auf den Punkt gebracht.

Möchte noch ergänzen: die Gebote wurden ins Neue bekehrte Herz geschrieben und sind so nicht mehr tote Buchstaben.
 
JesusComesBackSoon 13.04.2022 15:04
@schwabenmaedel: D.h. wenn wir wirklich aus Gott neu geboren sind und erfüllt mit dem Heiligen Geist, werden wir Gott lieben und es lieben seine Gebote zu tun. Unsere Liebe zu Gott drückt sich in willigem Gehorsam aus.

Mit anderen Worten, wir sind nicht unter dem Gesetz Gottes, weil wir durch die Leitung des Geistes Gottes in Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes leben.
 
JesusComesBackSoon 13.04.2022 15:07
@Freueteuch: Wer gehorsam ist und in Gottes Geist und Willen wandelt, der wird nicht verurteilt durch das Gesetz.

Ja, so ist es. Das Gesetz verurteilt keine Gehorsamen und Gerechten, sondern Gottlose und Sünder.
 
JesusComesBackSoon 13.04.2022 15:16
@schwabenmaedel: Die Gebote enthalten genau das was wiedergeborene Menschen gerne tun.

Auf welche (speziellen) Gebote beziehst Du Dich hinsichtlich Deiner Aussage?
 
(Nutzer gelöscht) 13.04.2022 15:56
Es ist schnell gesagt: Ich möchte ab sofort Gottes Willen tun!
Wenn man andere Gläubige fragt, gibt es viele Meinungen. Was sagt Gott beispielsweise zu Heirat, Scheidung, Wiederheirat, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, Frauen als Pastorinnen, Speisegeboten, heidnischen Festen, Sonntagsgebot?
Da scheiden sich dann die Geister, obwohl Gottes Geist doch in die Wahrheit führt.
Woher kommt die Verwirrung?
Wo steckt die Wahrheit?
 
(Nutzer gelöscht) 13.04.2022 16:14
Wenn wir wiedergeboren sind regiert der heilige Geist in uns. Wir sind also nicht mehr verdammt, da Jesus Christus mit Seinem Opfertod am Kreuz unsere Schuld gesühnt hat. Wir haben also die Fähigkeit möglichst nicht mehr zu sündigen. 

Das Gesetz ist ein Maßstab der uns immer wieder - auch im Leben als Christ - unser Sündhaftigkeit zwar vor Augen führt - damit wir Buße tun. Wir sind jedoch durch das Gesetz nicht mehr verdammt in die Hölle, weil Jesus Christus die Strafe dafür getragen - und deshalb das Gesetz erfüllt hat. 

Ich sehe es so: Für jemanden der nicht Kind Gottes ist, ist das Gesetz Maßstab im Gericht, für Kinder Gottes sollte es Richtschnur sein für ein gottgefälliges Leben. Letzters müssen wir jedoch nicht aus uns selbst bewirken, der Heilige Geist tut es mit. 

Gesetz und Gnade schließen sich nie aus. 

Als Kind Gottes freue ich mich über seinen Maßstab und - weil ich Jesus liebe - möchte ich seinen Willen tun, nicht weil ich es muss oder mich erlösen wollen würde, nein. Ich versuche seine Gebote aus Liebe zu ihm zu halten - und deshalb orientiere ich mich auch an seinem Wort - der Bibel.
 
(Nutzer gelöscht) 13.04.2022 17:01
@janinaj
Nach meiner bisherigen Erfahrung interessiert die Ungläubigen Gottes Wille gar nicht, auch nicht, wenn ich Bibelverse zitiere. Sie kennen Gottes Wort nicht.
Nein, die Gnade und die Liebe (Gottes?) und ihr eigenes Wohlbefinden steht im Vordergrund.
Sie wollen kein Sklave und kein Knecht sein, aber Königskinder.
Leben muß Spaß machen.
Ach, es gibt so viele Redensarten, schnell dahingesagt, von Menschen, die Gott nicht wirklich kennen und keinerlei Gottesfurcht haben.
Yeshua sagt zu Seinen Jüngern in
Markus 10:
43 Unter euch aber soll es nicht so sein, sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener,
44 und wer von euch der Erste werden will, der sei aller Knecht.
45 Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Wer von den modernen Jesusnachfolgern möchte das?

