@Zeitzeuge: „Das Wort Gottes muß man essen“
CHRISTUS sagte in diesem Zusammenhang:
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht. [MATTH. 4,4]
Meine Speise ist die, daß ich tue den Willen des, der mich gesandt hat, und vollende sein Werk. [JOH. 4,34]
Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. [JOH. 6,53-54]
Wenn das Wort Gottes durch DESSEN Kraft und Gnade nicht im Leben umgesetzt - also "Fleisch und Blut" wird - verfehlt es sein eigentliches Ziel und ein Leben zur Ehre Gottes ist unmöglich.
"Das Wort Gottes muß man essen"
22.10.2021 10:15
"Das Wort Gottes muß man essen"
22.10.2021 10:15
"Das Wort Gottes muß man essen"
„Das Wort Gottes muß man essen“
Ein weiterer Schritt zur Verwandlung ist die Einübung ins Wort Gottes. Das Wort Gottes – die Bibel – ist wie eine hochwertige Nahrung. Sie wird uns allerdings nicht in Tablettenform verabreicht, sondern muß gekaut werden. „Dein Wort ward meine Speise, als ich's empfing“ (Jer 15:16).
Fanden sich Worte von dir, dann habe ich sie gegessen, und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens; denn dein Name ist über mir ausgerufen, HERR, Gott der Heerscharen. (Jer 15:16, Elb)
Ein sehr praktische Hilfe ist das Auswendiglernen von Bibelworten. Dieses Auswendiglernen entspricht dem Kauen beim Essen. Erst dadurch wird unser Körper fähig, die Speise aufzunehmen und daraus Kraft zu ziehen. Für den Anfang ist es vielleicht wichtig, sich Worte der Kraft einzuprägen:
„Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus“ (Phil 4:13).
„Alles ist möglich dem, der da glaubt“ (Mark 9:23)
„Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein“ (Rö 8:31)
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Zucht (ich füge hinzu: oder Besonnenheit)“ (2.Tim 1:7).
„Die Freude am HERRN ist eure Stärke“ (Neh 8:10).
Wer alle Worte Jesu kennt und sich eingeprägt hat, der erlebt die Erfüllung der Verheißung:
„So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren“ (Joh 15:7). Es sind etwa nur 1000 Sätze, die uns von Jesus überliefert sind. Es lohnt sich, sie alle zu kennen.
Eine weitere Hilfe, zu einer guten Lebenseinstellung zu kommen, liegt im „Bekennen“. Bekennen heißt: etwas vor Zeugen aussagen. In diesem Zusammenhang ist Bekennen nicht als Sündenbekennen gemeint, sondern als bekanntgeben, was mir geschenkt wurde. Alle Erfahrungen, die ich für mich behalte und nicht dankbar weitersage, verlieren an Wert. Ebenso sind alle Erkenntnisse, die nicht mitgeteilt werden, auf die Dauer wertlos. Das Weitergeben ist eine notwendige Folge des Empfangens. Wer nicht gibt, empfängt nicht. „Gebt, so wird euch gegeben“ (Luk 6:38). Wer nur Erfahrungen und Erkenntnisse in sich speichert, erlebt, daß viele Erfahrungen und Erkenntnisse ihren Wert verlieren. Wer sich scheut, sein Inneres preiszugeben, dreht sich selbst den Zufluß der geistlichen Energien ab.
Laß dich mit dir selbst versöhnen! Ich darf vor Gott und Menschen so sein, wie ich bin, aber ich darf mich auch ändern. Gott will keinen, der mehr aus sich macht, als er wirklich ist oder der sich dauernd schlechter macht, als er wirklich ist. Gott will mich gerade so, wie ich bin. Der erlöste Mensch ist fähig, sowohl seine Fehler zu sehen und zuzugeben als auch seine Gaben und Fähigkeiten. Die große Angst, in den Augen der anderen ein schlechtes Bild abzugeben, ist eine törichte Angst. Christen sind keine besseren Menschen, aber Menschen, die auf dem Weg der Besserung sind. Christen sind solche, die es nötig haben, erlöst zu werden, die aber auch bereit sind, die Erlösung anzunehmen und an sich zu verwirklichen.
