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Neue Suizidzahlen geben Anlass zu großer Sorge

Neue Suizidzahlen geben Anlass zu großer Sorge
Die Ergebnisse der jüngst vom statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zeigen erneut einen Anstieg der Suizide. Hierzu nimmt die stellvertretende Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Odila Carbanje, wie folgt Stellung:

„Seit dem Jahr 2021 haben sich die Suizide in Deutschland von 9215 auf 11334 im Jahr 2025 erhöht. Auffällig ist, dass gerade Menschen im höheren Alter zunehmend davon betroffen sind. In der Altersgruppe ab 65 Jahren stiegen die Suizide vom Jahr 2024 auf das Jahr 2025 um 558 auf insgesamt 5510 Fälle. 64 Prozent der durch Suizid verstorbenen Frauen waren 2025 mindestens 60 Jahre alt und älter.

Wie hoch der Anteil dabei auf den sogenannten assistierten Suizid zurück geht, lässt sich nicht genau sagen, da sie in der bundesweiten Todesursachenstatistik nicht gesondert ausgewiesen werden, doch die gemeldeten Zahlen von Suizidhilfeorganisationen lassen einen ziemlichen Anstieg erkennen. Hauptsächlich nehmen ältere Frauen diese Art des Suizides in Anspruch.

Die Christdemokraten für das Leben fordern die Bundesregierung auf, assistierte Suizide bundesweit und unabhängig zu erfassen und ein Verbot von Sterbehilfevereinen auf den Weg zu bringen.

Gleichzeitig muss endlich die Suizidprävention mehr gefördert werden. Dazu gehört ein flächendeckender Ausbau der psychosozialen Krisenberatung. Hilfe muss niederschwellig und wohnortnah erreichbar sein. Auch telefonische und Onlineberatungen können erste Anlaufstellen sein. In Zeiten von zunehmenden wirtschaftlichen Existenzängsten und einer Vereinsamung von alleinstehenden, gerade älteren Menschen, darf der Suizid, erst recht nicht der organisierte Suizid eine Antwortmöglichkeit sein.“


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Kommentare

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Jubel 29.10.2026 22:34
Vor ein paar Monaten hörte ich dazu einen Radiobeitrag, in dem eine ältere Frau, die Angst hatte vor Problemen im Alter sich entschieden für den assistierten Suizid. Und der 2. Fall war eine junge Frau, Studentin, die nach einer Depression sich auch assistieren ließ für einen Suizid. Ihr eigener Arzt, wusste nichts davon - und er brachte die Geschichte dann hoch, denn sie war eine Kämpferin gewesen, und wurde frei von Drogen - und er ging dann gegen diesen Verein vor Gericht - und es wurde bewiesen. Bloss rechtlich hatten die sich abgesichert. 

Die beiden Frauen entschieden sich aus Angst vor dem Leben. Es ist bedrückend - normalerweise gibt es eine Familie oder Freunde, die diese Menschen auffangen können. Denn in jedem Leben gibts Tiefs zum Durchwandern. 

Wenn ich mir vorstelle, sie meinen, sie haben dann Ruhe und kennen Jesus nicht und landen in der Hölle - einfach nur furchtbar!

Ja, es braucht dringend Hilfe.
 
Vivianna 29.10.2026 22:40
Suizid ist niemals eine Option

In Jesu Namen 🙏❤

A️men
 
antonius34 29.10.2026 23:39
 
paloma 29.10.2026 23:45
Viele Menschen kommen auch an existenzielle Grenzen. Wenig od gar kein Einkommen, kaum Teilnahme am soz.Leben dadurch, prekäre Wohnverhältnisse etc.
Wenn dann die Krisen sich abzeichnen u es an Beratungsstellen od Therapeuten mangelt, entsteht oft Resignation, Hoffnungslosigkeit, Isolation. Oft ein langer Leidensweg, bevor es zu solchen Entscheidungen kommt.
 
paloma 29.10.2026 23:46
Viele Menschen kommen auch an existenzielle Grenzen. Wenig od gar kein Einkommen, kaum Teilnahme am soz.Leben dadurch, prekäre Wohnverhältnisse etc.
Wenn dann die Krisen sich abzeichnen u es an Beratungsstellen od Therapeuten mangelt, entsteht oft Resignation, Hoffnungslosigkeit, Isolation. Oft ein langer Leidensweg, bevor es zu solchen Entscheidungen kommt.
 