Gottes Gesetz zeigt Sünde auf.
Wir sollen nicht in der Sünde verharren.
Wer sündigt, paßt nicht zum heiligen Gott und kann keine Gemeinschaft mit Ihm haben.
Im Neuen Jerusalem darf kein Sünder durch die Tore hineingehen.
Wie werde ich meine Sünde los? Bereuen, um Vergebung bitten und lassen.
Alles, was Gottes Geist und Wort uns als Sünde aufzeigt.

1. Johannes 3:
6 Wer in Ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat Ihn nicht gesehen und nicht erkannt.

Solange uns Gottes Geist regiert, sündigen wir nicht.
Oft ist es ein warnendes Gefühl, das uns zurückschrecken läßt.
Gefahr! - laß die Finger davon.
 
JesusComesBackSoon 13.04.2022 17:39
@janinaj: Wir sind also nicht mehr verdammt, da Jesus Christus mit Seinem Opfertod am Kreuz unsere Schuld gesühnt hat.

Dabei sollte nicht vergessen werden, dass uns der Opfertod Christi gar nichts nützt, wenn wir für unsere Sünde keine Vergebung in Anspruch nehmen. Und letzteres ist sicherlich nicht nur einmal im Leben notwendig.
 
JesusComesBackSoon 13.04.2022 17:48
@Freueteuch: 1. Johannes 3:
6 Wer in Ihm bleibt, der sündigt nicht; ...

Solange uns Gottes Geist regiert, sündigen wir nicht.


Genau, solange uns Gottes Geist regiert sind wir nicht unter dem Gesetz oder frei von  Verurteilung durch das Gesetz Gottes. 

1. JOH.3,6 beinhaltet die gleiche Aussage wie mein Leittext von 1. JOH. 5,3

Gottes Geist und der Inhalt des Gesetzes Gottes stimmen überein, denn "Gott ist Geist" [JOH. 4,24] und "wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist;" [RÖ. 7,14]
 
JesusComesBackSoon 13.04.2022 17:53
@Freueteuch: Sie wollen kein Sklave und kein Knecht sein, aber Königskinder.
Leben muß Spaß machen. ... Menschen, die Gott nicht wirklich kennen und keinerlei Gottesfurcht haben.


Ja, das ist eines der gravierendsten Zeichen insbesondere der letzten Zeit, bezüglich dessen Paulus schreibt:

Das sollst du aber wissen, daß in den letzten Tagen werden greuliche Zeiten kommen. Denn es werden Menschen sein, die viel von sich halten, geizig, ruhmredig, hoffärtig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, ungeistlich, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unkeusch, wild, ungütig, Verräter, Frevler, aufgeblasen, die mehr lieben Wollust denn Gott, die da haben den Schein eines gottseligen Wesens, aber seine Kraft verleugnen sie [2. TIM. 3,1-5]
 
JesusComesBackSoon 13.04.2022 18:38
@janinaj: Gesetz und Gnade schließen sich nie aus.

Wahre Worte. Wenn es kein Gesetz gäbe, dass den Sünder verurteilt, bräuchte es keine Gnade.
 
(Nutzer gelöscht) 13.04.2022 18:39
Da ein bekehrter Christ unter dem Geist Gottes ist, - gibt's in dessen Leben keine Sünde und kein Versagen mehr, - ist alles Handeln vollkommen? Ich mache andere Erfahrungen. Ich erkenne, was nicht korrekt 
 ist, - aber eben sehr oft  erst hinterher. Wenn es mir bewusst geworden ist, kann ich um
 Vergebung und Veränderung bitten. Von tatsächlicher Vollkommenheit bin ich weit entfernt und deswegen so sehr auf Barmherzigkeit angewiesen. 
 