Diese Einsicht ist besonders wichtig für alle, die in der Gemeinde in verantwortlicher, führender Stelle stehen. Die Gemeinde erwartet, daß ein Prediger keine Fehler macht, keine Anfechtungen kennt und keine Zweifel hat. Er soll vollkommen sein. Viele Prediger versuchen törichterweise, diesem Bild zu entsprechen und werden dabei zur Karikatur. Sie flüchten sich in eine falsche Wirklichkeit, in das Pathos, in das Amtsbewußtsein. Sie leben äußerlich in einer unerreichbaren Höhe und innerlich in großer Einsamkeit. - Ein Sportler schämt sich nicht, beim Training Fehler zu machen, genauso wenig brauchen wir als Christen unsere Fehler und Irrtümer zu fürchten. Wir dürfen sie zugeben und ändern. Wir sind, so lange wir in dieser Welt leben, im Training und nicht bei der Siegerehrung. Die Gemeinde ist keine Ausstellung von mustergültigen Menschen, sondern die Gemeinde Jesu ist eine Arbeitsstelle, ein Kampfplatz, auf dem Verwundete verbunden und Menschen durch den Heiligen Geist erzogen werden. Ein Kämpfer legt keinen Wert darauf, eine gute Figur abzugeben, sondern einen guten Kampf zu kämpfen. So sollten auch wir alle Konzentration auf den Kampf und den Sieg richten.
(Wilhard Becker „Angriff der Liebe“, 1963)
Ein weiterer Schritt zur Verwandlung ist die Einübung ins Wort Gottes. Das Wort Gottes – die Bibel – ist wie eine hochwertige Nahrung. Sie wird uns allerdings nicht in Tablettenform verabreicht, sondern muß gekaut werden. „Dein Wort ward meine Speise, als ich's empfing“ (Jer 15:16).
Fanden sich Worte von dir, dann habe ich sie gegessen, und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens; denn dein Name ist über mir ausgerufen, HERR, Gott der Heerscharen. (Jer 15:16, Elb)
Ein sehr praktische Hilfe ist das Auswendiglernen von Bibelworten. Dieses Auswendiglernen entspricht dem Kauen beim Essen. Erst dadurch wird unser Körper fähig, die Speise aufzunehmen und daraus Kraft zu ziehen. Für den Anfang ist es vielleicht wichtig, sich Worte der Kraft einzuprägen:
„Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus“ (Phil 4:13).
„Alles ist möglich dem, der da glaubt“ (Mark 9:23)
„Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein“ (Rö 8:31)
„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Zucht (ich füge hinzu: oder Besonnenheit)“ (2.Tim 1:7).
„Die Freude am HERRN ist eure Stärke“ (Neh 8:10).
Wer alle Worte Jesu kennt und sich eingeprägt hat, der erlebt die Erfüllung der Verheißung:
„So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren“ (Joh 15:7). Es sind etwa nur 1000 Sätze, die uns von Jesus überliefert sind. Es lohnt sich, sie alle zu kennen.
Eine weitere Hilfe, zu einer guten Lebenseinstellung zu kommen, liegt im „Bekennen“. Bekennen heißt: etwas vor Zeugen aussagen. In diesem Zusammenhang ist Bekennen nicht als Sündenbekennen gemeint, sondern als bekanntgeben, was mir geschenkt wurde. Alle Erfahrungen, die ich für mich behalte und nicht dankbar weitersage, verlieren an Wert. Ebenso sind alle Erkenntnisse, die nicht mitgeteilt werden, auf die Dauer wertlos. Das Weitergeben ist eine notwendige Folge des Empfangens. Wer nicht gibt, empfängt nicht. „Gebt, so wird euch gegeben“ (Luk 6:38). Wer nur Erfahrungen und Erkenntnisse in sich speichert, erlebt, daß viele Erfahrungen und Erkenntnisse ihren Wert verlieren. Wer sich scheut, sein Inneres preiszugeben, dreht sich selbst den Zufluß der geistlichen Energien ab.
