Katholisches: Wortgottesdienst statt Messe?
01.11.2026 18:01
Katholisches: Wortgottesdienst statt Messe?
01.11.2026 18:01
Katholisches: Wortgottesdienst statt Messe?
Immer häufiger ersetzen sonntags Wortgottesdienste bzw. Wort-Gottes-Feiern mit Kommunionausteilung die heilige Messe. Was einst als Notbehelf gedacht war, droht zur festen Gewohnheit zu werden mit schwerwiegenden Folgen für das eucharistische Verständnis.
Kardinal Rainer Maria Woelki warnte in seiner Predigt zur Chrisammesse dieses Jahres davor, sich vom Priester unabhängig zu machen und die heilige Messe schleichend durch Wort-Gottes-Feiern zu verdrängen. Für diese deutlichen Worte erntete er heftige Kritik, unter anderem in einem Leserbrief eines Wortgottesdienstleiters aus Bozen, der Wort-Gottes-Feiern als eigenständige, gleichwertige Liturgieform verteidigte.
Wie erleben Sie diese Entwicklung in Ihrer Pfarrei vor Ort? Schreiben Sie Ihre Erfahrungen und Gedanken gerne in die Kommentare!
00:00 – Einleitung
01:17 – Der Streit um Wortgottesdienste mit Kommunionausteilung 03:24 – Was Kardinal Woelki in der Chrisammesse wirklich sagte
06:04 – Original vs. Kopie: Warum die Eucharistie unersetzbar ist
07:01 – Der Leserbrief aus Bozen: Notbehelf oder vollwertige Liturgie?
09:30 – Die theologische Fehlannahme im Leserbrief
11:12 – Theologische Begründung: Emmaus-Prinzip & Einbuße der Würde
12:43 – Kirchenrecht (Can. 1247): Sonntagspflicht & Wortgottesdienst
14:04 – Die Wahrnehmungsfalle: „Eine schöne Messe ohne Priester“?
15:26 – Woelkis Lösungsvorschlag: Eucharistische Solidarität
16:24 – Die wahren Zahlen: Priestermangel vs. Schwund an Gläubigen
19:33 – Eucharistische Sehnsucht statt Mangelverwaltung
20:32 – Diskussion & persönliche Erfahrungen aus den Gemeinden
22:33 – Was wir tun können: Gebet um Berufungen & Fazit
Hier gehts zur Predigt: https://www.vaticannew...
Kardinal Rainer Maria Woelki warnte in seiner Predigt zur Chrisammesse dieses Jahres davor, sich vom Priester unabhängig zu machen und die heilige Messe schleichend durch Wort-Gottes-Feiern zu verdrängen. Für diese deutlichen Worte erntete er heftige Kritik, unter anderem in einem Leserbrief eines Wortgottesdienstleiters aus Bozen, der Wort-Gottes-Feiern als eigenständige, gleichwertige Liturgieform verteidigte.
Wie erleben Sie diese Entwicklung in Ihrer Pfarrei vor Ort? Schreiben Sie Ihre Erfahrungen und Gedanken gerne in die Kommentare!
00:00 – Einleitung
01:17 – Der Streit um Wortgottesdienste mit Kommunionausteilung 03:24 – Was Kardinal Woelki in der Chrisammesse wirklich sagte
06:04 – Original vs. Kopie: Warum die Eucharistie unersetzbar ist
07:01 – Der Leserbrief aus Bozen: Notbehelf oder vollwertige Liturgie?
09:30 – Die theologische Fehlannahme im Leserbrief
11:12 – Theologische Begründung: Emmaus-Prinzip & Einbuße der Würde
12:43 – Kirchenrecht (Can. 1247): Sonntagspflicht & Wortgottesdienst
14:04 – Die Wahrnehmungsfalle: „Eine schöne Messe ohne Priester“?
15:26 – Woelkis Lösungsvorschlag: Eucharistische Solidarität
16:24 – Die wahren Zahlen: Priestermangel vs. Schwund an Gläubigen
19:33 – Eucharistische Sehnsucht statt Mangelverwaltung
20:32 – Diskussion & persönliche Erfahrungen aus den Gemeinden
22:33 – Was wir tun können: Gebet um Berufungen & Fazit
Hier gehts zur Predigt: https://www.vaticannew...
Kommentare
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hansfeuerstein 01.11.2026 18:24
Meine Ahnung ist, die katholische Kirche wird am Ende dort ankommen, wo die evangelische Kirche schon ist. In Pflegeeinrichtungen sind die Wortgottesdienste, abgehalten von Frauen bereits die Regel.
Herrklavierspieler 01.11.2026 18:53
Interessant ist, was Kardinal Wölki dazu sagt und wie Frau Strauß kommentiert. diese " Notlösung", dass es zu wenige Priester gäbe, ist garnicht das eigentliche Problem, sondern, dass das Kirche Volk den Unterschied zwischen Wort Gottes Feier und Messe nicht bemerkt, weil nicht kennt.
antonius34 01.11.2026 18:59
Der Priester hat es mit Leuten aus der geschlossen Abteilung im Pflegehein nicht leicht.
hansfeuerstein 01.11.2026 19:05
Na ja, es wird ja auch bewusst äusserlich sehr ähnlich ausgestaltet. Es wird eben nur nicht dazu gesagt, dass die Hostien zuvor von einem Priester konsrkriert wurden. Ich weiß aber schon, daß die Leute es merken, nur halt daran nichts ändern können.....
