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Umgang mit Wut - eine Antwort

Umgang mit Wut - eine Antwort
Leider hat Weinrebe ihren Blog schon wieder geschlossen - schade. So muss ich jetzt eben auf diesem Weg antworten: 

Wut ist nicht nur schlecht. Wut kann auch dazu führen, dass man Dinge die nicht gut sind bzw. zum Schlechten führen, ändert. In meinem Leben war Wut oft die Triebfeder. 

Der Weg in eine andere Schule, die mir einen höheren Bildungsabschluss und letztlich eine gute Ausbildung ermöglicht hat. 
Keiner hatte mir diesen Weg zugetraut und es war auch nur mit Sondergenehmigung des Oberschulamtes möglich. Dass es mir keiner zugetraut hat, hat meine Wut damals eher noch gesteigert, nach dem Motto: Ich zeige es euch allen. - Und ich habe es geschafft!
Nach der 8. Klasse Hauptschule nahtlos mit der 9. Klasse in der Realschule weitergemacht und regulär den Abschluss gemacht. Natürlich mit Nachhilfe aber mit viel eigenem Lernen. Das hieß praktisch in den letzten zwei Schuljahren: Von nachm. 13.30 h b bis 18.00 Uhr über den Büchern lernen - und das jeden Tag - Mo. bis Freitag. Es gab weder Internet zur Unterstützung noch sonst was ... Nur 1 mal in der Woche 2 Stunden Nachhilfe in Mathe und Englisch. Das Niveau der beiden Fächer war in der Realschule viel höher und wäre ohne Nachhilfe nicht gegangen. 

Ich finde: Wut kann auch gut sein. Es ist lediglich eine Frage, wie man die Energie nutzt. 

Kommentare

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(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 10:37
Und wenn du es "Wille" nennst und dann auch noch "Gott ist es der in uns schafft"  -  ER also ein Plan mit dir hat  -  würde dir das helfen, von deinem selbstbezug ein wenig Abstand zu gewinnen?

Gott schenkt uns die Herausforderungen und die Kraft diese zu bewältigen
Ich würde es nicht Wut nennen
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 10:45
warum denkst du, dass du es besser weißt @Nelkael als Janinaj selbst und dann auch noch unter Berufung auf Gott..................furchtbar finde ich das, furchtbar vermessen.
 
Engelslhaar 27.11.2021 10:55
@janinaj
Die Beschreibung deines Lebensweges berührt mich immer wieder
Man hat dir ein um das andere Mal Steine in den Weg gelegt
Du hast immer wieder gekämpft, um aus deinem Leben etwas zu machen
Ich kann mir gut vorstellen, dass das Wut auslöst, wenn man meint, jetzt geht es mal vorwärts und dann kommt schon wieder jemand, der einem das nicht zutraut
Du hast diese Wut in positive Energie umgewandelt
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 10:59
Das denke ich auch. Wut ist nicht zwangsläufig destruktiv. Sie kann es werden, wenn ich meine, sie auf andere zu übertragen zu müssen. Selbst wenn ich sie auf den Auslöser überträgt und ich mich im Recht glaube.
Aber wenn ich in mich gehe, warum mich etwas oder jemand wütend macht, dann erkenne ich die Ursache auch in mir und kann daran arbeiten
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:01
*übertrage.... nicht überträgt
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:07
Ja ist - ich bin ein "religiöser christ" der Gott mehr zutraut als dem menschlichen EGO
Das betone ich aber schon seit langem

Wut ist ein therapieren und nichts auf das man stolz sein könnte

In meiner wahrnehmung
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:08
Therapiegrund
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:09
war bestimmt keine  Wut - sondern Eigener Wille - es zu schaffen was mir andere nicht zutrauen 
Wut ist etwas anderes - da kommt meine Wut auf meinen Nächsten zu spüren 
Wut ist eine sehr heftige Emotion und häufig eine Impulse und Agressive Reaktion 
Wut ist ist heftiger als Ärger und schwerer zu beherrschen als der Zorn 
 