Laß dich mit dir selbst versöhnen! Ich darf vor Gott und Menschen so sein, wie ich bin, aber ich darf mich auch ändern. Gott will keinen, der mehr aus sich macht, als er wirklich ist oder der sich dauernd schlechter macht, als er wirklich ist. Gott will mich gerade so, wie ich bin. Der erlöste Mensch ist fähig, sowohl seine Fehler zu sehen und zuzugeben als auch seine Gaben und Fähigkeiten. Die große Angst, in den Augen der anderen ein schlechtes Bild abzugeben, ist eine törichte Angst. Christen sind keine besseren Menschen, aber Menschen, die auf dem Weg der Besserung sind. Christen sind solche, die es nötig haben, erlöst zu werden, die aber auch bereit sind, die Erlösung anzunehmen und an sich zu verwirklichen.
Diese Einsicht ist besonders wichtig für alle, die in der Gemeinde in verantwortlicher, führender Stelle stehen. Die Gemeinde erwartet, daß ein Prediger keine Fehler macht, keine Anfechtungen kennt und keine Zweifel hat. Er soll vollkommen sein. Viele Prediger versuchen törichterweise, diesem Bild zu entsprechen und werden dabei zur Karikatur. Sie flüchten sich in eine falsche Wirklichkeit, in das Pathos, in das Amtsbewußtsein. Sie leben äußerlich in einer unerreichbaren Höhe und innerlich in großer Einsamkeit. - Ein Sportler schämt sich nicht, beim Training Fehler zu machen, genauso wenig brauchen wir als Christen unsere Fehler und Irrtümer zu fürchten. Wir dürfen sie zugeben und ändern. Wir sind, so lange wir in dieser Welt leben, im Training und nicht bei der Siegerehrung. Die Gemeinde ist keine Ausstellung von mustergültigen Menschen, sondern die Gemeinde Jesu ist eine Arbeitsstelle, ein Kampfplatz, auf dem Verwundete verbunden und Menschen durch den Heiligen Geist erzogen werden. Ein Kämpfer legt keinen Wert darauf, eine gute Figur abzugeben, sondern einen guten Kampf zu kämpfen. So sollten auch wir alle Konzentration auf den Kampf und den Sieg richten.
(Wilhard Becker „Angriff der Liebe“, 1963)
Kommentare
JesusComesBackSoon 22.10.2021 13:41
Siehe zum Thema auch den nachstehend verlinkten Artikel:
LEBEN DURCH DAS WORT ( GOTTES )
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/JesusComesBackSoon/47014/
LEBEN DURCH DAS WORT ( GOTTES )
https://www.christ-sucht-christ.de/christliches-forum/JesusComesBackSoon/47014/

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Zitat:
Ich darf vor Gott und Menschen so sein, wie ich bin, aber ich darf mich auch ändern. Gott will keinen, der mehr aus sich macht, als er wirklich ist oder der sich dauernd schlechter macht, als er wirklich ist. Gott will mich gerade so, wie ich bin.
Wir dürfen vor Gott sein, wie wir sind. Er kennt uns.
Wir dürfen uns verändern lassen.
Wir sollen nicht schauspielern und vorgeben, etwas zu sein, als wir nicht sind.
Ein unechter schauspielender Mensch hat ständig Angst, ertappt zu werden.
Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden.
Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich.
1. Petrus 5:
6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit!
Wahre Demut führt zur Veränderung des Verhaltens. Zur Bruderliebe.
Gott möchte uns verändern - immer mehr in das Bild Seines Sohnes.
Wir können schlechte Gewohnheiten ablegen, aber die wahre Veränderung der Gesinnung bewirkt Gottes Geist.
Römer 6:
11 Also auch ihr: Haltet euch selbst dafür, daß ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus, unserem Herrn!
12 So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leib, damit ihr [der Sünde] nicht durch die Begierden [des Leibes] gehorcht;
13 gebt auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die lebendig geworden sind aus den Toten, und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit!