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An Klavier

An Klavier
Epheser 2,8 Eure Rettung ist wirklich reine Gnade, und ihr empfangt sie allein durch den Glauben. Ihr selbst habt nichts dazu getan, sie ist Gottes..

Epheser 2,8 Einheitsübersetzung, also die katholische Bibel:
Denn aus Gnade seid ihr durch den GLAUBEN gerettet, nicht aus eigener Kraft-Gott hat es geschenkt-nicht aus Werken, damit keiner sich rühmen kann.

Alles andere ist falsche Lehre !!!!

Kommentare

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antonius34 Heute, 07:48
Das,,Opus Dei,, soll unser Werk  mit sein dürfen.....

Sonst ist Ende der Fahnenstange.
 
HopeinJesus Heute, 07:50
antonius34....drücke Dich doch mal klarer, ausführlicher aus, was Du genauer meinst....
 
NicetomeetFEM Heute, 08:09
Alo jeder  ist gerettet und kann sündigen wie er will.
 
Donaukiesel Heute, 08:13
Nein, nicht jeder. Jeder der glaubt...
Es geht jetzt nicht ums Sündigen Nice,  wie kommst du drauf?
 
Donaukiesel Heute, 08:15
Natürlich, wenn wir unsere Sünden bekennen und bereuen ist er treu und gerecht und wird vergeben. 1.Joh. 1,9 glaub ich ..aber um das geht es nicht 
Es geht darum, dass Werke dich nicht retten können...u.a.
 
antonius34 Heute, 08:20
Glaube ohne Werke  ist Tot.
Wenn nicht andere für uns beten und Opfer gehen wir verloren.
Siehe KkK und euch wird das wahre Leben erst fruchtbar
 
Donaukiesel Heute, 08:45
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Das ist zwar Elend lang, erllärt aber ziemlich gut was es mit den scheinbaren "Widerspruch" auf sich hat. Sag mir wenn etwas deiner  Meinung nicht stimmt in Text, da ich ihn jetzt nicht genau studiert habe. 

© Dominik Jirovsky /
unsplash.com
Glaubens-FAQ / Lesezeit: ~ 13 min
Autor/-in: Kim Rosta
Ein Glaube ohne Werke
Müssen dem Glauben Taten folgen? Die Bibel scheint sich da zu widersprechen. Im Kern geht es dabei um die Frage: Was rettet mich wirklich?
Darf ich als Christ sonntags Handball spielen? Sind Tattoos und Piercings Sünde? Kann ich guten Gewissens in die Disko gehen? Viele Christen stellen sich diese oder ähnliche Fragen mindestens einmal im Leben. Allein die Frage „Darf ich…?“ vermittelt jedoch unterschwellig eine Botschaft: Wer Christ ist, muss sich an Regeln halten. Auch meine Mitmenschen, meine Familie, Gemeinde oder Arbeitskollegen scheinen wie selbstverständlich bestimmte Verhaltensweisen von mir zu erwarten. Stellt sich die Frage: Was sollte ich als „guter Christ“ eigentlich tun und wie viel?

Der Apostel Paulus scheint diese Frage schnell beantwortet zu haben. Seiner Ansicht nach ist Christ, wer an Jesus Christus glaubt. Mehrmals betont er: Keine noch so gute Tat rettet mich, als Christ muss ich nichts von mir aus tun – nur glauben. Ist es also egal, wie ich als Christ lebe? Jakobus scheint dem vehement zu widersprechen. Er hält einen Glauben ohne Werke – ohne Regeln, ohne praktische Taten – für tot. Also doch tun und machen, ackern und anstrengen, um errettet zu sein? Um die Verwirrung perfekt zu machen, bringen beide Abraham als Beispiel an. Kein Wunder, dass schon Luther seinerzeit daran verzweifelte, Paulus und Jakobus übereinzubringen. Wer hat nun Recht? Widerspricht sich die Bibel hier? Was bedeutet Christsein eigentlich und was hat es mit den guten Taten auf sich? Zeit, sich die Sache genauer anzusehen.