Engelslhaar 27.11.2021 11:10
Liebe Janinaj, mich macht es wütend momentan, wenn man deine Einfühlsamkeit pathologisiert, da werde ich richtig wütend, diese Wut will ich nicht loswerden
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:10
ja.... das stimmt... 
Stolz bin ich auch nicht auf meine Wut... aber dadurch, dass ich merke, wo sie herrührt, kann ich das ja therapieren, oft auf unterschiedliche Art und Weise
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:11
Freddy: wenn jemand sagt: ich bin/war wütend, dann sei doch so nett und nimm das an
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:13
auf wenn war ich den wütend - kann mich nicht mehr erinnern das ich wütend war 
Jugendzeit war ich oft wütend - Rivalität 
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:14
Nelkael: Stolz nicht... aber ggf in einer schrägen Form dankbar: denn ich empfinde dann. vllt habe ich es schwerer, als diejenigen, die nur mit den Schulter zucken. Aber wie gesagt, ich bekomme dadurch Gelegenheit zur Veränderung
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:14
Freddy: es freut mich, dass Du nicht mehr wütend bist... 
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:19
Italienisch Furor- Furore 
Französisch - Rage 
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:52
Wut, so wie @janinaj sie genutzt hat, ist in keinem Fall ein Therapiegrund. Wut und andere Emotionen, die gewöhnlich als unangenehm bewertet werden, können, wenn sie nicht ausagiert werden, hilfreich sein. Sie anzunehmen und als lebendigen Impuls zu verstehen, bringt uns zur Einsicht daraus einen Nutzen zu ziehen. Wem dies gelingt, der wird reifer fürs Leben, für sich selbst und miteinander. So lässt er seinen Ego getriebenen, destruktiven Ansinnen und Handlungen keinen Spielraum mehr.

Danke für Deinen Blog @janinaj! 
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:56
Und warum darf man das nicht "wille" nennen, sondern muss ein synonym für aggression verwenden?
Nichts gegen janinajs Leistungen  - aber Wut (und Stolz?) Als "positive energien" zu nutzen erscheint mir doch sehr weit von der Bibel entfernt zu sein
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:56
solche Wut hatte ich auch - meinen Eigenen Willen durchzusetzen - anderen es zu Zeigen 
was sie mir nicht zugetraut hatten 
in der Gemeinde 
in der Arbeit 
im Alltäglichen Leben 
 
nagybabiak 27.11.2021 11:58
Ein Gläubiger ist ständig bestrebt mit Hilfe des Heiligen Geistes Korrekturen vorzunehmen in seinem Leben, der uns zu den notwendenden Korrekturen auch die Weisheit schenkt, rüstet uns mit Mut aus.
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 11:59
Kol 3,8 Jetzt aber sollt auch ihr das alles ablegen: Zorn, Wut, Bosheit, Lästerung und schmutzige Rede, die aus eurem Munde kommt.
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 12:05
Mobbing ist Aktuell heute - Bosheit - Lästerung -schmutzige Reden
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 12:05
"positive Energien" ist eine Formulierung, die in Bibel wohl nicht zu finden ist. Eher stammt sie aus einer esoterischen Haltung. 
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 12:15
Bitte lösch meinen Beitrag von 12:05 und diesen hier auch @janinaj. Da war ich etwas zu schnell in meinem Kommentar. Danke! 
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 12:18
Nelkael: 11.59: ja, das sollenwir. Doch der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach. Das ist ja die Crux. Ich für ich werde niemals behaupten, da vollkommen zu sein oder auch zu werden. Und leider werde ich immer wieder von einer Seite, angegriffen, mit der ich dann nicht rechne. So entstehen Emotionen, die mir (und ggf anderen) nicht gut tun. So ist also Korrektur angesagt. 

Ob Wut eine positive Energie ist, @meandyou2, ist ja eben die Frage. Ich kann sie eben nutzen. Und nur, weil ich Begriffe in der Bibel nicht finde, muss das, was dahinter steht, nicht zwangsläufig 'schlecht' sein. 
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 12:25
"Wut, ein Wegweiser, um meine Seele gesund zu halten. Und eine Kraft, die in eine gute Kraft verwandelt werden kann. So wird meine Wut sogar zu einer wohlmeinenden Freundin!"

Quelle: https://www.xn--katholische-hrfunkarbeit-xoc.de/?id=2960
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 13:07
Wut, ein Wegweiser, um meine Seele gesund zu halten.