JesusComesBackSoon 13.04.2022 18:49
@Birkenblatt: Da ein bekehrter Christ unter dem Geist Gottes ist, - gibt's in dessen Leben keine Sünde und kein Versagen mehr ...

Nun der Leittext meines Blogs bezeugt, dass es auch Kindern Gottes der Fall sein kann, dass sie sich nicht Geist Gottes leiten lassen oder eben nicht völlig in Christus bleiben oder ruhen.
Und dann kommt es eben zu Sünde oder Übertretung - Erfahrungen aus denen man lernen sollte wie was geboten ist, um gleiche Fehler nicht zu begehen. Charakterbildung nach dem Vorbild Christi ist eine der wichtigsten Angelegenheiten im täglichen Glaubenskampf. 
 
(Nutzer gelöscht) 13.04.2022 18:55
So sehe ich es auch  Charakterbildung ist ein lebenslanger und manchmal auch anstrengender Lernprozess. Das Entscheidende ist,  es zu wollen, sich von Gottes Geist leiten zu lassen. 
 
JesusComesBackSoon 13.04.2022 19:03
Ja der Wille ist die entscheidende Triebkraft. ER sollte aber GOTT übergeben werden, um sich mit der Kraft zu verbinden die allmächtig ist. So wird der Mensch zum Überwinder. Außerdem sagt GOTT uns ja zu: "wie deine Tage, so sei deine Kraft!" [5.MO. 33,25] 

Kein Mensch ist aufgrund einer Versuchung gezwungen nachzugeben und zu sündigen, auch dies bezeugt Gottes Wort klar: "Gott ist getreu, der euch nicht läßt versuchen über euer Vermögen, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr's könnet ertragen. [1. KOR. 10,13]
 
AndreasSchneider 13.04.2022 19:41
"Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz." (Gal.5,18)

JCBS, Du meintest sicher die Stellenangabe Gal.5,18, nicht 1.Joh.5,3.

Das eigene Gewissen, die eigenen Gerechtigkeitsvorstellungen, die man auch als Gläubiger hat, können schnell zum "Gesetz" werden.

Lassen wir uns jedoch vom Geist leiten, kommen wir in eine Freiheit, die uns befähigt auszuloten, was gut und was schlecht ist.

So gesehen werden wir frei von einem Wandel, der an gesetzlichen Vorschriften, an Gewissensauflagen orientiert ist, wir kommen in eine Freiheit, die das Wesentliche beinhaltet, ohne in eine buchstabengetreue Weise zu verfallen.

Wir sollen dem lebendigen Gott dienen, nicht in tote Werke verfallen (Hebräerbrief).

Wir verlassen dabei nicht das Gesetz des Geistes, lediglich eine buchstabenorientierte Ausführung.

Wir erfüllen, ohne in eine gesetzliche Weise zu verfallen.

Sehr schön kommt das zum Ausdruck mit Paulus Aussage (um alle zu gewinnen, sich allen dienstbar zu machen):

"Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich geworden, wie einer ohne Gesetz, doch nicht ohne das Gesetz Christi."

Andreas
 
AndreasSchneider 13.04.2022 19:44
Bezug zu 1. Kor.9,21
 
JesusComesBackSoon 13.04.2022 20:16
Danke für Deinen Hinweis, bezüglich der falschen Textangabe im Eingangstext des Blogs. 

@AndreasSchneider: Wir verlassen dabei nicht das Gesetz des Geistes, lediglich eine buchstabenorientierte Ausführung.

Wir erfüllen, ohne in eine gesetzliche Weise zu verfallen.

Ja, genau geistliche Dinge müssen geistlich beurteilt werden. Ohne geistgeleitet zu sein, kann man das Gesetz Gottes weder (in seiner Tiefe) verstehen, noch ihm in der Lebenspraxis gerecht werden.
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