Paulus widerspricht den Irrlehrern
Die entscheidenden Aussagen von Paulus lesen wir dazu in Römer 3,21 - 4,1-25. Die zwei Hauptaspekte kommen in den Versen 23-24 und Vers 28 gut zur Geltung:

Denn alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck, und dass sie für gerecht erklärt werden, beruht auf seiner Gnade. Es ist sein freies Geschenk aufgrund der Erlösung durch Jesus Christus.“ (Römer 3,23-24) „Denn wir gehen davon aus, dass man aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wird und nicht, weil man bestimmte Gesetzesvorschriften einhält (Römer 3,28).
Paulus macht klar: Jeder Mensch braucht die Vergebung seiner Sünden, da niemand schuldlos ist. Diese Vergebung bekomme ich aber nicht dadurch, dass ich das mosaische Gesetz einhalte, sondern nur deswegen, weil Jesus am Kreuz gestorben ist. Wenn ich das glaube und für mich an Anspruch nehme, gehöre ich zu Gottes großer Familie. Allein aus Gnade werde ich errettet und nicht, weil ich irgendetwas dafür getan hätte.

Paulus schreibt diese Worte an Judenchristen, also an Menschen, für die das Halten des Gesetzes ihr tägliches Brot war. Sie kannten es von klein auf und standen, seit sie die Botschaft von Jesus kannten, in einer ständigen Spannung zwischen Judentum und Christentum. Besonders durch die vielen Irrlehrer, die predigten, dass der Mensch sowohl den Glauben an Jesus als auch das Gesetz braucht, um in den Himmel zu kommen.1 Diesen Irrlehrern widerspricht Paulus vehement. Er will deutlich machen: Gottes Gesetz ist nicht aufgelöst – es macht ja nach wie vor Sinn – aber es rettet nicht!

Bester Beweis dafür ist Abraham. Er wurde als gerecht von Gott angesehen, weil er glaubte, nicht weil er bestimmte Regeln einhielt (Römer 4,3). Schon bevor Jesus da war, wurde der Mensch also durch Glauben und damit allein durch Gottes Gnade errettet. Das klingt doch gut. Aber heißt das nicht auch, dass ich nach meiner Bekehrung eigentlich tun und lassen kann, was ich will? Ich bin schließlich errettet, oder?

Jakobus: Glaube hat Auswirkungen
Auf den ersten Blick scheint Jakobus 2,14-26 genau das Gegenteil zu predigen: Ein Glaube ohne Werke ist tot (Vers 17). Wenn ich keine guten Taten vorweisen kann, bin ich auch nicht wirklich gläubig (Verse 18f). Bester Beweis für Jakobus ist dafür ebenfalls Abraham. Denn er war bereit, seinen Sohn Isaak zu opfern. Durch diese Tat wurde er von Gott als gerecht erklärt (Vers 21). Predigt Jakobus also das Gleiche wie die Irrlehrer, gegen die Paulus angeht? Findet auch er, dass ich glauben und das Gesetz halten muss, um errettet zu werden? Wohl kaum. Wie also kann ich Jakobus richtig verstehen?

Jakobus richtet seinen Brief an eine Gruppe von Menschen, die gar nichts von den Problemen wusste, die Paulus zu seinem Brief motivierten. Die Gemeinschaft, an die Jakobus schreibt, hatte ein anderes Problem: Ihre Worte entsprachen nicht dem, was sie lebten. Sprich: Der Glaube bestand aus einem Lippenbekenntnis, das im Leben keine Auswirkungen zeigte. Das hatte wiederum zu Konflikten untereinander geführt, auf die Jakobus mit seinem Brief reagiert.2 Jakobus richtet sich an diese Menschen, um ihnen zu sagen: Etwas lediglich für-wahr-halten, macht keinen Nachfolger Jesu aus.

Und es ist genauso unlogisch, wie einem Hungernden sein Mitleid zu bekunden, und ihn gleichzeitig im Regen stehen zu lassen:

Angenommen, ein Bruder oder eine Schwester haben nicht genügend anzuziehen, und es fehlt ihnen an dem, was sie täglich zum Essen brauchen. Wenn nun jemand von euch zu ihnen sagt: »Ich wünsche euch alles Gute! Hoffentlich bekommt ihr warme Kleider und könnt euch satt essen!«, aber ihr gebt ihnen nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt ihnen das? Genauso ist es mit dem Glauben: Wenn er keine Taten vorzuweisen hat, ist er tot; er ist tot, weil er ohne Auswirkungen bleibt (Jakobus 2,15-17).
Für Jakobus ist Glaube also viel mehr als bloße Worte. Denn lediglich glauben, dass Gott existiert, tun auch die Dämonen (Jakobus 2,19). Glaube ist vielmehr eine Beziehung zu Gott, die mein ganzes Wesen verändert und folglich auch Auswirkungen hat, die für andere sichtbar sind.