.............

Meine Kindheit war von Aggression und Wut geprägt, noch heute erstarre ich, wenn mir Menschen mit Wut begegnen...

Dabei entstand in mir natürlich unterdrückte Wut. Äußerlich brav und angepasst, innerlich wütend.
Ich durfte diese aber nicht zeigen, das Gefühl, das ich dann nicht angenommen bin, war äußerst bedrohlich als Kind.

Wut, wann verletzt sie den anderen?! 
Wann wird sie benutzt um jemanden zu dressieren und zu kontrollieren...?!
Was steckt hinter der Wut?! Wut als Antrieb ist -Auch- gut, ja manchmal gerechtfertigt. Bsp: Nehemia 5,6

Und dennoch, ich möchte Wut nicht als meine Freundin/Wegbegeleiterin, nein, nicht wirklich.

Ich lerne mit der Wut umzugehen, ja..sie ist da und oftmals gut! Wenn sie mich nicht be-herrscht, weh tut.

Vielmehr, lerne ich aus dem Wort und von Gott; Jahwe ist   langsam zum Zorn/Wut, reich an Gnade...2 Mose 34, 6

Da steht nicht, das Wut/Zorn, nicht vorhanden sind bei Gott! Wohl ist sie da!

Und dennoch, ich bevorzuge lieber die Gnade als Freundin, mich danach auszustrecken, darin einzutauchen, sie anzunehmen...die Schönheit,  Heilung und Kraft der Gnade, ist viel gewaltiger als Wut?!
Gnade darf meine Wut auch  verwandeln...?!

Aber, sind nur meine Gedanken, sicher nicht fertig gedacht und absolut.
 
BeB 27.11.2021 13:07
Janinaj, genauso zielstrebig und ähnlich wie Du fand ich vor 30 Jahren in den öffentlichen Dienst, viele in meinem Umfeld haben mir das nicht zugetraut....hat aber geklappt und es war damals gut so!
    Mittlerweile sind wir Aktiengesellschaft....,aber das wäre jetzt ein anderes Thema..😒😒
 
BeB 27.11.2021 13:11
Wut ist auch gut wenn man damit sozial schwache mit unterstützt, z.B. bei Behörden wenn sich gewisse Vorschriften widersprechen und der Betroffene kurz vor m aufgeben ist.....
Kommt immer drauf an wie man seine Wut einsetzt bzw mit umgeht
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 13:13
Hier wird wieder ein sehr sensibles Thema nur zu einseitig gesehen. Es gibt versch. Arten von Wut, die auch individuell gesehen und dementsprechend behandelt werden müssen.

Wenn ich meinen Willen nicht bekomme, (wie z.Bs. ein Kind, welches jetzt das Auto aus dem Supermarkt nicht bekommt), und dann wütend werde, hat diese Art von Wut sicherlich mit meinem Ego zu tun. Dazu passt Kol.3, 8

Wenn ich aber wütend auf eine Person bin, weil diese mich z.B. immer wieder mit einer best. Art ihres Verhaltens provoziert, ist diese Art von Wut sicherlich anders zu behandeln, als die obige. Da hilft es den meisten erstmal gar nicht, wenn ihnen jemand diese Bibelstelle zitiert.

Das ist nur ein Bsp. von "VIELEN" und kein grundsätzlicher Wegweiser! Da gibt es noch ganz andere und heftigere Kaliber............