Miri21 30.10.2026 09:01
Im "Nachtcafé" war mal eine junge Frau, Tochter eines Arztes, die erklärte, was der Selbstmord ihres Vaters bei ihr als kleines Kind bewirkte. Sie konnte noch die röchelnden und verzweifelten Laute ihres Vaters hören. Ihr Vater, der Arzt war, und eigentlich weiss, was man sich spritzen muss... Dann später der Schock, dass er tot war....
Traumatisierung. Sie musste in Behandlung um halbwegs "Frieden" zu finden, aber die Erinnerung bleibt... Es war mutig, damit in die Öffentlichkeit zu gehen... Die Tochter war glaube ich nicht gläubig, aber sie wollte sicher alle Zuschauer, die jemals solche Versuchungen hatten oder. in entferntesten Gedanken an so eine Möglichkeit dachten, abschrecken. 

Leider wird in mancher Literatur, Filmen oder gar Liedern der Freitod noch verherrlicht. "Denn sie wissen nicht, was sie tun." 

Hinzu kommt noch, dass es in unserer Zeit immer mehr psychisch Kranke oder Umsessene gibt.

Ja, wie Jubel schreibt: Sie wollen der Enge und den Schwierigkeiten entfliehen und landen oft für alle Ewigkeiten in der Hölle. 

Im Grunde ist das Wort "Freitod" auch ein Unwort der Atheisten.

Die, die anderen das Leben "schwer" machen und sie in den Tod getrieben haben, laden schwere Schuld auf sich.

In meiner Stadt ist nachts ein Auto mit über 150 km/h in einen Verteilerkasten gefahren. Es wurde dann recherchiert, ob dem jungen Mann jmd Drogen gegeben habe.... Einer der den Mann kannte, erzählte, seine Freundin habe mit ihm Schluss gemacht... 

Das ist das Elend bei den Männern oft, dass sie das Ende einer Beziehung nicht "verkraften" können. Es ist so eine Unsitte unserer Zeit, dass manche schon in jungen Jahren viele Beziehungen leichtfertig eingehen.

Und ein ehrlicher Mann hat mir gesagt, dass man als Mann oft in Versuchung ist, mit einer Frau, von der man sich angezogen fühlt, etwas anzufangen, obwohl man keine "echte Liebe" für die Frau empfindet. Viele lassen sich in Beziehungen aus niederen Beweggründen ein, denke man nur an die Loverboys.

Die Jugend wird heute in jeder Hinsicht verführt und ist vielen Angriffen ausgesetzt.

Vor ca 2 Jahren hatten sich 2 oder 3 junge Schülerinnen von einem Aussichtsturm gestürzt. Eine ältere gläubige Frau, die aber die Hölle leugnet, erzählte mir, dass diese Mädchen ja nun im Himmel seien...

Als Katholikin gehe ich davon aus, dass es noch einen "Ort"/Möglichkeit gibt, dass man sich bevor man zu Gott kommt, sich von seinen "Schmutz"/Sündenstrafen zu lösen. Das ist doch sehr trostreich, haben wir doch einen lieben und überaus barmherzigen Herrn und kein Mensch ist ohne Sündenschuld.

Aber zurück zum Thema, die wachsende Suizidrate zeigt, dass Sein Volk zugrunde geht...
 
Miri21 30.10.2026 09:31
Sicher ist es eine Gnade des Herrn, wenn im Alter die Gebrechlichkeiten und manche Kränklichkeiten oder Leiden zunehmen. Man ist oft immer mehr auf fremde Hilfe angewiesen. Doch das prägt auch... Der Stolz wandelt sich zu mehr Demut. Man bemerkt seine eigene Abhängigkeit. Dankbarkeit und Zufriedenheit mit "Weniger" kann wachsen. Im Grunde ist "Alt werden" trotz seinen unangenehmen Nebenwirkungen eine Gnadenzeit des Herrn in der auch das Vertrauen in den Herrn wachsen kann. Man kann sich und seine Mitmenschen in den Tugenden, wie z.B. Geduld üben und dabei wachsen. Es ist eine Vorbereitung auf den Tod und was danach kommt. Wir können so unsere Unzulänglichkeiten noch etwas "ausbügeln" und die Beschwerden in Dankbarkeit annehmen.
 
Herrklavierspieler 30.10.2026 11:04
Sehr schön gesagt @Miri.
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