Sieht man genau hin, widersprechen sich Paulus und Jakobus also nicht. Sie schauen nur von zwei unterschiedlichen Perspektiven auf ein Ereignis: die Errettung eines Menschen. Paulus spricht aus einer Perspektive, in der die Errettung noch in der Zukunft liegt. Er sagt: Wer in der Zukunft errettet werden will, der muss an Jesus glauben. Das Gesetz zu halten rettet nicht. Jakobus setzt die Errettung voraus. Er sieht von der Errettung aus in die Zukunft und möchte klarmachen: Wer glaubt und errettet ist, kann nicht mehr derselbe sein. Er ist mit Jesus gestorben und auferstanden und nun ein neuer Mensch (Römer 6,8-11).

Diese Komplettveränderung muss sich auch nach außen zeigen. Wenn ich aber auf Dauer gar keine Veränderung in meinem Denken und Handeln feststelle, sollte ich mich hinterfragen, ob meine Entscheidung für ein Leben mit Gott echt war oder ob ich vielleicht das falsche Verständnis davon habe, was Nachfolge eigentlich bedeutet.

Warum Werke nicht gleich Werke sind
Paulus und Jakobus sprechen also von zwei unterschiedlichen Dingen. Das, was den Leser verwirrt, ist dabei vor allem die Wortwahl. Während Paulus unter Werken Gesetzeswerke versteht, versteht Jakobus unter dem Begriff Werke die Taten, die aus dem Glauben heraus folgen. Glaubenswerke und Gesetzeswerke sind jedoch zwei Paar Schuh. Die Glaubenswerke von Jakobus finden wir bei Paulus als „Frucht des Geistes“.3 Diese Früchte sind zuerst einmal keine gute Taten, vielmehr Charaktereigenschaften, aus denen gute Taten folgen, wie z. B.: Liebe, Freundlichkeit, Güte, Treue und Sanftmut (Galater 5,22-25).

Jakobus und Paulus sind sich also einig: Ein echter Glaube hat Auswirkungen. Und so lässt sich auch die unterschiedliche Deutung des Beispiels von Abraham erklären. Abraham wird von Gott als gerecht angesehen, weil er glaubte. Das möchte Paulus betonen. Jakobus fokussiert das, was aus diesem Glauben folgt: Abraham war bereit, seinen Sohn für Gott zu opfern. Diese Bereitschaft rettete ihn nicht, aber sie war der Beweis dafür, dass sein Glaube echt war, mehr als bloße Worte.

Das bestätigt auch der Schreiber des Hebräerbriefs, indem er sagt:

Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam, als er berufen wurde, in ein Land zu ziehen, das er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme (Hebräer 11,8).
Die Erlösung geht also immer dem veränderten Leben voraus. Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten, sagt auch Jesus in Johannes 14,15. Auch hier finden wir die gleiche Reihenfolge. Erst das Vertrauen und die Liebe zu Jesus, dann folgen daraus Taten. Diese Werke, die aus der Beziehung zu Gott resultieren, sind nichts, was ich aus mir heraus tue. Es sind die Werke, zu denen Gott mich durch den Heiligen Geist befähigt (Hebräer 13,20-21). Doch wie stelle ich das praktisch an, Glaubenswerke zu tun ohne gesetzlich zu werden? Und: Setzt mich das nicht erneut unter Druck, Gutes tun zu müssen, um anderen und mir selbst zu bestätigen, dass ich errettet bin?

Paul und Marleen: Wie man von beiden Seiten vom Pferd fallen kann
Marleen besucht eine christliche Gemeinde seit sie denken kann und entscheidet sich als Jugendliche selbst, diesen Glauben für sich in Anspruch zu nehmen. Sie mag ihre Gemeinde und arbeitet gerne im Musikteam und einem Hauskreis mit. Dennoch fühlt sie sich unterschwellig ständig unter Druck gesetzt. Viel zu viel Zeit verbringt sie ihrer Meinung nach mit unwichtigen Dingen. Sogar wenn sie montags zwei Stunden in den Sportverein geht, klopft ihr Gewissen an: Hätte sie die Zeit besser für Gott einsetzen sollen?