Insofern ist Kol. 3 nicht "immer" nur das alleinige Hilfswerkzeug 😉
 
BeB 27.11.2021 13:13
Die 10 Gebote zum Beispiel sollten auch bei größter Wut oberstes Gebot bleiben!!
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 13:18
Pearl, dass hast du aus meiner Sicht sehr gut erklärt, da ich weiß, von was du geschrieben hast. Darüber hinaus ist mir die Gnade auch lieber als Freundin 😉 🥰
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 13:19
Pearl,
Ich stimme Dir zu.
Ich möchte ja nicht, dass Wut meine Begleiterin ist. Denn Wut zur empfinden ist nicht schön. Aber es kann eben etwas Gutes daraus entstehen. Wenn mich jemand oder etwas wütend macht, dann liegt es auch an mir. Ich biete bewusst oder unbewusst Angriffspunkte. es kann einfach nur sein, dass ich empfindlich bin. Darüber kann ich nachdenken. Aber es kann auch sein, dass ich zurecht wütend bin, weil mir jemand Unrecht tut. Dann wäre es doch schön, wenn ich da wieder raus komme. Also gehe ich den Weg, die Sache im Guten aus dem Weg zu räumen, und da hat die Gnade bestimmt ihre Hände im Spiel.
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 13:22
ich kann meine Wut dem Heiligen Geist geben und ihn bitten, sie wegzunehmen,
dazu muss ich sie allerdings erst einmal wahrnehmen, anerkennen, erkennen. Wenn ich sie unterdrücke, weil sie nicht sein darf, so wie @Pearl das auch beschreibt, dann wird es schwierig mit der Verarbeitung,
wenn ich selbst einen Weg gefunden habe, sie zu kanalisieren, so wie janinaj, ohne andere damit zu verletzen, ist das auch eine Form von Verarbeitung, aus meiner Sicht,
unterdrückte Wut ist jedoch destruktiv, denn sie bahnt sich Wege und die sind nie gut. Meistens richtet sie sich dann gegen das Selbst und das ist schlimm. Später dann auch gegen andere, denn so wie man mit sich selbst umgeht, macht man das auch mit anderen.
Wut, Zorn und Hass sind Nährböden für Bitterkeit.
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 13:24
Dazu brauchts ganz viel Licht und Selbstreflexion....@posit.

Gnade in seiner ganzen tiefen,  Wirksamkeit, kann- Auch- Wut vorbeugen!
Vergebung wäre sicher auch noch ein Thema....

Ich arbeite an Kunden.
Meine Kolleginnen und ich sagen immer...die Leute lassen mal wieder die Wut an uns raus!
Wir bekommen oftmals viel unreflektierte Wut ab...
Und besonders jetzt in der Coronazeit...die Leute werden wütender und wissen nicht mehr wohin damit!

Wie immer...unfertige Gedanken. 
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 13:26
@ist   Wut-sie zu kanalisieren...

Ja, genau!
 
janinaj 27.11.2021 13:30
Wut ist für mich nicht "der eigene Wille". Wut kann im positiven Sinne eine gute Antriebsfeder sein. Das wollte ich hier deutlich machen. 

Dass man mit dem eigenen Willen täglich an die Grenzen stößt, das merke ich immer dann, wenn mein Körper nicht das macht was ich möchte - kranksein gehört beispielsweise dazu zwinkerndes Smiley 

Wenn Wut allerdings in Aggression gegen sich selbst oder andere umschlägt, dann ist das ein Fall wo man über Hilfe von außen nachdenken muss. 

Aber grundsätzlich davon auszugehen, dass Wut therapiert werden muss, das ist ein wenig einseitig und eng gedacht. 

Es ist immer die Frage wie ein Begriff besetzt ist - das kann positiv oder negativ sein. Beim Thema Geld scheiden sich oft auch die Geister - nur noch so als Beispiel. Die einen schätzen es sehr, andere verbinden damit nur den Begriff Mammon und vergessen, dass man mit Geld auch Gutes tun kann. 

Danke an alle für eure Beiträge. 
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 13:30
@posit
Also gehe ich den Weg, die Sache im Guten aus dem Weg zu räumen, und da hat die Gnade bestimmt ihre Hände im Spiel.

Ja, denke auch!

Wenn wir immer erkennen würden, wo Gnade in unserem Leben uns dient...wir würden staunen.
 
Bluehorse 27.11.2021 14:40
hier lese ich ja echt gute Beiträge! 😊
     
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 14:56
"Gnade, ist viel gewaltiger als Wut?!" 

Nur ein kleiner Schönheitsfehler, wie ich  meine. "gewaltiger" wohl nicht, denn Gewalt ist es sicher nicht. Gnade ist ein Geschenk Gottes, aus seiner unerlässlichen Liebe heraus. Und diese Liebe Gottes ist größer und stärker als alles andere.