Herrklavierspieler 01.11.2026 19:19
Man müsste eben nicht an der Wort Gottes Feier teilnehmen, sondern in die nächstgelegene Messe gehen.
Herrklavierspieler 01.11.2026 19:49
@hans, " Meine Ahnung ist, die katholische Kirche wird am Ende dort ankommen, wo die evangelische Kirche schon ist. In Pflegeeinrichtungen sind die Wortgottesdienste, abgehalten von Frauen bereits die Regel."
Ich finde es wichtig zu erwähnen, dass es die deutsche katholische Kirche ist, die sich zu sehr von der evangelischen Kirche beeinflussen lässt. Das ist ein deutsches Phänomen.
Ich finde es wichtig zu erwähnen, dass es die deutsche katholische Kirche ist, die sich zu sehr von der evangelischen Kirche beeinflussen lässt. Das ist ein deutsches Phänomen.
neroli 01.11.2026 20:40
In meinem Umfeld sind es nur Frauen, in der Regel sehr selbstbewußte, die Wortgottesdienste abhalten.
Habe mir auch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wieso sich hier so ein Ungleichgewicht herausgebildet hat.
Ich muß dazu sagen, daß mir ein Wortgottesdienst nicht reicht.
Habe mir auch schon einmal Gedanken darüber gemacht, wieso sich hier so ein Ungleichgewicht herausgebildet hat.
Ich muß dazu sagen, daß mir ein Wortgottesdienst nicht reicht.
Herrklavierspieler 01.11.2026 20:57
Frau Strauß berichtet in dem Video von jemandem, der nach dem Besuch einer ' Wort Gottes Feier ' sagte, dass das aber eine schöne ' Messe ' war- das ist das eigentliche Problem, dass Gläubige das teilweise garnicht mehr unterscheiden können.
hansfeuerstein 01.11.2026 23:04
Ja, nur ist es eben so, daß man mit seitenweise ausdifferenzierten Dokumenten kaum jemanden erreicht. Die Wahrnehmung ist so, daß man an einem Gottesdienst teil nimmt.
Denn schon der Begriff Hl. Messe, wird von vielen gar nicht mehr verwendet und differenziert. Am Ende wird sowieso die Forderung nach dem Frauenpriestertum stehen. Ich halte das für einen Zwischenschritt. Diese Wortgottesdienste werden eigentlich allesamt von Frauen geführt. Wenn das erst einmal in der Wahrnehmung etabliert ist, wird man im nächsten Schritt zum Frauenpriestertum übergehen. Im Endeffekt ist der Wortgottesdienst sowieso schon eine große Annäherung an einen evangelischen Gottesdienst...Im Endeffekt kann man damit auch einen Gottesdienst für evangelisch Gläubige und katholisch Gläubige zusammen abhalten und denkbar ist sogar, daß es schließlich jemand macht, die eigentlich evangelisch ist. Ich denke, daß man sich dessen z.B. im ZdK sogar durchaus bewußt ist.
Man darf aber nicht vergessen, daß logischerweise die heutige Theologie zu diesen Effekten führt. Wenn Gott alle liebt, und sowieso alle Kinder Gottes sind, dann halten viele eben auch ein aktives Glaubensleben für obsolet....alles was man sagt und tut, hat auf alles auch Rückwirkungen. Nicht immer, sind diese erwünscht...Ich denke, dass heute die Allerlösung in der Wahrnehmung der Menschen die unbewusste Theologie der Gegenwart ist...
Denn schon der Begriff Hl. Messe, wird von vielen gar nicht mehr verwendet und differenziert. Am Ende wird sowieso die Forderung nach dem Frauenpriestertum stehen. Ich halte das für einen Zwischenschritt. Diese Wortgottesdienste werden eigentlich allesamt von Frauen geführt. Wenn das erst einmal in der Wahrnehmung etabliert ist, wird man im nächsten Schritt zum Frauenpriestertum übergehen. Im Endeffekt ist der Wortgottesdienst sowieso schon eine große Annäherung an einen evangelischen Gottesdienst...Im Endeffekt kann man damit auch einen Gottesdienst für evangelisch Gläubige und katholisch Gläubige zusammen abhalten und denkbar ist sogar, daß es schließlich jemand macht, die eigentlich evangelisch ist. Ich denke, daß man sich dessen z.B. im ZdK sogar durchaus bewußt ist.
Man darf aber nicht vergessen, daß logischerweise die heutige Theologie zu diesen Effekten führt. Wenn Gott alle liebt, und sowieso alle Kinder Gottes sind, dann halten viele eben auch ein aktives Glaubensleben für obsolet....alles was man sagt und tut, hat auf alles auch Rückwirkungen. Nicht immer, sind diese erwünscht...Ich denke, dass heute die Allerlösung in der Wahrnehmung der Menschen die unbewusste Theologie der Gegenwart ist...
hansfeuerstein 02.11.2026 00:05
Wir sind im Blut des Lammes weiss gewaschen, das ist die Drastik die verkündet und verstanden werden muss.

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