Paul kennt diese Gewissensbisse gar nicht. Er hat sich vor einigen Jahren auf einer Evangelisation bekehrt, erkannt, dass ein Leben mit Jesus der einzig richtige Weg ist, seine Sünden bekannt und ein Übergabegebet gesprochen. Die Freude war groß. Doch schaut man heute in Pauls Leben, sieht es genauso aus wie vor seiner Bekehrung. Zwar ist er regelmäßig in der Gemeinde anwesend und findet die Predigten auch gut, doch ist er noch genauso jähzornig wie früher, raucht und trinkt zu viel. Seiner Meinung nach sehen die meisten Christen alles etwas zu eng und sollten mehr Gottes Gnade predigen als irgendwelche Verhaltensregeln.

Paul hat richtig erkannt, dass er allein aus Gnade errettet ist, doch nimmt er diese Gnade als Totschlagargument, um seinen Lebensstil zu rechtfertigen. Marleen hingegen hat ständig ein schlechtes Gewissen, weil sie glaubt, nicht genug für Gott zu tun. Beide fallen vom Pferd, nur eben von unterschiedlichen Seiten. Doch wie finde ich das richtige Maß? Woher weiß ich, was Gott von mir möchte?
 
Miri21 Heute, 08:53
Der Glaube allein reicht nicht aus, um gerettet zu werden. Zur Begründung wird häufig auf das Neue Testament verwiesen:
• Jakobus 2,24: „Ihr seht, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und nicht durch den Glauben allein.“
• Jakobus 2,17: „So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, für sich allein tot.“
• Zudem verweisen Kritiker darauf, dass Jesus im Matthäusevangelium (z. B. Matthäus 25,31–46 beim Weltgericht) das Heil oder Unheil der Menschen konkret an Taten der Nächstenliebe misst („Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“).
 
Miri21 Heute, 09:11
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit GANZEM Herzen, mit GANZER Seele und mit ALL deinen Gedanken. [...] Das zweite ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

• Ganzheitliche Hingabe: Gott zu lieben ist mehr als ein reines Für-wahr-Halten von Dogmen oder ein theoretisches Bekenntnis. Es umfasst das ganze Leben – Fühlen, Denken und Handeln.
• Glaube und Taten gehören zusammen: Der Gedanke, dass „der Glaube allein nicht genügt“, spiegelt sich auch im Neuen Testament wider (z. B. im Jakobusbrief 2,17: „So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selbst“). Wahre Gottesliebe zeigt sich ganz praktisch in der Nächstenliebe und im Alltag.
• Beziehung statt Leistung: Es geht im Kern nicht um starre Gesetzeshüterei, sondern um eine lebendige Beziehung zu Gott, aus der heraus sich das Handeln des Menschen verändert.
 
Shira Heute, 09:20
Man muss zwischen der Grundlage der Rettung (Gnade) und der Frucht der Rettung (Werke) unterscheiden.

Ja, laut Epheser 2,8 kann die Errettung nicht durch eigene Werke verdient werden. Aber in Vers 10 steht: "Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen."

Ja, Gott berührt unser Herz, deshalb haben wir keinen Grund, uns zu rühmen, dass wir gläubig geworden sind. 
Aber danach liegt es an uns, uns vom Geist leiten zu lassen und Werke hervorzubringen.
Man kann es natürlich auch sein lassen und behaupten: Der Glaube allein rettet.
 Das ist aber nicht, was die Bibel lehrt.
 
Donaukiesel Heute, 09:23
Ja Shirin, das ist es was der Text oben letztendlich aussagt, es geht um die Beziehung zu Jesus, die die Früchte (Werke) hervorbringt. Aber die Bibel sagt auch dass Werke ohne glaube auch nix bringen.
 
Donaukiesel Heute, 09:23
Shira, sorry🫶
 
Donaukiesel Heute, 09:24
Miri 9.11, aber ist es heilsentscheidend? Das ist doch auch die Frage...
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