😘
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 14:57
unermässlichen
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 15:01
unermesslich (sorry, jetzt aber!) 
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 15:06
Ja, du siehst die Fehler...

gewaltig
[ge·wạl·tig]
ADJ
eindrucksvoll
sehr stark, sehr intensiv
sehr beeindruckend....
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 15:08
Schönheitsfehler😘
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 15:12
Kann jemand den Unterschied von Wut und Zorn erklären? Bisher dachte ich, es sei dasselbe.
 
BeB 27.11.2021 15:16
Zu BlueHorse um 14:40......
Geht aber an alle Leser....ich hoffe doch dass auch das eine oder andere von mir ein guter Beitrag ist. Bin selbst nämlich des Schreibens nicht so mächtig oder ausdrucksstark, aber ich denke man versteht in etwa was ich meine...das habe ich jetzt geschrieben weil ich bemerkt hab daß ich wieder aus mir nicht erklärbaren Gründen von mir unbekannten Personen gesperrt wurde...
Aber wütend werde ich jetzt deshalb nicht 😉👍
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 15:33
Zorn entzündet sich also unter Umständen eher an einem falsch oder ungerecht empfundenen Verhalten oder Verhältnissen, mit dem Ziel, diese zu verändern oder gemäß der eigenen Ansichten oder Bedürfnisse zu manipulieren, während Wut allgemeiner und dumpfer empfunden wird, unkontrollierter nach allen Seiten explodieren ........

Der Hauptunterschied zwischen Wut und Zorn ist:
– “Wut”: starke Gemütserregung, ein Gefühl großen Ärgers, oft in Verbindung mit aggressivem Verhalten
– “Zorn”: starkes und heftiges Gefühl, das negativ gegen etwas oder jemanden gerichtet ist, weil etwas als nicht richtig empfunden wird oder nicht den eigenen Wünschen entspricht


kann man googlen😉
 
nagybabiak 27.11.2021 15:36
Wut ist eine menschliche Grundreaktion. Beispiele aus der Bibel sind die Propheten Elia und Jona. Aus religiösem Standpunkt ist sie nicht positiv konnotiert. Soll NICHT zu Verhärtung des Herzens führen. Selbstbeherrschung ist immer gut. Wichtig ist wie weit man geht.
Soll NUR situationsbedingt ausgelebt werden mit der Absicht die Situation positiv zu verändern. Soll gegen die Geschehnisse, Taten gerichtet werden. Vorsicht ist angesagt, wenn die Wut gegen sich selbst oder gegen Menschen ausgelebt wird.
Es ist grundsätzlich von Wutausbrüchen zu unterscheiden.
Selbstmitleid ist viel gefährlicher.
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 15:43
Na wenn der Wutausbruch zum zur körperlichen Gewalt wird, bin ich nicht davon überzeugt, das Selbstmitleid schlimmer ist!

Wobei ständiges Selbstmitleid auch ein übles Ding werden kann 😉
 
(Nutzer gelöscht) 27.11.2021 15:47
Geht Wut nicht auch mit einer gewissen Ohnmacht einher? Man spricht ja auch von ohnmächtiger Wut. Demnach hat es auch etwas mit Hilflosigkeit zu tun, wenn man sich beispielsweise nicht gegen eine schwerwiegende Kränkung wehren kann. Schlimmstenfalls führt es zu einem Kontrollverlusst und der Mensch reagiert sich in Zerstörung ab, - auch Selbstzerstörung. Deswegen ist es vielleicht auch so wichtig, wenn wütende Kinder nicht für ihre Wut bestraft werden, sondern lernen damit umzugehen. 
 
Bluehorse 27.11.2021 16:30
Lelalie
"Geht Wut nicht auch mit einer gewissen Ohnmacht einher? Man spricht ja auch von ohnmächtiger Wut. Demnach hat es auch etwas mit Hilflosigkeit zu tun, wenn man sich beispielsweise nicht gegen eine schwerwiegende Kränkung wehren kann." 

Das Gefühl der Hilflosigkeit ist vielleicht der häufigste Grund für Aggressionen.  
 
nagybabiak 27.11.2021 16:56
Abigal27.11.2021 um 15:43
Den Selbstmitleid habe ich mit dem Wut im Zusammenhang gebracht. Wutausbruch ist schon eher eine Grenzsituation. Ist meistens pathologisch.
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